Professioneller Pfusch

Gast #4252851
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Andreas B. schrieb:

> Spess: Wie man so professionell pfuschen kann. Ich hätte ein neuen ARM
> eingelötet.

Wenn man die Ausrüstung dafür hat (IR-Reworkstation) und das PCB 
überlebt auch nur eine begrenzte Anzahl von Lötversuchen. IMHO ist die 
gezeigte Gering-invasive Reperatur an 3 von 100 Pins besser als 100 Pins 
abzulösen und neuzusetzen. Also kein Pfusch sondern ein Beispiel an 
Improvasitionstalent und Handwerkskunst.

MfG,
#4252903
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> Es soll ja auch Leute geben, die ein BGA von oben anbohren. ;-)

Bohren noch nicht, aber sowas ähnliches habe ich auch schon gemacht. 
Weil ich im Layout bei einem BGA (Spartan 3E im 320er Package) den 
falschen Pin rausgeführt habe, habe ich rausgemessen, ob oben auf der 
zugänglichen Interposerplatine "mein" gesuchter Pin doch noch irgendwo 
vorhanden ist. War er :) Dann da den Lack abgekratzt und einen dünnen 
Draht angelötet. Mal schauen, ob ich die Platine noch finde...
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4252916
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Zu DDR Zeiten war es Mode elektronische Module und Platinen in 
Gießharzklötze zu vewandeln. Um eine eine Neuanfertigung eines Unikats 
zu vermeiden habe ich erlebt wie jemand in Ermangelung einer ausreichend 
präzisen Bohrmaschine den Klotz in einen Schraubstock spannte, dann eine 
Schnur auf eine Bügelsäge um mit ihrer Hilfe sowie der einens 1,5 mm 
Bohrers ein Loch durch eine Leiterbahn der Platine zu bohren und so eine 
falsche Verbindung auf der Platine aufzutrennen. Die Richtige konnte 
außerhalb hergestellt werden.

Namaste

p.s. warum nicht, ohne Auflasern mach ich das schon auch mal wenn es 
muss. ;)
Angehängte Dateien:
OP #4252951
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Hat sich eigentlich jemand mal den Text dazu durchgelesen?

Gelesen schon, aber das sieht eher so aus, als hätte der Autor da 
gewaltsam mit den Lötkolben herumgestochert.
Oder 11 war eine niedrige Temperatur. Muß man nicht verstehen.


Fpga K. schrieb:
> Also kein Pfusch sondern ein Beispiel an
> Improvisationstalent und Handwerkskunst.

Das liegt wohl im Auge des Betrachters. ;-)

Wilfried: Solche Korrekturen mache ich auch öfters, wenn ich im 
Schaltplan mal wieder was nicht bedacht habe. ;-)


Gruß
Andreas
#4253098
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Fpga K. schrieb:
> Wenn man die Ausrüstung dafür hat (IR-Reworkstation) und das PCB
> überlebt auch nur eine begrenzte Anzahl von Lötversuchen.

Naja, IR braucht man dazu nicht wirklich. Das Teil bekommt man super mit 
Heißluft (selektiv) ab, wenn es sein muss, baue ich dir das auch nur mit 
Lötkolben aus.
Aber du hast Recht, die Platine hat ja schon den ersten Lötversuch nicht 
überlebt ;-)
#4253913
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> Nicht mit der Kamera. Sieht aus als hätte er das Bild mit nem
> Taschenrechner aufgenommen.

Richtig, Handy mit mieser Vorsatzlupe. Das ist für hier gut genug, 
solange mir keiner den Zeitaufwand für das Aufsetzen des ebenfalls 
vorhanden Makroobjektivs mit Balgen zahlt...

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