Die spannungsgesteuerte Spannungsquelle ist auch meine erste Idee,
allerdings funktioniert sie nicht bidirektional wie ein Trafo. Falkls
das gefordert wäre, müssten zwei spannungsgesteuerte Spannungsquellen
funktionieren, die antiparallel über je einen kleinen Ausgangswiderstand
angeschlossen miteinander verbunden sind. Theoretisch dürfte der
Widerstand beliebig klein, aber nicht 0 sein und die Impedanz mindestens
einer Seite darf nicht unendlich sein.
In meinem SiMetrix Intro, mit dem ich simuliere, gibt es neben dem
"normalen" idealen Trafo einen idealen DC-Trafo. Siehe Screenshot, obere
Box. Damit ist das furchtbar einfach.
arbi9 schrieb:
> ..\LTC\LTspiceIV\examples\Educational\IdealTransformer.asc
... ist insofern wahrscheinlich nicht ideal, als dass immer noch eine
endliche Hautinduktivität bleibt und dadurch reiner DC nicht übertragen
wird. D. h., der Simulator findet die die "Initial Condition" (oder wie
das heißt) nicht. Oder kann der auch DC, z. B., als Option?
Klaus R. schrieb:
> In der Simulation darf es keine galvanische Trennung zwischen Primär-
> und Sekundärseite geben.
Das ist richtig, aber wenn gefordert wird, dass der Ausgang auf eine
beliebiges Potential gelegt werden darf, ohne dass dafür ein Strom
fließt, wird dafür trotzdem ein Trafo bzw. hier ein idealer, DC-fähiger
Trafo o. ä. gebraucht. Allein schon zum Bilden einer Differenzspannung,
die dann auf und Masse bezogen werden soll.
Grüße, Uwe