Sören schrieb:> Was ich nicht verstehe: Wozu werden die Optokoppler benötigt? Die> galvanische Trennung macht doch schon das Relais selbst.
Das sehe ich auch so. Aber: "Der Hund ist tot. Besser ists,
wir binden ihn an."
Die Steuerspannung für die Spule muss ja nicht die Spannung vom
Mikrocontroller sein. Oftmals wählt man da verschiedene oder zumindest
verschieden gefilterte Zweige einer Versorgungsspannung. Bei denen die
das nicht machen liest man dann immer in den Threads "Hilfe
Mikrocontroller resettet beim Schalten von Relais". Sieh es als nettes
Feature an, das du einfach ignorierst (durch "Überbrücken" durch Nutzung
der gleichen Spannungsversorgung).
Ohne Optokoppler hast Du evtl. zu hohe Ströme für einen µC - Ausgang...
Außerdem vermeidest Du jedwelche induktive Rückkopplungen.
Die Relaiskarten sollen halt universell einsetzbar sein. Der
Relaiskartenhersteller weiss nicht, was die Karte ansteuert.
Viele Grüße
Jörg
Das kann schon Sinn machen. Die Spannung des µC und der Relais sind
entkoppelt. Oft passiert hier schon Mist. Die Relais schalten, die
Stromaufnahme gibt einen Puls auf die µC-Versorgung und schon gibts
einen Reset oder was auch immer.
So eine getrennte Masse wirkt dabei Wunder.
klaus schrieb:> Die Masse ist verbunden.
Unbezweifelbar!
klaus schrieb:> Die Optokoppler haben keinen Sinn.
Diese machen Sinn wenn, Vcc des Relaisboard, entkoppelt vom Vcc des µC
Boards betreiben wird.
Deine Aussage ist also nur bedingt richtig.
Und damit in ihrer Absolutheit falsch.
Arduino Fanboy D. schrieb:> Diese machen Sinn wenn, Vcc des Relaisboard, entkoppelt vom Vcc des µC> Boards betreiben wird.
UND auch nur dann, wenn die Masse auch getrennt ist. Denn sonst fließt
ggfs der Relaisstrom über die gemeinsame Masse zum Netzteil und stört da
fein den ADC.
Optokoppler sind nur dann sinnvoll, wenn man die Masse der Relais dort
anschließen kann, wo man will.
Lothar M. schrieb:> Denn sonst fließt> ggfs der Relaisstrom über die gemeinsame Masse zum Netzteil
Es heißt "Stromkreis".
Und wenn der offen ist, dann fließt da gar nichts mehr.
Da kann man ganz entspannt alle GND miteinander verbinden.
Ein Tiefpass zwischen den beiden Vcc reicht schon zur Entkoppelung.
Die Basisströme kann man vernachlässigen.
Die Spulen sind es, die an der Versorgung zerren.
Arduino Fanboy D. schrieb:>> Die Optokoppler haben keinen Sinn.> Diese machen Sinn wenn, Vcc des Relaisboard, entkoppelt vom Vcc des µC> Boards betreiben wird.>> Deine Aussage ist also nur bedingt richtig.> Und damit in ihrer Absolutheit falsch.
WEnn die Masse verbunden ist, ist eine solche Entkopplung aber
nicht möglich. Ein einfacher Transistor anstatt des OK macht den
Job genausogut, wenn nicht besser. Irgendwie erscheint es mir
sowieso ziemlich seltsam, wozu solche Relaistreiber mit OK
angeboten werden. Vermutlich sind die für Menschen, die ausser
einem Gürtel immer noch zusätzlich Hosenträger tragen.
Harald W. schrieb:> Irgendwie erscheint es mir> sowieso ziemlich seltsam, wozu solche Relaistreiber mit OK> angeboten werden. Vermutlich sind die für Menschen, die ausser> einem Gürtel immer noch zusätzlich Hosenträger tragen.
Erstaunlich, wie man ohne Einsatz des Hirns hier solche Schlüsse zum
Besten gibt!
Galvanische Trennung von Steuer- und Arbeitsstromkreis insbesondere bei
großer Entfernung von Steuerung und Leistungsteil.
Diese Platinen sind (in weiser Voraussicht) alle mit Optokopplern
ausgerüstet.
Man KANN diesen Vorteil nutzen, wenn man ihn denn als solchen begreift!
Arduino Fanboy D. schrieb:> Das größere Problem, bei solchen Boards, sind häufig die geringen> Abstände.> Also nur bedingt für 230V geeignet.
Hallo,
ein wichtiger Hinweis, ich habe hier z.B. ein 4-Relais-WLAN-Modul, dort
ist duch das Layout und Fräsung mindesten 3mm Isolierung, eine
8-Reliaskarte mit Optokoppler-Eingang hat imlayout nur 1mm von den
Arbeitsstromkontakten zu den 5V Internspannungen. Für meine Anwendunge,
16VAC-Modellbahn ist das aber völlig egal.
----aber bitte genau hinschauen ------------
Gruß
PS.:
Inzwischen ist das ja einfach geworden, Stromübertragungsverhältniss von
Optokopplern deutlich über 100%. 1966 baute ich meinen ersten
Optokoppler mit einer Linsenlämpchen 2,2V, o,2A und LDR-Widerstand, ging
auch...
Mit einem Skalenlämpchen 24V 10mA konnte man sogar Musik ( schlecht )
übertragen... Über Vorwiderstand die Glühbirne mit ca. 7mA vorheizen und
über Ausgangsübertrager die Musik paralell...
Jeden Tag ein bisschen schlimmer schrieb:> Diese Platinen sind (in weiser Voraussicht) alle mit Optokopplern> ausgerüstet.
Aber oft nicht galvanisch getrennt.
> Man KANN diesen Vorteil nutzen, wenn man ihn denn als solchen begreift!
Gemeinsame Masse ist keine galvanische Trennung und bringt deshalb
keinerlei Vorteile. Ausserdem, ein richtig dimensionierter und aufge-
bauter Relaistreiber erzeugt keine zusätzlichen Störungen.
Arduino Fanboy D. schrieb:> Diese machen Sinn wenn, Vcc des Relaisboard, entkoppelt vom Vcc des µC> Boards betreiben wird.
Du offenbarst nicht nur beim Thema uC einen seltsamen geistigen Dialekt,
sondern auch bei de E-Technik. Was ist das für ein Sprech? Deutsch eher
nicht: "Diese machen Sinn wenn, Vcc des Relaisboard, entkoppelt vom Vcc
des µC Boards betreiben wird". Oder lernst du noch?
Ich habe den Satz jedenfalls nicht verstanden.
Funkgerät hat wenig Strom. Aber nichtsdestotrotz funkt der Oberlehrer
weiter.
Arduino Fanboy D. schrieb:
Deine Aussage ist also nur bedingt richtig.
Und damit in ihrer Absolutheit falsch.
Arduino Fanboy D. schrieb:> Unbezweifelbar!
Genau. Du bist sooo gut, dass du "Unbezweifelbar" zu den besseren
gehörst: Den Besserwissern.
Geheimnisse der ElektrotechnikArduino Fanboy D. schrieb:> Lothar M. schrieb:>> Denn sonst fließt>> ggfs der Relaisstrom über die gemeinsame Masse zum Netzteil>> Es heißt "Stromkreis".> Und wenn der offen ist, dann fließt da gar nichts mehr.
Das ist gut zu wissen, danke.
Welche Notwendigkeit gibt es denn, GND mit dem uC zu verbinden? Wenn
SV1.1 nicht mit GND des uC verbunden wird, ist die Funktion des OK
gegeben. Die Stromversorgung für Relais und T via JP.1 und JP.2, SV1.1
unbeschaltet lassen und gut ist. Oder übersehe ich was?
Hallo, Guten Morgen,
Vielen Dank fuer Eure Diskussionsbeitraege.
Und special Dank an Autor: Rotho (Gast)
Datum: 18.01.2019 08:12 . Also wirklich : Danke.
(Leider ist ein solcher Schaltplan nicht bei den Modulen dabei.)
Das ist die Aufloesung : Die Eingansschaltung hat keinen GND.
Damit haben die Optokoppler sehr wohl Sinn !!!
PS : ich bin der:
>Autor: klaus (Gast)>Datum: 17.01.2019 11:13>>Hi,>spaet, aber lieber spaet als gar nicht.>>Die Masse ist verbunden. Die Optokoppler haben keinen Sinn.
Gruss Klaus
Arduino Fanboy D. schrieb:> Also nur bedingt für 230V geeignet.
Nicht alle Anbieter sind Betrüger, es steht auch häufig in den
Spezifikationen drin dass die Boards NICHT für 230V geeignet sind. Aber
die echten harten Kerle kann sowas nicht anfechten. Ein Abstand von 1mm
zwischen Elektronik und Netz heisst ja nicht dass da sofort ein Funke
überspringt. No Risc No Fun.
Es gibt ja grosse Gebiete auf der Welt wo Boards für 115V einsetzbar
sind (America first z.B.), bloss halt nicht bei uns.
Georg
klaus schrieb:> (Leider ist ein solcher Schaltplan nicht bei den Modulen dabei.)
Der Schaltplan ist von der Amazon-Seite :-) Der User "klick-klack" vom
20. Juli 2018 hat ihn hochgeladen