Gast
#4271480
Hallo Leute, ich möchte ein bisschen über Regelungstechnik lernen deshalb baue ich gerade eine Wippe die einen Ball auf einer Position halten soll. Das ganze besteht aus zwei Schienen (1m lang) die mittig gelagert sind und von einem Schrittmotor geneigt werden(Der Motor greift ebenfalls mittig an). Zwischen den Schienen rollt der Ball. Am Ende sitzt ein IR-Distanzsensor zur Positionserfassung. Zur Regelung: Zuerst habe ich eine Sprungantwort aufgenommen und damit die Strecke identifiziert. Eigentlich wäre es ein I2T1, da ich das mit einem PI-Regler allerdings nicht regeln kann geh ich erstmal von einem IT1 aus. Im Bodediagramm habe ich dann den PI-Regler angepasst um eine vernünftige Phasenreserve zu erreichen. Anschließend wurde das ganze in Simulink simuliert. Und jetzt zum Grund warum ich den Beitrag hier eröffne: Ich stelle die Sollgröße auf 30cm. Der Ball rollt und bleibt dann mit Regelabweichung liegen (eigentlich rollt er ganz langsam zurück aber dass beachte ich jetzt mal nicht). Nun kann aber mein Schrittmotor nur mit einer Genauigkeit von 0,09° stellen also hab ich den Quantizer-Block eingefügt der genau dise Abstufung durchführt. Jetzt rollt der Ball und sobald die Stellgröße Null wird rollt der Ball aus und bleibt dann liegen. In dieser Simulation sind das jetzt etwa 7 Sekunden. Aber woher weiß das System, dass der Ball hier nur die 7 Sekunden zum ausrollen braucht und der Schwung nicht viel größer ist? Geht das alles aus der gemessenen Sprungantwort der Strecke hervor? Ps: Ich weiße dass der Aufbau nicht ideal ist und die Regelung dadurch sehr langsam, mir geht es im Moment eher um die Frage zum Schluss.



