b35 schrieb:
> M.N. schrieb:
>> Ladung 45 µC
>
> Wo kommt dieser Wert her?
Moin,
die 45 µC sind ebenfalls aus der EN 61010.
An sonsten sind 800 V wirklich unkritisch.
Das ist ja nur etwas über Zwischenkreisspannung eines
Frequenzumrichters.
Das kann man fast noch einer normalen BNC-Buchse zumuten, an sonsten
gibt es von Radiall auch BNC-HT-Verbinder.
Hab selber 4,5 kV / 450 µA über nen 4x1 Molex Mini-Fit Stecker geführt
und wurde vom Prüfer nicht beanstandet.
Da braucht man bei Weitem keine Teflon-Stützpunkte etc. Ist ja nun nicht
wirklich "Femtoampere Stuff".
Auch das Leakage ist kein Problem habe selber Prototypen bis 3500 V mit
max. 33 µA Input gehabt und GigaOhm-Widerstände auf Lochraster und keine
unerwünschten Kriechströme feststellen können.
Einfach das gröbste Flussmittel nach dem Löten mit Kontakt
LR/Zystron/Vigon abwischen und drauf achten, dass beim Abdampfen kein
Kondenswasser in kritische Bauteile einzieht.
Dauerhafte Versiegelung gegen atmoshärische Einflüsse erreicht man mit
"Conformal Coating", PUR-Lack, Epoxid und auch Heißkleber werkelt hier
schon seit einigen Tagen unter 20 kV ohne besondere Vorkommnisse.
Kerzenwachs/Paraffin/Stearin möcht ich mal bei der nächsten Gelegenheit
ausprobieren.