Buchempfehlung für Sender und Empfänger entwerfen

OP #4247376
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Hallo Leute,

Wie der Titel schon sagt, suche ich ein Buch, wo alles genau über Sender 
und Empfänger (Langwelle-Ultrakurzwelle) erklärt wird, warum die 
Bauteile da hingehören, wo sie sind, und wie man eigene Sender und 
Empfänger entwerfen kann!

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4247422
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Wie sieht es mit den Grundlagen zur Funkerei aus - von Recht bis 
Technik?
Hast Du Dir schonmal das Thema Amateurfunk angeschaut?
http://www.amateurfunkpruefung.de/vorwort.html

Das Netz ist voll davon und bei der Lizenz ist schon etwas Theorie 
dabei.
Von dort kann man aufbauen. Hier im Forum sind auch einige Amateurfunker 
unterwegs.
Gast #4247433
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Manu O. schrieb:

> Wie der Titel schon sagt, suche ich ein Buch, wo alles genau über Sender
> und Empfänger (Langwelle-Ultrakurzwelle) erklärt wird, warum die
> Bauteile da hingehören, wo sie sind, und wie man eigene Sender und
> Empfänger entwerfen kann!


Dort:
http://www.amateurfunkpruefung.de/fernkurs.html

findet sich zwar nicht alles, aber das unbedingt notwendige für die 
Lizenz zum Sender-Bau und Betrieb.

MfG,
Gast #4247889
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Manu O. schrieb:
> Ab welchem alter kann man die Amateurfunklizenz machen? Muss man dafür
> irgendwo hin? Wie viel kostet die?

http://www.afup.a36.de/aktuell/termine.html
http://www.funkwelle.com/amateurfunk/ablauf-amateurfunkpruefung.html

Altersbeschränkung gibt es IMHO keine, Wird bei Bundesnetzagentur 
durchgeführt bspw. in München, kostet wohl so 110 € , hinzukommen kommem 
kosten für das Rufzeichen das man in der regel gleich nach der Prüfung 
beantragt.

Gruß,
Gast #4248620
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Amateurfunk ist da wirklich ein guter Einstieg.
Ich habe mit ca. 15 Jahren in unserem Amateurfunk Ortsverein einen 
annähernd kostenlosen Kurs belegt (Das war glaube ich nur der DARC 
(Amateurfunkverein) - Jahresbetrag für Schüler und vielleicht einige 
Mark extra).  Der dauerte etwa 1 Jahr, immer 1 mal die Woche so etwa 2 
Stunden Theorie und auch etwas Bastelpraxis. Die nachfolgende Prüfung 
bei der Bundesnetzagentur (früher Post / RegTP)kostet dann noch einen 
Einmalbetrag - und dann darfst DU OFFIZIELL Sender bauen und betreiben.

In größeren Städten bieten das die Amateurfunk Ortsvereine regelmäßig an 
- und die freuen sich auch immer über Nachwuchs.

Die empfohlenen Minispion Bücher sind auch interessant, aber die 
Schaltungen sind in der Schaltungstechnik nicht ausreichend beschrieben 
- da lernst Du nicht so viel - und nicht jeder kauft sich als 13 
Jähriger einen 1GHz Frequenzzähler zum Wanzenbauen für ein 
Monatstaschengeld auf dem Flohmarkt um zu schauen - wo es nun schon 
wieder sendet - und ob wegen der möglichen Störungen in Flugfunk oder 
Radio bald der Meßwagen der Pest vor der Tür steht und den Eltern im 
Nachgang eine unangenehme Rechnung zuschickt....

Mittels Amateurfunk ist das alles etwas sinnvoller - und Du lernst auch 
noch Gleichgesinnte kennen - die auch oft gern mit Messgeräten und 
Wissen helfen.

viel Spaß
Gast #4249360
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Stadtbibliothek:


leihen:
1. Jakubasch/Radiotechnik

Es sind nur minimale Grundkenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. 
Dieses Buch ist ausgezeichnet für den Einstieg,
alles wunderbar beschrieben, sehr gut erklärt. Angefangen über die 
Röhrentechnik, dann Schwinkkreise, Trasistortechnik.
Es bleiben kaum Fragen offen. Nach ein bis zwei Wochen ist man damit 
durch und hat schon mal einen guten Überblick.



leihen:
2. Funktechnik /Moltrecht   ...zur Amateurfunkprüfung (wurde in einem 
Beitraq weiter oben schon erwähnt)

Ebenfalls sehr schön alles beschrieben, leicht nachvollziehbar. Nach 2 
Wochen hat man den Stoff verarbeitet.
Grundlegende Fragen einfacher Art zum Funkwesen werden geklärt.




kaufen:
3. Modulationsverfahren  Erich Stadler Vogelverlag/

Ausgezeichnet, anspruchsvoll und tiefgehend, wie auch die anderen Bücher 
der Kamprath Reihe, z. B. "Dioden und Transistoren" .

Unbedingt kaufen! (etwa 30Euro), nicht leihen!
Das Buch duchzuarbeiten dauert sehr viel länger als bei den beiden 
vorhergenannten, ebenfalls ausgezeichneten Bücher!




Die Literatur von Richter habe ich mir auch mal angesehen. Das, worauf 
ich gestoßen bin war nicht schlecht,
übermäßig begeistert war ich jedoch nicht. Einzelne Abschnitte sind 
jedoch sehr aufschlußreich.


Ich selber habe erst seit kurzer Zeit gesteigertes Interesse an Funk 
entwickelt. Mein Schaublorenz-Kofferradio hat auf Mittelwelle schlechten 
Empfang, sodaß der Wunsch aufgekommen ist, mich in die Funktechnik 
einzuarbeiten.
Gast #4251023
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michael_ schrieb im Beitrag #4249421

> Weil es keine Sender mehr gibt!

Nicht ganz!

Mein Blaupunkt-Diva empfängt auf Langewelle einen kräftigen 
französischen Sender in guter Qualität und dann noch einen weiteren 
Sender hier in Hannover.

Auf MW/KW ist auch noch einiges vorhanden.

Als Einstieg in die Funktechnik sind für mich die niedrigen Frequenzen 
genau das Richtige. Erste praktische Erfolge haben sich schon 
eingestellt!
Einen Meßsender (500kH) und einen Wobbelgenerator (über zwei Dekaden) 
habe ich bereits aufgebaut. Dabei habe ich viel dazugelernt und groß 
Frust ist nicht aufgetreten. Für die ganz hohen Frequenzen habe ich 
keine Gerätschaften. Das traue ich mir auch nicht zu!

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