Umrechnung "dB in Ohm"

Gast #4226630
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Hi,

es gibt so BNC Attenuatoren z.b.
http://www.ebay.com/itm/BIRD-8302-010-2-W-1-dB-ATTENUATOR-BNC-/290858249454

die haben z.B. "1dB" Dämpfung mit BNC Anschlüssen.

Diesen "Stecker" kann man ja prinzipiell auch als "Widerstand mit BNC 
Buchsen" nutzen. Was für einem Widerstand in Ohm entspricht das?

Danke
Gast #4226647
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Axel R. schrieb:
> 50

Woher weißt du das? Könnte ja auch 75 Ohm haben. Nirgendwo eine Angabe 
diesbezüglich und den Steckerselber sieht man auch nicht, so daß man 
anhand der Durchmesser des Mittelstiftes und des Dielektrikums das grob 
abschätzen könnte. Also wie kommst du auf 50 Ohm? Interessiert mich 
wirklich :-)
Gast #4226667
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Meine Überlegung wäre
10^(-1/20) = 89.1%
bezogen auf ein 50 Ohm System = 44.6ohm und da dämpfung --> 5.4 ohm

kann man den attenuator überhaupt als widerstand nutzen so wie ich mir 
das gedacht habe?
Gast #4226677
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Guest schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> 50
>
> Was natuerlich voelliger Unsinn ist. Das ist (moeglicherweise) die
> Reflektanz, dem TO geht es offenaichtlich um die Transmittanz. Schoen
> wie ihr alle trollt und damit beweist dass ihr selber keine Ahnung habt.

Die Reflektanz, auch Reflexionsgrad genannt, ist das Verhältnis von 
hinlaufender Leistung zur rücklaufenden (reflektierten) Leistung und 
kann logischerweise niemals größer als 1 werden (Totalreflexion). Und 
außerdem hat der Reflexionsgrad keine Einheit. Also auch nicht "Ohm".

So viel zum Thema "und damit beweist dass ihr selber keine Ahnung habt."
#4226723
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BNC schrieb:
> Diesen "Stecker" kann man ja prinzipiell auch als "Widerstand mit BNC
> Buchsen" nutzen.

Eher nicht.
In solchen Abschwächern sind stets drei Widerstände drin.
Entweder an den Enden zwei gleiche nach Masse und ein unterschiedlicher 
dazwischen, das ist dann die "Pi" Anordnung, weil das  Schaltbild 
aussieht wie der griechische Buchstabe,
oder es sind zwischen den beiden Buchsen zwei gleiche Widerstände 
hintereinander geschaltet, und vom mittleren Anschluß geht ein 
verschiedener nach Masse. Das ist dann die "T" Anordnung.
Ob man einen T- oder einen Pi-Abschwächer vor sich hat, kann man von 
aussen nicht entscheiden, auch nicht mit einem Ohmmeter.

Man braucht solche Abschwächer, deren interne Widerstände für bestimmte 
Koaxkabel (gewöhnlich 50 Ohm , bei Antennenanlagen oft 75 Ohm) berechnet 
sind, wenn man ein hochfrequentes Signal um die aufgedruckte Anzahl von 
dB abschwächen will, ohne dass Reflexionen auftreten.

Wie man die Widerstände berechnet, zeigt der von Helmut S. gepostete 
Link.
Gast #4226735
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Hp M. schrieb:
> Man braucht solche Abschwächer, deren interne Widerstände für bestimmte
> Koaxkabel (gewöhnlich 50 Ohm , bei Antennenanlagen oft 75 Ohm) berechnet
> sind, wenn man ein hochfrequentes Signal um die aufgedruckte Anzahl von
> dB abschwächen will, ohne dass Reflexionen auftreten.

Für bestimmte Anwendungsfälle gibt es auch Leistungsabschwächer,
mit denen man reichlich Power verbraten kann (100W HF und mehr).
Gast #4226743
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M.P. schrieb:
> Für bestimmte Anwendungsfälle gibt es auch Leistungsabschwächer,
> mit denen man reichlich Power verbraten kann (100W HF und mehr).

Die sind aber ganz genauso aufgebaut, nur daß die Widerstände eben mehr 
Leistung aushalten und gegebenenfalls Kühlkörper dran sind.
Im Gegensatz dazu gibt es noch die Abschlußwiderstände. Dort kann man 
den Widerstand an der vorhandenen Buchse messen (z.B. 50 oder 75 Ohm). 
Die haben dann keinen Ein- und Ausgang, sondern nur einen Eingang. Die 
gibt es auch für kleine Leistungen (z.B. im BNC-Stecker) oder für große 
Leistungen (im größeren Gehäuse, dann auch ggf. mit Kühlkörper).
Gast #4226805
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Nachdem der Dämpfungsfaktor bekannt ist, aber noch nicht klar ist wie 
der innere Aufbau ist (T/PI) kommt man ohne messen mit dem Ohmmeter 
nicht herum. Es gibt aber für beide Varianten zumindest für 50Ohm 
Tabellen im Internet. Ist gar nicht schwer das auszumessen...
Gast #4226880
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Helmut S. schrieb:
> Ob T oder PI kann man nicht durch messen unterscheiden. Die verhalten
> sich  100% gleich bezüglich den Anschlüssen. Das PI-Glied entsteht
> direkt durch eine Stern-Dreieck Transformation des T-Gliedes und
> umgekehrt.

Ja, du hast recht. Beim genaueren hinsehen auf die Zeichnungen beider 
Varianten ist mir das klar geworden. Hätte ich wohl vorher machen 
sollen. Ich werde es nicht mehr vergessen....

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