Hallo zusammen,
ich habe ein altes DDR-Zeiten-Röhrenradio aus den 60er Jahren, welches
sich leider nicht sinnvoll reparieren lässt.
Jetzt würde ich dieses Röhrenradio gerne entkernen und dann, wenn
möglich, einen Webradio-Bausatz einsetzen...
Hat da jemand Erfahrung?
Sebastian schrieb:> Jetzt würde ich dieses Röhrenradio gerne entkernen und dann, wenn> möglich, einen Webradio-Bausatz einsetzen...
Schönes Projekt. Los geht's.
> Hat da jemand Erfahrung?
Was genau willst du wissen?
1. Wie schlachte ich ein Radio aus?
2. Wo bekomme ich einen Web-Radio-Bausatz her?
Zu 1: Mit Schraubendreher, Zangen und Lötkolben.
Zu 2: Ich würde einen Raspberry Pi 2 einsetzten.
Meine Gedanken gingen auch schon in Richtung Rasberry..
Soll ein neues Lautsprecher rein, der etwas besser klingt, LAN und
WLAN-Interface, Soundkarte...
Hat jemand konkrete Teile? Mir wäre es am liebsten, wenn ich sofort
die zueinander kompatiblen Teile habe...
Irgendwas von ner SD-Card min 2 GB ( am besten SDHC? ) habe ich auch
gelesen...
Das Radio ist ein Orienta A204 , altes DDR-Schätzchen aus den 60ern...
Sebastian schrieb:> Hat jemand konkrete Teile? Mir wäre es am liebsten, wenn ich sofort die> zueinander kompatiblen Teile habe...
Dann kauf die doch ein fertiges Radio o.O
"Basteln" heißt nicht fertige Teile zusammenzustecken und dann die
vorgefertigte Software aufspielen (zu lassen)...
Sebastian schrieb:> Soll ein neues Lautsprecher rein, der etwas besser klingt, LAN und> WLAN-Interface
Du mußt doch wissen was du erreichen willst... Manch einer findet einen
"schlechteren" Klang ggf. authentisch der nächste will Hifi in alter
Hülle...
Sebastian schrieb:> Soll ein neues Lautsprecher rein, der etwas besser klingt, LAN und> WLAN-Interface, Soundkarte...
Probier es erst mal mit dem Lautsprecher aus. Er hat evtl. zu wenig
Leistung für jetzige Power-Verstärker.
Aber einen besseren Wirkungsgrad.
In der Mini-Plastekiste ist aber sowieso der Klang wurscht.
Ein Raspberry Pi 2 wäre schon ganz nett. Schon alleine wegen der Fülle
an Software, da kann kein Billigrouter mithalten.
Beim Pi2 gibt es allerdings ein paar Kleinigkeiten zu berücksichtigen.
Erstens ist die LAN Implementierung des Pi und Pi2 sehr schlecht. Bringt
sehr viel an Rauschen ins System. Nimm WLAN, dann hast du einige
Probleme weniger. Zweitens ist es nicht empfehlenswert eine
USB-Soundkarte zu benutzen, da die Pis I2S an Board haben und es gute
I2S Dacs speziell für Raspberrys gibt. Warum von I2s nach USB, dann von
USB zurück zu I2S und dann an den DAC, der direkte Weg klingt besser.
Wenn du den PI nimmst, gibt die 30€ aus und besorg dir einen brauchbaren
Taktgeber mit möglichst geringem Jitter.
Und an der Stromversorgung würde ich nicht sparen. Da kann ich nur
empfehlen selber was zu bauen, daces sinst sehr schnell teuer wird. Ein
Torroid, paar gute LDOs und ordentliche Kondensatoren machen oft einen
sehr viel größeren Unterschied, als der DAC selber.
Viel Erfolg bei dem Projekt
Linuxfan
Sebastian schrieb:> welches sich leider nicht sinnvoll reparieren lässt.
Dann schau noch mal ins Radiomuseum od. zu Jogis Röhrenbude bevor Du
leichtfertig historische Geräte fledderst. Den Pi kannst Du ja als
Ergänzung einbauen. So viel Platz ist immer.
oszi40 schrieb:> Sebastian schrieb:>> welches sich leider nicht sinnvoll reparieren lässt.>> Dann schau noch mal ins Radiomuseum od. zu Jogis Röhrenbude bevor Du> leichtfertig historische Geräte fledderst. Den Pi kannst Du ja als> Ergänzung einbauen. So viel Platz ist immer.
Dampfradioforum geht auch.
Gruß Frank
Linuxfan schrieb:> Ein Raspberry Pi 2 wäre schon ganz nett. Schon alleine wegen der> Fülle> an Software, da kann kein Billigrouter mithalten.
Ich rede hier natürlich von Openwrt, das auf dem 703N installiert werden
sollte.
Der TO möchte im übrigen ein Radio, keinen PC.
Gruß
Andreas
Runeaudio auf einem Raspberry und ein kleiner Verstärker. Wenn du guten
Ton möchtest noch ein DAC, ich habe einen günstigen es9093 vom Ali
genommen.
Wie du die DrehRegler über die gpio abfragen kannst müßtest du dir
überlegen.
So ein Gehäuse ist schick, kann man sicher was draus machen.
Hey,
mittlerweile haben wir folgenden Stand:
Das radio wurde , weil zuviel auch Schrott war, entkernt...bzw: ich habe
einige Dinge erhalten...die Hintergrund-Leuchte für die Frequenz-Leiste,
die Gehäuse-Schalter... die Platinen sind quasi Blank, da binge ich den
Pi an..
Ich habe jetzt einen Rasberry Pi2 Model B...
läuft alles soweit gut, ist noch nciht im Gehäuse montiert...
Frage:
1) gibt es die Möglichkeit, an den Pin-Steckern einen
Lauter/Leiser-Poti oder dergleichen anzubringen? Wenn ja, was ist im
Detail zu beachten / besorgen?
2) gibt es die Möglichkeit, an den Pin-Steckern einen On/Off-Switch
anzubringen? Ich habe schon gehört, dass ich da keinen klassischen
Ein/Aus-Schalten nehmen sollte, da dies, wie bei jedem PC, noch so doll
ist und die SDCard kurrumpieren kann, eher so ein Shutdown-Befehl...Und
startet das Ding auch damit?
Bei 1 & 2 würde ich dann nämlich gerne die
ursprünglichen-Gehäuse-Schalter verwenden oder aber was ähnliches
einbauen, um die Ordiginal-Gehäuse-Optik zu behalten
Vielen Dank vorab !
Sebastian schrieb:
>ich habe ein altes DDR-Zeiten-Röhrenradio aus den 60er Jahren, welches>sich leider nicht sinnvoll reparieren lässt.
Wenn man es wollte, geht das immer. Stromlaufpläne
für diese Radios zu bekommen ist kein Problem.
oszi40 schrieb:
>zu Jogis Röhrenbude bevor Du>leichtfertig historische Geräte fledderst.
Mir tut es auch weh, wenn man solche Radios
kaputt macht. Man kann solche Radios auch als
NF-Verstärker für einen Computer verwenden.
Sebastian schrieb:> Das radio wurde , weil zuviel auch Schrott war, entkernt...bzw: ich habe> einige Dinge erhalten...die Hintergrund-Leuchte für die Frequenz-Leiste,> die Gehäuse-Schalter... die Platinen sind quasi Blank, da binge ich den> Pi an..
Röhrenradiomörder! Pfui!