PC-BSD neben Windows 7 und Linux installieren

Gast #4197492
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Hallo,

derzeit lasse ich PCBSD vom Stick laufen, was aber doch etwas langsam 
ist. Prinzipipiell gefällt mir das System mit der KDE sehr gut. Nur 
leider, leider ist die Installation derart, dass es jedes andere Syastem 
platt macht, d.h. evtl grub.cfg werden nicht zusammen geführt, sondern 
eine vorhandene grub.cfg wird einfach platt gemacht. Dummerweise kann es 
auch nur von einer prim. Parttion aus starten. Versuche mit Boot-US habe 
ich gleich aufgegeben, der hat nicht mal Linux in einer aktiven prim. 
Part. gefunden, geschweige denn BSD.

Folgende Fragen hätte ich:

1. Kann ich die bereits konfigurierte Stick Installation 1:1 später auf 
eine freie Platte übertragen mit dd_rescue? D.h. zb mit Knoppix booten, 
den Stick imagen mit dd_rescue /dev/sdd1 bsd.img und später wieder 
zurück  mit dd_rescue bsd-img /dev/sda5  in eine aktive primäre 
Partition. Die alledings dann auch zfs formtiert werden müsste.l

2. Wie verhindere ich erstens dass BSD meinen grub plattmacht und 
zweitens wie binde ich BSD in die bestehende Konfig ein, die aktuell 
Win7 und Linux bootet?

Hätte da mal jemand eine gut verständliche Vorgehensweise?

Gruss,
Christian
Gast #4197516
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Christian J. schrieb:
> 2. Wie verhindere ich erstens dass BSD meinen grub plattmacht und
> zweitens wie binde ich BSD in die bestehende Konfig ein, die aktuell
> Win7 und Linux bootet?

Du installierst das BSD, erlaubst aber keine Installation des Bootladers 
(Joerg, geht das bei BSD so aehnlich wie bei debian?).
Dann startest das System mit Deinem bisherigen Bootlader, vermutlich der 
unter Linux. Dort bringst Du den grub dazu, nach dem neuen OS zu suchen 
und die in die grub.cfg aufzunehmen (update-grub).

Bei erneutem Start findest Du dann alle drei OS im Bootmenue.

wendelsberg
Gast #4197538
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wendelsberg schrieb:
> Dort bringst Du den grub dazu, nach dem neuen OS zu suchen
> und die in die grub.cfg aufzunehmen (update-grub).

1. Erkennt er nicht, ist zfs Dateiformat
2. Die Option ohne BL zu installieren ist nicht vorgesehen

BSD hat auch kein grafisches Partition Tool, nur gpart und mit den 
Zahlen und kryptischen Befehlen schlage ich mich nicht herum, viel zu 
riskant.

Alles schon durch....

:-(((
Gast #4197547
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wendelsberg schrieb:
> Christian J. schrieb:
>> BSD hat auch kein grafisches Partition Tool, nur gpart und mit den
>> Zahlen und kryptischen Befehlen schlage ich mich nicht herum, viel zu
>> riskant.
>
> Dann VM oder: Lass es.
>
> wendelsberg

In der VM ist ja schon drin, hat allerdings nicht die volle 
Rechenleistung und auch keine OpenGl Unterstützung. Schade, denn BSD ist 
schon ein tolles System. Allerdings nicht viel anders als wenn man Linux 
Mint KDE installiert, optisch nicht zu unterscheiden.  Nur halt pkg 
statt apt-get.
Gast #4197641
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Wie wäre es wenn Du es auf eine eigene HD installierst?

Also erst mal nur die leere HD anschliessen, BSD normal installieren 
bzw. vom Stick kopieren.
Dann die Linux/W7 HD mit dazu anschliessen und im BIOS Bootreihenfolge 
auf diese als erste setzen.

Dann Linux starten und den Bootloader neu erstellen.
Moderator Persönliche Seite #4197818
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Christian J. schrieb:
> 1. Erkennt er nicht, ist zfs Dateiformat

Vielleicht versuchst du's ja mit einer UFS-Installation?

Da der Grub ohnehin nur vorgeschaltet ist, sollte ihn an sich auch
das ZFS nicht interessieren, allerdings wirst du ihm das mit der Hand
beibiegen müssen.  Letztlich muss Grub hier keine Kenntnis über das
Dateisystem haben, denn er lädt nicht den Kernel, sondern nur den
Bootblock selbst, der dann wiederum den FreeBSD Loader nachzieht
(das Teil, welches in FORTH geschrieben ist ;).  Diese wiederum
kommen mit ZFS klar.

Kommt deine Kiste denn mit neueren Partitionierungsschemata klar?
FreeBSD arbeitet auch prima in einer GPT-Partitionierung, da hast
du den ollen Mist mit primärer oder erweiterter Partition nicht mehr.
Moderator Persönliche Seite #4197829
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Christian J. schrieb:
> Allerdings nicht viel anders als wenn man Linux Mint KDE installiert,
> optisch nicht zu unterscheiden.

Was erwartest du auch? ;-)

Aus Nutzersicht gibt es zwischen den aktuellen Unix-Derivaten kaum
Unterschiede, sofern man die gleiche Desktop-Umgebung benutzt.  Meinen
Linux-Laptop wirst du vom FreeBSD-Desktop/Server zu Hause nur daran
unterscheiden können, dass auf dem Laptop noch ein VMware läuft (das
machen sie nicht für FreeBSD).  Ansonsten sehen die auch gleich aus,
und das ist gewollt.

Auch von ZFS wirst du erst dann was merken, wenn du wirklich seine
Features ausnutzt (integriertes Volume Managent, Snapshots, feiner
granulierte ACLs).  Das sind aber eher Dinge, die man auf einem Spiel-
und Bastelrechner, der jeden Tag neu gebootet wird, nicht so dringlich
benötigt.
Gast #4198707
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hp-freund schrieb:
> Wie wäre es wenn Du es auf eine eigene HD installierst?

Leider, leider erlaubt eine msdos Partion nur 4 primäre. Egal wie die 
sich verteilen. Auf die Idee kam ich auch schon mit den 3 Platten drin. 
Ich habe zwar eine Uefi System aber wie man das nutzt weiss ich auch 
nicht. Es wäre echt besser wenn Bootmanager direkt im Bios drin wäre. 
Startbildschirm, auswählen und fertig.

Ich denke ich kipp die Chose und bleibe bei LMint KDE, wenn die sich nur 
unter der Haube unterscheiden. Oder nen Update abwarten, bis die das 
behoben haben, denn darüber regen sich einige im Netz auf.
Gast #4198708
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Jörg W. schrieb:
> Btw., laut Wikipedia sollte Grub 2 sehr wohl ZFS kennen.

sudo update-grub erkennt leider nur Win7 jund LMint. BSD ignoriert er 
komplett. Zudem muss ich mit sudo grub-install den BM wieder neu 
installieren.

Das geht alles schon, wenn man weiss wie man manuell die grub.cfg 
ergänzt.
Gast #4199158
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hp-freund schrieb:

> Wenn dein BIOS nicht zu Antik ist

3.2015 .... nagelneuer 4-core PC. F8 zeigt alles Bootbare an, mit oder 
ohne Uefi. Und ich habe jetzt Linix Mint KDE drauf, so richtig 
vollgepackt mit allem Klicki-Bunti und ressourcenfressend ohne Ende 
durch die ganzen Effekte :-) Reicht, mehr braucht es nicht. BSD bleibt 
auf dem Stick und damit hat es sich.

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