Lötkolben-Ablage

Gast #4186629
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Hallo,

es ist mir schon passiert, das ich den heißen Lötkolben mit dem Ellbogen 
oder Unterarm berührt habe, mit der linken Hand oder dass mir der ganze 
Lötkolben auf den Boden gefallen ist und ich versucht habe, ihn noch 
rechtzeitig aufzufangen (was keine gute Idee ist, denn dabei habe ich 
mir dann den Daumen verbrannt).

So kam ich auf die Idee mit dem Selbstbau einer Lötkolbenablage (s. 
Foto).

Die Kuchenbackform gibt es ab 1€ in Billig-Shops. Die von mir 
verwendeten Werkzeuge waren Eisensäge (Laubsäge), Blechschere und 
Schlüsselfeile.

Gruß Thomas
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Gast #4186703
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Thomas S. schrieb:
> ich versucht habe, ihn noch rechtzeitig aufzufangen
> (was keine gute Idee ist, denn dabei habe ich
> mir dann den Daumen verbrannt).

Lötkolbenfangen hat nach sich spätestens nach dem fünften Mal 
abgwewöhnt, nennt sich 'Lernen durch Schmerzen' und funktioniert.
Ansonsten ist eine Halterung zum reinstecken mit Drahtspirale aals 
Berührungsschutz deutlich praktischer als das Einfädeln in Deine 
Backform.
#4186714
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Meine Lötkolbelhalterung (für den Grobbastelkolben der nicht zur Station 
gehört) ist eine zu einem Drittel mit Gips gefüllte Sektflasche. 
Hinreichend temperaturbeständig, verhindert weitgehend, dass der 
Lötkolben dauernd heizt, ist nicht sooo toll für das Plastik am Löti 
aber reicht und ist weitgehend idiotensicher. Da ich den Lötkolben, wenn 
er an ist, ohnehin meist in der Hand habe, reicht mir dieses Provisorium 
schon ewig.
Gast #4186717
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Also die Idee finde ich schon ziemlich gut.

Ich denke aber, man hat das Problem gar nicht, wenn man den Kolben in 
einem normalen Ständer nicht seitlich neben sich, sondern schräg vor 
sich (also als Rechtshänder auf der "2-Uhr"-Position) stehen und das 
Kabel nicht vom Boden, sondern auf dem Tisch zugeführt hat.

Die Backform ist wahrscheinlich sehr gut für Vor-Ort-Einsätze bei 
schwerem Seegang oder so.
Gast #4186752
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COOL

Früher habe ich unter der Bettdecke mit der Taschenlampe Comics 
"gelesen",
jetzt könnte ich da auch Schaltungen nachbasteln..

Und wie funktioniert das mit dem Lötzinn?

Einen Mod hätte ich auch noch:
Altes PC Lüftergitter oben drüber, und der Tassenwärmer ist auch dabei.

Ich benutze einen alten Porzellan-Aschenbecher, da können auch gleich 
die abgeschnittenen Drähtchen und überflüssiges Lötzinn drin 
"abgeschüttelt werden. Und Lötkolben - Dank "Magnastat" seit 10 Jahren 
die selbe Lötspitze.


Aber Danke an smartie für die coole Idee mit der Kuchenform;

die kann man sicher auch als EMV Gehäuse für Schaltungen verwenden.
Lässt sich an das Kuchenformblech eigentlich auch etwas anlöten?
Gast #4187294
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Guest schrieb:
> Ansonsten ist eine Halterung zum reinstecken mit Drahtspirale aals
> Berührungsschutz deutlich praktischer als das Einfädeln in Deine
> Backform.

Wobei man da auf den richtigen Zusammenhang zwischen Gewicht des 
Lötkolbens und Steifigkeit/Dämpfung der Drahtspirale achten muss.

Ich bin ein Fan von den Halterungen aus solidem Material, wie sie meist 
mit Lötstationen kommen. Da gibt es keine Schwingungen, die einem den 
heissen Kolben dann manchmal doch auf den Fuss werfen...
Gast #4188201
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Hallo Birger T,

die Backform besteht aus Stahlblech, wahrscheinlich verzinnt. Ob man da 
was löten kann - eher nicht. Die von mir verwendete Backform habe ich 
nicht mehr nachkaufen können.

Ähnliche Backformen aus verzinntem Weißblech gibt es zurzeit von der 
Firma Zenker ab 2,99€ (Modell Silver, bei Kaufland). Die sind etwas 
schmaler. Die gibt es auch als Edelstahlversion für 5,99€.

Die Edelstahlwolle habe ich aus einem Billig-Laden (Mäc Geiz), sie dient 
bei mir nur zur Ablage.

Die Schnittkanten könnte man, wie c.m. vorschlug, auspolstern, um 
Einschnitte in das Lötkolbenkabel zu verhindern.

Natürlich gibt es auch andere, ebenfalls gut brauchbare 
Lötkolben-Ablagen der Marke Eigenbau!

Gruß Thomas
Gast #4188227
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Grüß Dich auch Thomas,

Thomas S. schrieb:

> die Backform besteht aus Stahlblech, wahrscheinlich verzinnt. Ob man da
> was löten kann - eher nicht. Die von mir verwendete Backform habe ich
> nicht mehr nachkaufen können.
Ohne Deinen Beitrag wäre ich vielleicht nie auf die Idee gekommen, eine 
Backform als Gehäuse zu verwenden..
Gut ich fand's auch lustiger, als die Kommentare derer, die sich darüber 
lustig machen wollen.

> Die Edelstahlwolle habe ich aus einem Billig-Laden (Mäc Geiz), sie dient
> bei mir nur zur Ablage.
Achtung: Edelstahl verträgt sich nicht mit Eisen (schwarzer Stahl) oder 
Chrom.

> Die Schnittkanten könnte man, wie c.m. vorschlug, auspolstern, um
> Einschnitte in das Lötkolbenkabel zu verhindern.
Malerkrepp oder Panzertape haften besser als Kantenschutzstreifen.

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