dLan und LED-Treiber interferieren?

(Firma: Q3) #4271146
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Das Problem gab es schon vor ca. 10 Jahren. Immer wenn ich in meiner 
Speisekammer das (LED-) Licht einschaltete, krähte es einige Sekunden 
später aus dem Zimmer meiner Tochter "... Internet ist weeeeg! ...".

Übergangsweise half es bei mir, bei eingeschgalteter LED-Beleuchtung die 
PCL-Adapter zu resetten. Offenbar sind die in der Lage, beim Aushandeln 
der verwendeten Kanäle die Störungen zu umgehen ...
Gast #4275141
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Powerlan versucht HF auf normalen Stromleitungen zu übertragen. Das kann 
funktionieren, muß aber nicht.  https://de.wikipedia.org/wiki/PowerLAN 
Wenn das immer überall so einfach ginge, hätte Dein Fernseher für HF nie 
Koaxkabel am Antenneneingang gebraucht...

In Deinem Fall treffen wahrscheinlich 2 Probleme aufeinander: 1. Deine 
LED als große 50W-Dreckschleuder und 2. Dein Powerlan-Adapter (auch 
kleine Dreckschleuder). Wahrscheinlich hast Du Glück daß sich Deine 
Nachbarn noch nicht beklagt haben. Wenn das Netzfilter an der 
LED-HF-Dreckschleuder nicht half, so strahlt evtl. noch etwas in die 
Leitungen ein? Jeder Draht ist eine Antenne. Verändere Deinen Aufbau! 
Schalte zum Test vor Deinen LED-Anschluss eine Kabeltrommel als 
Induktivität.
Gast #4275217
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Schreibe grade von dort mit 100% Übertragungsrate, aber im dunkeln. Es 
liegt also definitiv am LED-Treiber.

Die Nachbarn haben selbst PowerLan.

Die Sache mit dem Netzfilter macht mich zudem etwas stutzig, genau 
genommen sind dessen Kondensatoren Zwischen Phase und Nullleiter im 
ganzen Haus geschalten, sprich er müsste doch - wenn auch nur 
geringfügig - das PowerLan beeinträchtigen. Diese liegen in meinem Fall 
nur 2 Meter an Leitung entfernt.

Falls dem nicht so ist, könnte ein größer dimensionierter Filter Abhilfe 
schaffen?
(Firma: Q3) #4275464
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Um die Powerline-Signale nicht unnötig zu dämpfen wäre es wohl besser, 
die LED zweipolig hinter je einer kleinen Drossel zu betreiben und auf 
Seiten der LED jede der beiden Anschlussleitungen mit einem kleinen C 
(100nF) nach Masse/Schuko von unerwünschter HF zu befreien oder 
wenigstens zu bedämpfen ...

Die Zuleitung zur LED durch Ferritringe zu fädeln oder in klappbare 
"Mantelstromfilter" einzulegen, sollte auch helfen.
Gast #4275689
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Das war mehr auf eine Drossel in Form einer richtigen Spule bezogen, 
sprich Dimensionierung der Spule.

Frank E. schrieb:
> die LED zweipolig hinter je einer kleinen Drossel zu betreiben und auf
> Seiten der LED jede der beiden Anschlussleitungen mit einem kleinen C
> (100nF) nach Masse/Schuko


Verstehe ich das richtig, an Phase und den Nullleiter erst Spule dann 
Kondensator (von N zu Schuko? Und L zu N?) und dann an den Treiber?
(Firma: Q3) #4275990
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oszi40 schrieb:
> Nein, ohne Kenntnisse und richtige Kondensatoren zu gefährlich.
> Skizze https://de.wikipedia.org/wiki/Netzfilter

Das Netzfilter wie im Bild wäre wegen der Kapazität "diesseits" des 
Stromnetztes im Kontext mit PLC nicht geeignet (Kurzschluss für 
PLC-Signale).

Man muss in diesem Falle den Störungen des Verbrauchers einen niedrigen 
(Schein-) Widerstand nach Masse hin "geben" (C) und mit einem hohen 
Widerstand (L) vom Netz "abhalten" ...

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