Optokoppler Überbrücken mit Schalter

Gast #4252315
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Hallo,

Ich entwerfe gerade für ein Schulprojekt eine Schrittmotoransteuerung 
für den Baustein TB6600 von Toshiba. Einstellungen wie Schrittwahl 
sollen vom Mikrocontroller aber auch über ein DIP-Switch der die 
Collector-Emitter-Stecke des Optokopplers überbrückt einstellbar sein. 
Nun bin ich mir unsicher ob dies dem Optokoppler typ. PC827 schaden 
kann.
über sachliche Beiträge würde ich mich sehr freuen.
LG Nico
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Gast #4252316
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Sieht nicht so aus, als ob es schaden würde, wie gehts auf der rechten 
Schlatplanseite weiter. Pull-down?

Du setzt nur den Optokoppler außer Betrieb, ginge bei Pull-down auch mit 
einer Serienschaltung des Dip-Switch.

Ist der Optokoppler denn sinvoll in dieser Schaltung?
#4252337
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@ Nico Klingel (geforce1994)

>Ich entwerfe gerade für ein Schulprojekt eine Schrittmotoransteuerung
>für den Baustein TB6600 von Toshiba.

Wozu braucht man da Optokoppler? Die übliche Angst?

>Nun bin ich mir unsicher ob dies dem Optokoppler typ. PC827 schaden
>kann.

Kann man so machen, auch wenn Optokoppler hier überflüssig sind.
Gast #4252338
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Die Optokoppler sind recht überflüssig. GND = GND, somit gibts keine 
Potentialtrennung, nur der Schutz vor evtl. zuviel Spannung auf den 
Eingangsleitungen, der besteht.

100 kOhm als Pull-Down sind in in gestörter Umgebung (deshalb die 
Optokoppler?) viel zu hochohmig.
#4252352
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Der DIP-Schalter schadet dem Optokoppler nicht, aber wohl die 100Ohm (!) 
Vorwiderstände der LED, der kann am Ausgang max. 50 mA.

Und, welche Spannung liegt am Eingang des Optokoppler an? Optokoppler 
haben nur eine recht geringe Stromverstärkung, hier maximal 1,4.
D.h. wenn am Eingang mit den 390 Ohm Widerständen auch nur 5V geschaltet 
werden bezweifle ich dass der Ausgang auf 5V kommt...

Nimm einfach Transistoren: Mit dem Emitter auf Masse als Inverter, wenn 
Du mit der Invertierung leben kannst. Oder als Emitterfolger mit dem 
Kollektor an 5V.
Gast #4252367
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Tcf K. schrieb:
> Der DIP-Schalter schadet dem Optokoppler nicht, aber wohl die 100Ohm (!)
> Vorwiderstände der LED, der kann am Ausgang max. 50 mA.

Warum sollten die 50mA überschritten werden. Bei 100Ω sollten doch 
allerhöchstens 20mA fließen. Begrenzend wird da eher das CTR der 
Optokoppler sein.

Eine simple Anzeige-LED sollte bei vernünftigem Wirkungsgrad allerdings 
auch mit 2mA zu betreiben sein. Sonst holen sich die Schüler noch 
Augenschäden.
http://www.reichelt.de/LEDs-5-mm/LED-5-05000-BL/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=83226&GROUPID=3019&artnr=LED+5-05000+BL
#4252381
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Kannst Du doch extrapolieren... bei Ic=7mA braucht es gut If=6...7mA 
damit der Ausgangstransistor in Sättigung geht... also bei Ic=20mA 
mindestens If=20mA, besser deutlich mehr. Den Rest sagt die CTR aus, 
die Stromübertragungsrate. Die ist garantiert nur über 50% (!) und 
typisch 140%.

Sorry, das mit den Optokopplern ist eigentlich Blödsinn, mit einzelnen 
Transistoren hätte man das Problem nicht!

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