Walter schrieb:
> Normalerweise hat man ja die Load
> und z.B eine Induktivität zum anpassen, hier nur die Induktivität.
Und deshalb sieht mir das nach einer Übungsaufgabe aus, die du selbst
lösen solltest.
Karl M. schrieb:
> ich komme auf f0 = 764.289kHz.
Da hast du dich gewaltig verrechnet.
Walter schrieb:
> Sorry, habe das vergessen mitzuteilen.
> Die Resonanzfrequenz ist 2Ghz.
Nöö ist sie nicht.
Die richtige Frequenz liegt zwischen 3 und 4 GHz.
Walter schrieb:
> Wie kann ich ein Netzwerk matchen, wenn der Load Widerstand kleiner ist
> als der Source Widerstand? Bei den L-Section Netzwerken muss es ja immer
> gerade umgekehrt sein.
Wie kommst du darauf?
Man muss es nur richtig machen.
Sieh die Sache mal von der 50 Ohm Seite her:
Wenn du da noch den 150 Ohm Widerstand weglässt, hast du nur noch C und
L eines Serienschwingkreises.
Dieser stellt bei der Resnanzfrequenz einen Kurzschluss dar, und diese 0
Ohm siehst du, wenn du von der 50 Ohm Seite her speist.
Wenn du nun parallel zu C einen ziemlich hochohmigen Widerstand (100k)
legst, dann verbraucht der etwas Wirkleistung und deshalb "sieht" die 50
Ohm Seite ein bischen Wirkwiderstand.
Je niederohmiger nun der zu C parallelliegende Widerstand wird, umso
geringer wird die Güte des Schwingkreises und umso höher wird der
Wirkwiderstand, der von der 50 Ohm Seite zu sehen ist.
Nun brauchst du nur noch XL und XC so zu wählen, dass die gewünschte
Transformation 50 Ohm -- 150 Ohm zustande kommt.
Da C bereits festliegt, kannst du nur noch L variieren und damit liegt
automatisch auch die Arbeitsfrequenz fest...