Für 10-bit Auflösung sind 1% Metallfilm Widerstände meist gerade
richtig. Man darf allerdings den Spannungsteiler nicht beliebig
hochohmig machen weil die MUX Schaltung und der ADC Eingangsschaltung
eines MCUs eine obere Grenze aufweist die im Datenbuch des uC
dokumentiert sind und man nicht überschreiten sollte. Ich empfehle den
Teil des Datenbuches sorgfältig zu Gemüte zu führen. Ich gehe meist
nicht über 10K am masseseitigen Teil des Spannungsteiler hinaus. Ein
kleiner Kondensator nach Masse ist auch nicht ungünstig wenn nicht
gerade Niederfrequenz digitalisiert weden soll. Man fährt meistens gut
wenn man sich an die Empfehlungen im Datenblatt des Herstellers und
seinen Appnotes hält.
Die Verdrahtung des uC und insbesonders des ADc Teils sollte immer
durchdacht und sorgfältig ausgeführt werden. Schlampige Verdrahtung
macht sich meist in recht unstabilen Messwerten bemerkbar.
Auch sollte man bei höheren Anforderungen an Stabilität über einen
weiten Temperaturbereich für AREF eine externe Referenzspannungsquelle
im Bereich von 2-5V einsetzen. Spannungen von 2.56 oder 4.096V sind
immer günstig weil sich die Bits in gerade teilbare mV auflöst. Z.B
4mV/Bit bei 4.096V VREF.
Obwohl bei Arduino Bords meist etwas ungünstig ausgeführt, sollte die
AVDD Spannung idealerweise besser mit einem Filter von der digitalen
Versorgungspannung getrennt werden (Datenblatt lessen) weil die internen
Schaltflanken des uC die VDD verseuchen können und die Stabilität der
Konvertierungen des ADC im Analogteil vermindern können.
Gruß,
Gerhard