ACS712 genauigkeit

OP #4205245
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Hallo leute,

meine frage ist wie genau man mit dem ACS712, (ich habe die 30A 
variante).
messen kann.

im datenblatt steht:

Total Output Error ETOT IP = ±30 A , TA = 25°C
(Percentage of IP, with IP = 30 A. Output filtered.) = +-1.5%


ich nehme an dass wenn ich 30A messe ich eine genauigkeit von +-450mA



ich würde gerne auf 0.05 A genau messen können.

um genauer zu messen wollte ich verschiedene verstärker einsetzen wie im 
datenblatt auf seite 12 Application 3. This configuration increases gain 
to 610 mV/A zu sehen ist.

macht das sinn ?
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#4205279
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Du kannst zwar die Auflösung mit OpAmp erhöhen, nur ist eben die 
Genauigkeit nicht unbedingt gegeben. Anbei mal zwei Graphen - einmal mit 
ACS712, einmal mit Shunt. Beim ACS712 geht es halt erst ab 100mA (bei 
der 30A-Variante sogar noch höher) überhaupt erst mit Ergebnissen los 
-das ist das Grundrauchen, ob also 0A oder 50mA fließen kann man damit 
nicht erkennen. Die Auflösung danach stimmt aber recht gut mit der 
"echten" Kurve (siehe Shunt-Graph, HSSC im Titel) überein.
#4205284
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Ich habe den ACS712 ebenfalls in einer Anwendung eingesetzt und bin 
damit nicht so richtig zufrieden geworden, denn
1. Das Ding rauscht!
2. Es ist relativ ungenau
3. Es reagiert empfindlich auf Magnetfelder!

Es befanden sich mehere Relais gleich neben diesen ACS. Waren die Spulen 
unter Strom, wich der Messwert um bis zu 20% ab! Wir verpassten den 
Relais schliesslich eine Stahlhaube, das half!
Ich musste damals vor allem kleine Ströme von 230VAC Verbrauchern messen 
können. Die Verbraucher konnten aber auch 10A ziehen. Ich habe darauf 
die 5A-Version eingesetzt, da ein Overflow über 5A egal war und laut 
Datenblatt auch zulässig ist.
 Mein Fazit. Diese ICs sind eine gute Idee, aber eher mangelhaft 
umesetzt.
Gast #4205408
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Zu dem, was die anderen schon geschrieben haben kommt noch, dass schon 
dir 5A-Variante warm wird und der Messwert 80mA wegläuft. bei der 
30A-Version sollte das noch schlimmer sein. dazu rauscht die 5A-Variante 
schon ca.80mA Messwert. Deine 50mA sind übrigens sehr sportlich.
Meine uni-t61e kommen auf 1,5℅ bei 10A, wenn du ein mm mit 0,5% bei 10A 
suchst' musst du schon mehrere 100€ausgeben.
Für 0,15% bei 10 A muss es schon ein sehr teures Teil sein, an 30A mag 
ich da gar nicht denken.
Der ina226 hat einen 16 Bit adc eingebaut, der ist wesentlich genauer 
als die hall-sensoren und misst auch die Leistung, allerdings taugt der 
nur bis 36V.
Gast #4412921
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Moin,

ich habe ein ähnliches Problem - habe einen Messverstärker gebaut, der 
tut auch soweit - leider ist der Abgleich etwas tricky:
Man muss mehrmals hintereinander den Offset (OP1 als Impedanzwandler) 
und Range (Verstärkung des OP2) einstellen bis man zu brauchbaren 
Ergebnissen kommt.

Hier wäre ein Strom-IC mit 0-5V ideal - gibts sowas preiswert?
Oder hat jemand ne andere Idee wie man sowas bewerkstelligen könnte.
Ich benötige 5mA als Auflösung....
Ich will damit ein Motorventil überwachen und muss den Strom bei 
Anschlag sehr zuverlässig erkennen können (z.B. 30mA bei Fahrt, 100mA 
bei Anschlag)

lg

9i
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Persönliche Seite #4412927
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Ich bin gespannt auf die (besseren?) Alternativen.

Neuni schrieb:
> Hier wäre ein Strom-IC mit 0-5V ideal - gibts sowas preiswert?

Meine Antwort:
Da Dein ACS712 eh nicht die galvanische Trennung nutzt, nimm einen 
Shunt!

Preiswerter geht es nicht.

Und umgebende Magnetfelder, wie z.B. das Erdmagnetfeld, kannst Du eh 
nicht vernünftig mit "P1" kompernsieren.

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