Hallo
da ich ein Handycap habe, denke ich dass ich 3 Jahre keinen Job finden
konnte.
Durch neue Medikamente die mir helfen kann man das Handycap nicht mehr
so deutlich erkennen.
Irgendwie habe ich das Gefühl dass ich auch von der Arbeitsagentur im
Stich gelassen wurde. Mein Problem ist jetzt dass ich in einen
Teufelskreis gekommen bin und da nicht mehr rauskomme.
Obwohl ich mich weiterhin bewerbe werde ich nirgendswo mehr zum
Bewerbungsgespräch eingeladen. Ich werde angerufen und gefragt was ich
in der Zwischenzeit gemacht habe.
Wenn ich sage dass ich auf Jobsuche war, sind die Personaltussis immer
erstaunt und bekomme in letzter Zeit automatisch eine Absage. Das war
die ersten 1,5 Jahre noch anders. Da wurde ich zu jeder Bewerbung
eingeladen.
Wie kann man aus diesem Teufelskreis rauskommen.
Man sagt immer wenn man arbeiten will, findet man einen Job. Ich habe da
aber ganz andere Erfahrungen gesammelt.
....... schrieb:> Irgendwie habe ich das Gefühl dass ich auch von der Arbeitsagentur im> Stich gelassen wurde.
Die Kernkompetenz der Agentur für Arbeit liegt nicht im Bereich der
Arbeitsvermittlung, sondern in der Verwaltung der Arbeitslosigkeit!
> Wie kann man aus diesem Teufelskreis rauskommen.
aus welchem Teufelskreis bitte?
> Man sagt immer wenn man arbeiten will, findet man einen Job. Ich habe da> aber ganz andere Erfahrungen gesammelt.
wenn du den Personalern deren Ideale versaust, mußt du dich über deren
Reaktion nicht wundern.
Man erzählt nicht die pure Wahrheit, sondern das was diese Typen hören
wollen!
> Das war die ersten 1,5 Jahre noch anders. Da wurde ich zu jeder Bewerbung> eingeladen.
und was ist dabei heraus gekommen?
Meinst du die Personaler wollen sich mit solchen Typen wie dir die zeit
nur vertreiben, ohne dass da was für die dabei rausspringt?
Erfinde Märchen oder Erklärungen die deine Situtaion noch positiv
erscheinen lassen, oder mache so weiter und gib dich dann bald selber
auf!
....... schrieb:> Was denkt ein Unternehmen wenn man sagt man war 3 Jahre auf Jobsuche.
Das du als Leibsklave ungeeignet bist(kein Witz), denn man kann
sich ja nicht mehr bei deinem letzten Gutsherrn über dich
erkundigen, denn nach drei Jahren bist du schon in Vergessenheit
geraten.
....... schrieb:> Wie kann man aus diesem Teufelskreis rauskommen.
Lügen, sich eine falsche Legende zulegen oder sich selbständig machen,
mit einer netten Idee. Das dürfte mit einem Online-Shop heute einfacher
sein als es noch nicht diese Möglichkeit gab.
Kannst du etwas mehr schreiben, was du kannst/gelernt hast?
Mit den richtigen Kenntnissen sollte es auch möglich sein,
einen Job zu finden, egal ob 3 Jahre aus dem Job oder nicht.
Vielleicht auch nicht einfach erzählen, dass man 3 Jahre keinen
Job gefunden hat, sondern mit offenen Karten spielen
und mitteilen, warum man keinen Job gefunden hat
und man jetzt wieder starten möchte.
Bist du bereits wieder voll belastbar oder vielleicht eher nur
Teilzeit? Wo kommst du in etwas her (zumindest Großraum xxx)?
Auch das Alter spielt evt. eine Rolle?
Thomas D. schrieb im Beitrag #4218168:
> Es ist ein uC Forum und kein Arbeitsamt oder Beratungsstelle für Psycho> Probleme.
ach ja?
und dann solchen schwachsinn posten
http://www.mikrocontroller.net/topic/373086#4218123
du hast das problem - nicht der to
gebe Peter P. recht,
was hast du gemacht gelernt in welcher branche - fachbereich suchst
du?
und in welchem alter bist du, mit 50+ gibt es andere möglichkeiten über
die agentur.
wurdest du wegen dem handycap prozentual eingestuft? dann stehen dir
eventuell auch 'begünstigungen' zu, denke aber, dass du dich scheust,
das in den bewerbungen zu erwähnen.
was sagt denn die bundesagentur?
Ich würde das in der Bewerbung so erwähnen. Da du sowieso nur Absagen
bekommst, könntest du es mal probieren. Ich habe mich auch im 13.
Semester für die Bachelorarbeit beworben, den Grund (Krankheit)
angegeben und wurde genommen. Bachelorarbeit ist natürlich etwas anderes
als Beruf, aber probieren würde ich es trotzdem.
Es ist eine blöde Situation, aber weitergehen muss es ja trotzdem.
Hallo Pünktchen.
....... schrieb:> da ich ein Handycap habe, denke ich dass ich 3 Jahre keinen Job finden> konnte.
Die meisten älteren haben das Problem schon ohne Handycap.
> Durch neue Medikamente die mir helfen kann man das Handycap nicht mehr> so deutlich erkennen.
Das ist doch mal ein Lichtblick.
>> Irgendwie habe ich das Gefühl dass ich auch von der Arbeitsagentur im> Stich gelassen wurde. Mein Problem ist jetzt dass ich in einen> Teufelskreis gekommen bin und da nicht mehr rauskomme.
Vergiss die Arbeitsagentur. Die war schon 1995 keine große Hilfe. Und
das hat sich seitdem nicht geändert. Keiner kann sich Arbeitsplätze aus
den Rippen schneiden. also können sie den Mangel nur verwalten.
> Obwohl ich mich weiterhin bewerbe werde ich nirgendswo mehr zum> Bewerbungsgespräch eingeladen. Ich werde angerufen und gefragt was ich> in der Zwischenzeit gemacht habe.
Du versuchst es bei Verleihern? Die können wirklich nur die besten und
jüngsten gebrauchen. Das habe ich auch als Aussichtslos erkannt.
Bewirb Dich einfach irgendwo direkt, bei einer kleinen Firma und betone,
dass Du wirklich extrem billig bist. So kleine Firmen sind meist auch
etwas flexibler, was Handycaps angeht. Bei Großkonzernen brauchst Du
dafür Beziehungen.
Und bleib bei Deinem Handycap bei der Wahrheit. Dannkönnen die Firmen
Probleme mit Deinem Handycap abschätzen und gehen eher auf das Wagnis
ein. Wenn Du Märchen erzählst, das wird bemerkt, und Dir wird misstraut.
Natürlich könntest Du die Märchen auch so gut erzählen, dass es keiner
merkt. Aber wenn Du keine Begabung dazu hast, dann Versuch sowas besser
auch nicht.
> Das war> die ersten 1,5 Jahre noch anders. Da wurde ich zu jeder Bewerbung> eingeladen.
Ich werde auch oft zu Bewerbungen eingeladen. Aber natürlich will keiner
Fahrtkosten übernehmen, und dann läuft es sehr oft darauf hinaus, dass
die wohl nur "wissen wollen, wie so einer aussieht". Dafür fahre ich
nicht quer durch Deutschland, solche Stellen finde ich auch näher.
> Wie kann man aus diesem Teufelskreis rauskommen.
Eigentlich garnicht. Aber trozdem:
Indem man "irgendwas" macht. Egal was Du für eine Qualifikation hast,
bewirb Dich für 8,5 Euro die Stunde. Und reiz das aus, was Du
körperlich/geistig noch stemmen kannst.
> Man sagt immer wenn man arbeiten will, findet man einen Job.
Die meisten Leute, die das erzählen, haben eine Doppelmoral. Sie wundern
sich umgekehrt bei mir, warum ich eigentlich arbeite, weil für Leute wie
mich sei doch Harz IV erschaffen worden. ;O)
Immerhin habe ich auf meine Tour eine auf ein Jahr befristete Stelle
gefunden, die auch noch deutlich besser als 8,50 bezahlt wird.
Wie lange das gut geht.....mal sehen. Es ist für mich jedenfalls
WESENTLICH besser als Harz IV.
Alle können das natürlich nicht machen.....es sind einfach zuwenig
Stellen da.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Mein Gott denk dir was aus, ich habe wechselweise einigen Unsinn
reingeschrieben, hat kein Schwein danach gefragt, als ich ehrlich war
und die Zeiten als Arbeitslosigkeit angegeben hatte ging es mir ähnlich
wie dir.
Merk dir eines: Der Ehrliche ist der Dumme, heute mehr denn je.
Was kannste denn überhaupt? Wurde jetzt schon mehrfach gefragt und keine
Antwort.
Bernd W. schrieb:> Du versuchst es bei Verleihern? Die können wirklich nur die besten und> jüngsten gebrauchen. Das habe ich auch als Aussichtslos erkannt.
Einfach auf das Bild hier schauen:
http://www.tagesspiegel.de/politik/auf-dem-weg-nach-deutschland-und-ploetzlich-steht-der-fluechtling-da/12127548.html
Da stehen die künftigen Fachkräfte. Die wollen ALLE einen Job! Sie sind
willig und mit Sicherheit auch billig und sie sind - was viele vom
Arbeitsmarkt Aussortierte und Abgeschriebene hierzulande nicht mehr sind
- JUNG!! Also bestes Futter für unsere Industrie. Die Einheimischen
Arbeitswilligen werden nicht mehr gebraucht. Der Kuchen wird neu
verteilt und alles was Älter ist darf höchstens noch auf die
Erdbeerfelder zum Sondertarif. Und wer es wagt das öffentlich zu sagen,
den trifft der Shitstorm von Links. Denn von Links aus gesehen sieht
alles was nicht im linken Gleichklang wabert eben nach Rechts aus, auch
die Mitte.
Willkommen im Irrsinn 2.0
Jung ja, willig jein, fähig nein.
Das wird 90% der Asylanten beschreiben.
Aber in der Presse gibt es ja nur den 24-jähren Dr. Ing. aus Syrien, der
fließend Englisch und Deutsch spricht.
Die Agentur ist absolut keine Hilfe. Ich war zum Glück nur ein einziges
mal darauf angewiesen, da kam außer einer Office Schulung nichts. Als
ich nach 8 Wochen etwas gefunden hatte und kam um mich abzumelden gab es
nur die Rückmeldung dass man mir Bezüge streicht wenn ich nicht zum
Officekurs gehe,Start zeitgleich mit Beginn des eingereichten
Arbeitsvertrages. Dann "dürfte" ich noch bestätigen das mein neuer Job
auf die Vermittlungstätigkeit der Agentur zurück geht, anders konnte ich
mich nicht abmelden.
Also, vergiss den Verein. Probier es bei einer kleinen Firma, notfalls
auch etwas unter Wert.Wenn es dort passt,bleib und wenn nicht such aus
ungekundigter Stelle was besseres.
....... schrieb:> da ich ein Handycap habe, denke ich dass ich 3 Jahre keinen Job finden> konnte.> Durch neue Medikamente die mir helfen kann man das Handycap nicht mehr> so deutlich erkennen.
Was ist das für ein Handicap, wie äußert sich das?
Was hast Du gelernt, bzw. in den Jahren gemacht, als du noch gearbeitet
hast.
In welcher Gegend wohnst Du?
Wovon lebst Du derzeit - vermute Hartz IV?
Ich habe Elektronik studiert und ein Praktikum in diesem Bereich
gemacht. Richtige Berufserfahrung in der Hardware Entwicklung habe ich
aber noch nicht.
Ich bin eigentlich voll belastbar.
Derzeit lebe ich nicht in Deutschland.
Bin 30 Jahre alt.
....... schrieb:> Derzeit lebe ich nicht in Deutschland.
Leg dir ein Hobby zu und mach das zum Beruf, dann selbständig machen,
z.B. nebenbei. Sollte im Bereich Elektronik machbar sein.
Wenn das nicht dein Ding ist, geh bei den Firmen ohne dein Diplom
klinkenputzen. Für einfache Jobs wird nicht unbedingt ein Lebenslauf
verlangt. Was Bernds Aussage angeht, dass alles außer Hartz4 besser
wäre, möchte ich ihn mal sehen, wenn ihm die Arbeit nicht viel
mehr unter dem Strich einbringt, als Alg2. Arbeit muss sich lohnen,
ansonsten wäre das nur Missbrauch von Schwächeren die sich nicht gegen
Ausbeutung wehren können.
Wenn du hier keine Sozialleistungen beziehst, unterliegst du auch
nicht der hier herrschenden Rechtslage. Ausland ist natürlich
groß und schon gar nicht gleich.
Ich denke du solltest auf keinen fall "3 Jahre Arbeitssuchend" in den
Lebenslauf schreiben. Das kannst du wesentlich besser beschreiben und
noch recht nahe bei der Wahrheit bleiben, was dann auch im
Bewerbungsgespraech einfacher aufrecht zu erhalten bleibt. Du koenntest
"Krankheit" reinschreiben, und was ja so stimmt. Dass du dich trotzdem
in der Zeit beworben hast sagst du einfach nicht. Damit kommst du aber
evtl. in die Diskussion was es denn war ( was so direkt als Frage sicher
nicht erlaubt ist ), bzw. die HR macht sich Gedanken wie das in der
Zukunft aussieht.
Vielleicht eine bessere Option: "Angehoerigen gepflegt". Damit machst du
aus dem Problem eine sehr ehrenwerte Taetigkeit. 3 Jahre aus dem Job
wird zwar sicher negativ gesehen, aber aus der Pflege eines Angehoerigen
laesst sich auch einiges Positives ueber die Person ableiten. Und die
Ungewissheit fuer die Zukunft ist damit auch kein Thema...."die Oma ist
tot, Auferstehung eher unwahrscheinlich". Im Prinzip bist du auch nahe
an der Wahrheit....du hast dich um einen Angehoerigen gekuemmert, und
zwar um den der jedem am Naechsten ist! Schreib dir die Story auf und
geh sie durch, je mehr echte Tatsachen darin vorkommen desto Realer
kommt es rueber. Dich wird keiner in der Bewerbungs im Detail ausfragen
in dem Bereich, und mit Vorbereitung kommst du gut durchs Interview.
Und komm jetzt keiner mit Moral/Legalitaet. Das Ergebnis zaehlt, und
wenn du wieder im Job bist und vernuenftige Leistung brings ist es egal
wie du da hingekommen bist.
Ach, und da ist der zweite Freitagsthread.
Wie wär's einfach, wenn du dich mal bewirbst und schaust was passiert?
Vielleicht gibt es ja eine gute Trollagentur ;-)
....... schrieb:> Ich habe Elektronik studiert und ein Praktikum in diesem Bereich> gemacht.
Praktikum, wo wann als was?
Elektronik studiert, Schwerpunkt?
....... schrieb:> Ich bin eigentlich voll belastbar.
Eigentlich?
....... schrieb:> Derzeit lebe ich nicht in Deutschland.
Wo dann? Schweiz, Frankreich, Thailand, ...?
Wie willst du dann Bewerbungstermine in Deutschland wahrnehmen?
Als studierter Elektroniker solltest du für kleines Geld sicher
irgendwas irgendwo finden.
Oder ist dir am Wochenende einfach langweilig?
Rick M. schrieb:> ....... schrieb:>> Derzeit lebe ich nicht in Deutschland.>> Wo dann? Schweiz, Frankreich, Thailand, ...?> Wie willst du dann Bewerbungstermine in Deutschland wahrnehmen?>> Als studierter Elektroniker solltest du für kleines Geld sicher> irgendwas irgendwo finden.
Korrekt.
> Oder ist dir am Wochenende einfach langweilig?
Die Trollwahrscheinlichkeit ist hier zumindest nicht gering.
Hi, ".......",
die größten Chancen sehe ich beim "kleinen Krauter um die Ecke".
Denn ich scheue den Rat, vom Handikap direkt zur Selbständigkeit zu
springen. Aber so tüchtig ein Selbständiger, so gern übersieht man
seinen Klumpfuss.
Von dem Krauter erst mal die Anerkennung bekommen, dass Du nicht
arbeitsscheu bist, sondern willig, Dir Deine kleine Freude in der Arbeit
zu suchen und einem Chef, der sich um diese Zustimmung bemüht, diese
auch zu geben:
"Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu
regieren." (Abraham Lincoln)
Bewerbungen bei Konzernen landen heute beim Dienstleister, und nehmen
"nur die Besten". (Wobei ich noch keine Auswahlkriterien gesehen habe.)
Da hast Du keine Chance, denn selbst wenn Du die rundstrahlende
Richtantenne mit 46dBi erfunden haben solltest - Personaler können nicht
mal "isotrop" buchstabieren - und solch eine Leistung auch nicht
würdigen.
So heftig Dein Wille, ".......", wieder in Arbeit zu kommen, so viel
wichtiger Dir das ist als die Glasperlen, mit denen man junge Leute
verführt, so sehr sehe ich Deinen Einstieg eher dort, wo dieser Wille
ebenfalls für wichtiger gehalten wird.
Ciao
Wolfgang Horn
Praktikum habe ich 2012 als Hardware Entwickler gemacht.
Studiert habe ich Bachelor Elektronik. Da gab es noch keinen
Schwerpunkt.
Bis jetzt hatte ich nicht vor in Deutschland Bewerbungstermine
wahrzunehmen da ich in einem anderen Land lebe. Habe nur nach Tipps
gesucht wie man nach 3 Jahren wieder zu Bewerbungsgesprächen kommen
kann. Anscheinend ist das doch eine sehr lange Zeit. Habe einfach kein
Gefühl mehr.
Was geht in Firmen vor wenn man sieht dass man 3 Jahre arbeitslos war.
Wie kann man das schmücken um doch eine Einladung zu bekommen.
Rick M. schrieb:> Als studierter Elektroniker solltest du für kleines Geld sicher> irgendwas irgendwo finden.
Nur mit Beziehungen. Ansonsten wird das bei Überqualifizierung
aussichtslos. Arbeitgeber lieben und bevorzugen die Abhängikeit.
Da soll sich für den bewehrten Mitarbeiter möglichst nie was
besseres bieten. Das das in der Praxis anders aussieht, liegt
einfach nur daran, dass ein Hundehalsband wohl etwas ZU auffällig
wäre, aber sinnbildlich ist es zweifellos vorhanden. Immer schön
bei Fuß bleiben.;-b
Nemesis schrieb:> Arbeitgeber lieben und bevorzugen die Abhängikeit.
Nur wenn man sich so verhält wie ein blinder Rauhaardackel.
Nemesis schrieb:> Da soll sich für den bewehrten Mitarbeiter möglichst nie was> besseres bieten.
Gegen wen muss er sich denn bewehren? Hilft da die Bundeswehr?
Nemesis schrieb:> dass ein Hundehalsband wohl etwas ZU auffällig> wäre, aber sinnbildlich ist es zweifellos vorhanden. Immer schön> bei Fuß bleiben.;-b
Blinder Dackel eben.
....... schrieb:> Bis jetzt hatte ich nicht vor in Deutschland Bewerbungstermine> wahrzunehmen da ich in einem anderen Land lebe.
OK! Wo suchst Du dann einen Job??
....... schrieb:> Habe nur nach Tipps> gesucht wie man nach 3 Jahren wieder zu Bewerbungsgesprächen kommen> kann. Anscheinend ist das doch eine sehr lange Zeit. Habe einfach kein> Gefühl mehr.> Was geht in Firmen vor wenn man sieht dass man 3 Jahre arbeitslos war.> Wie kann man das schmücken um doch eine Einladung zu bekommen.
Als Personaler würde ich mich fragen, warum warst du so lange ohne Job.
2012 war die Wirtschaftskrise ausgestanden.
Wie man an Bewerbungsgespräche kommt, ganz einfach bewerben, bewerben,
bewerben!
Wie viele Bewerbungen hast du in den letzten 6 Monaten losgelassen?
Minefields schrieb:> Nemesis schrieb:>> Arbeitgeber lieben und bevorzugen die Abhängikeit.>> Nur wenn man sich so verhält wie ein blinder Rauhaardackel.
Das richtige Verhalten wird dir schon anerzogen, notfalls
mit ständiger Nötigung den Job wieder zu verlieren.
> Nemesis schrieb:>> Da soll sich für den bewehrten Mitarbeiter möglichst nie was>> besseres bieten.>> Gegen wen muss er sich denn bewehren? Hilft da die Bundeswehr?
Was ein Tippfehler doch ausmacht aber der Kommiss wird da auch
nicht helfen, die sind viel zu sehr mit sich selbst und Angelegenheiten
im Ausland, die sie eigentlich gar nichts angehen, beschäftigt.
Wenn das mit den Flüchtlingen hier so weiter geht, werden die
bald mehr zu tun bekommen, als denen lieb ist.
> Nemesis schrieb:>> dass ein Hundehalsband wohl etwas ZU auffällig>> wäre, aber sinnbildlich ist es zweifellos vorhanden. Immer schön>> bei Fuß bleiben.;-b>> Blinder Dackel eben.
So wie du? Wolltest du hier nicht fern bleiben? War doch mal
unter deinem Niveau. Die alte Sucht tritt wohl wieder hervor?
....... schrieb:> Was geht in Firmen vor wenn man sieht dass man 3 Jahre arbeitslos war.
Hier mal die Antwort auf deine Frage, aber bitte nicht zu ernst nehmen.
https://www.youtube.com/watch?v=3Wp7u9boLAA
Nemesis schrieb:> Das richtige Verhalten wird dir schon anerzogen, notfalls> mit ständiger Nötigung den Job wieder zu verlieren.
Ich hab gar keinen Job mehr! Ich kann machen was ich will. Deine Drohung
ist also ziemlich sinnlos.
Nemesis schrieb:> Wenn das mit den Flüchtlingen hier so weiter geht, werden die> bald mehr zu tun bekommen, als denen lieb ist.
Zum Nazis kloppen braucht man nicht die Bundeswehr. Die paar Spinner
kriegt man schon anders wieder in den Griff.
Nemesis schrieb:> So wie du? Wolltest du hier nicht fern bleiben? War doch mal> unter deinem Niveau. Die alte Sucht tritt wohl wieder hervor?
Langeweile eben. Der Tesla steht in der Werkstatt und die nächste Reise
steht erst wieder in zwei Wochen an.
Aber wie ich sehe bist du keinen Schritt weiter gekommen, Michael. War
ja zu erwarten.
Minefields schrieb:> Die paar Spinner> kriegt man schon anders wieder in den Griff.
So wie die französische Polizei am Euro-Tunnel?
Da ist das Kräfteverhältnis noch zu unausgeglichen und werden
einfach überrannt.
Minefields schrieb:> Ich hab gar keinen Job mehr! Ich kann machen was ich will.
Also Ruhestand. Dann mach doch, wenn du noch gesund bist
und es noch drauf hast. Jeder Tag kann dein Letzter sein.
Nemesis schrieb:> Also Ruhestand. Dann mach doch, wenn du noch gesund bist> und es noch drauf hast. Jeder Tag kann dein Letzter sein.
Ja, mit 30 fangen ja die Gebrechen an sagt man, aber ich bin für meine
Ende 30 eigentlich noch ziemlich fit. Aber klar, ich könnte auch bei
einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen oder so etwas.
Minefields schrieb:> Ich hab gar keinen Job mehr! Ich kann machen was ich will. Deine Drohung> ist also ziemlich sinnlos.
Wow, keinen Job als Angestellter oder garnichts mehr? Wenn das so ist,
wäre es doch wert, das mal hier etwas zu erzählen, schließlich schafft
es nicht jeder, bis 40 auszusorgen.
Minefields schrieb:> Ende 30
Dann willkommen im Club. Dabei hast du immer so getönt, das könnte
dir nicht passieren. Von eigener Kohle wirst du doch wohl nicht
zehren? Das wäre nicht sehr schlau. Bis 63 sind es ja noch ein paar
Jahre, aber nur wenn keine Lücke auftritt. Ansonsten dann erst
mit 65 oder 67, je nach dem.
Nemesis schrieb:> Minefields schrieb:>> Ende 30>> Dann willkommen im Club. Dabei hast du immer so getönt, das könnte> dir nicht passieren. Von eigener Kohle wirst du doch wohl nicht> zehren? Das wäre nicht sehr schlau. Bis 63 sind es ja noch ein paar> Jahre, aber nur wenn keine Lücke auftritt. Ansonsten dann erst> mit 65 oder 67, je nach dem.
Naja, muss nicht sein, wenn man es schafft, Leute für sich arbeiten zu
lassen. Aber man muss erstmal soweit kommen.
IC Beton schrieb:> Wow, keinen Job als Angestellter oder garnichts mehr? Wenn das so ist,> wäre es doch wert, das mal hier etwas zu erzählen, schließlich schafft> es nicht jeder, bis 40 auszusorgen.
Offiziell bin ich Angestellter, aber arbeiten muss ich nicht mehr. Ab
und zu tue ich das dann doch, aber ist mehr ein Hobby. Da kommen
vielleicht 8 Wochen im Jahr zusammen. Als Mit-Chef kann man sich die
Freiheit rausnehmen.
Es ging einfach nur darum zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein,
in diesem Fall eine erfolgreiche Firma kurz vor ihrer Gründung.
Dazu noch etwas Geschick beim Zocken am Kapitalmarkt und fertig ist die
perfekte Frührente.
Nemesis schrieb:> Dann willkommen im Club. Dabei hast du immer so getönt, das könnte> dir nicht passieren.
Ups, jetzt ist es doch passiert.
Nemesis schrieb:> Von eigener Kohle wirst du doch wohl nicht> zehren? Das wäre nicht sehr schlau.
Zehren muss ich an meinem Vermögen nichts. Es wächst sogar eher. Zocken
tue ich damit natürlich nicht mehr.
Nemesis schrieb:> Bis 63 sind es ja noch ein paar> Jahre, aber nur wenn keine Lücke auftritt. Ansonsten dann erst> mit 65 oder 67, je nach dem.
Viel Rente bekomme ich wohl eh nicht. Ich zahle zwar etwas ein, aber
viel ist das nicht.
IC Plastik schrieb:> Naja, muss nicht sein, wenn man es schafft, Leute für sich arbeiten zu> lassen. Aber man muss erstmal soweit kommen.
Jeder Deutsche lässt eine halbe Armee Chinesen für sich arbeiten. Sonst
könnten wir uns doch unseren Wohlstand gar nicht leisten. Das gilt auch
für Hartz-IV'ler.
FN schrieb:> Vorsicht:
Mit Recht. Wenn man aufpasst wird man die Patzer beim Schnitt
(Satzwiederholung) hören. Das Telefonat von der Teilnehmerin
im Flur scheint auch synchronisiert worden zu sein, bzw. man
hat es versucht, aber Ton und Lippenbewegung passen einfach
nicht zueinander.
Letztendlich kann man die Teilnehmer verstehen. Nur eine rhetorische
Gebetsmühle, dass man sich in die verbale Falle der Arbeitgeber
und Personaler begeben soll, aber nachweisen, dass man fähig ist,
dass erfolgt NUR schriftlich. Der Coach ist als (vermutlich
Freiberufler) wohl nur an dem Honorar vom Amt und Frischfleisch
für seine Dienstleisterdatenbank interessiert. Solche Begegnungen
der unheimlichen Art hatte ich auch schon, mit der selben allgemeinen
Begeistung. Glücklicherweise bin ich mittlerweile davon verschont.
Die Probleme am Arbeitsmarkt liegen doch viel tiefer und letztendlich
rückt dabei die fehlende Verantwortung der Firmen immer wieder in den
Fokus. Das einzig sinnvolle in dem TV-Beitrag und das propagiere
ich ja immer wieder: Vor der Bewerbung anrufen. Fragen werden den
lebenserfahrenen Bewerber immer einfallen, aber man muss da auch
aufpassen, das man das Gespräch selber führt. Nur so können eigene
Fragen beantwortet werden. Wenn der Gesprächspartner (Chef oder
Personaler oder beides) die Führung übernimmt, gibt man u.U.
mehr preis als man möchte und erfährt weniger als man wollte.
Ist halt nicht so leicht das ganze Terrain.
Nemesis schrieb:> Die Probleme am Arbeitsmarkt liegen doch viel tiefer und letztendlich> rückt dabei die fehlende Verantwortung der Firmen immer wieder in den> Fokus.
Man kann auch einfach mal Verantwortung selbst für sich übernehmen. Dann
braucht man nicht darauf hoffen, dass irgendwann eine Firma das
übernimmt. Aber manche Menschen sind selbst im höheren Alter in ihrem
Wesen unselbstständige Säuglinge geblieben. Inklusive dem Herumschreien.
Nemesis schrieb:> Wenn der Gesprächspartner (Chef oder> Personaler oder beides) die Führung übernimmt, gibt man u.U.> mehr preis als man möchte und erfährt weniger als man wollte.
Und wenn der Gegenüber nicht das erfährt, was er will, dann stellt er
nicht ein. So viel zum Thema "lebenserfahrener Bewerber". Du bist echt
immer wieder amüsant, Herr "Bedingungsfeindlich".
Nemesis schrieb:> Ist halt nicht so leicht das ganze Terrain.
Ist eigentlich ganz einfach. Bewerben, Vorstellungsgespräch, Vertrag.
Und von den eigenen Fehlern lernen und nicht glauben, dass nur der
Gegenüber Fehler macht. Aber das haben wir ja schon oft genug durch.
....... schrieb:> Könnt ihr wirklich mal diese dummen Beiträge hinterlassen. Langsam frage> ich mich wo eure Intelligenz geblieben ist. Öffnet doch einen eigenen> Thread.
Das frage ich mich manchmal auch!
Nochmal zu meiner Anmerkung:
Rick M. schrieb:> ....... schrieb:>> Bis jetzt hatte ich nicht vor in Deutschland Bewerbungstermine>> wahrzunehmen da ich in einem anderen Land lebe.>> OK! Wo suchst Du dann einen Job??>> ....... schrieb:>> Habe nur nach Tipps>> gesucht wie man nach 3 Jahren wieder zu Bewerbungsgesprächen kommen>> kann. Anscheinend ist das doch eine sehr lange Zeit. Habe einfach kein>> Gefühl mehr.>> Was geht in Firmen vor wenn man sieht dass man 3 Jahre arbeitslos war.>> Wie kann man das schmücken um doch eine Einladung zu bekommen.>> Als Personaler würde ich mich fragen, warum warst du so lange ohne Job.> 2012 war die Wirtschaftskrise ausgestanden.>> Wie man an Bewerbungsgespräche kommt, ganz einfach bewerben, bewerben,> bewerben!>> Wie viele Bewerbungen hast du in den letzten 6 Monaten losgelassen?
Minefields schrieb:> Man kann auch einfach mal Verantwortung selbst für sich übernehmen. Dann> braucht man nicht darauf hoffen, dass irgendwann eine Firma das> übernimmt. Aber manche Menschen sind selbst im höheren Alter in ihrem> Wesen unselbstständige Säuglinge geblieben. Inklusive dem Herumschreien.
Von jemanden, der getreu dem Feindbild, auf der anderen Tischseite
sitzt, ist ja auch keine realistische oder nützliche Antwort zu
erwarten. Hauptsache distanziert seine Senf dazu geben.
Rick M. schrieb:>> Wie viele Bewerbungen hast du in den letzten 6 Monaten losgelassen?
Dreizig pro Halbjahr kann/muss man sich schon antun, auch wenn man weiß,
dass es die Tinte nicht wert ist. Gibt ja mittlerweile sechs Euro
dafür.
Nemesis schrieb:> Von jemanden, der getreu dem Feindbild, auf der anderen Tischseite> sitzt, ist ja auch keine realistische oder nützliche Antwort zu> erwarten. Hauptsache distanziert seine Senf dazu geben.
Allein dass du in mir ein "Feindbild" siehst ist schon ein klarer Beweis
deiner Dummheit, Unfähigkeit und Unvermögen auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu
fassen. Du bist das Kleinkind, das aus irrationalen Gründen hasserfüllt
von seinen Eltern wegläuft um dann festzustellen, dass es auf der Welt
nicht mehr klar kommt. Und dann mehr Verantwortung von den Eltern
verlangt!
Nemesis schrieb:> Dreizig pro Halbjahr kann/muss man sich schon antun, auch wenn man weiß,> dass es die Tinte nicht wert ist. Gibt ja mittlerweile sechs Euro> dafür.
Ich habe mein ganzes Leben keine dreißig Bewerbungen schreiben müssen.
> OK! Wo suchst Du dann einen Job??
in Österreich
> Wie viele Bewerbungen hast du in den letzten 6 Monaten losgelassen?
Insgesamt ca. 70 in den letzten 6 Monaten ca. 10.
Es hängt halt von den Stellenanzeigen ab. Als Verkäufer gibt es viel
mehr Stellenanzeigen als Hardwareentwickler
> Leg dir ein Hobby zu und mach das zum Beruf, dann selbständig machen,> z.B. nebenbei. Sollte im Bereich Elektronik machbar sein.
Was ein Unfug. Wie soll man da an Aufträge kommen? Da braucht man schon
eine Nische die gefragt ist und wo man wirklich Spezialist ist.
Hobbykenntnisse nutzen da nichts. Ingenieurbüros und Onlineshops gibt es
schon mehr als genug. Da kann man auch gleich Lotto spielen, da ist die
Chance genauso aussichtslos, davon leben zu können.
Nemesis schrieb:> Rick M. schrieb:>>> Wie viele Bewerbungen hast du in den letzten 6 Monaten losgelassen?>> Dreizig pro Halbjahr kann/muss man sich schon antun, auch wenn man weiß,> dass es die Tinte nicht wert ist. Gibt ja mittlerweile sechs Euro> dafür.
Von wem? Von Dir? Am wen darf ich meine Rechnung schicken?
Der TO wohnt nicht im Wunderland Deutschland, wer lesen kann ..., aber
das trifft auf Dich ja nicht zu.
....... schrieb:>> OK! Wo suchst Du dann einen Job??>> in Österreich
In Österreich kenne ich mich nicht so gut aus.
>> Wie viele Bewerbungen hast du in den letzten 6 Monaten losgelassen?>> Insgesamt ca. 70 in den letzten 6 Monaten ca. 10.>> Es hängt halt von den Stellenanzeigen ab. Als Verkäufer gibt es viel> mehr Stellenanzeigen als Hardwareentwickler
Wenn Du von 70 Bewerbungen kein einziges Vorstellungsgespräch hattest,
machst Du etwas falsch und solltest Dir Hilfe bei der Bewerbungen
suchen.
Hier in Deutschland gibt es Bewerbungstraining-Kurse, die eventuell
Tipps geben könnten (vorsichtig ausgedrückt).
In Österreich - da kennst Du Dich besser aus.
Dein Handicap, psychisch (Depressionen, Schizophrenie, Todesfälle in der
Familie,...), körperlich (Unfall, Schlaganfall, ...), Du sagst "nicht
mehr
so deutlich erkennen." - OK.
Nur 3 Jahre Ausfall muss man (glaubhaft) begründen können.
Wo hast Du Dich beworben?
Incl Zeitarbeit?
FN schrieb:> Es handelt sich um einen Beitrag des MDR (Mitteldeutscher Rundfunk)> Diese Rundfunkanstalt zeichnet sich bekanntermassen nicht gerade> durch ihre journalistische Ausgewogenheit und Glaubwürdigkeit aus.
Der Kursleiter hat vor Monaten schon beim MDR einige Fragen beantwortet.
https://www.youtube.com/watch?v=cHKj_vLOr5I
Klingt ja nicht so schlecht.
> Hier in Deutschland gibt es Bewerbungstraining-Kurse, die eventuell> Tipps geben könnten (vorsichtig ausgedrückt).
Das bringt doch alles nichts, habe ich schon alles hinter mir.
Minefields schrieb:> Allein dass du in mir ein "Feindbild" siehst ist schon ein klarer Beweis> deiner Dummheit, Unfähigkeit und Unvermögen auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu> fassen. Du bist das Kleinkind, das aus irrationalen Gründen hasserfüllt> von seinen Eltern wegläuft um dann festzustellen, dass es auf der Welt> nicht mehr klar kommt. Und dann mehr Verantwortung von den Eltern> verlangt!
Na, zu einem Freundbild reichst bei dir ja nicht, hat es ja
auch noch nie. Als Kleinkind hätte ich wenigstens die Chance
steinalt zu werden ohne von der Wirtschaft verschlissen zu werden.
Wenn du den Job meiner Eltern übernehmen willst müsstest du mich
schon adoptieren da die ihr letztes Gebet längst gesprochen haben.
Minefields schrieb:> Ich habe mein ganzes Leben keine dreißig Bewerbungen schreiben müssen.
Muss man auf der andern Tischseite auch nicht. Verkehrt wäre es
allerdings nicht, wenn Chefs sich mal bei Arbeitnehmern bewerben
würden. Vielleicht geschieht (und das nicht nur bei dem
Armaturenhersteller Grote) mal ein Wunder wenn der Basiszins durch
die Geldpolitik mal so richtig ins Minus geht.
....... schrieb:> Insgesamt ca. 70 in den letzten 6 Monaten ca. 10.
Und nie vorher mal angerufen? Wie ne Pizzawerbung. Die letzten
beiden Tage (kenne da einen Pizza-Bäcker persönlich) war umsatzmäßig,
nach seinen Angaben, ziemlich ruhig. ;-b
> Es hängt halt von den Stellenanzeigen ab. Als Verkäufer gibt es viel> mehr Stellenanzeigen als Hardwareentwickler
Würde ich nicht so sehen. Nicht jede Firma braucht gerade einen neuen
Verkäufer, obwohl jeder Betrieb grundsätzlich und strukturell davon
einen Bedarf hat als eben den Nischenberuf Hardwareentwickler.
Dafür wird es dann auch deutlich mehr Kaufleute als Hardwareentwickler
geben. Verkäufer können daher jede Firma abklappern. Hardwareentwickler
müssen geeignete Firmen erst mal suchen und finden. Früher hatte ich
das sehr gut drauf. Irgendwann macht das dann aber keinen Spaß mehr,
vor allem, wenn man dabei mies behandelt wird.
qwertz schrieb:> Was ein Unfug. Wie soll man da an Aufträge kommen? Da braucht man schon> eine Nische die gefragt ist und wo man wirklich Spezialist ist.> Hobbykenntnisse nutzen da nichts. Ingenieurbüros und Onlineshops gibt es> schon mehr als genug. Da kann man auch gleich Lotto spielen, da ist die> Chance genauso aussichtslos, davon leben zu können.
Kommt drauf an was du als Auftrag meinst. Man muss ja nicht Kundenideen
bearbeiten, sondern nimmt seine eigenen. Manchmal kupfert man einfach
irgend wo was ab und verkauft es dann, z.B. Online. Wenn die Idee
alltagstauglich und gut ist, wird die schon ihre Abnehmer finden.
Es gibt viele Wege nach Rom. Ich kenne da jemanden, der
Modelleisenbahn-elektronik entwickelt hat und da nicht schlecht von
leben kann.
Die verkaufen sogar über Conrad. Um davon leben zu können, hängt
es eben davon, wie groß die Wertschöpfung und wie groß der Markt ist.
Geht nicht, gibs nicht.
Rick M. schrieb:> Von wem? Von Dir? Am wen darf ich meine Rechnung schicken?> Der TO wohnt nicht im Wunderland Deutschland, wer lesen kann ..., aber> das trifft auf Dich ja nicht zu.
Wo sollte denn der Sinn sein, mir selbst sechs Euro/Bewerbung zu zahlen?
Das wäre unter dem Strich +-Null. Unter gewissen Umständen gibts
schon Geld für Bewerbungen. Mach dir da mal keine Sorgen.
Rick M. schrieb:> Wenn Du von 70 Bewerbungen kein einziges Vorstellungsgespräch hattest,> machst Du etwas falsch und solltest Dir Hilfe bei der Bewerbungen> suchen.
Tja, wenn die persönlich-werdende Komponente fehlt und das funzt sicher
auch in Österreich, dann wundert mich das nicht. "KLinken putzen"
muss man halt können .
Thomas1 schrieb:> Youtube-Video "MDR Interview Lars Naundorf: Raus aus Hartz IV (März> 2015)"
Und der Clown macht es doch vor. Problem ist halt, dass einen der innere
Schweinehund davon abhält. Man könnte es auch Enttäuschungsangst nennen.
Wirklich passen tun ohnehin nur sehr, sehr wenige Stellen wirklich.
Der Rest ist nur Training.
Nemesis schrieb:> Na, zu einem Freundbild reichst bei dir ja nicht, hat es ja> auch noch nie. Als Kleinkind hätte ich wenigstens die Chance> steinalt zu werden ohne von der Wirtschaft verschlissen zu werden.
Du bist doch schon verschlissen. Schau dich doch einmal an. Arbeitslos
und hasserfüllt mit lauter Feindbildern. Der Staat, die Unternehmen, die
User in dem Forum. Alle böse, böse, böse. Wenn ich so drauf wäre würde
ich gar nicht steinalt werden wollen.
Nemesis schrieb:> Muss man auf der andern Tischseite auch nicht.
Ich bin auf keiner Tischseite. Ich habe meinen eigenen Willen, meine
eigene Meinung, meinen eigenen Weg.
Nemesis schrieb:> Verkehrt wäre es> allerdings nicht, wenn Chefs sich mal bei Arbeitnehmern bewerben> würden.
Das gibt's öfters als du denkst. Schon einmal von dem Begriff
"Headhunter" gehört?
Nemesis schrieb:> wenn der Basiszins durch> die Geldpolitik mal so richtig ins Minus geht.
Ist doch super für die Wirtschaft, gibt es Geld für Investitionen ohne
Ende und die Eigenkapitalrenditen schießen noch einmal in die Höhe.
Nemesis schrieb:> Irgendwann macht das dann aber keinen Spaß mehr,> vor allem, wenn man dabei mies behandelt wird.
Du meinst wenn du dich wie ein Arschloch aufführst und dann Gegenwind
bekommst?
Nemesis schrieb:> Die verkaufen sogar über Conrad. Um davon leben zu können, hängt> es eben davon, wie groß die Wertschöpfung und wie groß der Markt ist.> Geht nicht, gibs nicht.
Und wo sind dann deine tollen Produkte, wenn das alles so einfach ist?
Wenn du jemanden einen Ratschlag gibst, solltest du ihn schon selbst
befolgen können.
Autor: Minefields (Gast)
Datum: 02.08.2015 15:25
> Du bist doch schon verschlissen. Schau dich doch einmal an. Arbeitslos> und hasserfüllt mit lauter Feindbildern. Der Staat, die Unternehmen, die> User in dem Forum. Alle böse, böse, böse. Wenn ich so drauf wäre würde> ich gar nicht steinalt werden wollen.
deine Sichtweise erklärt deinen Standpunkt, und der ist eben nicht der
gleiche wie wie von ihm!
> Ich bin auf keiner Tischseite. Ich habe meinen eigenen Willen, meine> eigene Meinung, meinen eigenen Weg.
du bist mit deiner Meinung, deinem Willen u. deinem Weg genau auf einer
Seite von dem Tisch!
> Das gibt's öfters als du denkst. Schon einmal von dem Begriff> "Headhunter" gehört?
dein geringer oder zynischer Intellekt ist nicht weit genug entwickelt!
> Ist doch super für die Wirtschaft, gibt es Geld für Investitionen ohne> Ende und die Eigenkapitalrenditen schießen noch einmal in die Höhe.
von solchen Sachen hast du aus der Realität heraus sehr wenig Ahnung, in
der Theorie magst du damit Recht haben, nur geht man nicht nur
theoretisch damit sehr viel Aufwand und damit Risiko ein!
> Du meinst wenn du dich wie ein Arschloch aufführst und dann Gegenwind> bekommst?
dein Problem ist, dich nicht in andere Typen und damit deren Umstände
richtig hineinversetzen zu können!
> Und wo sind dann deine tollen Produkte, wenn das alles so einfach ist?
wer hat da etwas von einfach geschrieben, nur weil sich das für dich so
einfach liest?
> Wenn du jemanden einen Ratschlag gibst, solltest du ihn schon selbst> befolgen können.
versuche doch nicht hier ein Theaterstück zu zelebrieren - du hast doch
selbst genug ungelöste Probleme!
Niemand schrieb:> deine Sichtweise erklärt deinen Standpunkt, und der ist eben nicht der> gleiche wie wie von ihm!
Das was der Nemesis hat ist kein Standpunkt, sondern schlicht Dummheit.
Niemand schrieb:> du bist mit deiner Meinung, deinem Willen u. deinem Weg genau auf einer> Seite von dem Tisch!
Du musst es ja wissen.
Und wenn ich ein erfolgloser Hartzer sein müsste, um auf der anderen
Seite zu stehen, bin ich ja ganz froh, wenn das so ist.
Niemand schrieb:> dein geringer oder zynischer Intellekt ist nicht weit genug entwickelt!
Mein geringer Intellekt hat immerhin gereicht, um mehrfacher Millionär
zu werden. So schlecht kann es also nicht sein.
Niemand schrieb:> von solchen Sachen hast du aus der Realität heraus sehr wenig Ahnung, in> der Theorie magst du damit Recht haben, nur geht man nicht nur> theoretisch damit sehr viel Aufwand und damit Risiko ein!
In der Praxis habe ich mit meiner geringen Ahnung Millionen verdient.
Niemand schrieb:> dein Problem ist, dich nicht in andere Typen und damit deren Umstände> richtig hineinversetzen zu können!
Nein, ich kann mich nicht in offensichtlich psychisch auffällige
Menschen hin versetzen. Dafür denke ich zu rational.
Niemand schrieb:> versuche doch nicht hier ein Theaterstück zu zelebrieren - du hast doch> selbst genug ungelöste Probleme!
Du scheinst mich ja besser zu kennen als ich selbst, also erzähle mir
mal von meinen Problemen.
Minefields schrieb:> Niemand schrieb:>> dein Problem ist, dich nicht in andere Typen und damit deren Umstände>> richtig hineinversetzen zu können!>> Nein, ich kann mich nicht in offensichtlich psychisch auffällige> Menschen hin versetzen. Dafür denke ich zu rational.
Dazu muss ich jetzt noch was sagen: Michael S./Nemesis ist ganz
offensichtlich ein Troll. Ich beziehe mich also ausdrücklich auf seine
Rolle, die er (zugegeben mit einer enormen Ausdauer) spielt.
Minefields schrieb:> Das was der Nemesis hat ist kein Standpunkt, sondern schlicht Dummheit.
Eine eigene Meinung, eine eigener Standpunkt, sind keine Dummheit,
sondern schlicht geistige Freiheit, die dir immer gefehlt hat.
> Du musst es ja wissen.
Weiß er auch und mit meiner stets schon mal 2:1, aber nicht für dich.
> Und wenn ich ein erfolgloser Hartzer sein müsste, um auf der anderen> Seite zu stehen, bin ich ja ganz froh, wenn das so ist.
Ein Hartzer ist zunächst mal nur ein Mensch aber einer der
Mikrokontoller programmieren oder ein komplexes CAD-Programm
bedienen kann. Die Wirtschaft hat da die selben Vorurteile wie du.
Wenn die Karriere bei so manchen in diese Sachgasse mündete,
muss das nicht an dem Menschen liegen, oder gelegen haben.
Eher Typen wie du, denen der Besitz zu Kopf gestiegen ist, sind
doch daran schuld.
Da würde doch sogar ein Einser-Diplomant an deiner Borniertheit
scheitern. Mit deinem Feingefühl schlägst du doch jede Netiquette.
> Mein geringer Intellekt hat immerhin gereicht, um mehrfacher Millionär> zu werden. So schlecht kann es also nicht sein.
Wir fühlen uns geehrt einen so aristokratischen Zeitgenossen als
Postingpartner hier antworten dürfen. Hoffentlich hebst du dir
bei den Millionen keinen Bruch. ;-)
Gewöhnlich geben sich Millionäre nicht mit dem Proletariat ab.
Es könnten ja Begehrlichkeiten geweckt werden. Ich denke mal,
das du nur Märchen erzählst.
> In der Praxis habe ich mit meiner geringen Ahnung Millionen verdient.
Mag sogar stimmen, was aber nur heißt, dass du es verstanden hast,
jeden Morgen einen Dummen zu finden, der noch dümmer ist als du.
Solange es keiner gemerkt hat. Wer viel Geld mit wenig Aufwand
verdient hat, hat sehr wahrscheinlich das nicht mit rechten Dingen
geschafft. Wenn das nämlich so einfach wäre, würde es ja jeder machen.
Minefields schrieb:> Dazu muss ich jetzt noch was sagen: Nemesis ist ganz> offensichtlich ein Troll.
Komisch, das du der einzige bist, der das so sieht.
Bist du sicher nicht gerade vor einem Spiegel zu stehen?
Minefields schrieb:> Das gibt's öfters als du denkst. Schon einmal von dem Begriff> "Headhunter" gehört?
Die bewerben sich ja nicht beim Arbeitnehmer, sondern halten
IHREN Kunden bedeckt und animieren Arbeitnehmer, dass man sich
bewirbt. Damit bleibt dann alles beim alten.
Minefields schrieb:> Du meinst wenn du dich wie ein Arschloch aufführst und dann Gegenwind> bekommst?
Nur ein echtes Arschloch kann so ein Werturteil und Gutachten abgeben.
Nemesis schrieb:> Weiß er auch und mit meiner stets schon mal 2:1, aber nicht für dich.
Wieder solche Kindergartenargumente...
Nemesis schrieb:> Ein Hartzer ist zunächst mal nur ein Mensch aber einer der> Mikrokontoller programmieren oder ein komplexes CAD-Programm> bedienen kann.
Und was nützt es dir?
Nemesis schrieb:> Wenn die Karriere bei so manchen in diese Sachgasse mündete,> muss das nicht an dem Menschen liegen, oder gelegen haben.
Doch, meistens liegt es genau daran. Und zwar nicht am Fachlichen,
sondern einfach am Charakter.
Nemesis schrieb:> Eher Typen wie du, denen der Besitz zu Kopf gestiegen ist, sind> doch daran schuld.
Solange du allen anderen die Schuld geben kannst, ist deine Welt in
Ordnung. Das glaubst du zumindest.
Nemesis schrieb:> Wir fühlen uns geehrt einen so aristokratischen Zeitgenossen als> Postingpartner hier antworten dürfen. Hoffentlich hebst du dir> bei den Millionen keinen Bruch. ;-)
Ich komme damit ganz gut klar.
Nemesis schrieb:> Gewöhnlich geben sich Millionäre nicht mit dem Proletariat ab.> Es könnten ja Begehrlichkeiten geweckt werden. Ich denke mal,> das du nur Märchen erzählst.
Na, habe ich bei dir die Begehrlichkeiten geweckt? Dass ich früher oder
später als Lügner bezeichnet werde, war unvermeidlich. Wenn es dir
hilft, kannst du das gerne tun.
Nemesis schrieb:> Mag sogar stimmen, was aber nur heißt, dass du es verstanden hast,> jeden Morgen einen Dummen zu finden, der noch dümmer ist als du.
Mein Geschäftspartner ist ganz froh, dass ich mit im Boot bin. Aber ich
halte ihn keinesfalls für dümmer. Aber wenn du es sagst, muss es wohl so
sein.
Von Win-Win verstehst du natürlich nichts, das gibt es in deinem
einfachen Weltbild nicht. Bei dir muss es Verlierer und Gewinner geben,
sonst ist die Welt nicht in Ordnung.
Und dass sich an den Aktienmärkten genug Dumme tümmeln, ist ja bekannt.
Aber die wahrlich Dummen sind eigentlich die, die dabei gar nicht mit
spielen. Von daher gibt es allein in Deutschland viele Millionen Dumme.
Mir soll's Recht sein.
Nemesis schrieb:> Komisch, das du der einzige bist, der das so sieht.
Das glaubst auch nur du.
Nemesis schrieb:> Bist du sicher nicht gerade vor einem Spiegel zu stehen?
Ziemlich sicher, ja.
Nemesis schrieb:> Die bewerben sich ja nicht beim Arbeitnehmer, sondern halten> IHREN Kunden bedeckt und animieren Arbeitnehmer, dass man sich> bewirbt. Damit bleibt dann alles beim alten.
Nein, die sind von ihrem Kunden beauftragt, gezielt nach Leuten zu
suchen. Dass nicht jeder, den die finden, sich später als geeignet
heraus stellt, ist ja logisch. Aber die, die passen, werden schon
kräftig abgeworben.
Alles schon gesehen.
Nemesis schrieb:> Nur ein echtes Arschloch kann so ein Werturteil und Gutachten abgeben.
Eine kleine rhetorische Frage ist weder ein Urteil noch ein Gutachten.
Aber offensichtlich hast du dich sehr gut darin wieder gefunden, wenn du
das so siehst.
Der KLügere gibt nach, zieht für Minefield nicht, der kann ohne das
letzte Wort zu haben, nicht ruhig einschlafen. Millionen zu horten,
bringt halt mehr Kummer und Sorgen.
ein Mienenfeld sprach
> Du scheinst mich ja besser zu kennen als ich selbst, also erzähle mir> mal von meinen Problemen.
wenn dem so wäre, wie du hier die letzten Postings prahlst, hast du
nicht mehr alle Latten am Zaun - ganz einfach. Mit Verlaub hast du wohl
mehr als ein gewaltiges Problem!
> Mein geringer Intellekt hat immerhin gereicht, um mehrfacher Millionär> zu werden. So schlecht kann es also nicht sein.> In der Praxis habe ich mit meiner geringen Ahnung Millionen verdient.
"Verdienst" du deine angeblichen Mio. hier im Forum mit Psychoanalyse
bei Nemesis, oder hast du bloß vor lauter lange Weile keine wirkl.
sozialen Kontakte oder privaten wie geschäftl. Aufgaben =
Herausforderungen?
Mit einem goldenen Löffel im Mund oder im A_sch leben die meisten Loser
in eigeschränkten sozialen Verhältnissen, denen fehlt dann auch die Gabe
andere Menschen kennen- und verstehen zulernen, weil sie Einzelgänger
sind und bleiben.
Deren Verhaltensmuster gleichen dem deinen, sich messen müssen mit
angeblich sozial und monetär viel Schwächeren, geistig denen aber nicht
gewachsen zu sein!
Siehe wieder mal einfach nur hier >
> Nein, ich kann mich nicht in offensichtlich psychisch auffällige> Menschen hin versetzen. Dafür denke ich zu rational.
Als psychisch abnormal, von der selbst beschriebenen Situation oder
Ausgangslage kann ich hier in den letzten Postings eigentl. nur einen
erkennen, der bist leider du!
Geld macht halt nicht glücklich und von dem "Material" kann man sich
auch nicht alles kaufen.
> Doch, meistens liegt es genau daran. Und zwar nicht am Fachlichen,> sondern einfach am Charakter.
mal zu Erklärung deiner ewigen Irrungen: Leute ohne die nötigen höheren
fachl. Kenntnisse haben durch die Bank weg einen eher einfachen oder
primitiven Charakter - so viel zu dem Verhältnis von Fachwissen zu
Charakter. Es kann also entweder an beidem fehlen oder du drischt
einfach nur hohle unüberlegte Phrasen!
> Solange du allen anderen die Schuld geben kannst, ist deine Welt in> Ordnung. Das glaubst du zumindest.
jeder richtet sich sein Weltbild so her, dass er damit leben kann!
Deines sieht doch genauso aus!
> Ich komme damit ganz gut klar.> Na, habe ich bei dir die Begehrlichkeiten geweckt? Dass ich früher oder> später als Lügner bezeichnet werde, war unvermeidlich. Wenn es dir> hilft, kannst du das gerne tun.> Mein Geschäftspartner ist ganz froh, dass ich mit im Boot bin. Aber ich> halte ihn keinesfalls für dümmer. Aber wenn du es sagst, muss es wohl so> sein.
auf jeden Pups eine Antwort oder sogar mit Zitat zu geben zeichnet
Langweiler ohne Charakter immer wieder aus!
> Von Win-Win verstehst du natürlich nichts, das gibt es in deinem> einfachen Weltbild nicht. Bei dir muss es Verlierer und Gewinner geben,> sonst ist die Welt nicht in Ordnung.
diesen Fakt Win-Win kennt man von überbezahlten Losern, die machen mit
jedem noch so unmöglichen Geschäft daraus eine Win-Win-Situation! Ohne
die nötige Ahnung und fachl. Aufwand ist das dann immer so, da kenne ich
viele Typen die damit ihr ganzes Leben lang ruhig und gelassen mit ewig
viel Freizeit und manchmal auch in Foren verbringen. Nur kann man die
meist zu Nichts wirkl. gebrauchen, als zum Rumlabern und vllt. noch
einfache Handlangerarbeiten, oder als Geschäftspartner damit man seine
Verantwortung oder Fehler mit einem Zweiten teilen kann.
Ein Schwank aus dem echten Leben
> Und dass sich an den Aktienmärkten genug Dumme tümmeln, ist ja bekannt.
wieso bist du einer davon, mit einer derzeitig nur gelegentl.
Glückssträne?
> Aber die wahrlich Dummen sind eigentlich die, die dabei gar nicht mit> spielen. Von daher gibt es allein in Deutschland viele Millionen Dumme.
das sind dann die, welche dir zu deinem weiteren Erfolg oder Bestätigung
wohl noch fehlen?
> Nein, die sind von ihrem Kunden beauftragt, gezielt nach Leuten zu> suchen. Dass nicht jeder, den die finden, sich später als geeignet> heraus stellt, ist ja logisch. Aber die, die passen, werden schon> kräftig abgeworben.
Sehr viele "Headhunter" sind genau solche Lakaien oder Schreibtischtäter
die wie Personalvermittler, eigentl. nichts wirkl. können, jede Hausfrau
oder Sekretärin macht das nicht viel schlechter, Schriftverkehr zwischen
zwei Parteien, die sich nicht selber kennen, und dabei dazwischen sitzen
und abkassieren! Oder es zumindest versuchen.
Sowas könntest du sicherlich auch noch, nur hast du das ja nicht nötig.
Du must hier deinen Status und deine Werte wieder mal ins Rampenlich
rücken.
@ TO .....
Autor: ....... (Gast)
Datum: 02.08.2015 10:01
> Könnt ihr wirklich mal diese dummen Beiträge hinterlassen. Langsam> frage ich mich wo eure Intelligenz geblieben ist. Öffnet doch einen> eigenen Thread.
Sorry für das ewige Nebenkriegsgeplänkel, damit wirst du hier wohl leben
müssen!
Einen eigenen Thread gibt es für sowas leider nicht, oder reiche mal
einen Vorschlag an die Mods oder den Seitenbetrieber dafür ein!
Allerdings solltest du auch mal etwas an deiner Ausdruckweise arbeiten >
hinterlassen ist ggü. unterlassen schon ein gewaltiger Unterscheid!
Wegen"Handicap": Steht nicht immer bei Stellenanzeigen vom öffentlichen
Dienst unten dran so ein Satz, dass sie behinderte Bewerber bevorzugt
nehmen, oder so?
jo mei schrieb:> Wegen"Handicap": Steht nicht immer bei Stellenanzeigen vom> öffentlichen> Dienst unten dran so ein Satz, dass sie behinderte Bewerber bevorzugt> nehmen, oder so?
Ist mir auch so in Erinnerung. Wobei man aber insgeheim differenziert:
- Behindert(K) und
- Behindert(G)
Welche Gruppe hat hier wohl die Arschkarte gezogen?
Autor: jo mei (Gast)
Datum: 02.08.2015 19:58
> Wegen"Handicap": Steht nicht immer bei Stellenanzeigen vom öffentlichen> Dienst unten dran so ein Satz, dass sie behinderte Bewerber bevorzugt> nehmen, oder so?
den Grund oder Hintergrund dieser immer wieder kehrenden Floskeln ist
dir nocht nicht klar geworden?
Dann klär ich dich mal darüber auf, in welchem Zusammenhang der dort
steht:
bei gleicher Eignung werden Behinderte bevorzugt eingestellt! steht
dort immer zu Lesen!
Die gleiche Eignung wird aber wohl nur sehr selten zutreffen!
Dieser Passus ist der Mindestquote bei Konzernen wie im ÖD geschuldet -
also eher verordnet wegen Zwang / PR, nicht wegen Gut-Menschentum.
Bei psychischen Gebrechen heißt das wohl eher nicht Behinderung, sondern
geistige Einschränkung.
> Welche Gruppe hat hier wohl die Arschkarte gezogen?
die welche sich als G einstufen lässt, weil man das Problem nicht
kalkulieren und auch nicht sehen kann.
Dafür kann der Patient an sich selbst eher eine Linderung unter gewissen
Umständen erreichen, was bei körperlicher > K Behinderung meist nicht so
einfach ist.
Unter welchem Problem > Handycap leidest du oder wie stellet sich das
dar?
Wenn man fragen darf!
jo mei schrieb:> Wegen"Handicap": Steht nicht immer bei Stellenanzeigen vom öffentlichen> Dienst unten dran so ein Satz, dass sie behinderte Bewerber bevorzugt> nehmen, oder so?
Es ist zumindest in D im öffentlichen Dienst vorgeschrieben eine
Stelle so zu veröffentlichen das auch der Personenkreis mit
Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt wird.
Knackpunkt ist die Eignung und die kann man genauso hoch verlangen
oder auslegen wie das in der freien Wirtschaft möglich ist.
Irgend einen Makel findet man immer. Also würde ich mal die
Hoffnung nicht so hoch ansetzen. Das soll nicht heißen, dass man
es vergessen sollte. Versuchen kann man es immer.
Niemand schrieb:> wenn dem so wäre, wie du hier die letzten Postings prahlst, hast du> nicht mehr alle Latten am Zaun - ganz einfach. Mit Verlaub hast du wohl> mehr als ein gewaltiges Problem!
Es ist immer schön zu wissen, dass man ganz genau weiß, welche Knöpfchen
man drücken muss, um eine bestimmte Reaktion zu erreichen. Man muss nur
seinen Lebenslauf mit den richtigen Stichworten präsentieren, und schon
geht es los.
Auf der anderen Seite mache ich das auch gerne mal. Da antworte ich auf
die Frage, was ich beruflich mache als "arbeitslos". Das ist auch immer
wieder ein Spaß.
Jetzt darfst du gerne mal deine unglaublichen Fähigkeiten in Sachen
Psychoanalyse freien Lauf lassen.
Niemand schrieb:> Mit einem goldenen Löffel im Mund oder im A_sch leben die meisten Loser> in eigeschränkten sozialen Verhältnissen, denen fehlt dann auch die Gabe> andere Menschen kennen- und verstehen zulernen, weil sie Einzelgänger> sind und bleiben.
Um zum Beispiel Beiträge zu bekommen, die vor Neid nur so triefen. Man
muss einen Besserverdienenden oder Vermögenden Menschen in irgendeiner
Form herunter putzen, nur um sich besser zu fühlen. Und dabei war ich
noch nicht einmal zu fies zum lieben Michael. Ein bisschen Provokation
in die richtige Richtung reicht da.
Niemand schrieb:> Geld macht halt nicht glücklich und von dem "Material" kann man sich> auch nicht alles kaufen.
Und schon müssen sich Leute einreden: Nein, der muss doch unglücklich
sein, das kann doch nicht sein, dass der mehr Geld hat und auch noch
glücklich ist. Nein, das geht nicht.
Niemand schrieb:> mal zu Erklärung deiner ewigen Irrungen: Leute ohne die nötigen höheren> fachl. Kenntnisse haben durch die Bank weg einen eher einfachen oder> primitiven Charakter - so viel zu dem Verhältnis von Fachwissen zu> Charakter. Es kann also entweder an beidem fehlen oder du drischt> einfach nur hohle unüberlegte Phrasen!
Aha, man muss also mindestens Ingenieur oder sogar Doktor sein, damit
man einen guten Charakter hat? Aber klar doch. Nein, man kann auch
fachlich top sein und trotzdem charakterlich nicht erträglich sein.
Diese Rolle spielt der Michael sehr gut hier im Forum.
Ich weiß schon, was jetzt kommt. Ich sei das auch und ich sei das größte
Arschloch und überhaupt. Gähn.
Niemand schrieb:> auf jeden Pups eine Antwort oder sogar mit Zitat zu geben zeichnet> Langweiler ohne Charakter immer wieder aus!
Das könnte ich jetzt mal dir den Spiegel vorhalten.
Niemand schrieb:> diesen Fakt Win-Win kennt man von überbezahlten Losern, die machen mit> jedem noch so unmöglichen Geschäft daraus eine Win-Win-Situation! Ohne> die nötige Ahnung und fachl. Aufwand ist das dann immer so, da kenne ich> viele Typen die damit ihr ganzes Leben lang ruhig und gelassen mit ewig> viel Freizeit und manchmal auch in Foren verbringen. Nur kann man die> meist zu Nichts wirkl. gebrauchen, als zum Rumlabern und vllt. noch> einfache Handlangerarbeiten, oder als Geschäftspartner damit man seine> Verantwortung oder Fehler mit einem Zweiten teilen kann.
Ah, jetzt sind wir in der Phase des zusammenhanglosen Geblubber. Aber
nicht vergessen noch eine Beleidigung hinterher zu hauen. Schön brav.
Pavlov wäre stolz auf dich.
Niemand schrieb:> wieso bist du einer davon, mit einer derzeitig nur gelegentl.> Glückssträne?
Ich sehe, auch das Knöpfchen habe ich wieder voll getroffen. Den Erfolg
anderer kann man zur Not immer mit Glück schlecht reden. Und den eigenen
Misserfolg mit Pech rechtfertigen (wenn man gerade kein Schuldiger zu
finden ist). Dabei ist Glück nichts anderes als Statistik. Und wenn man
die statistischen Prinzipien verstanden hat, weiß man, wie man die
Statistik und damit das Glück beeinflussen kann.
qwertz schrieb:>> Hier in Deutschland gibt es Bewerbungstraining-Kurse, die eventuell>> Tipps geben könnten (vorsichtig ausgedrückt).>> Das bringt doch alles nichts, habe ich schon alles hinter mir.
Es bringt oft nur wenig, das ist richtig!
Manchmal gibt es Tipps, was man bei seiner Bewerbung besser machen kann.
Hatte mal so einen Kurs - 3-mal pro Woche, hatte nach 3 Wochen aber
einen neuen Job. Hatte aber nichts mit dem Training zu tun.
Habe da aber ein paar brauchbare Tipps bekommen, besonders, was das
Anschreiben angeht.
Die Art des Handicap kann man durch neue Medikamente
....... schrieb:> nicht mehr so deutlich erkennen.
Wir sind hier wohl überwiegend keine Mediziner.
Wie wirkt sich das, was man merken kann, aus?
Nebenwirkungen durch Medikamente oder Einschränkungen?
>Wie wirkt sich das, was man merken kann, aus?
Das will ich im Internet nicht öffentlich machen. Habe das Gefühl dass
ich auch so schon zu viel bekannt gegeben habe.
....... schrieb:>>Wie wirkt sich das, was man merken kann, aus?>> Das will ich im Internet nicht öffentlich machen. Habe das Gefühl dass> ich auch so schon zu viel bekannt gegeben habe.
"Da ist irgendeiner in Österreich, der in Deutschland nen Job sucht" -->
Ja nee ist, klar. Jetzt wissen ja alle voll wer gemeint ist. ;-)
....... schrieb:> Das will ich im Internet nicht öffentlich machen. Habe das Gefühl dass> ich auch so schon zu viel bekannt gegeben habe.
Gegen Anonymität im Internet ist eigentlich nichts einzuwenden, wie
man an dem Geblubber und der namentlichen Herabwürdigung durch
Minefields und einigen anderen ja sehen kann. Die meisten hier
(außer Minefields und Co.)können sich ja benehmen.
Sachverhalte im Web zu posten, die man bald in keinen Zusammenhang
mehr bringen kann, dürften da unschädlich sein. Ist ja hier nicht das
Facebook wo noch alles viel transparenter ist.
Wenn du nicht willst, dann musst du auch nicht, aber an der Haltung
glaube ich psychische Probleme bei dir zu erkennen und wenn ich Laie
die schon hier erkenne, dann tun das Arbeitgeber anhand deiner
Bewerbung erst recht. Auf die Art wie jemand schreibt, auftritt
und handelt kann man viel erkennen.
Das du bisher nur Absagen erhalten hast, muss aber nicht daran gelegen
haben. Vielleicht waren die Stellen einfach nicht real und man wollte
nur den Markt sondieren. Warum sollte das in Österreich anders sein?
In Deutschland (ohne Österreich) findet nach einer Statistik der BA
auch nur jeder vierte Akademiker die angestrebte Stelle.
Der Rest macht dann was anderes und die muss man finden.
Interessant dass man an einigen Posts erkennen kann dass ich psychische
Probleme habe.
Ich versuche nur mich vor solchen Leuten zu schützen da ich extrem
schlechte Erfahrungen gemacht habe.
....... schrieb:> Interessant dass man an einigen Posts erkennen kann dass ich psychische> Probleme habe.> Ich versuche nur mich vor solchen Leuten zu schützen da ich extrem> schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Deine 3 Jahre ohne Job haben mit deinem Handicap zu tun, das durch
Medikamente nicht mehr so deutlich erkennbar ist.
Das muss schon ein größeres Handicap (gewesen) sein.
Hattest Du schon Vorstellungsgespräche?
Falls nicht, hole Dir Unterstützung bei den Bewerbungen.
Es gibt hier in Deutschland auch Leute mit Handicaps, die sind nicht
alle arbeitslos.
....... schrieb:> Interessant dass man an einigen Posts erkennen kann dass ich psychische> Probleme habe.
Ist doch naheliegend!
Ein Beinbruch dauert meistens keine 3 Jahre und würde sich einfach
erklären lassen. Handicap, kann nicht mehr lange Strecken laufen.
Das ist i.a. kein Problem.
Wie du gemerkt hast, ist diese Abwärtsspirale (Ein Kreis ist es ja
nicht) ein Problem und das Entkommen schwierig.
Ich würde mir an deiner Stelle einen 20-30 Std Job suchen und der darf
ruhig auch aufgabenfremd sein.
Solche Jobs finden sich oft eher über Vitamin B oder eben über
verschlungene Wege. In deinem Fall sind schriftliche Bewerbungen
definitiv der falsche Weg.
Ggf. Auch mal auf solche Recruiter etc zugehen. Immer noch besser als
nicht vorankommen.
Sag Personalern nie die Wahrheit - Diese ist nicht gewünscht!
As-I-Roved-Out schrieb:> Diese ist nicht gewünscht!
Von wem?
....... schrieb:> Ich versuche nur mich vor solchen Leuten zu schützen da ich extrem> schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Die hast nicht nur du gemacht, aber lass ich mich von davon
runter ziehen? Man fokussiert sein Leben auf wichtigeres,
interessanteres oder was einem Spaß macht und die Berufswelt
findet nur noch sekundär Beachtung, was man auch im Kontext
als Test für die Wirtschaft sehen kann, ob es da nur Kalkül
oder Wertschätzung und Verantwortung gibt. Funktioniert doch
eigentlich tadellos und man selbst hat keinen Stress für
Brotkrumen Höchstleistungen bringen zu müssen.
Verhungern wird man nicht und von Wasser und Brot muss auch
keiner leben müssen.
Heute war in den Medien die neue Statistik über den
Lehrstellenmarkt und das sieht für die Wirtschaft gar
nicht gut aus. Was das mit uns zu tun hat? Man kann das als
Indikator sehen, wenn mit steigender Tendenz die jungen Leute
in die Hochschulen getrieben werden, anstatt die lieber eine
Berufsausbildung machen zu lassen. Selbst in einigen Radiospots
werden Säuglinge schon als zukünftige Handwerker gesehen.
Letztendlich wird sich früher oder später die Gesamtwirtschaft
so verändern, dass man dann nicht mal mehr einen Handwerker
bekommt ohne dann mal in Shanghai anrufen muss um da sein
Glück zu versuchen.
As-I-Roved-Out schrieb:> Wie du gemerkt hast, ist diese Abwärtsspirale (Ein Kreis ist es ja> nicht) ein Problem und das Entkommen schwierig.> Ich würde mir an deiner Stelle einen 20-30 Std Job suchen und der darf> ruhig auch aufgabenfremd sein.> Solche Jobs finden sich oft eher über Vitamin B oder eben über> verschlungene Wege. In deinem Fall sind schriftliche Bewerbungen> definitiv der falsche Weg.> Ggf. Auch mal auf solche Recruiter etc zugehen. Immer noch besser als> nicht vorankommen.>> Sag Personalern nie die Wahrheit - Diese ist nicht gewünscht!
Ist zwar schade aber ehrlich darf man da bei solchen Lücken fast nicht
sein.
Auf jeden Fall müssen in die Lücke Weiterbildungsdinge (habe auch eine
drin wo ich in der Prüfung durchgefallen bin). LOL
Ich hatte aber auch keine Kohle mehr das Seminar zu belegen.
2-3 Jahre nur krank sein ist wirklich bischen dünne (wobei ich verstehen
kann, dass man da in ein Loch stürzt soagr als Gesunder).
....... schrieb:>>Hattest Du schon Vorstellungsgespräche?>> schon viele
Waran glaubst du, hat es nicht gepasst?
Leihbuden laden gerne mal ein, um zu sehen, ob man einem Kunden
vorgestellt werden kann, falls ein Auftrag reinkommen sollte.
@ ....... (Gast)
>Interessant dass man an einigen Posts erkennen kann dass ich psychische>Probleme habe.
Und da man das schon bei so einfachen Texten hier merkt, merkt man es
auch im persönlichen Gespräch. Die Leute sind ja nicht dumm, auch nicht
die Personaler. Also lassen sie dich fallen wie eine heiße Kartoffel.
Die Privatwirtschaft braucht/will belastbare Leute ohne direkt
ersichtliche Defizite (auch wenn es einen Menschen ohne Defizite nicht
gibt)
Dein Handycap zu verstecken ist sinnlos, denn die Leute merken es doch.
Es in deinem Lebenslauf zu vertuschen ebenso.
Ich sehe nur eine Chance, wenn du dich in Richtung Behindertenförderung
etc. umschaust, das sind staatlich geförderte Stellen für Leute mit
Defiziten, auch mentalen. Dort liegt das Risiko beim Staat, der dafür
nun mal da ist, auch solchen Leuten irgendwie zu helfen. Vielleicht
kann/muss man dafür auch eine Anerkennung als chronisch Kranker
erwirken.
>>>Hattest Du schon Vorstellungsgespräche?>>>> schon viele>Waran glaubst du, hat es nicht gepasst?
Es hieß fast immer, weil ich keine Berufserfahrung habe.
Aber ich glaube, dass es an dem Handicap lag was nicht mehr so erkennbar
ist.
Das Problem ist jetzt aber dass ich keine Einladungen mehr bekomme.
Ich bewerbe mich nicht mehr bei Leihbuden da ich immer eine Einladung
bekommen habe aber eine negative Rückmeldung und danach haben sie sich
nie wieder gemeldet
3 Jahre ohne Job, keine Berufserfahrung, Probleme, die mit MEdikamenten
behandelt werden müssen, und dann "Elektronik" studiert, was das auch
immer sein mag...
... ich rate dir, umzuschulen. In Deutschland hast du mit dem Lebenslauf
schlechte Karten. Bei dem Druck, der heute in der Industrie vorherrscht,
bin ich mir nicht sicher, ob du da am Ende nicht richtig krank wirst.
Da du keine Anworten mehr bekommst liegt einfach daran, dass du zu lange
raus bist. Das wissen auch die Personaler.
Je nach Region hast du in D selbst mit sehr guter Qualifikation oft
Probleme in eine Firma zu kommen, wenn nicht alles von Anfang an tip top
so vorhanden ist, wie's sich die Konzerne wünschen.
Bin seit Jahren in der Industrie, nicht arbeitslos, und habe es oft
genug mitbekommen oder auch selbst erfahren.
> Es hieß fast immer, weil ich keine Berufserfahrung habe.
ja und, besser als gar keine Erklärung
> Aber ich glaube, dass es an dem Handicap lag was nicht mehr so erkennbar> ist.
was du glaubst .. dann bist du also doch noch selbstreflexionsfähig?
> Das Problem ist jetzt aber dass ich keine Einladungen mehr bekomme.
ja und, warum wohl?
> Ich bewerbe mich nicht mehr bei Leihbuden da ich immer eine Einladung> bekommen habe aber eine negative Rückmeldung und danach haben sie sich> nie wieder gemeldet
jetzt spielst du wohl die beleidigte Leberwurst, oder was ist dir zu
Kopf gestiegen?
Deiner Logik hier bei den paar Sätzen zu folgen .... ist dein Handycap?
Wenn du unter Behinderung G leidest, dann ist das Geschreibsel
verständlich.
Dann würde ich aber keine Späße treiben, so wie hier
Autor: ....... (Gast)
Datum: 03.08.2015 17:14
> Das war ironisch gemeint, aber egal
oder sind das auch schon Auswirkungen deines Problems?
Hast du mal überlegt, ein 'Praktikum' zu machen? Das ist wahrscheinlich
für manche ein Reizwort ("Generation Praktikum"), aber vielleicht hilft
das für den Einstieg. Ich musste damals ein Vorpraktikum für das Studium
machen. Das war eigentlich ein Ferienjob für Ungelernte, aber am Ende
habe ich ein Zeugnis bekommen, in dem schön drinstand, in welchen
Bereichen ich gearbeitet habe. Wenn man sowas mal ein halbes Jahr macht,
hat man zumindest mal wieder einen 'Fuß in der Tür'. Darauf kann man für
weitere Bewerbungen aufbauen. Es würde zeigen, dass du wieder anfangen
willst und es auch durchhältst. Das Gehalt hat auch gut zum Leben
gereicht.
Ob das funktioniert, weiß ich nicht, aber vielleicht ist es ja mal ein
Denkansatz.
....... schrieb:>>Waran glaubst du, hat es nicht gepasst?>> Es hieß fast immer, weil ich keine Berufserfahrung habe.
Das mit der nicht vorhandenen Berufserfahrung steht im Lebenslauf.
....... schrieb:> Aber ich glaube, dass es an dem Handicap lag was nicht mehr so erkennbar> ist.
Wie würde mir dein Handicap auffallen?
....... schrieb:> Ich bewerbe mich nicht mehr bei Leihbuden da ich immer eine Einladung> bekommen habe aber eine negative Rückmeldung und danach haben sie sich> nie wieder gemeldet
Du wirst höchstwahrscheinlich ohne einen Einstieg über einen mies
bezahlten Leihjob nicht einsteigen können.
....... schrieb:> Es hieß fast immer, weil ich keine Berufserfahrung habe.
Das ist doch nur eine vorgeschobene Ausrede um sich von
Arbeitgeberseite aus der Verantwortung zu stehlen, vor allem
wenn du nicht überzeugen konntest. Wer nehmen will, muss auch geben.
In dem Fall würde ich mal frech fragen, wo Leute ohne Berufserfahrung
Arbeit finden sollen? Unternehmen die erfahrene Leute suchen, wären
nämlich in der sozialen Pflicht mal selbst für Berufserfahrung zu
sorgen.
Hast du dir eigentlich das vorgeschlagene Youtube-Video
mit den Köpfen angeschaut? Selbst wenn das nur Satire ist, steckt
trotzdem viel Weisheit dahinter. Wenn du den Job willst, musst
du dir den halt schnappen, selbst wenn du dafür den Verantwortlichen
hart an der Schmerzgrenze telefonisch terrorisieren musst, damit
der mal aus seinem Dornröschenschlaf aufwacht. Da kannst du nur
gewinnen und wenn nicht, dann steckte auch auch nichts hinter.
Eine gut erzogene Schlafplatte schafft das natürlich nicht.
Aber vielleicht erwartest du im Bewerbungsverfahren Ehrlichkeit,
Würde, Respekt, Bequemlichkeit. So was brauchen die Firmen nicht.
Die wollen Leidenschaft, Kämpfer, Krieger, etc. den nichts wichtiger
ist, als die Firma. Das musst du aber auch kommunikativ rüber bringen.
Nemesis schrieb:> Die wollen Leidenschaft, Kämpfer, Krieger, etc. den nichts wichtiger> ist, als die Firma. Das musst du aber auch kommunikativ rüber bringen.
Das kann er aber nicht wegen seinem Handicap!!
> Selbst wenn das nur Satire ist, steckt trotzdem viel Weisheit dahinter.
allerdings nicht für Techniker oder Ings. im produktiven Bereich! Im
Vertrieb oder der Personalführung vllt. schon!
> Wenn du den Job willst, musst du dir den halt schnappen, selbst wenn du> dafür den Verantwortlichen hart an der Schmerzgrenze telefonisch> terrorisieren musst, damit der mal aus seinem Dornröschenschlaf> aufwacht.
war das deine Tour, die du immer so versucht hast?
> Da kannst du nur gewinnen und wenn nicht, dann steckte auch auch nichts> hinter.
hinter jedem Jobangebot steckt etwas, nur um das herauszubekommen muß
man sich entsprechend verhalten.
Dem Personaler oder FB-Leiter auf die E_er zu gehen, wird garantiert
nicht funktionieren, außer für Hilfsarbeiterjobs.
Ordentl. Benehmen und Anstand (unterwürfiger Respekt) auch ggü.
Vorgesetzten ist das A und O im Bewerbungsprozess.
Rambos oder Selbstdarsteller haben da keine Chance.
Es sei denn, die suchen übermotivierte Verkäufer im AD für irgendein
hippi Produkt!
> Eine gut erzogene Schlafplatte schafft das natürlich nicht.
mit den richtigen Bewerbungsmethoden und guten Noten/ AZ aber sicher
schon!
> Aber vielleicht erwartest du im Bewerbungsverfahren Ehrlichkeit,> Würde, Respekt, Bequemlichkeit. So was brauchen die Firmen nicht.
die Sorte Arbeitgeber gibt es aber auch noch > ÖD, Inhaber geführte
Firmen o.ä.
> Die wollen Leidenschaft, Kämpfer, Krieger, etc. den nichts wichtiger> ist, als die Firma. Das musst du aber auch kommunikativ rüber bringen.
als Neuling oder Einsteiger erwarten die was anderes, wenn du so an
deine Bewerbungen immer ran gingst, dann wird mir einiges klar!
Torschlußpanik oder Übermotivation sind genau die richtigen Mittel um
gar nicht erst eingeladen, oder nur im VG veräppelt zu werden.
Denn den Aufwand und die Illusion hat dann wohl nur der Bewerber. Zu
solchen Spielchen haben viele AG dann auch noch Zeit u. Möglichkeiten.
Nemesis schrieb im Beitrag #4221343:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:>> Aber vielleicht erwartest du im Bewerbungsverfahren Ehrlichkeit,>> Würde, Respekt, Bequemlichkeit.>>>> Hast du jetzt eigentlich einen Job?>> Nein. Unter den Bedingungen nicht. Alles andere ist Sklaverei. Mir> piep..sch..egal.
Nur mal zur Klarstellung. Dieses ist eine ziemlich schlechte Kopie
meines Nicks und auch nicht von mir verfasst. Sicher von Minefields,
der feigen Socke. ;-b
Niemand schrieb:>> Wenn du den Job willst, musst du dir den halt schnappen, selbst wenn du>> dafür den Verantwortlichen hart an der Schmerzgrenze telefonisch>> terrorisieren musst, damit der mal aus seinem Dornröschenschlaf>> aufwacht.> war das deine Tour, die du immer so versucht hast?
Das hat sogar sehr gut funktioniert, wenn der Job attraktiv war und
das ist nicht oft der Fall. Schließlich darf ich auch Ansprüche haben.
Ansonsten hätte ich es auch nicht vorgeschlagen.
Die Schlaftablettennummer funzt dagegen erwartungsgemäß schlecht.
Natürlich kann jeder an das Bewerbungskonzept glauben, dass für ihn
die gewünschte Wirkung hat. Mit Erfahrung kann man das sogar gut
nach dem eigenen Gusto steuern.
Niemand schrieb:> die Sorte Arbeitgeber gibt es aber auch noch > ÖD, Inhaber geführte> Firmen o.ä.
Die hab ich natürlich schon durch und durch getestet. Wenn man bei
dieser Klientel dann etwas mehr Geld verlangt(ein paar Hundert der
unteren Hälfte) haben die schnell die Beherrschung verloren und
wurden beleidigend, auch im ÖD. Null Verhandlungsbereitschaft wie
man das ja bei Lohnerhöhungen mit Gewerkschaftsbeteiligung her kennt.
Klarer Fall von krankhafter Omnipotenz auf Arbeitgeberseite.
Viele Inhabergeführte haben später auch dicht gemacht.
Niemand schrieb:> als Neuling oder Einsteiger erwarten die was anderes, wenn du so an> deine Bewerbungen immer ran gingst, dann wird mir einiges klar!
Es gibt viele Pflicht-Bewerbungen und es gibt wenige Kür-Bewerbungen.
Wenn die Pflicht-Bewerbungen nichts bringen, trauere ich denen nicht
nach. Interessant ist für mich nur die Kür.
Nemesis meinte
> Das hat sogar sehr gut funktioniert, wenn der Job attraktiv war und> das ist nicht oft der Fall.
vllt. sau doofe Frage: was hat dabei bitte funktioniert, dass du nur ins
VG kamst und dann war Ende? oder waren das deine letzten Versuche die so
funktioniert haben, an einen Job zu kommen?
> Schließlich darf ich auch Ansprüche haben.
die interessieren den AG einen feuchten
> Ansonsten hätte ich es auch nicht vorgeschlagen.
was hast du wem vorgeschlagen: dem TO hier oder damals der
Personalabteilung oder dem zukünftigen Chef?
> Die Schlaftablettennummer funzt dagegen erwartungsgemäß schlecht.
bei ungeduldigen Heißspornen, die sich weder in ihrem Fachbereich noch
im regionalen Markt auskennen, wahrlich!
Wenn man seine Bewerbung in Form und Inhalt gegen das Jobangebot gut
abwägen kann, die Randbedingungen, u.a. Ansprüche des AG´s kennt, bleibt
einem gar nichts anderes übrig als abzuwarten und sich parallel weiter
zu bewerben. Vllt. nach 1 bis 2 Wochen nochmal nachzufragen,mehraber
nicht!
Entscheiden oder lenken tut der zukünftige AG, nicht maßgeblich der
Bewerber.
Der kann sich nur durch sein Fehlverhalten aus der Chance
herauskatapultieren.
> Natürlich kann jeder an das Bewerbungskonzept glauben, dass für ihn> die gewünschte Wirkung hat.
den Glauben kann man in der Kirche gewinnen oder verlieren, ein Konzept
basiert auf Infos und Erfahrungen und der Strategie daraus,
wenn es die geplante Wirkung zeigt .. war es Glück / Zufall oder sogar
planmäßige Steuerung.
> Mit Erfahrung kann man das sogar gut nach dem eigenen Gusto steuern.
mein Reden, nur wissen wird man es erst ganz weit hinterher ob, wie und
warum > das nennt sich dann richtige Erfahrungen sammeln!
> Die hab ich natürlich schon durch und durch getestet.
mit bekannt negativem Ausgang!
> Wenn man bei dieser Klientel dann etwas mehr Geld verlangt (ein paar> Hundert der unteren Hälfte)
was ist denn das für ein Herangehen, noch nicht die Zusage in der Tasche
oder Leistung gebracht aber schon unmoralische Forderungen stellen?
noch dazu, was sollen ein paar hundert der unteren Hälfte bitte sein?
> haben die schnell die Beherrschung verloren und wurden beleidigend, auch > im ÖD
Also sowohl als auch in jeder AG-Riege hast du es nicht gebacken
bekommen?
Bei inhabergeführten Firmen hast du dann wohl den Eigentümer so mal
gleich bloßgestellt als knausrigen Chef?
> Null Verhandlungsbereitschaft wie man das ja bei Lohnerhöhungen mit> Gewerkschaftsbeteiligung her kennt.
Deine Weisheiten lassen mächtig zu wünschen übrig, die Erfahrungen von
dir sind dann wohl das Resultat des eigenen Unvermögens!
Bei einer Bewerbung im VG gleich mal die Situation bis zur Grenze
ausreizen durch Lohnforderungen die dann nicht angenommen werden können.
Wie unerfahren muß man denn dazu sein, das so anzustellen?
Wenn man keine Verhandlungsbasis hat bekommt man eben die Breitseite >
Abfahrt, noch dazu wenn man kein Verhandlungsgeschick oder passendes
Verhalten an den Tag legt. So viel Cleverness gehört da gar nicht dazu!
Im ÖD geht es ja wohl nach EG und Einstufung, u. die kennt man i.d.R.
schon vorher.
Was also hast du dir davon eigentl. erhofft? Dass sich jemand dir
erbarmt deine überzogenen Lohnwünsche gleich im VG zu akzeptieren? Oder
wolltest du gleich den Posten vom TL oder GL gehaltsmäßig?
> Klarer Fall von krankhafter Omnipotenz auf Arbeitgeberseite.
Du solltest deine Texte vllt. vor dem Absenden noch mal überdenken?
Von dir als Bewerber hängt nicht die Existenz einer Firma als solches
ab. Deine "gutgehende" Einnahmequelle aber schon von der Firma!
> Viele Inhabergeführte haben später auch dicht gemacht.
was für dich die Bestätigung deines für dich richtigen Weltbildes ggü.
den Krauterfirmen war?
Es soll auch Firmen geben, wo der Chef einfach keine Lust mehr hat, weil
es ihm zu gut geht, der macht dann den Laden zu.
Oder eine neue Fa. wieder auf, weil er mit der letzten Bude ganz salopp
in die Insolvenz ging, um sich dabei persönlich ohne viel Aufwand zu
bereichern!
Sollte dir aber auch alles bekannt sein, wenn man deine Weisheiten hier
so liest!
> Es gibt viele Pflicht-Bewerbungen und es gibt wenige Kür-Bewerbungen.> Wenn die Pflicht-Bewerbungen nichts bringen, trauere ich denen nicht> nach.
da gehört ja wirklich Einiges und etwas Grips dazu! ;-)
> Interessant ist für mich nur die Kür.
die du dann auch regelmäßig gegen die Wand fährst!
Man oh man, wie schlecht muß bei dir gestern Abend deine
Gemütsverfassung oder in den letzten Arbeits-/Lebensjahren gewesen sein.
Lernen aus eigenen Fehlern ist nicht so deine Welt?
Da muß man dann hier deinem Kontrahenten wohl tlws. Recht geben, wenn
das dein Ernst ist, was du hier die letzten Postings so von dir gibst?
Niemand (vermutlich von jemanden andern gekapert)
schrieb im Beitrag #4221979:
Deine Auffassung zu beantworten, erspare ich mir, weil das, was du
schreibst, eigentlich typisch für die Arbeitgeberdoktrin ist.
Halt wie beim König im eignen Königreich und da will nicht jeder
ein Untertan sein.;-b
Deine Ideologien nützen dem TO nicht die Bohne.
Lieber Threadersteller,
ich glaube, hier sind viele, die gerne helfen, und die Dein Problem
wirklich interessiert. Die zwar mitlesen, aber (noch) nicht antworten
können, weil die Sachlage noch zu ungenau spezifiziert ist.
Hier wären weitere Details von Deiner Seite aus hilfreich, ohne dass Du
Deine Anonymität aufgeben musst. Zum Beispiel interessieren mich die
Namen der Medikamente, welche Du jetzt nimmst, und die Namen der
Medikamente, die Du zuvor (immerhin 3 Jahre lang) genommen hast.
Habe selber verschiedene Psychopharmaka genommen und ich kann Dir sagen:
Fluch UND Segen.
Autor: Nemesis. (Gast)
Datum: 04.08.2015 21:05
> Niemand (vermutlich von jemanden andern gekapert)> schrieb:
nee nix von jemand anderem gekapert, du mußt mal die Realität
akzeptieren!
> Deine Auffassung zu beantworten, erspare ich mir, weil das, was du> schreibst, eigentlich typisch für die Arbeitgeberdoktrin ist.
das ist keine Doktrien sondern die bittere Wahrheit, nicht nur aus Sicht
eines Angestellten!
> Halt wie beim König im eignen Königreich und da will nicht jeder> ein Untertan sein.;-b
als Unternehmer in Form von Selbstständigen oder AG haste noch mehr
Abhängigkeiten und Zwänge wie Verantwortung, kannst du aber wohl nicht
wissen weil nicht dein Gebiet!
> Deine Ideologien nützen dem TO nicht die Bohne.
die waren ja nur eine Korektur für deinen Schmarrn, denn deine treiben
seltsame Blüten!
Autor: Campinggott (Gast)
Datum: 05.08.2015 00:41
Medikamente sind keine Heilmittel sondern nur Verschiebung des
Ursache-Wirkungs-Prinzips, jedenfalls in der neuzeitlichen
Geräte-Medizin.
Er soll endlich mal erklären was er für psychische Problem habe, ständig
um den heißen Brei reden wird ihm nicht helfen.
Verstecken vor sich selbst kann man sich auch nicht auf Dauer.
Und noch was: Fühle Dich gut! Du hast was hinter Dir, was viele noch vor
sich haben! Du hast Dich von keiner Brücke gestürzt usw. Das ist schon
mal gut.
"Der Kluge fragt um Hilfe." Auch das hast Du gemacht,
vielleicht/hoffentlich noch woanders.
Hi Nemesis,
Lass den Threadersteller doch erst mal antworten. Du galoppierst gleich
drauf los, so aus der Hüfte geschossen, magst vielleicht auch richtig
liegen, vielleicht aber auch nicht und es gibt neue Erkenntnisse für uns
alle.
Du hast schon Recht mit der grundsätzlich kritischen Stellung gegenüber
Medikamenten. Sie sollen aber auch keine endgültige Lösung sein, sondern
nur vorübergehend das Leiden mindern. Langfristig (größer 1 Jahr) finde
ich es bedenklich, und da Frage ich mich, was für Medikamente werden
einem da über 3 Jahre eingeflösst usw.
Campinggott schrieb:> Hi Nemesis,> Lass den Threadersteller doch erst mal antworten. Du galoppierst gleich> drauf los, so aus der Hüfte geschossen, magst vielleicht auch richtig> liegen, vielleicht aber auch nicht und es gibt neue Erkenntnisse für uns> alle.> Du hast schon Recht mit der grundsätzlich kritischen Stellung gegenüber> Medikamenten.
Von Medikamenten hab ich nie gesprochen, sondern nur mal erwähnt
ob der TO psychische Probleme hat. Wer sich da wohl vergaloppiert
hat? Genügend Gelegenheit hatte der TO doch zu antworten. Aber wenn
ihn die Unmenge an Text überfordert, kann ich schon verstehen, wenn
er das Interesse hier zu posten verliert.
Niemand schrieb:> Autor: Nemesis. (Gast)> Datum: 04.08.2015 21:05>>> Niemand (vermutlich von jemanden andern gekapert)>> schrieb:> nee nix von jemand anderem gekapert, du mußt mal die Realität> akzeptieren!
Das glaube ich aber doch. Sehr viel weiter oben war "Niemand" noch
meiner Meinung bzw.hat mich in Schutz genommen.
Dann fing plötzlich eine Kehrtwende um 180°unter diesem Namen an
und Minefields hat aufgehört hier Beiträge von vergleichbarer
Bissigkeit und Bitterkeit zu schreiben.
Für so einen Egomanen der immer das letzte Wort haben will, ein Unding.
Auffällig ist auch die Verwendung der Zitierfunktion, die bei dir
ganz anders(mit Autor/Zeitstempel) gehandhabt wird. Das sind schon
recht starke Indizien die den Verdacht nahelegen, dass du nicht
derjenige bist, der du vorgibst, zu sein. Hauptsache du hattest deinen
Spaß. Sicher kannst du Subtrahieren, oder? Dann zieh ab.
>Aber wenn ihn die Unmenge an Text überfordert, kann ich schon verstehen, wenn >er
das Interesse hier zu posten verliert.
Die Unmenge überfordert mich nicht, sondern alle wollen mein Handicap
wissen. Das will ich im Internet aber nicht bekannt geben da jeder der
mich kennt dieses Post auf mich zurückführen kann.
Ich will einfach Anonym bleiben.
Nemesis schrieb:> Das glaube ich aber doch.
Dann glaubst Du falsch.
> Sehr viel weiter oben war "Niemand" noch> meiner Meinung bzw.hat mich in Schutz genommen.> Dann fing plötzlich eine Kehrtwende um 180°unter diesem Namen an> und Minefields hat aufgehört hier Beiträge von vergleichbarer> Bissigkeit und Bitterkeit zu schreiben.> Für so einen Egomanen der immer das letzte Wort haben will, ein Unding.> Auffällig ist auch die Verwendung der Zitierfunktion, die bei dir> ganz anders(mit Autor/Zeitstempel) gehandhabt wird. Das sind schon> recht starke Indizien die den Verdacht nahelegen, dass du nicht> derjenige bist, der du vorgibst, zu sein. Hauptsache du hattest deinen> Spaß. Sicher kannst du Subtrahieren, oder? Dann zieh ab.
Ich kann da zur Aufklärung beitragen: "Niemand" war in diesem Thread
immer derselbe und ist auch nicht identisch mit "Minefields", der sich
offenbar irgendwann ausgeklinkt hat.
Sprungbrettfahrer löschen wir zeitnah raus, sofern uns das auffällt -
hier ist es aber eindeutig nicht so.
Chris D. schrieb:> Ich kann da zur Aufklärung beitragen: "Niemand" war in diesem Thread> immer derselbe und ist auch nicht identisch mit "Minefields", der sich> offenbar irgendwann ausgeklinkt hat.
Da du das ja nur an den IPs erkennen kannst, dürfte diese Aussage,
auch wenn du da der Profi bist, doch eher relativ sein, oder?
Die Möglichkeit zwischen mehreren IPs zu wechseln hab ich nämlich
auch, nur will ich nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen
und nutze nur eine.
Bei anderen ist die Hemmschwelle niedriger und dann habt ihr ein,
wie mir scheint, unlösbares Problem, solange User unangemeldet posten
dürfen. ;-)
Nemesis schrieb:> Chris D. schrieb:>> Ich kann da zur Aufklärung beitragen: "Niemand" war in diesem Thread>> immer derselbe und ist auch nicht identisch mit "Minefields", der sich>> offenbar irgendwann ausgeklinkt hat.>> Da du das ja nur an den IPs erkennen kannst, dürfte diese Aussage,> auch wenn du da der Profi bist, doch eher relativ sein, oder?
Ja, zum Teil stimmt das. Allerdings gibt es schon bestimmte IP-Bereiche,
die man nicht verlassen kann.
> Die Möglichkeit zwischen mehreren IPs zu wechseln hab ich nämlich> auch, nur will ich nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen> und nutze nur eine.
Wechseln ist nicht verboten - man darf nur nicht unter unterschiedlichen
Nicks an einem Thread teilnehmen.
Und wir schauen natürlich, dass da nicht andere aufspringen.
> Bei anderen ist die Hemmschwelle niedriger und dann habt ihr ein,> wie mir scheint, unlösbares Problem, solange User unangemeldet posten> dürfen. ;-)Ich wäre für eine grundsätzliche Anmeldepflicht - die ist aber von
Andreas nicht für alle Foren gewollt. Damit muss ich leben :-)
Aber: Bei "Niemand" kannst Du Dir sicher sein, dass es immer dieselbe
Person ist. Der hat nämlich ein anderes, eindeutiges
Identifizierungsmerkmal, als die IP - Du darfst raten, welches ;-)
Chris D. schrieb:> Identifizierungsmerkmal, als die IP - Du darfst raten, welches ;-)
Sein Cookie? Sofern er den nicht gesperrt hat. Ansonsten sind meine
IP-Kenntnisse begrenzt.
....... schrieb:> Die Unmenge überfordert mich nicht, sondern alle wollen mein Handicap> wissen. Das will ich im Internet aber nicht bekannt geben da jeder der> mich kennt dieses Post auf mich zurückführen kann.
Wer dich kennt, weiss auch das du "3 Jahre keinen Job finden" konntest,
Damit solltest zu 90% identifizierbar sein.
> Ich will einfach Anonym bleiben.
Das bist Du für die dich kennen seit dem ersten post nicht mehr.
Gruß
Nemesis schrieb:> Chris D. schrieb:>> Identifizierungsmerkmal, als die IP - Du darfst raten, welches ;-)>> Sein Cookie? Sofern er den nicht gesperrt hat. Ansonsten sind meine> IP-Kenntnisse begrenzt.
Jepp, Cookie ginge auch - aber es gibt auch noch E-Mail-Adressen.
Selbst wenn man also anonym bleiben möchte, kann man dort etwas
eintragen. Das erleichtert uns die Identifizierung und Unterscheidung.
@ Nemesis und myfairtx Chris D. > Mod.
Welche Sorgen ihr euch beide, oder der Nemesis sich nur um mich macht?
Der TO hat da vllt. ein paar größere!
Jetzt hat er schon einen Verfolgungswahn ala Carte ....
@ TO ..... (Gast)
> Die Unmenge überfordert mich nicht, sondern alle wollen mein Handicap> wissen.
wenn du zum Arzt gehst mit deinen Problemen will der auch wissen was du
so hast, dem ist auch egal wie du heißt oder wer du bist solange der dir
helfen kann und dafür seine Kohle bekommt!
> Das will ich im Internet aber nicht bekannt geben da jeder der mich> kennt dieses Post auf mich zurückführen kann.> Ich will einfach Anonym bleiben.
deine Sorgen möchte ich haben, dann würde ich mich nicht mehr vor die
Tür trauen, du dich aber offensichtl. sogar bis hier her!
Wer soll dich hier bitte identifizieren können, mit den paar Postings
von dir?
Entweder du rückst langsam damit raus was dir so eigentl. fehlt, oder
die Diskussion hier wird zum ewigen Rätselraten.
Kannst dir ja aussuchen was dir mehr hilft!
Im Übrigen bist du ganz sicher nicht der Einzigste der hier irgendwelche
körperlichen oder seelischen > psychischen Probleme hat.
Dir könnten User aus ihrer Erfahrung vllt. sogar besser helfen als
mancher Arzt.
Zu dir Nemesis:
> Sehr viel weiter oben war "Niemand" noch meiner Meinung bzw. hat mich in >
Schutz genommen.
Deiner Meinung kann man sein weil man dein Problem kennt, in Schutz kann
man dich nur swoeit nehmen wie andere dich aufziehen oder lächerlich
machen wollen!
Aber deine Einstellung zu deinem langjährigen Problem ist die Ursache
des Problems, erklärt habe ich das aber eigentl. verständlich - dachte
ich jedenfalls!
Mit dem Mienenfeld hat das weniger zu tun, sondern eher mit deiner
Verbohrtheit gegenüber der puren Realität. Man kann dir nicht ständig
deine Thesen und Einstellung für gut und richtig heißen, wenn in der
Konsequenz daraus du damit dein berufl. Leben ruinierst.
Du bist nicht der Beste und Größte und das will sicherlich auch keiner
von dir, auch wenn es so wäre! Damit mußt du dich doch mal abfinden?
Mit deiner offenen Art und Cleverneß treibst du sicherlich so zieml.
viele Mitmenschen um dich herum auch an ihre Grenzen in Bezug zu dir u.
deinem Problem?
Jetzt such keine Erklärung hier in den Postings von mir warum ich dir
nun mal auf die Füße treten muß. Einem anderen User, ähnlich wie dir
mußte man auch paar mal etwas direkt seine zu große Gutmütigkeit und
tlws. doch Bequemlichkeit > Beamtenmentalität vor die Augen legen.
Die Ü50er hier haben eben nicht mehr so viel Zeit etwas großartig für
sich im Berufsleben zu probieren und dann mit viel Versuchen zu ändern,
die sollten eigentl. wissen wo der Haase langläuft, so auch du!
Wenn du dich natürl. immer wieder nur in Kleinkriege vertiefst, egal ob
hier oder im Reallife, um dein Ego auf- oder deinen Frust abzubauen,
wird dir das langfristig nicht wirkl. helfen!
> Das sind schon recht starke Indizien die den Verdacht nahelegen, dass> du nicht derjenige bist, der du vorgibst, zu sein. Hauptsache du hattest >
deinen Spaß. Sicher kannst du Subtrahieren, oder? Dann zieh ab.
So manchmal glaube ich du hast eigentl. noch mehr Probleme als man hier
von dir nur berufl. lesen kann. Die Menschenkenntnis scheint bei dir nur
bis zur Freund-Feind-Kennung zu funktionieren? Dazwischen etwas
differenzieren sollte man mit Jahrgang um die 1960 aber schon noch
können?
Oder ist dein Umfeld vllt. immer so positiv und rücksichtsvoll für deine
Problemchen eingestellt, dass du dort nicht mal eine klare Ansage deines
inneren Verständnisproblems bekommst?
Entweder du bekommst deine berufl. Laufbahn mal in den Griff, so du das
überhaupt noch willst, oder du mußt dir hier halt laufend solche
Vorwürfe anhören müssen.
Deine Offenheit und Herrlichkeit kommt ja von dir, die muß dir ja
niemand aus der Nase ziehen, u. ehrlich bist du ja offesichtl. mit
deinen Umständen und deiner Einstellung?
Deswegen mußt du aber nicht unbedingt flapsig werden, weil du nun meine
Reaktion auf dein ewiges und immer gleiches Ausreden- und
Rechtfertigen-Spielchen zum zigtausendsten Male abziehst.
Andere mit dem ähnlichen oder gleichen Problem bekommen das doch auch
irgendwie gebacken oder versuchen zumindest etwas noch daraus für sich
zu machen, Bernd Wiebus z.B.!
Oder ist es bei dir das Alter Ü50 dass du es einfach nicht mehr
verstehst wie man aus der Sackgasse wieder heraus kommt?
Hier ständig nur Ratschläge für andere Problemkandidaten zu geben kann
ja wohl nicht deine Erfüllung sein?
Wenn du aber nur schwarz und weiß wie Gut und Böse, für und gegen dich
kapierst, dann kann dir wohl wirkl. niemand mehr wirkl. helfen?
Selbstreflexion sollte man mit einem gesunden Menschenverstand ab die 30
schon können, manche brauchen etwas länger u. einige wenbige kapieren es
nie!
Deine bisherige Einstellung kann man auf Dauer für dich nicht so
akzeptieren, egal auf welcher Seite man zu dir steht.
Und glaube nicht dass du mit deinen Problemchen und Weisheiten dazu ein
Einzelfall wärest.
Die Erfahrungen von dir machen so zieml. alle im ähnlichen Alter auch
mit weniger Grips und damit Frust in der Birne.
Niemand schrieb:> dann kann dir wohl wirkl. niemand mehr wirkl. helfen?
Wer sagt denn, das ich Hilfe brauche? Du hast mich offensichtlich
völlig falsch eingeschätzt. Vielleicht fokusierts du mal lieber deine
Hilfe auf Personen, die die auch wirklich wollen, wie z.B. den TO.
Sicher hab ich auch hier und da mal Probleme, aber da ist keins die
für mich nicht lösbar wäre. Wenn man auf Jobs verzichten kann, dann
macht man eben was anderes, aber das behalte ich natürlich für mich.
Ihr dürft alles essen, aber müsst nicht alles wissen. ;-b
Autor: Nemesis (Gast)
Datum: 05.08.2015 23:14
> Wer sagt denn, das ich Hilfe brauche?
du brauchst keine Hilfe mehr, das ist bei dir sowieso zwecklos!
> Du hast mich offensichtlich völlig falsch eingeschätzt.
aber sicher doch, der Micha pur, ein Arzt würde sich wahrscheinl. auch
völlig falsch einschätzen - du bist halt einzigartig!
> Vielleicht fokusierts du mal lieber deine Hilfe auf Personen, die die auch >
wirklich wollen, wie z.B. den TO.
mach ich mit links nebenbei
> Sicher hab ich auch hier und da mal Probleme, aber da ist keins die> für mich nicht lösbar wäre.
so so? in deinem Sinne ist alles für dich lösbar - bis auf die
Bedingungsfeindlichkeit am Arbeitsmarkt.
> Wenn man auf Jobs verzichten kann, dann macht man eben was anderes, aber> das behalte ich natürlich für mich.
Man kann also auf eine geregelte Arbeit und damit das Einkommen daraus
verzichten? Oder man muß es notgezwungener Maßen weil man es nicht
schafft sich anzupassen! Aus dieser Miesere u. dem zu wenig ALG2 muß man
dann Alternativen suchen und praktizieren! Da frage ich mich was da
einfacher wäre, weil lukrativer kann es eigentl. nicht sein. Sonst hätte
man ja nicht den Status. Also auch bloß ein fauler Kompromiß!
Aber pass auf dass du dich nur nicht schmutzig dabei machst ...
> Ihr dürft alles essen, aber müsst nicht alles wissen. ;-b
das große Kleinkind kommt wieder mal durch!
Bei dir ist Hopfen und Mal verloren, so viel steht schon mal fest!
Es soll wohl aber hier noch User geben > der nach dir Thomas1, die dir
noch eine Chance einräumen > ein vergeblicher Wink mit dem Zaunspfahl
sage ich!
@ TO
> motorische Tics und Epi
Das sind aber wohl keine psychischen Behinderungen, oder wirken sich die
Ursachen auch noch auf die Psyche aus?
Handwerkliche oder Tätigkeiten im Elektrobereich kann man damit aber
wohl vergessen?
Ansätze davon > Tics kommen aber wohl bei einigen Menschen auch häufig
vor, habe ich auch schon oft beobachten müssen. Es ist wohl nicht schön
wenn das in der Gesellschaft unter den Leuten bei der Arbeit passiert!
Die Ursachen dafür hast du schon erkunden können?
Kann mir ganz gut vorstellen dass dies nur die offensichtlichsten
Auswirkunen sind, und damit einher noch ein ganzer Schwung anderer
Problemchen kommt?
....... schrieb:> motorische Tics und EpiNiemand schrieb:> Handwerkliche oder Tätigkeiten im Elektrobereich kann man damit aber> wohl vergessen?
Bei Epi dürfte arbeiten an allem, was über Niederspannung hinausgeht
schwierig werden.
SMD Löten mit Tics stelle ich mir schwierig vor.
Also eher eine sitzende Tätigkeit am Rechner, Planung etc.
Niemand schrieb:> das große Kleinkind kommt wieder mal durch!
So ein armseliges Argument hat auch Minefields gebraucht, was aber
nicht im mindesten zutrifft. Nachplappern wie ein Papapagei ist
da auch der richtige Weg. Daher kannste dir diese dummen Analysen
sparen Leute zu belehren über die du gar nichts weißt und die
nicht in deine Weltanschauung passen.
Du bist nur ein Schwätzer und Besserwisser und das sieht man
mittlerweile an der inhaltlichen Qualität deiner Beiträge recht gut.
Nix als provozierende Propaganda, wie die Menschen nach deinem
Gusto sein sollen.
> Bei dir ist Hopfen und Mal verloren, so viel steht schon mal fest!
Und um das beurteilen zu können (oder zu dürfen) glaubst du
qualifiziert zu sein? Ganz schon eingebildet bist du. Geh mal
zum Arzt und erzähl dem das mal was du hier so ablässt.
>Das sind aber wohl keine psychischen Behinderungen
Habe "ICH" auch nie behauptet.
>Handwerkliche oder Tätigkeiten im Elektrobereich kann man damit aber>wohl vergessen?
Wieso?
>Die Ursachen dafür hast du schon erkunden können?
Nein. Habe nur ein Mittel zur Linderung.
>Bei Epi dürfte arbeiten an allem, was über Niederspannung hinausgeht>schwierig werden.
Hardwareentwicklung hat auch nichts mit Energietechnik zu tun.
>SMD Löten mit Tics stelle ich mir schwierig vor.
War kein Problem.
Das alles war und ist nicht das Problem. Das Problem ist eine Anstellung
zu bekommen.
....... schrieb:> Das alles war und ist nicht das Problem. Das Problem ist eine Anstellung> zu bekommen.
Wir können hier nur raten!
Da Du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wirst, sind deine
Bewerbungsunterlagen schon mal nicht so ganz schlecht.
Im Lebenslauf steht ja, das du keine Berufserfahrung hast und länger
ohne Job bist. Daran kann es also auch nicht liegen.
Du hast das Handicap erwähnt, das durch Medikamente nicht mehr
so deutlich zu erkennen ist.
Es könnte also jemandem auffallen, Tics etc. könnte daher jemand als
Alkoholproblem annehmen (Vermutung!).
Ich weiß natürlich nicht, ob da einem auffallen würde, der nicht darauf
achtet, ich kenne dich nicht.
Gibst Du eine Gehaltsvorstellung an, die zu hoch sein könnte?
Kommt zu viel Frust über die lange Zeit ohne Job rüber? Könnte ich
verstehen?
(...)
....... schrieb:>>Bei Epi dürfte arbeiten an allem, was über Niederspannung hinausgeht>>schwierig werden.>> Hardwareentwicklung hat auch nichts mit Energietechnik zu tun.
Im Bereich Leistungselektronik schon.
Die Steuerungen in meinem letzten Job wurden mit 110VDC-Netzteil
versorgt.
....... schrieb:>>Bei Epi dürfte arbeiten an allem, was über Niederspannung hinausgeht>>schwierig werden.>> Hardwareentwicklung hat auch nichts mit Energietechnik zu tun.>>>SMD Löten mit Tics stelle ich mir schwierig vor.>> War kein Problem.
Epi schliesst Fahrerlaubniss weitgehend aus:
http://www.epilepsie-selbsthilfegruppe-hamburg.de/fuehr_g.htm
Ich mag mir auch nicht vorstellen was passiert wenn einen ein Anfall
ereilt und man hat gerade einen Lötkolben in der Hand.
Ferner gelten Flackernde Bildschirme wie in der HW-Entwicklung nicht
unüblich als Anfallsauslöser.
> Das alles war und ist nicht das Problem. Das Problem ist eine Anstellung> zu bekommen.
Selbstständig oder Ingeneursbüro auf Werksvertrag Basis wäre eine
Alternative.
Dort eine Fachlektüre zum Thema Arbeitnehmer und Epi:
http://modellprojekt-epilepsie.de/fileadmin/sites/epilepsie/fachtag080210/Arbeitnehmerbroschuere.pdf
MfG,
....... schrieb:> Das Problem ist eine Anstellung zu bekommen.
Wenn du eine Behinderung angegeben hast, dann wären deine Chancen auch
ziemlich schlecht. Behinderte genießen erhöhten Kündigungschutz in D
und das lieben Arbeitgeber(sicher auch in Österreich) nicht.
Ein Verwandter hatte in der Kindheit eine lebensbedrohliche Krankheit,
die er aber dank äußerst kompetenter Ärzte überlebte. Da es hin und
wieder zu Blackouts kam, war eine Berufsausbildung und die Jobfindung
sehr schwierig bzw. unmöglich weil er immer ehrlich mit offenen Karten
gespielt hat. Die Arbeitsbehörden haben hier auch vollkommen versagt.
Die Konsequenz: Erwerbsminderungsrente, vermutlich bis zur Rente,
danach Grundsicherung. Null Perspektive.
Die Blackouts sind mittels Medikamente keine Thema mehr.
Einen einfachen Job (ohne Maschinen) hätte es aber machen können,
den er ja auch schon mal hatte (Lager), aber nachdem die Firma
dicht gemacht hatte, gabs einfach keinen Ersatz. Die Behinderung war der
vorherigen Firma ja bekannt und konnte so auch nicht geheim gehalten
werden um einen ungefährlichen Job zu bekommen.
Das ist eben eine Gradwanderung zwischen der Ehrlichkeit beider Seiten.
Ansonsten wird die fehlende Berufserfahrung das Problem sein. Kann man
eigentlich nur durch Klinken putzen versuchen zu knacken. Nur hat
das von der Persönlichkeit nicht jeder drauf.
Hallo Werktätiger.
Werktätiger schrieb:> Epi schliesst Fahrerlaubniss weitgehend aus:> http://www.epilepsie-selbsthilfegruppe-hamburg.de/fuehr_g.htm
Mag sein.
> Ich mag mir auch nicht vorstellen was passiert wenn einen ein Anfall> ereilt und man hat gerade einen Lötkolben in der Hand.
Nicht alle Epileptiker neigen zu "Grand Mals". Und bei den meisten sind
es nur Teilausfälle, die auch "Gesunde" gelegentlich haben können, und
vor allem kündigen sie sich vorher an.
> Ferner gelten Flackernde Bildschirme wie in der HW-Entwicklung nicht> unüblich als Anfallsauslöser.
Naja. CAD-Systeme, Entwicklungsumgebungen und Datenblätter sind eher
weniger für Flackern bekannt. Die Bildfrequenz ist wählbar, und lässt
sich in unkritische Bereiche legen. Mal abgesehen davon, das auch nicht
alle auf diese Reize überhaupt reagieren.
Du hast vermutlich noch nicht oft mit Epileptikern zu tun gehabt, oder
nur mit Härtefällen. ;O)
>>> Das alles war und ist nicht das Problem. Das Problem ist eine Anstellung>> zu bekommen.>> Selbstständig oder Ingeneursbüro auf Werksvertrag Basis wäre eine> Alternative.
Nur die Wenigsten sind für Selbstständigkeit geeignet. Weitaus weniger,
als es Selbstständige gibt. Und lernen lässt sich dass nicht wirklich.
Und schon garnicht wenn man älter ist. Sicher, man kann sich alles
mögliche anlesen, aber es wird kaum noch als Erfahrung in die
Perlsönlichkeit integriert. So gelerntes ist nur aufgesetzt. Schnelles,
instinktives Reagieren ist damit nicht möglich.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:>>> Epi schliesst Fahrerlaubniss weitgehend aus:>> http://www.epilepsie-selbsthilfegruppe-hamburg.de/fuehr_g.htm>> Mag sein.
Ja, zumindest zwei Jahre Anfallsfreiheit sollten es sein, besser drei.
>> Ich mag mir auch nicht vorstellen was passiert wenn einen ein Anfall>> ereilt und man hat gerade einen Lötkolben in der Hand.>> Nicht alle Epileptiker neigen zu "Grand Mals". Und bei den meisten sind> es nur Teilausfälle, die auch "Gesunde" gelegentlich haben können, und> vor allem kündigen sie sich vorher an.
Nicht unbedingt - es gibt sehr viele Epileptiker, die es (leider) "wie
ein Blitz" trifft, ohne irgendwelche Anzeichen. Nix Aura, nix
Vorwarnzeit :-/
>> Ferner gelten Flackernde Bildschirme wie in der HW-Entwicklung nicht>> unüblich als Anfallsauslöser.>> Naja. CAD-Systeme, Entwicklungsumgebungen und Datenblätter sind eher> weniger für Flackern bekannt. Die Bildfrequenz ist wählbar, und lässt> sich in unkritische Bereiche legen. Mal abgesehen davon, das auch nicht> alle auf diese Reize überhaupt reagieren.
Das betrifft nur einen kleinen Teil aller Epileptiker. Auslöser kann
alles Mögliche sein - oft wird der Auslöser nie erkannt bzw. ist sogar
unabhängig von äußeren Einflüssen.
> Du hast vermutlich noch nicht oft mit Epileptikern zu tun gehabt, oder> nur mit Härtefällen. ;O)>>>>>> Das alles war und ist nicht das Problem. Das Problem ist eine Anstellung>>> zu bekommen.>>>> Selbstständig oder Ingeneursbüro auf Werksvertrag Basis wäre eine>> Alternative.>> Nur die Wenigsten sind für Selbstständigkeit geeignet. Weitaus weniger,> als es Selbstständige gibt.
Aber es gibt sicherlich viele Angestellte, die geeignet wären, aber sich
nicht trauen :-)
> Und lernen lässt sich dass nicht wirklich.
Man kann aber schon viel dafür tun, sich Kenntnisse und auch
Verhaltensweisen anzueignen. Und so eine Entscheidung kann durchaus
lange reifen und irgendwann stimmt dann auch die Einstellung dazu.
Vor zwanzig Jahren hätte ich auch nie gedacht, dass ich selbstständig
sein würde. Das war bei mir ein längerer Prozess.
> Und schon garnicht wenn man älter ist. Sicher, man kann sich alles> mögliche anlesen, aber es wird kaum noch als Erfahrung in die> Perlsönlichkeit integriert. So gelerntes ist nur aufgesetzt. Schnelles,> instinktives Reagieren ist damit nicht möglich.
Das ist meiner Erfahrung nach eine reine Kopfsache. Wenn ich gute
Freunde von uns sehe - da sind manche Endfünfziger im Kopf bereits uralt
während andere mit 78 noch nebenbei Arabisch lernen, Maschinen
konstruieren und damit beginnen, µC zu programmieren.
Alter ist wirkich ein schlechtes Argument, Bernd ;-)
Schiss, Unsicherheit, keinen Plan - alles ok, aber nicht das Alter.
Und ich bin auch schon 44 und lerne im Moment so viel (und so leicht!)
wie nie zuvor - finde ich klasse! :-)
Also an den OP: zumindest würde ich Selbstständigkeit mal durchspielen.
Wenn ein Ausweis vorliegt, könnte man auch auf eine Behindertenstelle
setzen. Sollten da nicht die Strafzahlungen für Firmen verdoppelt
werden? Eventuell schlüpft man so rein.
Bernd W. schrieb:>> Ferner gelten Flackernde Bildschirme wie in der HW-Entwicklung nicht>> unüblich als Anfallsauslöser.>> Naja. CAD-Systeme, Entwicklungsumgebungen und Datenblätter sind eher> weniger für Flackern bekannt. Die Bildfrequenz ist wählbar, und lässt> sich in unkritische Bereiche legen.
Ich dachte da eher an Scopes insbesonders analoge. Und Stroboskop Lampen
wie zur automatischen Inspektion in der Automatisierungstechnik
eingesetzt. Hektische blinkende LED's garnicht in Betracht gezogen.
Manchem ist es schon zuviel wenn der Scanner seine Lichtzeile
durchzieht.
Sollte man zumindest mal antesten. Persönlich kenne ich 1-2 Epi/Ticer in
der Embedded Entwicklung und die haben sich sicher vorher mit den
Gefahren im Arbeitsumfeld auseindergesetzt und wissen was sie zu meiden
haben.
Gruß
Chris D. schrieb:> Also an den OP: zumindest würde ich Selbstständigkeit mal durchspielen.
Zustimmung. S
elbstständigkeit muss da nicht zwingend Einzelunternehmen sein.
Es gibt etliche Ingenieurbüros und kleine Klitschen die genügend
Aufträge haben das sie Teilprojekte (µC-Programmen, Starup-routinen,
Evalboards, adapterplatinen) an einen ON/OFF Mitarbeiter abgeben. Und
das wäre schon mal der Einstieg ins Berufsleben.
Gruß,
Werktätiger schrieb:> Und> das wäre schon mal der Einstieg ins Berufsleben.
Ohne Erfahrung und nachgewiesene erfolgreich abgeschlossene Projekte
mach das mal vor. Nix für Newbies.
Chris D. schrieb:> Sollten da nicht die Strafzahlungen für Firmen verdoppelt> werden?
Das lässt sich leicht sagen, wenn man als Firma keine zwanzig
Beschäftigte hat und vorausschauend das auch gar nicht vor hat.
So eine Idee kann auch ein Schuss nach hinten werden, obwohl
Geld hohe Motivation auf Führungsebene bewirken kann.
Steuervorteile schätze ich allerdings als attraktiver für
Firmen ein.
Nemesis schrieb:> Werktätiger schrieb:>> Und>> das wäre schon mal der Einstieg ins Berufsleben.>> Ohne Erfahrung und nachgewiesene erfolgreich abgeschlossene Projekte> mach das mal vor. Nix für Newbies.>> Chris D. schrieb:>> Sollten da nicht die Strafzahlungen für Firmen verdoppelt>> werden?>> Das lässt sich leicht sagen, wenn man als Firma keine zwanzig> Beschäftigte hat und vorausschauend das auch gar nicht vor hat.
Nanana.
Das "Vorausschauende" bei mir liegt sicher nicht darin, die Pflichten zu
vermeiden, die mit mehr AN einhergehen.
Ich verdiene genug, ich liebe das, was ich tue und: ich habe Zeit!
Kurzum: ich bin rundum zufrieden. Warum in aller Welt sollte ich
expandieren?
Aber das sollte bekannt sein, wenn Du meine Beiträge in den letzten
Jahren verfolgt hast.
Ich finde das mit den Strafzahlungen richtig - ich hatte/habe in meinem
Leben sehr lange mit Schwerbehinderten zu tun gehabt und finde, dass die
Leute eine faire Chance verdienen.
Üblicherweise lassen sich die Leute mit ein bißchen gutem Willen und
wenig Aufwand nämlich recht problemlos integrieren.
Davon abgesehen kann man sich diesen Arbeitsplatz auch zu erheblichen
Teilen fördern lassen.
> So eine Idee kann auch ein Schuss nach hinten werden, obwohl> Geld hohe Motivation auf Führungsebene bewirken kann.> Steuervorteile schätze ich allerdings als attraktiver für> Firmen ein.
Wie auch immer - vielleicht wäre eine über die Jahre ansteigende
Kompensationszahlung eine Lösung. Irgendwann wird dann der "Break even"
erreicht ;-)
Nemesis schrieb:> Werktätiger schrieb:>> Und>> das wäre schon mal der Einstieg ins Berufsleben.>> Ohne Erfahrung und nachgewiesene erfolgreich abgeschlossene Projekte> mach das mal vor. Nix für Newbies.
??? das ist zehntausend mal vorgemacht: Student geht zu
Ing-büro/FhG/Lehrstuhl fragt nach ferienjob/Hilfsassi/Bastelprojekt
irgendwas zusammenlöten/coden, kriegt was kleines -> fertig der
Einstieg. Ebenso bei Werksstudenten, Praktikanten etc.
Gruß,
Chris D. schrieb:> Üblicherweise lassen sich die Leute mit ein bißchen gutem Willen und> wenig Aufwand nämlich recht problemlos integrieren.
Erzähl das mal deinen Zunftkollegen, den Hartz4ern, den Behinderten
und den Ü50ern. Neben Spott und Häme werden dich andere steinigen.
Mutter Merkel verleiht dir dann postum das Bundessozialverdienstkreuz
(das aber erst noch erfunden werden muss). ;-b
> Und ich bin auch schon 44 und lerne im Moment so viel (und so leicht!)> wie nie zuvor - finde ich klasse! :-)
So richtig leicht und spielerisch lernen meist nur kleine Kinder, da
bei ihnen die Synapsen im Gehirn überwiegend noch nicht final vernetzt
sind. Das kann man sehr anschaulich beim Memory-Spiel beobachten, wenn
Erwachsene regelmässig von den Kids über den Tisch gezogen werden. ;-)
meister_lämpel schrieb:>> Und ich bin auch schon 44 und lerne im Moment so viel (und so leicht!)>> wie nie zuvor - finde ich klasse! :-)>> So richtig leicht und spielerisch lernen meist nur kleine Kinder, da> bei ihnen die Synapsen im Gehirn überwiegend noch nicht final vernetzt> sind.
Ja, das ist eine alte Theorie - belegt ist sie nicht.
Aber das wird gerne von uns Älteren (oder sagen wir: nicht mehr ganz so
jungen) angeführt, um eine Ausrede zu haben, nicht mehr lernen zu
"müssen" ;-)
Du glaubst gar nicht, wieviele und wie leicht sich neue Verknüpfungen
bilden, wenn man nicht einfach nach dem Ende des Studiums damit aufhört
sondern einfach weiter lernt.
Denn eins gilt sicherlich: wer sich geistig nicht fit hält, der wird
geistig träge.
@Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
>Denn eins gilt sicherlich: wer sich geistig nicht fit hält, der wird>geistig träge.
Mag sein, aber du machst den Fehler, von dir auf die Allgemeinheit zu
schließen. Das ist schlicht falsch.
Falk B. schrieb:> @Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite>>>Denn eins gilt sicherlich: wer sich geistig nicht fit hält, der wird>>geistig träge.>> Mag sein, aber du machst den Fehler, von dir auf die Allgemeinheit zu> schließen. Das ist schlicht falsch.
Nö, auch in meinem Universum ist das einen anerkannte Lebensweisheit:
Was rastet - das rostet.
MfG,
Falk B. schrieb:> @Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite>>>Denn eins gilt sicherlich: wer sich geistig nicht fit hält, der wird>>geistig träge.>> Mag sein, aber du machst den Fehler, von dir auf die Allgemeinheit zu> schließen. Das ist schlicht falsch.
Anders herum: man beobachtet die Allgemeinheit und zieht daraus seine
Schlüsse :-)
Und ein Schluss heisst: das Hirn gut trainieren, dann bleibt es
leistungsfähig.
Chris D. schrieb:> Anders herum: man beobachtet die Allgemeinheit und zieht daraus seine> Schlüsse :-)
Wie beobachtest du denn? Bild-Zeitung? Na beobachte mal schön.
Nemesis. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Anders herum: man beobachtet die Allgemeinheit und zieht daraus seine>> Schlüsse :-)>> Wie beobachtest du denn? Bild-Zeitung? Na beobachte mal schön.
Dass Du Allgemeinheit und ausgerechnet Bild verknüpfst ... naja.
Wenn man hingegen (reale) Kontakte mit vielen anderen Menschen hat, dann
ist es schon auffallend, dass diejenigen, die sich nicht scheuen immer
Neues zu lernen, auch im hohen Alter geistig deutlich leistungsfähiger
sind.
Warum sollte auch für das Gehirn nicht das gelten, was für allen anderen
Organe des menschlichen Körpers gilt: Training hält fit.
Chris D. schrieb:> Warum sollte auch für das Gehirn nicht das gelten, was für allen anderen> Organe des menschlichen Körpers gilt: Training hält fit.
Das ist nur Einbildung. Wenn du trainierst, dann wird der Stoffwechsel
dadurch angeregt und z.B. die Einlagerung von Milchsäure (die dann für
den Muskelkater verantwortlich sein soll) im Muskelgewebe verringert.
Ganz verhindern kannst du es aber nicht. Wenn man es mit dem Trainieren
zu weit treibt kann das auf die Gelenke und die Wirbelsäule gehen.
Ab einem gewissen Alter beginnt dann der organische Verfall, der durch
Überbeanspruchung und ungesunde Lebensweise noch verstärkt wird.
Darüber gibts sicher Statistiken.
Was die geistigen Fähigkeiten angeht, kann man die am einfachsten ja
mit Kreuzworträtsel oder Soduko o.ä. trainieren. Auch wenn es nicht
repräsentativ ist, hab ich mal mit einem älteren Ingenieur (>60)
zusammen gearbeitet der viel zu berechnen hatte. Da ich von der Materie
schon Ahnung hatte, hab ich die Ergebnisse auch überprüfen können.
Im Großen und Ganzen war ja auch das meiste Zufriedenstellend, aber es
gab auch sehr viele kleine Fehler die natürlich die Ergebnisse
verfälschten. Falsche Annahmewerte zu benutzen erzeugt dann auch
falsche Ergebnisse. Auch Nachbessern brachte da keine absolute
Korrektheit. Da nichts wirklich Kritisches berechnet wurde, hab
ich dann dazu mein okay gegeben und in der Praxis noch ein bisschen
großzügiger dimensioniert. Grundsätzlich kann man sich auf die
geistige Elite ja verlassen, denn das haben die ja auch bewiesen,
aber man sollte die Ergebnisse trotzdem immer überprüfen und auch
dieser Klientel(auch den Jüngeren wie mir auch) passieren Fehler.
Wir sind halt auch nur Menschen.
Hallo Fpga K.
Fpga K. schrieb:> Nö, auch in meinem Universum ist das einen anerkannte Lebensweisheit:> Was rastet - das rostet.
Dooferweise rostet auch dass, was nicht rastet. Zugegebenermassen
meistens etwas langsamer als hätte es gerastet. Aber letztlich reisst
mich auch dass nicht rasten trozdem nicht heraus. :(
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Hallo Fpga K.>> Fpga K. schrieb:>>> Nö, auch in meinem Universum ist das einen anerkannte Lebensweisheit:>> Was rastet - das rostet.>> Dooferweise rostet auch dass, was nicht rastet. Zugegebenermassen> meistens etwas langsamer als hätte es gerastet.
Würde ich in Geistesdingen nicht so pauschal behaupten. Klar hält
geistige Beschäftigung Krankheiten wie Alzheimer und Co nicht auf, aber
was Greise noch so an Vorträgen und Büchern verfassen ist schon
beeindruckend:
Marcel Reich-Ranicki
Wolfgang Schäuble (jetzt 72)
Claudia Roth
Günter Grass
Johanna Wanka
Wolf Biermann
Donald E. Knuth
...
MfG,
Hallo Fpga.
Fpga K. schrieb:> Würde ich in Geistesdingen nicht so pauschal behaupten. Klar hält> geistige Beschäftigung Krankheiten wie Alzheimer und Co nicht auf, aber> was Greise noch so an Vorträgen und Büchern verfassen ist schon> beeindruckend:
Schon. Aber ich war nie im Leben besonders schlau. Das wird sich auch im
Alter nicht ändern. ;O)
Irgendwie halte ich es für unangemessen, normale Menschen an solchen
Extremleistungen messen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
@ Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
>was Greise noch so an Vorträgen und Büchern verfassen ist schon>beeindruckend:>Marcel Reich-Ranicki
Ok, aber der konnte vor allem gut meckern . .
>Wolfgang Schäuble (jetzt 72)
Euro-Fanatiker, Gesetzesbruch in mehreren Fällen (Eurorettung,
Schwarzgeldkoffer, NSA-Affäre, etc.)
>Claudia Roth
Berufsbetroffene, Jammertante, nie in der Realwirtschaft was geleistet
>Günter Grass
Zeitlebens überschätzt, die letzten 20 Jahre reichlich kautzig.
Räusper Soll das hier eine Negativbeispielliste werden?
>Johanna Wanka
Kenn ich nicht.
>Wolf Biermann
Was hat der in den letzten Jahren so bahnbrechendes publiziert? In
jungen Jahren aufgemuckt und das System in Frage gestellt, OK. Aber
jetzt? Das war weniger eine intellektuelle denn mutige Leistung.
>Donald E. Knuth
Who is it?
Bei Einstein (und vielen anderen) sagte man, dass er mit Anfang 40
seinen akademischen Zenit erreicht hatte und danach die real produktive,
akademische Arbeit deutlich zurück ging.
Und das hier sind letztendlich alles Ausnahmen, die ganz oben von der
Pyramide abgeschöpft wurden. Normalsterbliche erreichen ihren deutlich
niedrigeren Zenit deutlich früher, eher so Anfang-Mitte 30.
Wenn man schon einen nennen kann, dann Helmut Schmidt. Aber auch der hat
die Weisheit nicht für sich gepachtet. Hat in SEHR vielem Recht, aber
eben nicht immer (was nur menschlich ist).
Peter Scholl Latur war auch so einer, aber der ist in den letzen 10
Jahren ab und an bissel alterstarrsinning bzw. oberschlau dahergekommen.
Aber gerade die beiden Herren sind ABSOLUTE Ausnahmepersönlichkeiten!
Hallo Falk.
Falk B. schrieb:> Und das hier sind letztendlich alles Ausnahmen, die ganz oben von der> Pyramide abgeschöpft wurden. Normalsterbliche erreichen ihren deutlich> niedrigeren Zenit deutlich früher, eher so Anfang-Mitte 30.
Das trifft auch meine eigene Erfahrung.
Die kognitive Leistungsfähigkeit hat schon deutlich früher nachgelassen,
so ab 25, aber die zunehmende Erfahrung konnte das zuerst mehr als
kompensieren. So mit 30-35 war dann ein Maximum erreicht. Ab da konnte
die Erfahrung dann die nachlassenden kognitiven Faähigkeiten und vor
allem die nachlassende Konzentrationsfähigkeit nicht mehr kompensieren.
Ab 40 fing dann auch die Erfahrung an, zu veralten und eher ein
nutzloser Klotz zu sein, den ich mit mir rumschleppe.
Als Normalsterblicher ist es eine dumme Idee, mir Spitzenleistungen und
Eliten zum Vorbild zu nehmen, denn das erzeugt nur Frust. Ich kann eher
im Gegenteil nur Empfehlen, misstruisch gegenüber Eliten zu sein, und
ganz besonders misstrauisch gegenüber denen, die diese Eliten als
Vorbild hinstellen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> So mit 30-35 war dann ein Maximum erreicht. Ab da konnte> die Erfahrung dann die nachlassenden kognitiven Faähigkeiten und vor> allem die nachlassende Konzentrationsfähigkeit nicht mehr kompensieren.
Das klingt aber nach schwerer Krankheit. Normal ist das nicht.
Bernd W. schrieb:> Als Normalsterblicher ist es eine dumme Idee, mir Spitzenleistungen und> Eliten zum Vorbild zu nehmen, denn das erzeugt nur Frust.
Was das erzeugt ist nur Einstellungssache. Den normalen Menschen
inspirieren Spitzenleistungen anderer. Oder was glaubst du, wieso
zehntausende in ein Stadion gehen und 22 Millionären, die einem Ball
hinterherrennen wie blöd anfeuern? Weil das für die Leute (in der Regel)
positive Vorbilder sind.
Bernd W. schrieb:> Ich kann eher> im Gegenteil nur Empfehlen, misstruisch gegenüber Eliten zu sein, und> ganz besonders misstrauisch gegenüber denen, die diese Eliten als> Vorbild hinstellen.
Ja, wenn man mit Gewalt ein Soziopath werden will. Aber einen Vorteil
hat es: Deine Vorurteile werden immer bestätigt. Dass das aus anderen
Gründen ist, wie du annimmst, spielt für dich ja wahrscheinlich keine
Rolle (falls du das überhaupt kapierst).
Bernd W. schrieb:>> Irgendwie halte ich es für unangemessen, normale Menschen an solchen> Extremleistungen messen.
Sorry, da muss ich wohl meinen Fettnäpfchen-Detektor nachjustieren.
Also ich wollt halt nur bekannte Persönlichkeiten für das Phänomen
"Geistig top bis ins Alter" nennen. Persönlich denke ich bei "Fitten
Alten" eher an meine Lehrerr, Onkels, Tanten und andere aus dem
"normalen Umfeld". Da sind einige noch "gut fit für ihr Alter" und so
"hell wie in Jugendtagen", während andere in der Lebensmitte oder früher
abgeschaltet haben und vor der Glotze den Lebensabend abhocken.
Letzlich geht es IMHO nicht darum, besonders schlau zu sein sondern
"geistig rege". Und dazu braucht es keine besondere "Grütze unter der
Schädeldecke" sondern einfach eine zuversichtliche Lebenseinstellung -
meiner Meinung nach.
MfG,
BTW:
Donal E. Knuth ist der U-Autor von TeX/LaTex und hat sich 1993
pensionieren lassen um sein Konvolut "The Art of Computer Programming"
fertig zu stellen - Eine der Leitfiguren der Informatik.
Bernd W. schrieb:> Das wird sich auch im> Alter nicht ändern. ;O)
Gehts schon los?
> Irgendwie halte ich es für unangemessen, normale Menschen an solchen> Extremleistungen messen.> Irgendwie halte ich es für unangemessen, normale Menschen an solchen> Extremleistungen ZU messen.Minefields schrieb:> Das klingt aber nach schwerer Krankheit. Normal ist das nicht.
So wie du Herr Doktor? Philosophie reicht dir wohl nicht mehr?
Minefields schrieb:> Was das erzeugt ist nur Einstellungssache. Den normalen Menschen> inspirieren Spitzenleistungen anderer. Oder was glaubst du, wieso> zehntausende in ein Stadion gehen und 22 Millionären, die einem Ball> hinterherrennen wie blöd anfeuern? Weil das für die Leute (in der Regel)> positive Vorbilder sind.
Aber nur für die Hälfte der Zuschauer, nämlich wenn die favorisierte
Mannschaft gewinnt. Die Verlierer sind da sicher nicht so inspirierend.
Unterm Strich ist das nichts anders als Unterhaltung und Zeitvertreib
weil der Mob sonst keine andere sozial interaktive Freizeit-
beschäftigung kennt bzw. Zustande bekommt.
Nemesis schrieb:> Aber nur für die Hälfte der Zuschauer, nämlich wenn die favorisierte> Mannschaft gewinnt. Die Verlierer sind da sicher nicht so inspirierend.
Wenn das so wäre, würde beim nächsten Spiel der Verliermannschaft keiner
mehr auftauchen. Ist aber nicht so. Also: Bullshit.
Nemesis schrieb:> Unterm Strich ist das nichts anders als Unterhaltung und Zeitvertreib> weil der Mob sonst keine andere sozial interaktive Freizeit-> beschäftigung kennt bzw. Zustande bekommt.
Jaja, Brot und Spiele. Ändert aber nichts daran, dass die Leute
Sportprofis als Vorbilder sehen.
@Minefields (Gast)
>Jaja, Brot und Spiele. Ändert aber nichts daran, dass die Leute>Sportprofis als Vorbilder sehen.
Kinder und Jugendliche vielleicht, Erwachsene eher nicht. Und schau dir
mal den durchschnittlichen Fußballfan im Zug etc. an . . . .
Falk B. schrieb:> Kinder und Jugendliche vielleicht, Erwachsene eher nicht. Und schau dir> mal den durchschnittlichen Fußballfan im Zug etc. an . . . .
Ich habe ja nicht behauptet, dass es gute Vorbilder sind.
Nemesis schrieb:> Bist du ja auch nicht. Aber schlau schwätzen, dass kannste, bzw.> du versuchst es.
Und du kannst nicht mal wirklich beleidigen. Wie langweilig.
Na wenigstens bin ich genauso Millionär wie ein mittelmäßiger
Profifußballer :)
@ Minefields (Gast)
>> Kinder und Jugendliche vielleicht, Erwachsene eher nicht. Und schau dir>> mal den durchschnittlichen Fußballfan im Zug etc. an . . . .>Ich habe ja nicht behauptet, dass es gute Vorbilder sind.
Schon wieder falsch. Warum sollten Fußballer ala Schweinsteiger, Ösil &
Co keine guten Vorbilder sein? Die Jungs trainieren hart, erreichen
damit aber auch viel (Fitness, Teamplay, gutes Aussehen, Geld, etc.,
kurzum Erfolg).
Deine Grundthese war aber schon falsch. Denn für die Masse der
Fußballfans sind Fußballer keine Vorbilder sondern eher Gladiatoren,
ggf. auch Halbgötter, um der Ersatzreligion Fußball zu huldigen.
Falk B. schrieb:> Schon wieder falsch. Warum sollten Fußballer ala Schweinsteiger, Ösil &> Co keine guten Vorbilder sein? Die Jungs trainieren hart, erreichen> damit aber auch viel (Fitness, Teamplay, gutes Aussehen, Geld, etc.,> kurzum Erfolg).
Du willst mir doch nur das Wort im Mund herum drehen.
Ursprünglich ging es um die Aussage, dass man Leute die
"Spitzenleistung" bringen nie Vorbilder sein können, weil es zu Frust
führt. Und da habe ich eben ein Gegenbeispiel gebracht, bei dem Leute
mit Spitzenleistung (und Spitzengehältern) angehimmelt werden.
Falk B. schrieb:> Deine Grundthese war aber schon falsch.
Nein, du willst mich nur falsch verstehen.
Falk B. schrieb:> Denn für die Masse der> Fußballfans sind Fußballer keine Vorbilder
Oh doch.
@ Minefields (Gast)
>führt. Und da habe ich eben ein Gegenbeispiel gebracht, bei dem Leute>mit Spitzenleistung (und Spitzengehältern) angehimmelt werden.
Ja eben, als Götterkult!
Es gibt Unternehmen, bei denen die die besten 30% eines Jahrganges
eingestellt werden.
Da kann sich der Jahrgang anstrengen wie er will, 30% bleiben 30%.
@Lutz H. (luhe)
>Es gibt Unternehmen, bei denen die die besten 30% eines Jahrganges>eingestellt werden.>Da kann sich der Jahrgang anstrengen wie er will, 30% bleiben 30%.
So what! Es gibt auch andere Firmen, die gut sind. Es müssen nicht alle
bei Apple, Bosch & BMW arbeiten.
Falk B. schrieb:> Ja eben, als Götterkult!
Egal, wie du es nennst, Fakt ist: Frust und Neid erzeugen die nicht bei
der Masse (allenfalls bei Einzelnen und untereinander). Und mehr wollte
ich nicht sagen.
Lutz H. schrieb:> Es gibt Unternehmen, bei denen die die besten 30% eines Jahrganges> eingestellt werden.
Die Aussage ergibt so pauschal keinen Sinn. Dazu müssten von allen (!)
Absolventen eines Jahrgangs die Noten bekannt sein, um ausrechnen zu
können wer von ihnen zu den besten dreißig Prozent gehört.
Mark B. schrieb:> Dazu müssten von allen (!)
Ich meine die Zahlen liegen bei den Großen mit genügender Genauigkeit
vor, da eine genügende Anzahl Noten in die firmeninterne Datenbank
eingegeben wird. (Streiten wir mal nicht um 1% oder 2%)
Hallo Minefields.
Minefields schrieb:>> So mit 30-35 war dann ein Maximum erreicht. Ab da konnte>> die Erfahrung dann die nachlassenden kognitiven Faähigkeiten und vor>> allem die nachlassende Konzentrationsfähigkeit nicht mehr kompensieren.>> Das klingt aber nach schwerer Krankheit. Normal ist das nicht.>>> Ich kann eher>> im Gegenteil nur Empfehlen, misstruisch gegenüber Eliten zu sein, und>> ganz besonders misstrauisch gegenüber denen, die diese Eliten als>> Vorbild hinstellen.>> Ja, wenn man mit Gewalt ein Soziopath werden will. Aber einen Vorteil> hat es: Deine Vorurteile werden immer bestätigt. Dass das aus anderen> Gründen ist, wie du annimmst, spielt für dich ja wahrscheinlich keine> Rolle (falls du das überhaupt kapierst).
1) Ich bin nicht automatisch misstrauisch. Ich zwinge mich aus
Vernunftgründen dazu. Das Misstrauen ist eher von der grundsätzlichen
Art, die dazu führt, in demokratischen Staatssystemen eine
Gewaltenteilung einzuführen. ;O)
2) Soziopathen sind Menschen, die keine Empathie haben können, aber
durchaus intelligent genug sein können, das Verhalten Ihrer Mitmenschen
gut analysieren zu können und auch anderen erfolgreich vorzuspielen, sie
hätten Empathie.
Ich habe durchaus Empathie, aber mir fehlt sehr oft einfach das
Gemeinsame mit anderen Leuten. Empathie ist zu großen Teilen das
Schliessen von sich auf andere, aber wenn da wenig Gemeinsamkeiten sind,
kann das Schliessen halt nicht gut funktionieren.
Ob man das jetzt als Soziopathie einstuft, keine Ahnung. Es hat zwar
(gegenüber verschiedenen Personenkreisen) eine gewisse Ähnlichkeit, aber
halt andere Wurzeln, und es gibt genug Leute, in die ich mich
hineinversetzten kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Soziopathiehttps://de.wikipedia.org/wiki/Empathiehttps://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala> Oder was glaubst du, wieso> zehntausende in ein Stadion gehen und 22 Millionären, die einem Ball> hinterherrennen wie blöd anfeuern? Weil das für die Leute (in der Regel)> positive Vorbilder sind.
Mmmmh. Ein ehemaliger versoffener Wohnungsnachbar hielt mich auch für
pervers, weil ich keinen Fernseher habe und nie die Sportschau sehe und
im Radio DLF höre. Das relativiert Deine obige Aussage über geistige
Gesundheit und Soziopathie. ;O)
mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Fpga k.
Fpga K. schrieb:>> Irgendwie halte ich es für unangemessen, normale Menschen an solchen>> Extremleistungen messen.> Sorry, da muss ich wohl meinen Fettnäpfchen-Detektor nachjustieren.
Nimms nicht so tragisch. Du verstehst es immerhin, wenn man Dich darauf
hinweist. ;O)
> Also ich wollt halt nur bekannte Persönlichkeiten für das Phänomen> "Geistig top bis ins Alter" nennen.
Das ist als Idee zwar erstmal nicht schlecht, aber gerade mit solchen
Beispielen überforderst Du die Leute und machst sie runter.
> Persönlich denke ich bei "Fitten> Alten" eher an meine Lehrerr, Onkels, Tanten und andere aus dem> "normalen Umfeld". Da sind einige noch "gut fit für ihr Alter" und so> "hell wie in Jugendtagen",
Oja, davon kenne ich etliche.....
> während andere in der Lebensmitte oder früher> abgeschaltet haben und vor der Glotze den Lebensabend abhocken.
....und davon allerdings auch.
Ich denke aber nicht, dass es ihre eigene Entscheidung war, sich in die
eine oder andere Richtung zu wenden. Es hat sich halt so ergeben oder
auch irgendwas externes hat sie dazu gebracht. Die details sind immer
sehr individuell. Und das ist mit ein Grund, warum solche Vorbilder
immer nur beschränkt passen: Die voraussetzungen müssen passen.
> Letzlich geht es IMHO nicht darum, besonders schlau zu sein sondern> "geistig rege". Und dazu braucht es keine besondere "Grütze unter der> Schädeldecke" sondern einfach eine zuversichtliche Lebenseinstellung -> meiner Meinung nach.
Das ist mit Sicherheit eine wichtige Zutat. Sie wird aber weder
ausreichend noch zwingend nötig sein. Und sie ist nicht beeinflussbar.
> Donal E. Knuth ist der U-Autor von TeX/LaTex und hat sich 1993> pensionieren lassen
Natürlich kenne ich Knuth TeX/Latex. Und ich halte es für eine geniale
Idee, auch wenn ich es zu selten verwende und mich darum oft aus der
Übung bin. Abgesehen davon verwende ich es nicht direkt, sondern über
ein Livesystem und GUIs.
Beispiel:
https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/7/79/HierarchischeSchaltplaeneAlsBausteineInKicad_RevC_23Dec2013.pdf
Meine Traum- und Kurzgeschichtensammlung schreibe ich auch damit.
> um sein Konvolut "The Art of Computer Programming"> fertig zu stellen - Eine der Leitfiguren der Informatik.
Auch das ist mir ein Begriff. Auch wenn ich nur wenige Kapitel daraus
gelesen habe.
Meine Intention ging eher Richtung Bjarne Stroustrup:
"I wished my computer were as easy to use as my telephone. That wish
has come true, since I no longer know how to use my telephone."
Ich dachte in meiner löcherigen Erinnerung aber irgendwie, das wäre auch
von Knuth.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Mmmmh. Ein ehemaliger versoffener Wohnungsnachbar hielt mich auch für> pervers, weil ich keinen Fernseher habe und nie die Sportschau sehe
Du meinst jetzt aber nicht den aus der 28 nebenan? Übrigens braucht man
nicht unbedingt einen Fernseher zu besitzen, um die Sportschau zu sehen.
(Ich habe meinen schon vor etlichen Jahren entsorgt.) Dafür gibt es
schliesslich die Mediatheken der Sender.
Pervers ist es meiner Meinung nach, wenn sich jemand Kinderp*rnos
reinzieht oder (als erwachsener Single) den ARD-Kinderkanal anschaut.
PS Möglicherweise könnte die Hochspannungsleitung hinter dem Haus
einen schädigenden Einfluss auf deine Psyche ausüben!
Bernd W. schrieb:> 1) Ich bin nicht automatisch misstrauisch. Ich zwinge mich aus> Vernunftgründen dazu. Das Misstrauen ist eher von der grundsätzlichen> Art, die dazu führt, in demokratischen Staatssystemen eine> Gewaltenteilung einzuführen. ;O)
Nein, mit Vernunft hat das überhaupt nichts zu tun. Vermutlich musst du
dir das nur einreden, um dich selbst zu ertragen.
Bernd W. schrieb:> 2) Soziopathen sind Menschen, die keine Empathie haben können, aber> durchaus intelligent genug sein können, das Verhalten Ihrer Mitmenschen> gut analysieren zu können und auch anderen erfolgreich vorzuspielen, sie> hätten Empathie.
Ich weiß nicht genau, was du für ein Problem hast. Aber du hast ein ganz
großes. Such dir selbst was raus.
Bernd W. schrieb:> Mmmmh. Ein ehemaliger versoffener Wohnungsnachbar hielt mich auch für> pervers, weil ich keinen Fernseher habe und nie die Sportschau sehe und> im Radio DLF höre. Das relativiert Deine obige Aussage über geistige> Gesundheit und Soziopathie. ;O)
Wenn du in echt nur 10% so durchgeknallt wirkst, wie du hier
rüberkommst, hält dich jeder normale Mensch für völlig bescheuert (oder
pervers oder sonst etwas). Das hat nichts damit zu tun ob du einen
Fernseher hast oder die Sportschau schaust.
Hallo Handicap.
Handicap schrieb:> Du meinst jetzt aber nicht den aus der 28 nebenan?
Nein. Aus der 51. Als ich in 49 wohnte. Andere Zeit also, und anderer
Ort. ;O)
> Übrigens braucht man> nicht unbedingt einen Fernseher zu besitzen, um die Sportschau zu sehen.> (Ich habe meinen schon vor etlichen Jahren entsorgt.) Dafür gibt es> schliesslich die Mediatheken der Sender.
Das ist richtig. Aber die wird dadurch auch nicht interessanter.
Und ich werde keinen müden Cent für Pay-TV ausgeben, um mir so einen
Mist anzusehen. Sport, den ich nicht aktiv ausübe, interessiert mich
auch als Zuschauer nicht. Mal abgesehen davon, das ich keine Zeit für
Fernsehen über habe.
> PS Möglicherweise könnte die Hochspannungsleitung hinter dem Haus> einen schädigenden Einfluss auf deine Psyche ausüben!
Du meinst, ich sollte mir einen Aluhut aufsetzten, wenn ich mal wieder
da bin? ;O)
Ich war aber schon vorher so, also wird es das wohl nicht sein. ;O)
Das Teil hat mich füher sehr genervt, weil eines der beiden Systeme
nicht benutzt wurde, aber auch nicht geerdet worden war.
Prasselstörungen ohne Ende durch Teilentladungen - die Spannungen darauf
waren wohl deutlich höher als auf der in Betrieb befindlichen Seite. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Minefields schrieb:> Wenn du in echt nur 10% so durchgeknallt wirkst, wie du hier> rüberkommst, hält dich jeder normale Mensch für völlig bescheuert (oder> pervers oder sonst etwas).
@Minefields, im Gegensatz zur dir mit deinen verschrobenen neoliberalen
Ansichten wirkt Bernd Wiebus doch noch relativ normal und sogar
entwaffnend ehrlich. Im Gegensatz zu dir steht er zu seinen Schwächen,
das empfinde ich als sympathisch. Du wirkst hier mit deinen Beiträgen
vor allem besserwisserisch und arrogant. Tut mir leid, aber diese
Wahrheit musste jetzt einmal ausgesprochen werden.
Grillkäse-Gemüse-Spieß schrieb:> Im Gegensatz zu dir steht er zu seinen Schwächen
Nein, das tut er nicht. Er versteckt sich hinter Ausreden, statt zu
seinen wahren Schwächen zu stehen.
Meine Schwächen standen nie zur Diskussion. Ich habe nicht vor, "ins
Jobleben zurück zu finden".
Grillkäse-Gemüse-Spieß schrieb:> das empfinde ich als sympathisch. Du wirkst hier mit deinen Beiträgen> vor allem besserwisserisch und arrogant.
Ich bin nicht hier, um Freunde zu gewinnen. Das hast du schon richtig
erkannt.
Grillkäse-Gemüse-Spieß schrieb:> Tut mir leid, aber diese> Wahrheit musste jetzt einmal ausgesprochen werden.
Jetzt bin ich aber fast am Heulen.
Autor: Grillkäse-Gemüse-Spieß (Gast)
Datum: 10.08.2015 21:28
Wer sich bei seiner persönlichen Bewertung von Forenusern emotional
verstrickt ... kann ja auch nicht anders !
Dich wickelt doch jeder halbwegs versierte Verkäufer ruck zuck um den
Finger!
mir gehts ähnlich wie dem "Fred" Eröffner.
aufgrund von zwischen-menschlichen Konflikten Mitte 2013 zusammen
gebrochen.
Danach Kur, ambulante Psychotherapie, Psychiater, Tagesklinik, usw.
alles durch.
Beworben, jede Menge Gespräch und anschl. Absagen. Ende vom Lied bin
immer noch ohne neuen Job.
Theort. könnte ich wieder zum alten AG zurück, da ich noch nen ungek.
Vertrag habe und inzw. ein Grad der Behinderung von 50 zuerkannt wurde.
Aber ich gehe stark davon aus, dass ich dann ziemlich bald wieder von
die Hunde gehen würde.
Daher werde ich wohl früher oder später die Reißleine ziehen und
kündigen und mit einem Nebenjob als Hartz4 Aufstocker durchs Leben
gehen.
bruderimgeiste schrieb:> Theort. könnte ich wieder zum alten AG zurück, da ich noch nen ungek.> Vertrag habe und inzw. ein Grad der Behinderung von 50 zuerkannt wurde.> Aber ich gehe stark davon aus, dass ich dann ziemlich bald wieder von> die Hunde gehen würde.
Genau das könnte eine taktisch sinnvolle Vorgehensweise darstellen.
Dann erfolgt nämlich irgendwann der totale Zusammenbruch
(evtl. Suizidversuch – Versuch!). Und aus einem Behinderungsgrad von
50 Prozent wird rasch eine totale Arbeitsunfähigkeit.
Es sollte dann leicht möglich sein, seinem Leben fortan als Frührentner
eine neue Wendung zu geben. Da bleibt viel Raum für Hobbys,
ehrenamtliche Tätigkeit oder kleine Jobs als Hinzuverdienst.
> Daher werde ich wohl früher oder später die Reißleine ziehen und> kündigen und mit einem Nebenjob als Hartz4 Aufstocker durchs Leben> gehen.
Vorsicht! Bei Bezug von ALG II zahlt die Arbeitsagentur seit einigen
Jahren keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung ein,
was fatale Folgen verursacht in Hinsicht auf die spätere Altersrente.
"... Es sollte dann leicht möglich sein, seinem Leben fortan als
Frührentner
eine neue Wendung zu geben ..."
naja ich glaub dass wird eher schwierig, da ich mit Mitte 30 nicht
wirklich viel eingezahlt hab.
Glaub ich würd so um die 250 Euro / Monat bekommen :-)
Handicap schrieb:> Vorsicht! Bei Bezug von ALG II zahlt die Arbeitsagentur seit einigen> Jahren keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung ein,> was fatale Folgen verursacht in Hinsicht auf die spätere Altersrente.
Man geht wohl davon aus, dass du dann ohnehin mit Grundsicherung
aufstocken musst. Die Jobcenter schieben mittlerweile auch die
63-Jährigen in die Rente um Kosten zu sparen.
Irgendwann wird dieses Sozialsystem den großen Crash machen.
bruderimgeiste schrieb im Beitrag #4248527
> naja ich glaub dass wird eher schwierig, da ich mit Mitte 30 nicht> wirklich viel eingezahlt hab.> Glaub ich würd so um die 250 Euro / Monat bekommen :-)
"Tritt die Erwerbsminderung schon vor Vollendung des 62. Lebensjahres
ein, wird die Zeit zwischen dem Eintritt der Erwerbsminderung und der
Vollendung des 62. Lebensjahres als Zurechnungszeit hinzugerechnet.
Dadurch bekommt, wer aufgrund seiner Erwerbsminderung nicht mehr
arbeiten kann, eine Rente, als hätte er bis zum vollendeten 62.
Lebensjahr weiterhin Beiträge entrichtet wie bis zum Eintritt der
Erwerbsminderung." [Wikipedia]
"... bekommt, wer aufgrund seiner Erwerbsminderung nicht mehr
arbeiten kann, eine Rente, als hätte er bis zum vollendeten 62.
Lebensjahr weiterhin Beiträge entrichtet ..."
dass wäre ja krass.
Aber ich glaub trotzdem nicht, dass das so einfach geht.
Die Kassen sind leer.
Meine Cousine hat Arthritis und ist Anfang 50 und wird zwischen Hartz4
und Maßnahmen hin und hergeschoben.
bruderimgeiste schrieb:> Die Kassen sind leer.
Noch ist was drin und der Staat buttert in die Rente ja auch so einiges
rein.
> Meine Cousine hat Arthritis und ist Anfang 50 und wird zwischen Hartz4> und Maßnahmen hin und hergeschoben.
Sie kann doch selbst einen Erwerbsmindungs- oder eine
Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen. Ein Behinderten-Ausweis kann
das ganze unterstützen. Obs durch geht wird man dann ja sehen.
Ein Verwandter hat 80% und war schon mit 35 in der Eu-Rente.
Er führt ansonsten ein normales Leben, ist aber von dem ganzen
Scheiß am Arbeitsmarkt befreit. Muss einem nicht gefallen, ist aber
so.
Hallo Nemesis.
Nemesis schrieb:> bruderimgeiste schrieb:>> Die Kassen sind leer.>> Noch ist was drin und der Staat buttert in die Rente ja auch so einiges> rein.
Wie lange noch? Es geht jetzt weniger darum, ob etwas da ist, sondern ob
die, die das haben, bereit sind, davon etwas abzugeben.
> Ein Verwandter hat 80% und war schon mit 35 in der Eu-Rente.> Er führt ansonsten ein normales Leben, ist aber von dem ganzen> Scheiß am Arbeitsmarkt befreit. Muss einem nicht gefallen, ist aber> so.
Sowas kenne ich anders. Du bist zwar aus der Pflicht befreit, Dich um
Arbeit zu kümmern, aber Du bist eben bis zum erreichen des Rentenalters
auf Grundsicherung festgeklemmt. Und erst Dann wird Dir nach einem
hochgerechneten Satz eine normale Rente ausgezahlt, wenn es nicht bis
dahin auch nur Grundsicherung für Rentner gibt.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Was ist ein Leben ohne Sinn und Anspruch durch Arbeit und
Herausforderungen - ein lethargisches Loch und damit eigentl. nichts
wert.
bruderimgeiste meinte
> Beworben, jede Menge Gespräch und anschl. Absagen. Ende vom Lied bin> immer noch ohne neuen Job.
warum das denn wirklich? wegen der gesundheitl. Probleme?
> Theort. könnte ich wieder zum alten AG zurück, da ich noch nen ungek.> Vertrag habe und inzw. ein Grad der Behinderung von 50 zuerkannt wurde.> Aber ich gehe stark davon aus, dass ich dann ziemlich bald wieder von> die Hunde gehen würde.
aus einer aktuellen Beschäftigung heraus bewirbt es sich sicherer!
> Daher werde ich wohl früher oder später die Reißleine ziehen und> kündigen und mit einem Nebenjob als Hartz4 Aufstocker durchs Leben> gehen.
wenn du nervlich so labil bist, um die Taktik dieser Gesellschaft nicht
zu verstehen und mitzumachen, dann wirst du nirgends mehr unterkommen!
In den alten Job zurück, dort alle Fronten klären und von sich aus
versuchen entweder dort weiter klar zu kommen, oder sich neu bewerben
mit der noch sicheren Stelle im Rücken.
Wenn deine Gesundheit dir berufl. im Wege steht, würde ich vllt. mal da
ansetzen?
Ohne Gesundheit ist das Leben nichts wirkl. wert, also vllt. das mal
versuchen in die Wege zu leiten?
Es wird sich wohl niemand finden, der Problemkandidaten zur
Aufrechterhaltung seines Geschäftes sucht.
Sorry, aber so ist die Arbeitswelt. Leistung um jeden Preis und als Dank
dafür den ML!
Bernd W. schrieb:> Wie lange noch? Es geht jetzt weniger darum, ob etwas da ist, sondern ob> die, die das haben, bereit sind, davon etwas abzugeben.
Na verschenkt wird das Geld hoffentlich nicht. Wenn nicht gleich wegen
einem Überschuss oder vielen Rückstellungen gleich das Geld heraus
geschleudert wird, dann sind da schlaue Leute, die ordentlich
wirtschaften können, am Werk.
Bernd W. schrieb:> Sowas kenne ich anders. Du bist zwar aus der Pflicht befreit, Dich um> Arbeit zu kümmern, aber Du bist eben bis zum erreichen des Rentenalters> auf Grundsicherung festgeklemmt.
Grundsicherung ist doch völlig in Ordnung in der Situation. Dafür ist
sie ja auch da, als allerletztes Fallnetz, wenn man private Vorsorge
vergessen und es sich mit der eigenen Familie verscherzt hat.
"Ohne Gesundheit ist das Leben nichts wirkl. wert, also vllt. das mal
versuchen in die Wege zu leiten?"
na dass sind ja wieder tolle Weisheiten.
Als ob ich dass nicht schon versucht hätte.
Aber mit Hausfrauen Psychologie komm ich halt nicht weiter.
Aber ich werde dennoch die Tage versuchen wieder mal ein Psycho zu
finden, wenn auch die Wartezeiten exorbitant sind.
"Es wird sich wohl niemand finden, der Problemkandidaten zur
Aufrechterhaltung seines Geschäftes sucht."
dass ist leider die bittere Wahrheit, wenn man ehrlich ist und preisgibt
wo der Schuh drückt, biste draussen. Man muss denen den aalglatten
Bewerber ohne Makel und 200% Leistung vorspielen.
Von daher kann man diesem ganzen Sumpf nur wünschen, dass es mal ganz
gewaltig kracht und es vielleicht dann wiedermal menschlicher wird.
Hallo Minefields.
Minefields schrieb:> Nein, mit Vernunft hat das überhaupt nichts zu tun. Vermutlich musst du> dir das nur einreden, um dich selbst zu ertragen.
Du kennst mein Motto "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur
Depression"? :O)
Minefields schrieb:> Nein, das tut er nicht. Er versteckt sich hinter Ausreden, statt zu> seinen wahren Schwächen zu stehen.
Ich kann nur lösbare Probleme angehen. An unlösbaren habe ich mir lange
Genug den Kopf eingerannt. :O)
> Meine Schwächen standen nie zur Diskussion. Ich habe nicht vor, "ins> Jobleben zurück zu finden".
Vor diesem Hintergrund sollte ich dann auch Deine Ratschläge und
Ansichten sehen. Du sprichst über etwas, von dem Du nicht wirklich
Ahnung hast, bzw. Deine Intentionen entsprechen nicht Meinen.
>> 2) Soziopathen sind Menschen, die keine Empathie haben können, aber>> durchaus intelligent genug sein können, das Verhalten Ihrer Mitmenschen>> gut analysieren zu können und auch anderen erfolgreich vorzuspielen, sie>> hätten Empathie.>> Ich weiß nicht genau, was du für ein Problem hast. Aber du hast ein ganz> großes. Such dir selbst was raus.
Was ist an obiger Definition falsch?
> Wenn du in echt nur 10% so durchgeknallt wirkst, wie du hier> rüberkommst, hält dich jeder normale Mensch für völlig bescheuert (oder> pervers oder sonst etwas).
Ok. Ich wollte damit nur Andeuten, dass Du zumindest für mich nicht das
Maß aller Dinge bist. Aber ich sehe, es fällt dir schwer, das zu
aktzeptieren. :O)
Es macht für mich persönlich keinen Sinn, nicht "durchgeknallt" zu sein.
Ich bin halt so, und verstellen ist anstrengend und nicht von Dauer. :O)
> Das hat nichts damit zu tun ob du einen> Fernseher hast oder die Sportschau schaust.
Wenn Du eine reine Statistik machst, und danach gehst, was normal und
was unnormal ist, und Du dafür irgendwelche Intervalle setzten musst,
schon. :O)
Auf der anderen Seite macht es für mich keinen Sinn, mich an der Masse
zu orientieren, wenn ich mit deren Wertesystem nichts anfangen kann.
Dann bin ich lieber unnormal und pervers.
Minefields schrieb:> Wenn nicht gleich wegen> einem Überschuss oder vielen Rückstellungen gleich das Geld heraus> geschleudert wird, dann sind da schlaue Leute, die ordentlich> wirtschaften können, am Werk.
Das sie schlau sind, stelle ich nicht in Abrede. Es stellt sich aber
immer die Frage, in WESSEM Sinne sie Wirtschaften. Oft genug ist es Ihre
eigene Tasche bzw. die Ihrer eigenen sozialen Gruppe.
Das Problem ist zu komplex, um es mit so einem einfachen satz abzutun.
>> Sowas kenne ich anders. Du bist zwar aus der Pflicht befreit, Dich um>> Arbeit zu kümmern, aber Du bist eben bis zum erreichen des Rentenalters>> auf Grundsicherung festgeklemmt.>> Grundsicherung ist doch völlig in Ordnung in der Situation. Dafür ist> sie ja auch da, als allerletztes Fallnetz, wenn man private Vorsorge> vergessen und es sich mit der eigenen Familie verscherzt hat.
Viele verdienen mittlerweile zu wenig, um Rücklagen zu bilden.
Insbesondere wenn sie selber für andere Familienmitglieder sorgen.
Desweiteren muss man es sich nicht mit der eigenen Familie "verscherzt"
haben, um ein schlechtes Gefühl dabei zu haben, von denen Hilfe
anzunehmen. Wer private Hilfe annimmt, ist auch irgendwie dazu
gezwungen, sich am Lebensstil dieser Leute zu beteiligen bzw. den
Wertekanon dieser Leute anzunehmen. Den hast Du dir aber nicht selber
ausgesucht. Das wird auf Dauer unerträglich.
Für Behörden, die Dir Grundsicherung geben, gilt letztlich das gleiche.
Insofern kann ich jeden verstehen, der irgendwie versucht, von der
Grundsicherung wegzukommen. Sogar, wenn er dafür kriminell wird.
Insbesondere meine ich, dass man dafür sorgen muss, dass die "Eliten"
zwangsweise stärker dazu herangezogen werden müssen, von ihrem
Erwirtschafteten abzugeben. weil sie die Tendenz dazu haben, ihren
vorhandenen Vorteil immer weiter auszubauen (Der Teufel sch* immer auf
den größten Haufen).
Der Effekt ist so gefährlich, dass es vieleicht sogar Wichtig ist, den
Eliten etwas wegzunehmen, auch wenn man damit nichts anfangen kann,
sondern das weggenommene nur vernichtet. Nur damit diese nicht zu weit
abheben.
Das einzige, wo man sinnvoll etwas hernehmen kann, sind aber die Eliten,
weil nur die etwas haben..Das ganze hat eine gewisse Ähnlichkeit mit
Leistungsanpassung: Aus einer leerlaufenden Quelle bekommst Du keine
Leistung. Aus einer kurzgeschlossenen auch nicht. Die Leistungsanpassung
ist bei Innenwiderstand der Quelle gleich Aussenwiderstand der Last am
größten. Allerdings sind Wirtschaftssysteme nicht so schön linear wie
RLC-Netzwerke, siehe oben den Effekt, aus Vorhandenem noch mehr zu
machen.
Jeder sollte also für sich überdenken, ob seine instinktive
Gerechtigkeitsvorstellung "Wer mehr leistet, soll auch mehr bekommen"
wirklich Zielführend in seinem Sinne ist, und wieweit er davon abweichen
sollte und kann.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
bruderimgeiste (Gast)
"Ohne Gesundheit ist das Leben nichts wirkl. wert, also vllt. das mal
versuchen in die Wege zu leiten?"
> na dass sind ja wieder tolle Weisheiten.
nein, das ist eine Vermutung und Grundeinstellung nicht nur von mir
> Als ob ich dass nicht schon versucht hätte.
welche Art zwischenmenschl. Probleme sollen das bitte sein, dass man
davon selber vor die Hunde geht?
Leistungsdruck durch Kollegen / Vorgesetzte oder Mobbing oder .....?
> Aber mit Hausfrauen Psychologie komm ich halt nicht weiter.
Ärzte oder Psychologen sind auch nur Menschen und machen Fehler oder
bringen nicht das was man von ihnen erwarten darf!
> Aber ich werde dennoch die Tage versuchen wieder mal ein Psycho zu finden,
du kannst das auch in einem Forum anonym versuchen, da braucht man
keinen Termin!?
> dass ist leider die bittere Wahrheit, wenn man ehrlich ist und preisgibt> wo der Schuh drückt, biste draussen.
kann man eigentl. nicht so pauschal sagen, wenn deine berufl. Quali so
gut ist, dass man mit den Randerscheinungen klarkommen würde, wäre das
nicht so tragisch!
> Man muss denen den aalglatten Bewerber ohne Makel und 200% Leistung> vorspielen.
das ist die Methode, die Bewerber mit den falschen Voraussetzungen
anwenden müssen!
Solche Taktiken durchblickt aber auch mancher Chef oder Pesonaler, und
wird damit mehr als mißtrauisch!
> Von daher kann man diesem ganzen Sumpf nur wünschen, dass es mal ganz> gewaltig kracht und es vielleicht dann wiedermal menschlicher wird.
das wünschen sich meist sämtl. Leute mit ähnlichen Problemen, nur zeigt
sich nach solch einem Crash dass danach alle wieder in derselben
Position und damit Rangordnung gelandet sind, nur unter verschärften
Bedingungen!
Hoffnung auf eine Problemlösung durch katastrophale Außenweinwirkungen
ist ein deutl. Zeichen dass man mit seinem Latain am Ende ist.
Man wird gläubig an unlogische Vorgängeund damit irrational denkend und
handelnd.
Du bist wahrscheinl. immer noch nicht über den Berg und wieder gesund?
Bernd W. schrieb
> Insbesondere meine ich, dass man dafür sorgen muss, dass die "Eliten"> zwangsweise stärker dazu herangezogen werden müssen, von ihrem> Erwirtschafteten abzugeben.
ganz falscher Wunsch: Werteverteilung nach dem dafür nötigen Beitrag
oder Anteil - reicht völlig dazu aus!
> weil sie die Tendenz dazu haben, ihren vorhandenen Vorteil immer weiter >
auszubauen
der Vorteil wird von amts- oder rechtswegen dazu erhoben damit rel.
freie Hand ggü. jedem zu haben!
noch dazu ist dieser Vorgang, den vorhandenen Vorteil immer weiter
auszubauen, das Bestreben jeden rational denkenden u. auch handelnden
Individums
> (Der Teufel sch* immer auf den größten Haufen).
?????
> Der Effekt ist so gefährlich, dass es vieleicht sogar Wichtig ist, den> Eliten etwas wegzunehmen,
so langsam muß ich Minefields zustimmen, du hörst dich doch etwas
unlogisch oder unverständlich an!
Denn das was du hier anschl. ansprichst, ist eine unüberlegte u.
unlogische Trotz- oder Verzweiflungsvorstellung, der kein nomaler Mensch
folgen kann!
> auch wenn man damit nichts anfangen kann, sondern das weggenommene nur> vernichtet. Nur damit diese nicht zu weit abheben.> Das einzige, wo man sinnvoll etwas hernehmen kann, sind aber die Eliten,> weil nur die etwas haben..
auch wieder falscher Weg, wie kommt deine "Elite" zu dem was sie angebl.
als Einzige haben?
> Das ganze hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Leistungsanpassung: Aus einer >
leerlaufenden Quelle bekommst Du keine Leistung. Aus einer
> kurzgeschlossenen auch nicht.
das Wirtschafts- und damit Wertesystem basiert auf Schaffung und
Verteilung von materiellen Gütern oder Leistungen, nicht die Umsetzung
von Energien aus einer Quelle nur in eine andere Form!
> Die Leistungsanpassung ist bei Innenwiderstand der Quelle gleich> Aussenwiderstand der Last am größten.
wer ist die Quelle und wer ist die Last und wie setzt sich das alles
zusammen?
> Allerdings sind Wirtschaftssysteme nicht so schön linear wie> RLC-Netzwerke, siehe oben den Effekt, aus Vorhandenem noch mehr zu> machen.
wenn das ähnlich wie mit physikalschen Formeln gehen würde, bräuchte man
keine Tarif- o.ä. Verträge oder Verhandlungen zwischen Leistendem und
Ein-/Verkäufer !
> Jeder sollte also für sich überdenken, ob seine instinktive> Gerechtigkeitsvorstellung "Wer mehr leistet, soll auch mehr bekommen"> wirklich Zielführend in seinem Sinne ist, und wieweit er davon abweichen> sollte und kann.
womit zu wieder zeigst, dass du damit wohl ein gewisses
Verständnisproblem zu haben scheinst!
Bernd W. schrieb:> Du kennst mein Motto "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur> Depression"? :O)
So wie du daher redest bist du nicht mehr weit vom Selbstmord weg.
Bernd W. schrieb:> Ich kann nur lösbare Probleme angehen. An unlösbaren habe ich mir lange> Genug den Kopf eingerannt. :O)
Ob ein Problem unlösbar ist, ist sehr von der persönlichen Einstellung
abhängig. Du hängst die Latte nur so niedrig, dass für dich quasi jedes
einfache Problem unlösbar erscheint. So kann man es sich natürlich auch
bequem machen.
Bernd W. schrieb:> Vor diesem Hintergrund sollte ich dann auch Deine Ratschläge und> Ansichten sehen. Du sprichst über etwas, von dem Du nicht wirklich> Ahnung hast, bzw. Deine Intentionen entsprechen nicht Meinen.
Das gleiche gilt dann aber auch für dich.
Bernd W. schrieb:> Ok. Ich wollte damit nur Andeuten, dass Du zumindest für mich nicht das> Maß aller Dinge bist. Aber ich sehe, es fällt dir schwer, das zu> aktzeptieren. :O)> Es macht für mich persönlich keinen Sinn, nicht "durchgeknallt" zu sein.> Ich bin halt so, und verstellen ist anstrengend und nicht von Dauer. :O)
Auch wenn es dir schwer fällt das zu akzeptieren, ich liege viel näher
an der "Norm". Ich komme im Alltag im großen und ganzen sehr gut mit
Menschen klar. Mit dem Totschlagargument "ich bin halt so, jede
Veränderung ist mir zu anstrengend" kann man sich natürlich auch bequem
auf seinen Unzulänglichkeiten ausruhen. Zum Glück ist das nicht mein
Problem.
Bernd W. schrieb:> Wenn Du eine reine Statistik machst, und danach gehst, was normal und> was unnormal ist, und Du dafür irgendwelche Intervalle setzten musst,> schon. :O)
Nur, wenn man keinen Plan von Statistik hat und Kausalität und
Korrelation verwechselt. Außerdem macht eine Statistik an der Stelle
überhaupt keinen Sinn. Es wird niemand für pervers gehalten, nur weil er
keinen Fernseher hat. Es wird jemand für pervers gehalten, der sich wie
ein Perverser benimmt. Und das sollte dir eigentlich zu denken geben.
Bernd W. schrieb:> Auf der anderen Seite macht es für mich keinen Sinn, mich an der Masse> zu orientieren, wenn ich mit deren Wertesystem nichts anfangen kann.> Dann bin ich lieber unnormal und pervers.
Klar, das muss jeder für sich unterscheiden. Man darf sich dann nur
nicht wundern, wenn Menschen entsprechend darauf reagieren und man zum
Beispiel extreme Schwierigkeiten hat, im Berufsleben Fuß zu fassen.
Bernd W. schrieb:> Das sie schlau sind, stelle ich nicht in Abrede. Es stellt sich aber> immer die Frage, in WESSEM Sinne sie Wirtschaften. Oft genug ist es Ihre> eigene Tasche bzw. die Ihrer eigenen sozialen Gruppe.
Die Sozialversicherungen wirtschaften im großen und ganzen im Sinne der
Allgemeinheit. Davon abgesehen kann man sich so oft selbst entscheiden,
zu welcher sozialen Gruppe man gehören möchte. Wenn man immer den Weg
des geringsten Widerstands geht, dann verliert man natürlich völlig die
Kontrolle und landet genau dort, wo man für andere den meisten Nutzen
bringt (oder geringsten Schaden anrichtet). Dass das nicht an der Spitze
der Gesellschaft sein kann, ist völlig logisch.
Bernd W. schrieb:> Viele verdienen mittlerweile zu wenig, um Rücklagen zu bilden.> Insbesondere wenn sie selber für andere Familienmitglieder sorgen.
Insbesondere dann, wenn sie über ihren Verhältnissen leben. Was gefühlt
90% der Bevölkerung in Deutschland tut. Und dann wundert sie sich, dass
die oberen 10% das ganze Vermögen mehr oder weniger ins Haus getragen
bekommen.
Bernd W. schrieb:> Desweiteren muss man es sich nicht mit der eigenen Familie "verscherzt"> haben, um ein schlechtes Gefühl dabei zu haben, von denen Hilfe> anzunehmen.
Das schlechte Gefühl ist ein persönliches Problem, was vielleicht darauf
basiert, dass man selbst nie so hilfsbereit wäre. Soziales Leben basiert
auf dem Prinzip der Beidseitigkeit. Ohne ein Geben und Nehmen
funktioniert menschliches Zusammenleben nicht. Und in aller Regel
funktioniert das sehr gut, gerade innerhalb der Familie.
Dass es Konflikte gibt, bedeutet übrigens nicht, dass Zusammenleben
nicht funktioniert oder gar "unerträglich" wird.
Bernd W. schrieb:> Wer private Hilfe annimmt, ist auch irgendwie dazu> gezwungen, sich am Lebensstil dieser Leute zu beteiligen bzw. den> Wertekanon dieser Leute anzunehmen. Den hast Du dir aber nicht selber> ausgesucht. Das wird auf Dauer unerträglich.
Unerträglich wird das nur bei absoluter Intoleranz gegenüber den Werten
der anderen, was auch
Bernd W. schrieb:> Für Behörden
gilt.
Bernd W. schrieb:> Insofern kann ich jeden verstehen, der irgendwie versucht, von der> Grundsicherung wegzukommen. Sogar, wenn er dafür kriminell wird.
Was auch nur zeigt, wie weit man sich mit dem persönlichen Wertesystem
vom gesellschaftlichen Zusammenleben abgrenzt.
Bernd W. schrieb:> Insbesondere meine ich, dass man dafür sorgen muss, dass die "Eliten"> zwangsweise stärker dazu herangezogen werden müssen, von ihrem> Erwirtschafteten abzugeben.
Noch stärker als jetzt schon? Immerhin ist Kapital in Deutschland schon
deutlich höher besteuert als normales Einkommen.
Bernd W. schrieb:> weil sie die Tendenz dazu haben, ihren> vorhandenen Vorteil immer weiter auszubauen (Der Teufel sch* immer auf> den größten Haufen).
Nein, es sieht er so aus, dass alle anderen die Tendenz zeigen, alles zu
meiden, was irgendwie Vermögen aufbauen könnte. Und irgend jemand muss
auf der anderen Seite sitzen, um diese "Abfallprodukte" aufzunehmen, zu
bündeln und zu kanalisieren. Nur so ist für die Leute, die kein Vermögen
haben möchten (ob bewusst oder unbewusst sei mal dahin gestellt),
überhaupt ein solcher Reichtum wie es in Deutschland auch Arbeitslosen
zusteht möglich.
Bernd W. schrieb:> Der Effekt ist so gefährlich, dass es vieleicht sogar Wichtig ist, den> Eliten etwas wegzunehmen, auch wenn man damit nichts anfangen kann,> sondern das weggenommene nur vernichtet. Nur damit diese nicht zu weit> abheben.
Damit würde man extreme Armut für alle bewirken. Außer für die "Eliten",
weil denen immer Mittel und Wege offen stehen, um relativ viel Wohlstand
zu behalten. Bei anderen Gesellschaftsformen hat man das über
Jahrhunderte beobachten können.
Das schöne am Kapitalismus ist, dass man nicht irgend einer "Elite"
angehören muss, um sich Vermögen aufzubauen und sich materiellen
Wohlstand zu sichern.
Für den einfachen Mann wurde bisher jedenfalls noch keine bessere
Gesellschaftsform gefunden.
Bernd W. schrieb:> Jeder sollte also für sich überdenken, ob seine instinktive> Gerechtigkeitsvorstellung "Wer mehr leistet, soll auch mehr bekommen"> wirklich Zielführend in seinem Sinne ist, und wieweit er davon abweichen> sollte und kann.
Dieses Modell hat noch nie gestimmt. Es ist sogar völlig falsch. Wer
denkt, nur durch die eigene Leistung Wohlstand zu bekommen, hat die Welt
nicht begriffen. Er muss die Produktivität von Menschen, Maschinen oder
Computern nutzen. Wenn man sich da geschickt anstellt, muss man keine
große Leistung bringen. Die muss man nur liefern, wenn andere diese
Produktivität für ihren Wohlstand nutzen.
Minefield und wieder sein Sermon voller gequirlter Scheiße wie gut der
und stabil Kapitalismus im Vergleich zum Kommunismus funktionert.
Aktuell haben wir eine Vermögenkrise, die Schulder vermögen nicht mehr
die Zinsen zu bedienen und es finden sich auch kaum neue Schulder.
Schulden des einen, Vermögen der anderen, Summe gleich Null. Um die
Systemkrise zu lösen, wird man nicht um einen Schulden- und damit einen
Vermögensschnitt herumkommen, macht man heute ja schon dauernd, nur auf
Kosten des einfachen Volkes, die Reichen hat man bis jetzt aus
Lobbygründen noch nicht zur Kasse gebeten, was aber nicht aufgeht, da
die Vermögen bei den paar Superbonzen astronomische Dimensionen erreicht
haben.
@ Big Boost (Gast) du bist wohl so ein erfolgreicher Verfechter des
gelobten Ideals > Kommunismus .... und noch dazu in der Rolle eines
Schuldners?
Dann kann ich deine Ansage auch ganz gut verstehen!
Minefields verstand nicht ?
Bernd W. schrieb:
>> Insbesondere meine ich, dass man dafür sorgen muss, dass die "Eliten">> zwangsweise stärker dazu herangezogen werden müssen, von ihrem>> Erwirtschafteten abzugeben.> Noch stärker als jetzt schon? Immerhin ist Kapital in Deutschland schon> deutlich höher besteuert als normales Einkommen.
lies vllt. dazu mal meinen Standpunkt >
Autor: Niemand (Gast)
Datum: 27.08.2015 14:56
1. Absatz
nächster seltsamer Zusammenhang
Bernd W. schrieb:
>> Jeder sollte also für sich überdenken, ob seine instinktive>> Gerechtigkeitsvorstellung "Wer mehr leistet, soll auch mehr bekommen">> wirklich Zielführend in seinem Sinne ist, und wieweit er davon abweichen>> sollte und kann.
Minefields schrieb dazu
> Dieses Modell hat noch nie gestimmt. Es ist sogar völlig falsch. Wer> denkt, nur durch die eigene Leistung Wohlstand zu bekommen, hat die Welt> nicht begriffen. Er muss die Produktivität von Menschen, Maschinen oder> Computern nutzen. Wenn man sich da geschickt anstellt, muss man keine> große Leistung bringen. Die muss man nur liefern, wenn andere diese> Produktivität für ihren Wohlstand nutzen.
es war wohl schn etwas zu viel des ganzen Textes davor - das verstehe
wer wolle, .... oder meinst du: nicht eigene Arbeit sondern die der mit
eigenen Angestellten > fremdbeauftragten Subs schafft den nötigen
persönl. Wohlstand?
Nur nichts selber machen, alles nur über Ein- und Verkauf abwickeln?
Also praktisch wie jede Zeitarbeitsbude oder Ing.Büro u.ä. Modelle?
Big Boost schrieb:> Minefield und wieder sein Sermon voller gequirlter Scheiße wie gut> der und stabil Kapitalismus im Vergleich zum Kommunismus funktionert.
Du hast meine volle Zustimmung. Die Beiträge von Minefields zu lesen ist
echt eine Zumutung, das macht mich latent aggressiv.
Big Boost schrieb:> Aktuell haben wir eine Vermögenkrise, die Schulder vermögen nicht mehr> die Zinsen zu bedienen und es finden sich auch kaum neue Schulder.> Schulden des einen, Vermögen der anderen, Summe gleich Null.
Und der Kapitalismus als selbst regelndes System hat darauf eine
Antwort. Null Zinsen. Funktioniert prima.
Kapitalismus hat nicht nur etwas mit Fremdkapital zu tun, sondern vor
allem mit Eigenkapital. Das ist von dem Problem überhaupt nicht
betroffen, weil es dort um reale Werte geht.
Big Boost schrieb:> Um die> Systemkrise zu lösen, wird man nicht um einen Schulden- und damit einen> Vermögensschnitt herumkommen
Auch darauf gibt es im selbst regelnden System eine Antwort: Inflation.
Das ist ein permanenter "Schulden- und Vermögensschnitt". Im Moment
sieht es aber eher so aus, als wäre die Geldmenge zu klein, weil in der
Finanzkrise eine Menge Buchgeld vernichtet wurde. Also gibt es auch
keine Inflation.
Big Boost schrieb:> Kosten des einfachen Volkes, die Reichen hat man bis jetzt aus> Lobbygründen noch nicht zur Kasse gebeten, was aber nicht aufgeht, da> die Vermögen bei den paar Superbonzen astronomische Dimensionen erreicht> haben.
Die Reichen sind deshalb nicht betroffen, weil sie das Spiel kapiert
haben und ihr Geld so anlegen, dass sie gegen Inflation geschützt sind.
Das kann jeder. Aber der typisch dumme Deutsche Michel legt sein Geld
lieber aufs Sparkonto, wo es langsam aber sicher von selbst aufgezehrt
wird. Da kann man wirklich nur sagen: Selbst Schuld. Was soll man denn
noch machen, außer ständig an die Leute zu appelieren, ihr Geld mal
vernünftig in die Realwirtschaft einzubringen?
Niemand schrieb:> es war wohl schn etwas zu viel des ganzen Textes davor - das verstehe> wer wolle, .... oder meinst du: nicht eigene Arbeit sondern die der mit> eigenen Angestellten > fremdbeauftragten Subs schafft den nötigen> persönl. Wohlstand?
Jeder, der Waren aus China kauft, profitiert ja schon von der Ausbeutung
anderer Menschen. Der Wohlstand im Westen (auch der Hartz-IV-Empfänger
die als Single eine größere Wohnung bekommen als eine ganze chinesische
Arbeiterfamilie) basiert auf der Ausbeutung der Schwellenländer. Hier
braucht also keiner den Moralapostel spielen.
Niemand schrieb:> Nur nichts selber machen, alles nur über Ein- und Verkauf abwickeln?> Also praktisch wie jede Zeitarbeitsbude oder Ing.Büro u.ä. Modelle?
Du denkst in viel zu engen Grenzen. Im Prinzip basiert fast jedes
Geschäft auf dem Prinzip. Bei Handel ist es ja noch sehr offensichtlich.
Aber jeder Industriebetrieb funktioniert nach dem Prinzip. Die
Wertschöpfung der Arbeiter muss höher sein als ihr Lohn. Bei Konzernen
ist die Fertigungstiefe inzwischen teilweise lächerlich niedrig. Im
Prinzip wird fast alles eingekauft (wegen der Marktmacht geht das sehr
billig) und nur noch ein paar triviale Montageschritte ausgeführt. Die
Betriebe sind so sehr auf höchste Wertschöpfung bei minimalen Aufwand
optimiert.
Ein Ingenieursdienstleister ist was das angeht wirklich noch am
untersten Ende der Nahrungskette, weil die Wertschöpfung pro
Arbeitnehmer wirklich nicht sehr hoch ist. Ein Montagemitarbeiter in der
"Produktion" eines Großkonzerns macht da viel mehr.
Grillkäse-Gemüse-Spieß schrieb:> Du hast meine volle Zustimmung. Die Beiträge von Minefields zu lesen ist> echt eine Zumutung, das macht mich latent aggressiv.
Offensichtlich gefällt dir es aber, sonst würdest du es wohl nicht
lesen.
Claymore meinte
> Jeder, der Waren aus China kauft, profitiert ja schon von der Ausbeutung> anderer Menschen.
wo wäre da der Unterschied zu Produkten aus DE oder West- / Ost-Europa?
Oder zeige mir die gleichen Produkte aus heimischer Produktion, also
dass man eine Wahl hätte > z.B. PC-Technik!
Zur Wende wurde der größte Teil der ostdeutschen Wirtschaftr platt
gemacht,
das wirtschaftl. Elend in den NBL ist durch Lobbyismus entstanden, genau
dem Gleichen der die Wirtschaft hier weiter abwärts drängt!
Noch dazu expandieren große deutsche Firmen nach China und Fern-Ost,
warum wohl?
> Der Wohlstand im Westen (auch der Hartz-IV-Empfänger die als Single eine> größere Wohnung bekommen
basiert auf Abgaben in dem Land hier, aus der Wirtschaft und
Umverteilung in DE
> als eine ganze chinesische Arbeiterfamilie) basiert auf der Ausbeutung> der Schwellenländer.
Wenn du hier Wohlstand mit gerade mal geregelt Überleben gleichsetzt,
denn das Dasein nicht arbeitstätiger Menschen hat nichts mit Wohlstand
zu tun!
Das ist dem Umstand geschuldet, dass der Produktionsstandort Deutschland
abgewirtschaftet wurde, durch die Größen, die sich dafür den Wohlstand
auch gegen das nationale Gewissen ganz dicke leisten können! Weil
Arbeitskräfte nur noch als Billglöhner akzeptiert werden, Grenzöffnung
gen Osten und ringsherum!
> Hier braucht also keiner den Moralapostel spielen.
Meinen letzten Satz hast sicherlich kapiert? Damit ist dein Vorwurf ad
Akta gelegt!
> Du denkst in viel zu engen Grenzen. Im Prinzip basiert fast jedes> Geschäft auf dem Prinzip. Bei Handel ist es ja noch sehr offensichtlich.> ......> Die Betriebe sind so sehr auf höchste Wertschöpfung bei minimalen> Aufwand optimiert.> Ein Ingenieursdienstleister ist was das angeht wirklich noch am> untersten Ende der Nahrungskette, weil die Wertschöpfung pro> Arbeitnehmer wirklich nicht sehr hoch ist.
du hast vom Geschäft deren keinen wirklichen Plan!
Oder willst du hier nur eine Rechtfertigung für dieses Geschmeiß?
> Ein Montagemitarbeiter in der "Produktion" eines Großkonzerns macht da> viel mehr.
Es gibt auch Montage-Produktionsarbeiter in Großbetrieben die als Leih-
und Zeitkfräfte mehr erwirtschaften weil leisten als der gleiche MA
festangestellt!
Niemand schrieb:> wo wäre da der Unterschied zu Produkten aus DE oder West- / Ost-Europa?
Kein Großer, außer dass es den Leuten schlechter geht.
Niemand schrieb:> Oder zeige mir die gleichen Produkte aus heimischer Produktion, also> dass man eine Wahl hätte > z.B. PC-Technik!
Weil keiner diese Preise bezahlen möchte.
Niemand schrieb:> Zur Wende wurde der größte Teil der ostdeutschen Wirtschaftr platt> gemacht,
Das kommunistische Gebilde kann man nicht als "Wirtschaft" bezeichnen.
Es gab keine ostdeutsche Wirtschaft, die plattgemacht werden konnte.
Niemand schrieb:> Noch dazu expandieren große deutsche Firmen nach China und Fern-Ost,> warum wohl?
Der Grund ist einfach: Es gibt dort einen riesigen Markt. Umgekehrt
expandieren chinesische Firmen ja auch massiv in Westeuropa, aus den
gleichen Gründen.
Niemand schrieb:> basiert auf Abgaben in dem Land hier, aus der Wirtschaft und> Umverteilung in DE
Die Wirtschaft, die nur mit teuren Exporten und billigen Importen
funktioniert.
Niemand schrieb:> Wenn du hier Wohlstand mit gerade mal geregelt Überleben gleichsetzt,> denn das Dasein nicht arbeitstätiger Menschen hat nichts mit Wohlstand> zu tun!
Nein. Wohlstand hat etwas mit rechtlicher, wirtschaftlicher und
politischer Sicherheit, hygienische Bedingungen, Medizinischer
Versorgung und Lebensqualität zu tun. Und da gibt es nur einige wenige
Staaten, die besser als Deutschland sind. Ob Hartz-IV oder Millionär
macht da keinen großen Unterschied mehr.
Niemand schrieb:> Das ist dem Umstand geschuldet, dass der Produktionsstandort Deutschland> abgewirtschaftet wurde, durch die Größen, die sich dafür den Wohlstand> auch gegen das nationale Gewissen ganz dicke leisten können!
Die industrielle Produktion in Deutschland befindet sich im Moment auf
höchstem Niveau. Keine Ahnung wie du auf so einen Unsinn wie
"abgewirtschaftet" kommst.
Niemand schrieb:> du hast vom Geschäft deren keinen wirklichen Plan!
Du hast offensichtlich keine Ahnung, welche Wertschöpfung so ein
typischer Arbeiter bringt. Im besten Fall ist eine Wertschöpfung von
1000 Euro pro Stunde erreichbar.
Niemand schrieb:> Es gibt auch Montage-Produktionsarbeiter in Großbetrieben die als Leih-> und Zeitkfräfte mehr erwirtschaften weil leisten als der gleiche MA> festangestellt!
Die größte Wertschöpfung wird aber beim produzierenden Betrieb hängen
bleiben und nicht bei der Leiharbeitsfirma.
@ Claymore (Gast)
ganz schöner unüberlegter Unsinn
Nur ein paar sehr einfache Bsp.:
> Das kommunistische Gebilde kann man nicht als "Wirtschaft" bezeichnen.> Es gab keine ostdeutsche Wirtschaft, die plattgemacht werden konnte.
was weißt du von Wirtschaft und was kennst an politischen Systemen?
2. Bsp.
>> Noch dazu expandieren große deutsche Firmen nach China und Fern-Ost,>> warum wohl?> Der Grund ist einfach: Es gibt dort einen riesigen Markt.
für was bloß?
> Umgekehrt expandieren chinesische Firmen ja auch massiv in Westeuropa, aus > den
gleichen Gründen.
dann bring mal ein paar Bsp. mit Fakten!
> Nein. Wohlstand hat etwas mit rechtlicher, wirtschaftlicher und> politischer Sicherheit, hygienische Bedingungen, Medizinischer> Versorgung und Lebensqualität zu tun.
das sind Standards und kein Wohlstand hier in DE! Welche Lebensqualität
hat ein Hartz-IV-Empfänger bitte?
Wo gibt es hier politische Sicherheiten und wo wirtschaftliche? Einen
Putsch oder Revolte wird es hier so schnell nicht geben, politische
Sicherheiten sehen wir an Bsp. Griechenland im vereinten Europa!
> Und da gibt es nur einige wenige Staaten, die besser als Deutschland> sind.
und die wären welche?
>> Oder zeige mir die gleichen Produkte aus heimischer Produktion, also>> dass man eine Wahl hätte > z.B. PC-Technik!> Weil keiner diese Preise bezahlen möchte.
Porsche und Mercedes werden hier also nicht gebaut und verkauft?
Komisch, wenn ich dein Argument zerlege und umkehre finden sich doch
massig Ungereimtheiten!
> Die Wirtschaft, die nur mit teuren Exporten und billigen Importen> funktioniert.
was exportieren wir als Deutsche denn so teuer? Na dann mal los mit
deinen Bsp.!
Nach den billigen Importen braucht man nicht zu fragen, das machen alle
Nationen so!
> Die industrielle Produktion in Deutschland befindet sich im Moment auf> höchstem Niveau. Keine Ahnung wie du auf so einen Unsinn wie> "abgewirtschaftet" kommst.
nicht nur Sprüche klopfen > Bsp. bringen! Der Kohleerzbergbau im
Ruhrgebiet floriert nach wie vor? wir bauen Flugzeuge, Schiffe + U-Boote
wie Panzer + G36-Schrott massenhaft, weshalb gibt es dann so viele
Arbeitslose hier in dem Land?
Erzähl mal wo diese große deutsche Industrieproduktion stattfindet? Aber
bitte nicht mit dem Pkw-Fzg.-Bau, denn Opel wurde an mehr als einem gr.
Standort zu gemacht.
> Du hast offensichtlich keine Ahnung, welche Wertschöpfung so ein> typischer Arbeiter bringt. Im besten Fall ist eine Wertschöpfung von> 1000 Euro pro Stunde erreichbar.
wie bitte, ein Produktionsarbeiter ohne teure Maschinen bringt pro Std.
max. 40 ... 60 Euro p. Std., an großen u. komplexen Produktionsmaschinen
hat er keinen wirkl. Einfluß, nicht mal im Automobilbau!
Es gibt keinen besten Fall, außer für Leute ohne Argumente!
> Die größte Wertschöpfung wird aber beim produzierenden Betrieb hängen> bleiben und nicht bei der Leiharbeitsfirma.
deinen Ausdrucksweise > wird aber so sein müssen < als ob du das
verstehen würdest? Dann lies dir mal den Thread mit den Leasing-Fzg.
durch, da stehen die selben schöngefärbten WerbeFloskeln drin wie du sie
hier aus irgendwelchen Ahnungen und Vermutungen bringst!
Ein festangestellter Produktionsarbeiter kostet weniger als ein
Leiharbeiter als reine Lohnkosten - das ist Fakt!
Jetzt soll nach deiner Meinung, ein dadurch teurerer Leiharbeiter immer
noch billiger als sein Arbeistergebnis sein?
Dann lohnt es sich ja gar nicht festangestellte Kräfte zu beschäftigen,
wenn die Lohnkosten im Verhältnis zum Produktionsergebnis so gering
wären, wie du behauptest!?
Wo doch jeder hier weiß dass, die Industrie-Wirtschaft schon lange immer
weiter aus DE abwandert wegen der zu hohen Lohnkosten. Z.B. Richtung
Fernost, wie du ja auch nicht bestreitest!
Mimms mit bitte nicht übel, aber deine Stammtischweisheiten überzeugen
absolut nicht!
Niemand schrieb:> was weißt du von Wirtschaft und was kennst an politischen Systemen?
Offensichtlich mehr als du.
Niemand schrieb:> dann bring mal ein paar Bsp. mit Fakten!http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/EY_Studie_-_Chinesische_Unternehmenskaeufe_in_Deuutschland/$FILE/EY-Praesentation-MA-China-2015.pdfNiemand schrieb:> das sind Standards und kein Wohlstand hier in DE! Welche Lebensqualität> hat ein Hartz-IV-Empfänger bitte?
Ja, die verwöhnten Deutschen mal wieder. Wenn man mal seinen Horizont
über unser Land hinaus erweitert, dann stellt man ganz schnell fest,
dass eine garantierte medizinische Versorgung, sauberes Wasser und
Sozialleistungen, die zumindest zur Grundsicherung ausreichen, überhaupt
kein Standard sind.
Niemand schrieb:> Wo gibt es hier politische Sicherheiten und wo wirtschaftliche? Einen> Putsch oder Revolte wird es hier so schnell nicht geben, politische> Sicherheiten sehen wir an Bsp. Griechenland im vereinten Europa!
Dich wird jedenfalls keiner für den Mist, den du hier erzählst, hinter
Gittern stecken. In anderen Ländern wäre das nicht so.
Niemand schrieb:> und die wären welche?
Einige EU-Länder, vor allem in Skandinavien und Luxemburg, dann die
Schweiz und vielleicht Kanada. Das war es dann so ziemlich.
Niemand schrieb:> Porsche und Mercedes werden hier also nicht gebaut und verkauft?> Komisch, wenn ich dein Argument zerlege und umkehre finden sich doch> massig Ungereimtheiten!
Ich habe ja nicht behauptet, dass es keine Produkte mehr gibt, die man
in Deutschland wirtschaftlich herstellen kann. Unterhaltungselektronik
fällt da nicht darunter, wobei es das ja auch nur in einigen Nischen
gibt. Die Erklärung findest du übrigens weiter unten im Beitrag, das
hängt nämlich von der Wertschöpfung pro Arbeitsstunde ab.
Für Autos geben Leute auch viel mehr Geld aus als für einen Fernseher
oder ein Smartphone. Außerdem hat die Fertigungstiefe in Deutschland
schon sehr abgenommen.
Niemand schrieb:> nicht nur Sprüche klopfen > Bsp. bringen! Der Kohleerzbergbau im> Ruhrgebiet floriert nach wie vor? wir bauen Flugzeuge, Schiffe + U-Boote> wie Panzer + G36-Schrott massenhaft, weshalb gibt es dann so viele> Arbeitslose hier in dem Land?
Erst einmal: Es gibt sehr wenige Arbeitslose in diesem Land. Nach deiner
Theorie müsste es Millionen mehr geben.
Und dass Industrien zugrunde gehen heißt noch lange nicht, dass
Deutschland abgewirtschaftet ist. Dafür gibt es andere Industrien, die
florieren und deren Platz locker einnehmen.
Die Rüstungsindustrie ist davon nur ein ganz kleiner Teil. Es ist
übrigens noch nicht erwiesen, ob das G36 wirklich Schrott ist. Das sind
im Moment nur Mutmaßungen.
Niemand schrieb:> wie bitte, ein Produktionsarbeiter ohne teure Maschinen bringt pro Std.> max. 40 ... 60 Euro p. Std., an großen u. komplexen Produktionsmaschinen> hat er keinen wirkl. Einfluß, nicht mal im Automobilbau!
Das wundert mich bei deinem begrenzten Wissen über die Wirtschaft gar
nicht, dass du nicht begreifst, was Wertschöpfung ist.
Wenn ein Arbeiter in einer Stunde ein Produkt zusammenschraubt, das 1000
Euro mehr wert ist als die Einzelteile (abzüglich Gemeinkosten und
Abschreibung auf Maschinen natürlich), dann hat er die 1000 Euro als
Wertschöpfung geleistet. Das ist Realität in manchen Bereichen.
Dass er als Arbeiter davon nur einen geringen Teil sieht und dass auch
die verrechneten Stundensätze geringer sind, ist ein völlig anderes
Thema und das ist auch der Grund, wieso die Leiharbeitsfirma nicht
wirklich an der Wertschöpfung beteiligt ist.
Niemand schrieb:> Ein festangestellter Produktionsarbeiter kostet weniger als ein> Leiharbeiter als reine Lohnkosten - das ist Fakt!
Und das ändert im Prinzip nichts an der Wertschöpfung, die er leistet,
solange die Produktivität beider Mitarbeiter gleich ist.
Niemand schrieb:> Jetzt soll nach deiner Meinung, ein dadurch teurerer Leiharbeiter immer> noch billiger als sein Arbeistergebnis sein?
Das muss so sein, sonst würde das Unternehmen schon bei der Rohmarge
Verluste schreiben. Und das macht kein Unternehmen, zumindest nicht
dauerhaft.
Niemand schrieb:> Dann lohnt es sich ja gar nicht festangestellte Kräfte zu beschäftigen,> wenn die Lohnkosten im Verhältnis zum Produktionsergebnis so gering> wären, wie du behauptest!?
Im Prinzip ja, aber die Festanstellung hat so viele andere Vorteile,
dass Leiharbeit nicht flächendeckend sinnvoll ist. Der Grund ist einfach
die Produktivität, die bei einem gut eingearbeiteten Festangestellten
höher ist.
Niemand schrieb:> Wo doch jeder hier weiß dass, die Industrie-Wirtschaft schon lange immer> weiter aus DE abwandert wegen der zu hohen Lohnkosten. Z.B. Richtung> Fernost, wie du ja auch nicht bestreitest!
Das gilt überall dort, wo die Wertschöpfung pro Arbeitsstunde nicht so
hoch ist. Der Fall mit den 1000 Euro ist natürlich schon ein guter Fall.
Es kann auch mal nur 50 Euro oder 20 Euro sein. Solche Arbeiten werden
dann sinnvollerweise in Niedriglohnländer ausgelagert.
Niemand schrieb:> Ein festangestellter Produktionsarbeiter kostet weniger als ein> Leiharbeiter als reine Lohnkosten - das ist Fakt!
Weiß nicht: Alle im Laufe der Zeit von Gewerkschaft und Betriebsrat
ausgehandelten Boni.. Ersatz für kranke Leiharbeiter von der
Leiharbeiterfirma, Personalabteilung anteilig, usw...
> Dann lohnt es sich ja gar nicht festangestellte Kräfte zu beschäftigen,> wenn die Lohnkosten im Verhältnis zum Produktionsergebnis so gering> wären, wie du behauptest!?
Leiharbeit nimmt zu. Die Fertigungstiefe bei den Automobilherstellern
nimmt ab.
> Porsche und Mercedes werden hier also nicht gebaut und verkauft?
Ja. Keine neuen Mercedes-Werke in Deutschland. Was man hat, das hat man
(am Bein). Aber gäbe keine Werke in Deutschland, es gäbe keinen Grund,
in BW welche zu bauen.
Claymore schrieb:> Wenn ein Arbeiter in einer Stunde ein Produkt zusammenschraubt, das 1000> Euro mehr wert ist als die Einzelteile (abzüglich Gemeinkosten und> Abschreibung auf Maschinen natürlich), dann hat er die 1000 Euro als> Wertschöpfung geleistet. Das ist Realität in manchen Bereichen.
Absurd. Die Wertschöpfung beträgt 1000EUR, aber der Arbeiter vom Band
hat nur sehr wenig dazu beigetragen. Sonst könnten sich 50 Bandarbeiter,
die dann pro Stunde 50.000EUR wertschöpfen, zusammentun und selbst eine
Firma aufmachen. Wäre die Wertschöpfung dieser 50 Bandarbeiter real auch
nur annähernd so hoch, so würden sie auch die Kredite für Maschinen
bekommen. Überhaupt, wenn Bandarbeiter 1000EUR/h wertschöpfen, warum
stellen wir dann nicht einfach ganz Deutschland ans Band? Meiner Ansicht
nach hat die Wertschöpfung der Bandarbeiter in den letzten Jahrzehnten
abgenommen. Je einfacher und monotoner die Tätigkeit, desto geringer die
Wertschöpfung.
> Erst einmal: Es gibt sehr wenige Arbeitslose in diesem Land. Nach deiner> Theorie müsste es Millionen mehr geben.
Gibt es doch. Man hat nur die Zählweise in den letzten 30 Jahren immer
wieder angepasst, so dass die Zahl konstant geblieben ist. Das
Arbeitsamt schickt Dir als Firma gern beliebig Leute kostenlos oder
1EUR, damit die erstmal aus der Statistik sind. Im Laufe der Zeit hat
sich sogar das allgemeine Verständnis des Begriffs "arbeitslos"
geändert. Anders formuliert: In Deutschland hat die Zahl der Menschen,
die nicht von ihrerm Arbeitslohn leben können, zugenommen. Das mag nicht
ausschließlich am Arbeitsmarkt liegen, aber meiner Ansicht nach zum
größten Teil schon. Man sieht es an den verschwundenen Berufen mit
niedriger Qualifikation.
> Und dass Industrien zugrunde gehen heißt noch lange nicht, dass> Deutschland abgewirtschaftet ist. Dafür gibt es andere Industrien, die> florieren und deren Platz locker einnehmen.
Beispiele? Gestern Solar. Und das Gestern von morgen: Wind? Abbau von
Kraftwerken und Industrieanlagen... Können wir auf eine Rendite aus der
Bildung hoffen? Ernsthaft, welche werteschaffenden Industriezweige
sollen das sein, die nicht innerhalb weniger Stunden aus Deutschland
heraus verlagert werden können?
> Im Prinzip ja, aber die Festanstellung hat so viele andere Vorteile,> dass Leiharbeit nicht flächendeckend sinnvoll ist. Der Grund ist einfach> die Produktivität, die bei einem gut eingearbeiteten Festangestellten> höher ist.
Wenn der eingearbeitete Leiharbeiter nur günstig genug ist, dann lohnt
er sich auch. Auf jeden Fall ist er günstiger als ein 50jähriger
Bandarbeiter, der seit 30Jahren IGM-Gehaltsteigerungen, Betriebsrente
und sonstiges angesammelt hat. Und ein Bandarbeiter, den ich heute in
Deutschland auf IGM einstelle, um ihn 30 Jahre nur am Band zu lassen,
der ist in 30 Jahren auch viel zu teuer. Man muss es eben anderweitig
kompensieren...
@ Claymore,
du glaubst weil du einen Link gefunden hast und hier einstellst hast du
die Wirtschaft kapiert und erklärt?
Was steht denn in dem Link drin, wo sind die chinesischen Firmen die
hier jetzt die ganzen großen Firmen aufgekauft haben?
Unüberlegter Zinober!
Mit dem Quark hier
> Wenn ein Arbeiter in einer Stunde ein Produkt zusammenschraubt, das 1000> Euro mehr wert ist als die Einzelteile (abzüglich Gemeinkosten und> Abschreibung auf Maschinen natürlich), dann hat er die 1000 Euro als> Wertschöpfung geleistet. Das ist Realität in manchen Bereichen.
welches Produkt sollte das wohl bitte sein, und die Kosten des Materials
sind natürlich Peanuts, die Kosten der Produktionsstätte sind natürl.
auch 0, die Kosten der Entwicklung und der Vermarktung + Vertrieb sind
natürl. auch nichts ->
Auf welcher Schule hast du sowas bitte gelernt?
In 1 Std. kann ein Produktionsarbeiter keine Wertschöpfung höher dem
eines Ings. oder Planers oder weiß der Geier wem höher qualifizierten
bringen! Nur unter der Ausnutzung von automatisierter Technik!
Da braucht man gar nicht drüber zu überlegen, die Theorie und Praxis
gibt es so nicht, nicht mal im Fzg.- oder Sondermaschinenbau.
Der Materialeinsatz und die Produktionskosten sind nicht so gering dass
in 60 Minuten ein Produkt seinen Wert um 1000 als Summe der Einzelkosten
übersteigt, ohne weitere Kosten oder Umstände gebunden zu haben.
Das geht nur in automatisierter Fertigung wenn überhaupt, und da hat der
Produktionsarbeiter keinen wirkl. Anteil, außer als Maschinenbediener
oder Wartungs- EinstellungsMensch!
Aber drisch weiter so deine Phrasen, es zeigt nur den geistigen Horizont
dessen was dahinter steht!
Dann bringt er hier die Ausnahmeländer als Vergleich für Zentraleuropa,
abgesehen von der Schweiz.
> Ja, die verwöhnten Deutschen mal wieder.
wie alt bist du überhaupt Jüngling, dass du hier solche Parolen abziehen
darfst?
> Wenn man mal seinen Horizont über unser Land hinaus erweitert,
plötzlich unser Land, oben drüber sprichst du über die Deutschen wie
über Fremde > verwöhnte Deutsche!
> dann stellt man ganz schnell fest, dass eine garantierte medizinische> Versorgung, sauberes Wasser und Sozialleistungen, die zumindest zur> Grundsicherung ausreichen, überhaupt kein Standard sind.
Willst du uns hier in Zentraleuropa womit bitte vergleichen - mit
Afrika?
Die Standards hier haben die Menschen über Jahrzehnte geschaffen, da war
an dich noch gar nicht zu denken.
Auf dem Niveau kannst du vllt. in einer Mittelschule weiter diskutieren,
dort wissen die jungen Menschen noch nichts davon was du so erzählst!
> Das wundert mich bei deinem begrenzten Wissen über die Wirtschaft gar> nicht, dass du nicht begreifst, was Wertschöpfung ist.
zerlege mal das Wort in seine Bestandteile > Wert und schöpfen, dann
verstehste vllt. auch deinen Irrsinn!
Welchen Wert erbringt der FachArbeiter in einer Std. und woher schöpft
er diesen?
Nur weil du denkst mit Mathematik bischen gesegnet zu sein weißt du was
Wertschöpfung ist?
Ein Baufacharbeiter der Großgeräte bedient Bagger oder ganze
GroßGerätekomplexe, hat keine solche Wertschöpfung als Steuermann auf
dem "Dampfer", weil die BetriebsStd. seines Werkzeuges 100x höher liegt
als das was er da mit seinen Hebeln lenkt und schafft!
Das Gleiche bei einer Produktionsanlage - aber bei dir ist das ja
Utopie, weil du weißt das ja besser!
> Dass er als Arbeiter davon nur einen geringen Teil sieht und dass auch> die verrechneten Stundensätze geringer sind, ist ein völlig anderes> Thema
na und welches denn bitte!
> und das ist auch der Grund, wieso die Leiharbeitsfirma nicht wirklich an > der
Wertschöpfung beteiligt ist.
hast du auch noch andere Phrasen als deine sogenannte Wertschöpfung?
Das wird mir mit dir hier zu bunt, geh noch ein paar Jahre und lerne aus
Erfahrung!
abc schrieb:> Absurd. Die Wertschöpfung beträgt 1000EUR, aber der Arbeiter vom Band> hat nur sehr wenig dazu beigetragen.
Genau das habe ich doch gesagt.
abc schrieb:> Sonst könnten sich 50 Bandarbeiter,> die dann pro Stunde 50.000EUR wertschöpfen, zusammentun und selbst eine> Firma aufmachen.
Genau das sage ich doch auch. Das ist der Grund, wieso eine
Leiharbeitsfirma oder ein Lohnfertiger (siehe Foxconn/Apple) keine so
hohe Wertschöpfung erzielen kann.
abc schrieb:> Überhaupt, wenn Bandarbeiter 1000EUR/h wertschöpfen, warum> stellen wir dann nicht einfach ganz Deutschland ans Band?
Weil es nicht genügend Produkte gibt, bei der man diese Wertschöpfung
erzielen kann.
abc schrieb:> Gibt es doch. Man hat nur die Zählweise in den letzten 30 Jahren immer> wieder angepasst, so dass die Zahl konstant geblieben ist.
Wenn man umgekehrt auf Anzahl der sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigten und Durchschnittslohn schaut, dann sieht das aber ganz
anders aus.
abc schrieb:> Anders formuliert: In Deutschland hat die Zahl der Menschen,> die nicht von ihrerm Arbeitslohn leben können, zugenommen.
Wenn das stimmen sollte (ich bezweifle es sehr), dann liegt das nicht am
Arbeitsmarkt, sondern an Veränderungen innerhalb der Gesellschaft. Mehr
Singles, mehr alleinerziehende Eltern, weniger Unterstützung innerhalb
der Familien.
abc schrieb:> Man sieht es an den verschwundenen Berufen mit> niedriger Qualifikation.
Verschwunden sind sie allenfalls aus deinem Blick.
abc schrieb:> Ernsthaft, welche werteschaffenden Industriezweige> sollen das sein, die nicht innerhalb weniger Stunden aus Deutschland> heraus verlagert werden können?
Maschinenbau, Automobil, Chemie, Pharma. Trotz gesunkener
Fertigungstiefe werden dort immer mehr Leute beschäftigt und es bleibt
immer mehr Geld übrig, um andere Branchen wie Tourismus und das
Gesundheitswesen (das sind nach Anzahl der Beschäftigten die größten
Branchen in Deutschland) mit zu tragen. Das geht nur wegen der erwähnten
hohen Wertschöpfung eines Produktionsmitarbeiters.
abc schrieb:> Wenn der eingearbeitete Leiharbeiter nur günstig genug ist, dann lohnt> er sich auch. Auf jeden Fall ist er günstiger als ein 50jähriger> Bandarbeiter, der seit 30Jahren IGM-Gehaltsteigerungen, Betriebsrente> und sonstiges angesammelt hat. Und ein Bandarbeiter, den ich heute in> Deutschland auf IGM einstelle, um ihn 30 Jahre nur am Band zu lassen,> der ist in 30 Jahren auch viel zu teuer. Man muss es eben anderweitig> kompensieren...
Das Verhältnis von Kosten und Produktivität ist entscheidend. Bei einem
Kauf schaut man ja auch auf das Preis-Leistungsverhältnis. Eine hohe
Wertschöpfung hilft dabei natürlich. Es macht mehr Sinn sich Gedanken zu
machen, ob ich aus den 1000 Euro Wertschöpfung nicht irgendwie 1200 Euro
machen kann anstatt darüber nachzudenken, ob mich der Arbeiter nun 50
oder 100 Euro kostet.
Niemand schrieb:> du glaubst weil du einen Link gefunden hast und hier einstellst hast du> die Wirtschaft kapiert und erklärt?> Was steht denn in dem Link drin, wo sind die chinesischen Firmen die> hier jetzt die ganzen großen Firmen aufgekauft haben?> Unüberlegter Zinober!
Du wolltest Fakten haben, ich habe Fakten geliefert. Ich kann nichts
dafür, dass die Fakten nicht deinen Wünschen entsprechen. Aber sie
entsprechen meiner Argumentation.
Niemand schrieb:> welches Produkt sollte das wohl bitte sein, und die Kosten des Materials> sind natürlich Peanuts, die Kosten der Produktionsstätte sind natürl.> auch 0, die Kosten der Entwicklung und der Vermarktung + Vertrieb sind> natürl. auch nichts ->> Auf welcher Schule hast du sowas bitte gelernt?
Welchen Teil des Satzes "abzüglich Gemeinkosten" hast du denn nicht
verstanden? Das habe ich doch sogar noch ergänzt, um Missverständnisse
auszuschließen. Eigentlich ist es ja selbstverständlich. Es tut mir
Leid, aber ich kann nichts dafür, wenn du aufgrund fehlenden Wissens
meinen Beiträgen nicht folgen kannst.
Das Prinzip funktioniert bei sehr vielen Produkten "Made in Germany"
egal ob Auto oder Sondermaschine. Die 1000 Euro sind, wie ich ja erwähnt
habe, recht hoch gegriffen, um das Prinzip zu veranschaulichen. Solche
Werte werden außerdem natürlich niemals über die ganze Produktpalette
erreicht. Das ist ein Beispiel, das ich persönlich kenne, ich aber nicht
mehr Details sagen darf (man würde es mir sowieso nicht glauben). Aber
selbst wenn es in anderen Fällen nur 200 Euro sind, ist das Prinzip
nicht falsch.
Niemand schrieb:> In 1 Std. kann ein Produktionsarbeiter keine Wertschöpfung höher dem> eines Ings. oder Planers oder weiß der Geier wem höher qualifizierten> bringen! Nur unter der Ausnutzung von automatisierter Technik!
Die Automatisierung ist dabei natürlich berücksichtigt. Ein Ingenieur
oder Planer bringt für sich keine wirkliche Wertschöpfung. Ein
Ingenieurbüro bekommt doch nur seinen Stundensatz, egal ob man mit dem
entwickelten Produkt hinterher Verluste schreibt oder Milliarden
verdient.
Natürlich entsteht die Wertschöpfung nur dann, wenn alle Zahnräder
zusammenspielen. Ein Auftragsfertiger hat ja auch keine Wertschöpfung.
Siehe Apple/Foxconn. Apple hat es geschafft, die Wertschöpfung pro
Fertigungsmitarbeiter auf unendlich zu steigern. Das funktioniert nicht
überall, aber die Tendenz sieht man überall. Reduktion der
Fertigungstiefe, um die maximale Wertschöpfung pro Fertigungsmitarbeiter
zu erreichen.
Niemand schrieb:> Willst du uns hier in Zentraleuropa womit bitte vergleichen - mit> Afrika?> Die Standards hier haben die Menschen über Jahrzehnte geschaffen, da war> an dich noch gar nicht zu denken.
Ich vergleiche gerne Menschen mit Menschen. Da gibt es für mich keine
Schubladen. Und dass du einen wesentlichen Beitrag an der Schaffung von
Wohlstand geleistet hast, kannst du mir nicht erzählen.
Niemand schrieb:> plötzlich unser Land, oben drüber sprichst du über die Deutschen wie> über Fremde > verwöhnte Deutsche!
Wenn du jetzt wirklich jedes Wort auf die Goldwaage legen willst, dann
ersetze "unser Land" mit "Land in dem du lebst".
Niemand schrieb:> Das Gleiche bei einer Produktionsanlage - aber bei dir ist das ja> Utopie, weil du weißt das ja besser!
Du hast es eben nicht begriffen. Fakt ist, dass man auch mit 0
Produktionsmitarbeitern Wertschöpfung betreiben kann. Oder mit einem in
einer Stunde 1000 Euro. Das geht aber nur, wenn man andere für sich
arbeiten lässt. Dann kann man auch als einzelner Mensch Millionen
verdienen. Und auf nichts anderes wollte ich hinaus.
As-I-Roved-Out schrieb:> Ggf. Auch mal auf solche Recruiter etc zugehen. Immer noch besser als> nicht vorankommen.
An gute Recruiter habe ich die Erwartungshaltung, dass sie am Profil
erkennen, was a) der Kunde will und b) der potenzielle Kandidat tut, um
dann gezielt Passende anzusprechen. Bei mir ist das z.B. eindeutig
Hardware. Leider bekommt man aber fast ausschließlich streubombenartige
Nachrichten mit allem Möglichen, sodass ich mir dann raussuchen muss, ob
die Stelle passt oder nicht. Die Nachrichten lassen auch oft erkennen,
dass sie nicht an mich alleine gehen, sondern an viele andere mit
versendet wurden und sich der Schreiber keine Mühe gemacht hat, etwas
abzugleichen. Solche Anbieter landen bei mir, und vielen anderen
Consultants auch, früher oder später auf dem Spamblocker, weil die
Verfolgung dieser Anfragen einfach zu ineffektiv ist.
Nur wenige Recruiter und Agenturen sind offenbar in der Lage, zielsicher
zu suchen und diese sind es, die ich mir merke. Deren mails öffne ich
und diese empfehle ich an andere Consultants weiter. Und diese sind es
auch, die ich präferiert kontaktiere, wenn ich als Projektleiter in
einem Projekt stecke, wo ich Aufgaben für meinen Kunden nach Draußen
geben muss und aufgefordert bin, Anforderungen zu formulieren und
Profile von potenziellen Kandidaten zu suchen oder suchen zu lassen.
Mit der Zeit bekommt man als Consultant ein Bild von den Agenturen und
Recruitern, weil man sie von zwei Seiten sieht. Wer bei der
Kandidatensuche oberflächlich und schnell agiert, der vermittelt mir
nicht den Eindruck, dass er es mit meinen Anforderungen ernst nimmt und
zudem muss ich unterstellen, dass er mir den Besten nicht wird bringen
können, weil er bei vielen guten Leuten auf dem Spamfilter steht oder
zumindest nachrangig bearbeitet wird.
Bei der Suche nach Elektroingenieur bei den XING Stellenanzeigen ist mir
folgende Stellenanzeige der Stadt Mühlheim an der Ruhr aufgefallen:
Elektrohelfer
Bezeichnung des Angebots:
Elektrohelfer
...
Anforderungen
Voraussetzung: entsprechende Fachkenntnisse / Ausbildung zum Elektriker,
Elektroingenieur oder Vergleichbares
https://www1.muelheim-ruhr.de/buergerservice/soziales/muelheimer-arbeit/elektrohelfer/836
Ich schrieb:> Elektrohelfer> ...> Anforderungen> Voraussetzung: entsprechende Fachkenntnisse / Ausbildung zum Elektriker,> Elektroingenieur oder Vergleichbares
Vielleicht nehmen sie ja auch einen Dr.-Ing.?
Der kann beim Strippenziehen gleich das elektromagnetische Feld
berechnen.
Ich schrieb:> Ranjid schrieb:>> Vielleicht nehmen sie ja auch einen Dr.-Ing.?>> Ist Dr.-Ing etwas vergleichbares zu einem Elektroingenieur? :-)
Ja, wenn es ein Dr.-Ing. der Elektrotechnik ist.
denny schrieb:> Ranjid schrieb:> Ja, wenn es ein Dr.-Ing. der Elektrotechnik ist.>> Wo gibt es den Titel "Dr.-Ing. der Elektrotechnik"
An der Universität.