asd schrieb:
> mit zusätzlichen Drähten zur Verlängerung an den Enden
Erläuterung ungefähr nach Rothammel (8. Auflage, 1984):
Bild unter o.g. Link stellt einen aus 2-adriger HF-Paralleldrahtleitung
(z.B. UKW-Bandleitung) hergestellten Faltdipol dar.
Anmerkung: die im Bild angegebenen Konstanten 468 und 492 beziehen sich
auf die Länge gemessen in engl. Fuß (1 foot = 1/3 Meter) und enthalten
die Lichtgeschwindigkeit c0 und den Verkürzungsfaktor Vk(Luft)=0.95
Die an den Kurzschlußbrücken überstehenden Enden sind keine zusätzl.
Verlängerungen, sondern gehören zum normalen 1/2-Lambda-Strahler:
Länge(1/2-Dipol, Faltdipol) = 0.5 Lambda * Vk(Luft)
Verkürzung wg. Strahlerdicke, Schlankheitsgrad o.a. ist hier nicht
berücksichtigt, zumal es hier nur um relativ dünne Drähte geht.
Es kann z.B. UKW-Bandleitung mit Z=300 Ohm, Vk=0.82 verwendet werden.
Der Dielektrizitätswert eps_r der Isolierung zw. den Drähten spielt an
den überstehenden Enden keine Rolle, weil die jeweils beiden Drahtstücke
als parallele Strahler betrachtet werden können. Heißt wohl: auf den
beiden Drahtstücken treten phasengleich gleiche Spannungen und Ströme
auf, sodaß kein Potentialunterschied zw. diesen Drahtstücken auftritt.
Das eps_r der Isolierung spielt jedoch eine Rolle im Abschnitt zw. den
Kurzschlußbrücken, als 2 hintereinandergeschaltete, 1/4 Lambda lange
Leitungen betrachtet: hier Länge = 0.5 Lambda * Vk(Isolierung)