eagle brd für Lochrasterplatine gesucht

OP #4190601
Lesenswert?

Hallo,

da ich noch etwas Platz auf einem Nutzen habe, würde ich diesen gerne 
mit einer Lochrasterplatine ausfüllen. Irgendwo in den Tiefen des Forums 
habe ich mal einen Beitrag von jemandem gelesen, der verschiedene 
Versionen in eagle erstellt und zum Download angeboten hat. Natürlich 
finde ich den Beitrag nicht mehr. Hat zufällig jemand den passenden Link 
für mich?

Diese Lösung klingt auch sehr interessant, scheint aber mal wieder keine 
Freeware Lösung zu sein: 
https://www.elektormagazine.de/files/attachment/44

Frank
Gast #4191108
Lesenswert?

Eine Durchkontaktierung setzen, markieren und dann kopieren (vielleicht 
sogar mehr als eine)...

Darauf kommt man nicht so leicht;)

Klicky Bunty lässt grüßen.

Am besten Grid und (Aus)Raster auf 2,8234 mm setzen.
Gast #4191176
Lesenswert?

Du kannst dir in der Tabellenkalkulation deiner Wahl auch die 
Einfügekoordinaten ausrechnen und in ein kleines Script für Eagle 
verpacken. Besonders langweilig werden die, wenn du vorher auf mil oder 
inch als Längeneinheit schaltest.
Gast #4191202
Lesenswert?

Also für genau sowas (und das beliebige Anordnen von Bauteilen) hab ich 
mein Python Skript. Dem geb ich eine Startkoordinate und die Anzahl nach 
rechts und nach unten. Dann legt er los. Sind in Summe villeicht 100 
Zeilen Skript, welches dann ein Eagle Skript erzeugt. Mache bereits sehr 
viele Sachen so automatisiert in Eagle, weil es sich einfach anbietet.

Amateur schrieb:
> Am besten Grid und (Aus)Raster auf 2,8234 mm setzen.

Wie kommst du auf das Raster?
Gast #4191734
Lesenswert?

Amateur schrieb:
> Eine Durchkontaktierung setzen, markieren und dann kopieren (vielleicht
> sogar mehr als eine)...

Naja, ich hätte ein Pad und kein Via genutzt, da Vias bei manchen 
Fertigern unter Lötstopplack verschwinden können. Oder fix ein Bauteil, 
das nur aus vielen Pads besteht gemacht. Oder ...
Gast #4191757
Lesenswert?

Es ist doch egal wie rum man es macht.

Natürlich war mein Vorschlag: "Nimm 2,8234 mm" nicht unbedingt ernst 
oder Karl zu nehmen. Einzige Ausnahme: Es wird tatsächlich dieses Raster 
benötigt.

Worauf ich hinaus wollte ist kopiere irgendwas und platziere es X mal im 
freien Raum. Ist das Raster richtig eingestellt, so liegt die 
Trefferquote bei 100%.

Natürlich kann man dafür auch die eingebauten Mechanismen verwenden und 
auch eine Bibliothek erstellen. Ich würde mich aber wundern, wenn man 
damit den "Handbetrieb" überholt.

Per Hand setzt man etwas dahin wo man Platz sieht, automatisiert muss 
man die Koordinaten ermitteln in einen Job einfügen und natürlich wäre 
es auch schön, wenn dieser auch spätestens beim 5 Versuch funktioniert.
#4192971
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:
> Könnte mal jemand erläutern welchen Sinn eine Lochrastervorlage in einem
> Layout Programm hat?

Ja, hier ich! Da wo der Zeigefinger leuchtet...
Aha, jetzt hat er mich gesehen. Gut.

Erläuterung:
Stell Dir vor, Du entwirfst eine Universal-Platine mit einem Kontroller 
drauf, so in der Art wie einen Arduino Nano- den kennst Du doch...
(Vorsichtig den nun von Dir geworfenen Gegenständen ausweichend...)
;-)

Wenn es nun vorkommt, mal einen Sensor, einen OPV einen Kopto-oppler, 
ein Relais mit Treibertransistor oder weiß der Teufel was für Sachen für 
den jeweiligen Zweck mit auf der Platine haben zu wollen, so bietet sich 
ein Stückchen Loch-oder Streifenraster auf der gleichen Platine an. Das 
kann man nach Belieben a la Carte bestücken und fein mit 
Stützkondensatoren bestreuen und mit Elkos abschmecken.


> Entweder ich baue auf Lochraster oder ich mache ein Layout.
Du machst das so. Ich mache das, wie oben geschrieben. Dann habe ich 
eine Sorte Platinen 20 Stück-weise angefertigt und kann sofort losbauen, 
wenn ich will oder soll.

MfG Paul
#4200601
Lesenswert?

Walter Tarpan schrieb:
> Naja, ich hätte ein Pad und kein Via genutzt, da Vias bei manchen
> Fertigern unter Lötstopplack verschwinden können. Oder fix ein Bauteil,
> das nur aus vielen Pads besteht gemacht. Oder ...

Du kannst bei VIAs in den Optionen auch definieren, dass sie nicht von 
Lötstopp überdeckt werden sollen.

Nebenbei ist das kein "bei manchen Fertigern", sondern abhängig von 
deinem tStop/bStop-Layer.
#4200976
Lesenswert?

Amateur schrieb:
> ...
> Worauf ich hinaus wollte ist kopiere irgendwas und platziere es X mal im
> freien Raum. Ist das Raster richtig eingestellt, so liegt die
> Trefferquote bei 100%.
>
> Natürlich kann man dafür auch die eingebauten Mechanismen verwenden und
> auch eine Bibliothek erstellen. Ich würde mich aber wundern, wenn man
> damit den "Handbetrieb" überholt.
>
> Per Hand setzt man etwas dahin wo man Platz sieht, automatisiert muss
> man die Koordinaten ermitteln in einen Job einfügen und natürlich wäre
> es auch schön, wenn dieser auch spätestens beim 5 Versuch funktioniert.

Sehe ich genau so. Wenn man nicht jede Woche 50 Layouts mit 
Lochraster-Bereich macht, oder mehrere Qudratmeter am Stück braucht, 
dann ist man im Handbetrieb mit Copy & Paste wesentlich schneller, 
als ein 100-Zeilen-Script zu entwickeln und vor allem auch zu testen. 
Entscheidend ist natürlich, das Raster zuvor richtig einzustellen 
(Gitterdarstellung ist ebenso hilfreich). Es gibt anscheinend genug 
"Experten", die das Raster auf 1/1000 mm o.ä. eingestellt haben, wie man 
immer wieder bei irgendwelchen .brd-Dateien im Netz sehen kann.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren