Infos für Plotter selbstbau

Gast #4247413
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Hallo Forengemeinschaft,

in einem späteren Projekt habe ich vor einen einfachen XY- Plotter zu 
bauen.
Bei diesem muss die Positionsgenauigkeit nicht hochgenau sein. (1mm ist 
vollkommen ausreichend)
Die Ansprüche an den Plotter halten sich in Grenzen. Letzendlich soll 
dieser lediglich Schnittmuster auf ein gespanntes Stück Stoff drucken.

Meine Überlegung ist die Achsen des Plotters ganz nach dem Beispiel von 
Tintenstrahldruckern mit DC-Motoren anstatt Schrittmotoren zu betreiben.

Zur Positionserfassung soll genau wie in so einem drucker ein 
Encoderband benutzt werden.

Hintergrund ist, dass ich die meisten Teile einfach aus einem alten 
Drucker ausschlachten möchte.
Ob dies eine gute Idee ist wird sich zeigen.

Nun zu meiner Frage:

Da ich das Rad nicht komplett neu erfinden will suche ich nach einer 
Steuerung/steuerungsmöglichkeit die mit DC-Motoren und Encoderband 
arbeiten kann.
Das Prinzip eines Plotters ist ja das gleiche wie das einer 
CNC-Maschine. Allerdings finde ich nur CNC Steuerungen die zur Steuerung 
von Schrittmotoren, aber nicht von DC-Motoren geeignet sind.

DC-Motoren deswegen, weil ich mit denen eine wesentlich höhere 
Geschwindigkeit erreiche.

Kann mir da jemand weiterhelfen?
Gast #4247462
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Hans W. schrieb:
> Meine Überlegung ist die Achsen des Plotters ganz nach dem Beispiel von
> Tintenstrahldruckern mit DC-Motoren anstatt Schrittmotoren zu betreiben.

Ist das inzwischen so? Damals (vor ein paar Jahren) hatten eigentlich 
alle Tintenstrahldrucker, die ich zerlegte, einen Schrittmotor, um den 
Druckkopf horizontal zu bewegen.

Hans W. schrieb:
> DC-Motoren deswegen, weil ich mit denen eine wesentlich höhere
> Geschwindigkeit erreiche.

Also, viele Tintenstrahldrucker (mit Schrittmotoren) konnten den 
Druckkopf ganz flott bewegen. Du darfst das nicht mit einer CNC 
verwechseln. CNC Maschinen benutzen Schrittmotoren + Welle zum Vortrieb. 
Deutlich höhere Kräfte, aber langsam. Schrittmotoren + Riemen kann ganz 
schnell sein.
Persönliche Seite #4247672
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Auch der größere der Silhouette-Schneidplotter verarbeitet maximal 12" 
breites Material - ob das für Schnittmuster ausreicht?

Wenn ich mir ansehe, wie groß die Stoffstücke für z.B. ein Hemd oder 
eine Bluse sind, dürfte das nur für Kinderkleidung geeignet sein.

Obendrein müsste der Stoff flächig auf der Schneidunterlage befestigt 
werden; der Schneidplotter bewegt nämlich das Schneidmesser (bzw. den 
Stift) nur in X-Richtung, in Y-Richtung wird das Material hin- und 
herbewegt (wie eben bei einem Rollenplotter üblich).

Das Ding von "exp-tech" ist mit

> Working area (X×Y): 310mm×390mm

auch nur für Kinderkleidung geeignet.
#4248261
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butsu schrieb:
> wie wird Stoff eigentlich professionell industriell geschnitten?
> Laser? Wasserstrahl? rotierendes Messer? (ich habe verstanden, dass der
> TO nur das Schnittmuster aufzeichnen will...)

Laser oder mit einem elektrischen Messer aber da 100 Lagen auf einmal. 
Sieht fast wie eine Stichsäge aus und hat unten einen Auflageteller.
Persönliche Seite #4248271
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Gast #4248405
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Hans W. schrieb:
> Meine Überlegung ist die Achsen des Plotters ganz nach dem Beispiel von
> Tintenstrahldruckern mit DC-Motoren anstatt Schrittmotoren zu betreiben.

Die Tintendrucker, die einen Gleichstrommotor zur Kopfbewegung 
verwenden, müssen mit dem Kopf nicht an x beliebigen Positionen 
anhalten. Sie schuessen den Kopf einfach quer übers Papier und drucken 
dort, wo ihnen ein Strich auf dem Encoder sagt, dass sie drucken sollen.

Spar dir den Encoder, spar dir Servomotorreglumg (die der Drucker auch 
nicht macht) und nimm Schrittmotore. Nimm am besten gleich einen 
fertigen Plotter, die werden nämlich gerade billig rausgemüllt (wenn die 
Zeit nicht sogar schon vorbei ist).

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