Wetterstation mit Funk-Modulen

Gast #4190961
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Hallo zusammen,

ich habe mir eine Wetterstation gebastelt (mit Temperatur, 
Luftfeuchtigkeit und Luftdrucksmessung). Ich habe das Ganze mit einem 
PIC32 realisiert und mir auch eine eigene Platine gebastelt.

Nun habe ich mir überlegt meine Wetterstation mit einem weiteren 
Funksensor auszustatten. Dabei hatte ich folgendes vorgesehen für das 
Funkmodul:
- PIC18 als Prozessor
- HYT939 als Sensor
- Aukru 433 MHz Funk-Sender
Bei dem Hauptgerät (der Wetterstation selbst) wollte ich den passenden 
Funk-Empfänger von Aukru verbauen. Den Link zum Funk-Modul wäre dies 
hier: 
http://www.amazon.de/Aukru-Superregeneration-Transmitter-Modul-receiver-module-433M-Empf%C3%A4nger-Modul/dp/B00OLI93IC/ref=pd_sim_23_6?&ie=UTF8&refRID=0KQ17J6ZW8TRG1G5827F
Ich habe über den Funk-Sender und -Empfänger schon einige gute 
Bewertungen gelesen (z. B. in Bezug auf den Raspberry-Pi). Thematik ist 
folgende: Die Funk-Module (mit Sender) senden regelmäßig Daten. Die 
Wetterstation holt sich die Daten vom Funkempfänger verarbeitet diese 
und zeigt diese bspw. auf dem eigenen Webserver an.
Generell habe ich auch zu der ganzen Funk-Thematik eine Frage:
- Gibt es irgendwelche Normen oder Standards bezüglich dem 433 
MHz-ISM-Band? Dabei meine ich z. B. die Taktrate.
- Gibt es etwas spezielles oder besonderes zu beachten?
- Brauche ich noch weitere Beschaltungen oder ähnliches zum Funk-Sender 
und -Empfänger?
- Wie realsierit man den Datenstrom auf der Empfänger-Seite? Gibt es 
eine feste Codierung um bestimmte Geräte anzusprechen?

Danke für alle Antworten schon im Vorraus.
Benny
Gast #4191165
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Die o.g. Empfänger sind, im Gegensatz zu vielen anderen 
Sende-/Empfangsmodulen (RFM12 und Co.) "strohdoof". Es fängt damit an, 
dass man die Daten vorm Senden erstmal in einen Datenrahmen verpacken 
muss, damit der Empfänger überhaupt eine Chance hat, sie richtig zu 
erkennen.
Gast #4193371
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@Wolfgang: Das ist mir natürlich schon klar, dass der Empfänger nicht 
gleich die Daten verpackt. Ich dachte dabei an einen Timer-Interrupt um 
die Daten zu kriegen.

Doch ich hätte noch ein paar Fragen bezüglich der Funkt-Thematik:
- Gibt es feste Übertragungsraten / Baudraten für den Funk-Transfer auf 
dem 433 MHz-Band?
- Brauche ich eine externe Antenne am Empfänger und Sender? Und wie 
lange muss diese sein? Hat jemand vielleicht eine Formel?
- Ich weiß das man für die Übertragung der Daten Manchester-Codierung 
verwendet. Ist das richtig?
- Wie vermeide ich dass andere Empfänger die Daten von meinem Sender als 
Daten welche zu ihm gehören interpretieren? Funksteckdosen machen dies 
ja über Codierungen (mit DIP-Schaltern). Wie kann ich so etwas abfangen? 
Gibt es für diese Codierung irgendwelche Normen oder Standards?
#4193885
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Benny schrieb:

Zitat:
- Brauche ich eine externe Antenne am Empfänger und Sender? Und wie
lange muss diese sein? Hat jemand vielleicht eine Formel?

Es hilft enorm, wenn du an den mit "ANT" beschrifteten Lötpunkten - beim 
RX und TX - einen Draht von 17 cm Länge anschließt. Diese Länge 
entspricht dann einer Lambda/4 Antenne. Den Draht möglichst gerade und 
gestreckt lassen. Wenn RX und TX einen festen Platz haben, kannst du 
noch bei einem der beiden die Orientierung im Raum verändern um die 
Signalstärke zu optimieren.

Formel: Wellenlänge = 300000/Frequenz
Länge des Antennendrahts (in diesem speziellen Fall!) = Wellenlänge/4

Viel Erfolg!
Gast #4195285
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Benny schrieb:
> Danke schon mal. Ich habe auch gehört dass es sogennante Wendelantennen
> gibt. Ist sowas bei 433 MHz auch brauchbar bzw. zu empfehlen?

Es gibt sogar zwei grundlegend verschiedene Typen von Wendelantennen. 
Die kleinen "Gummiwendeln" stellen einfach nur einen aufgewickelten 
Strahler dar und sind ein Kompromiss zwischen reduzierter 
Antennenleistung und guter Handhabung.

Die anderen, auch Helixantennen genannt, stellen ein gestocktes 
Antennensystem dar, bei dem die Wendeln eine elektrische Länge von genau 
der Wellenlänge haben. Das sind prima Richtantennen und sehr zu 
empfehlen - bei 70cm Wellenlänge aber noch ein bisschen unhandlich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelantenne

Aber vergiss nicht, das im ISM-Band die ERP die begrenzende Leistung 
ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Effektive_Strahlungsleistung
Gast #4195917
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Danke soweit.

Um nochmals auf meine 2 anderen Fragen zurückzukommen.

Benny schrieb:
> - Gibt es feste Übertragungsraten / Baudraten für den Funk-Transfer auf
> dem 433 MHz-Band?

Benny schrieb:
> - Wie vermeide ich dass andere Empfänger die Daten von meinem Sender als
> Daten welche zu ihm gehören interpretieren? Funksteckdosen machen dies
> ja über Codierungen (mit DIP-Schaltern). Wie kann ich so etwas abfangen?
> Gibt es für diese Codierung irgendwelche Normen oder Standards?

Kann mir da jemand auch Auskunft geben?
Gast #4208785
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Ich bins nochaml. Ich habe nochmal ein anderes Funk-Modul gefunden, 
welches ich eigentlich fast noch besser fände: 
http://www.amazon.de/SODIAL-Drahtlos-NRF24L01-Transceiver-Modul/dp/B00MPB1X5S/ref=pd_sim_23_2?ie=UTF8&refRID=0Z72GRZ4ZYNXZB3EJNRN
Das Funk-Modul hat ja eine SPI-Schnittstelle mit der ich das Modul 
konfigurieren und abfragen kann. Heißt dass, das ich die Daten gleich in 
verpackten Datenpacketen bekomme?
Darf ich das Modul als Privatperson verwenden (ich kenne mich in den 
verschieden Funk-Rechten nicht aus)? Und noch eine Frage: Bekommt dieses 
Modul auch WLAN-Daten mit (da es ja ebenfalls auf dem 2,4 GHz-Band 
läuft)?

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