Gast
#4175763
Hallo zusammen, mir hat MaWin für eine anderes Problem hier im Forum den BTS432 empfohlen. Ich habe mir gleich eine Familienpackung davon beschafft und mein erstes Problem lösen können. Weils so schön ist habe ich mich an ein neues Projekt gewagt. Ich habe in meinem Camper 2 Batterien (Wohn- und Fahrbatterie) die können mit einem Relais verbunden werden, damit beide geladen werden. Nun will ich, dass dieses Verbinden oder Trennen automatisch auf Grund der Batteriespannung der Wohnbatterie passiert. Dafür habe ich eine Schaltung gebaut nach Bild "SchaltungIst". Mit dem Labornetzteil funktioniert alles wunderbar. Bei 13,3V schaltet der BTS432 das 12V Relais ein und bei 12,8V wieder aus. Damit der Logikeingang nicht zuviel Spannung und Strom bekommt habe ich den R1 verbaut. Dieser schützt alle nachfolgende Elemente bis 17V. Alles schön und gut. Im Labor. In der echten Welt funktioniert zwar das Prinzip auch. Ich habe bloss das Problem, dass die Spannung der Wohnbatterie (die der anderen wohl auch, die ist aber nicht massgebend) durch das Trennen der beiden Batterien wieder mindestens ein halbes Volt ansteigt, so dass das Relais immer wieder ein und aus schaltet. Ich möchte das nun mit einem Kondensator C1 verhindern. (siehe Bild SchaltungSoll) Dieser soll mir eine Zeitverzögerung bringen, so dass die Spannungsschwankung aufgefangen wird. Sowohl nach oben wie nach unten. Einen Kondensator soll man ja auch mit einem Widerstand schützen, damit er nicht zuviel Strom zieht. Beim laden macht das ja schon R1. Was ist aber nun beim entladen? Kann es sein, das der Strom des Kondensators beim entladen den Logikeingang des BTS432 zerstört (Iin max 5mA)? Ich habe deshalb mal den R2 eingezeichnet. Ich möchte nun wissen ob ich den R2 brauche oder nicht. Und wenn ja wie gross muss der den sein? Wie R1? Ich bin euch für eure Tipps sehr dankbar. LG Pesche

