Hallo Leute,
ich bin grade dabei einen Schreibtisch selber zu bauen. Habe die Foum
und alles was die Statik betrifft schon fertig.. es fehlt noch die
richtige Schreibtischoberfläche, damit man da drauf arbeiten kann.
(Löten, Computer usw)
Ich hatte mir bei Obi Dekorplatten aus einer Art Presspappe geholt. Habe
die (wieder abslößbar) aufgeklebt und bääääääh der Rotz quilt auf,
sobald man Wasser verschüttet. Herje.
Ich brauche echt eine strapazierfähige Oberfläche. Ich habe gelesen,
dass einige z.B. den Tisch mit Lenolium belegen. Aber ich glaube das ist
bei Elektronik-Bastelei eher mist, wenn da mal der lötkolben nen loch
reinschmilzt.
Die Dicke der Auflage darf max. 5mm sein.
Meine Alte schreibtischplatte, (mitlerweile komplett hinüber) hatte eine
richtig robuste, temperaturbeständige Plastikschicht oben drauf, die
aussah wie holz. Ehrlichgesagt hätte ich sowas gern wieder...
irgendwas, das halt auch gegen Flüssigkeiten etwas resistent ist und
nicht gleich verkratzt, wenn man mal einen Schraubenzieher fallen
lässt...
Könnt ihr mit Tips geben, wie man an ein solches Material kommt? Oder
was man bei Google eingeben muss?
Laminat scheint mir zu rauh.
Für dich: Eine Steinplatte, Granit, poliert.
Hält den Lötkolben aus, ist elektrisch isolierend,
und man kann eine optische Maus darauf verschieben
ohne dass die nix sieht oder alles runterschleift
und das schöne Linoleum ist auch nicht hitzefest.
Alle Kunststoffe sind untauglich wenn du den Lötkolben drauf hältst,
Holz und lackierte oder folierte Oberflächen taugen nichts wenn man 1
Mio mal die Maus drüberschiebt
und Blechplatte ist bei Elektronikbasteln schlecht wegen
Kurzschlussgefahr,
bei Glas, Melaminharz oder Teflon ist eine optische Maus blind
und bei Marmor hat man Probleme mit Flüssigkeiten.
Da bleibt nur Granit.
Aber nur wenn es die aus der Grabbelkiste für 5,99 sind und "hama"
draufsteht.
Die Zeiten in denen anständige optische Mäuse auf glatten Flächen
Probleme hatten sind vorbei. Es gibt Modelle von Logitech (die nicht zum
Spaß Marktführer sind) die auf Glasplatten funktionieren.
Die gibt es halt nicht zum Ramschpreis.
Teflon halte ich auch für eine gute Idee, mit entsprechender Dicke ist
das auch stabil. Wobei der Unterbau ja Holz sein kann weil günstig.
Granit könnte etwas teurer und vor allem schwerer zu transportieren
sein.
Also Stein find ich jetzt auch etwas zu teuer und übertrieben^^
Mein alter Tisch hat nen Lötkolben völlig problemlos ausgehalten. Der
war Temperaturfest.
Resopal klingt echt gut. Wo bekommt man das her? Mit der Post kommt das
sicher nicht^^
Diesen Thread hat es schon mal gegeben, und wenn man zu blöd ist,
sich die perfekte, wasserdichte, nicht spiegelnde und nicht
antistatische Oberfläche zu suchen, sollte man seinen
Schreibtisch vergessen, weil auf diesem Tisch nichts besonderes
hervorquillt, besonders was die Intelligenz betrifft!!!
Schreibtischler schrieb:> Resopal klingt echt gut. Wo bekommt man das her? Mit der Post kommt das> sicher nicht^^
Holzhandel. Muss nicht Resopal sein, darf auch ganz generisch
Schichtstoff, HPL etc. heißen. Zuschneiden geht auf der Kreissäge mit
scharfem Blatt, am besten mit untergelegter Hartfaserplatte. Da du keine
Furnierpresse hast: Mit Pattex aufkleben, andrücken mit festem Holzklotz
und Hammer. Überstand lassen (es sei denn, du bist extrem geschickt und
hast acht 2m lange Arme) und mit Bündigfräser beseitigen. Kanten
zusätzlich mit Schmirgelpapier fasen, so dass man nicht hängenbleibt.
Michael B. schrieb:> Melaminharz [...] ist eine optische Maus blind
Das hätten unsere Kunden gemerkt.
Für einen Arbeitsplatz würde ich eine Platte
aus Buchen-Vollholz nehmen.
Kostet nur paar Euro und wenn die hin ist eine Neue.
Da kannste auch den Bohrständer oder eine Proxxon 230
drauf richtig festschrauben. Tut nicht weh.
Holger
Naja eine Arbeitsplatte für richtige mechanische Arbeit steht noch aus.
Das wird ein anderer Tisch.
Darf ich fragen, was ein "Holzhandel" ist? Also nach welchem Namen man
da Suchen muss? Obi scheints ja im Holz-Sortiment nicht zu haben. Max
Bahr... kA. müsst ich schauen.. Praktiker.. Hornbach.. und dann gehen
mir auch schon die Namen der Baumärkte aus.
ich hab auf meinem arbeitstisch (80x220) 20mm buche multiplex,
mehrschichtig lackiert mit PUR klarlack.
bisher keine probleme und nichts daran auszusetzen.
die platte habe ich aus dem holzfachhandel. ferig zugeschnitten, kanten
gerundet und geliefert hat mich das ganze AFAIR 70€ gekostet.
Kauf dir doch eine Massivholzplatte einer Holzart, welche dir optisch
gefällt. Lass diese schleifen und lackieren. An dieser wirst du lange
Freude haben. Dass eine solche Platte durch Mausbewegungen "abnutzt"
oder dergleichen ist mir nicht bekannt..
holz schrieb:> Kauf dir doch eine Massivholzplatte einer Holzart, welche dir> optisch> gefällt. Lass diese schleifen und lackieren. An dieser wirst du lange> Freude haben. Dass eine solche Platte durch Mausbewegungen "abnutzt"> oder dergleichen ist mir nicht bekannt..
seh ich genauso. Eine richtige Massivholzplatte ist so gut wie
unzerstörbar, sieht auch nach Jahren noch schön aus und lässt sich gut
selber bearbeiten. Gleichzeitig funktionierts auch mit der Maus
einwandfrei...
Kauf dir ne richtig starke(so 5 - 10 cm) Buchenplatte. dann grundieren
und evtl. lackieren, das hängt aber hauptsächlich davon ab wie viel
"Hautkontakt" du damit hast. Ich hab meine nur gehobelt, wenn man so
eine Schreibunterlage hat dann reicht das auch
Schreibtischler schrieb:> Ich hatte mir bei Obi Dekorplatten aus einer Art Presspappe geholt. Habe> die (wieder abslößbar) aufgeklebt und bääääääh der Rotz quilt auf,> sobald man Wasser verschüttet. Herje.
Servus, habe mir Stinknormale Küchenarbeitsplatten für 30€ im Baumarkt
besorgt und fertig. PVC drauf gelegt und abgehts, löten und sonstige
Arbeiten werden Problemlos ausgeführt dadrauf.
Mfg aus dem Ruhrpott
Schreibtischler schrieb:> Darf ich fragen, was ein "Holzhandel" ist? Also nach welchem Namen man> da Suchen muss? Obi scheints ja im Holz-Sortiment nicht zu haben. Max> Bahr... kA. müsst ich schauen.. Praktiker.. Hornbach.. und dann gehen> mir auch schon die Namen der Baumärkte aus.
Du warst ewig nicht dort.
Bahr und Praktiker sind schon lange pleite.
Holzhandlung findest du in den gelben Seiten.
Echt melaminharzbeschichtete Resopal Holzarbeitsplatten hat der aber
auch selten vorrätig.
Da gibt es auch nur minderwertig foliertes Holz.
Moin,
hab bei mir auch eine Buchenholzplatte. Die gibts beim Obi für ca 70€
als 60x250. Allerdings hab ich da keinen Lack drauf gekleistert, sondern
abgeschliffen und dann Holzöl drauf gemacht. Wenn die Platte fertig
aussieht, dann wird da kurz mit dem Schleifer drüber gegangen und wieder
eingeölt.
Grüße,
Linoleum macht eine perfekte Schreibtisch-Oberfläche.
Gibt es in so ziemlich jeder vorstellbaren Farbe. Als Reststück bekommst
Du es mit etwas Glück für einen Obulus in die Kaffeekasse.
Die Oberfläche hat genau die richtige Härte, um darauf gut schreiben zu
können.
Kleine Bauanleitung:
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Holzplatte mit Pattex mit Linoleum bekleben.
Mit der Oberfräse und einem Bündigfräser den Überstand abfräsen
Die Seiten mit Buchenleisten 10mm * n bekleben. Mit Spanngurten
anpressen.
Die Buchenleisten-Überstand mit dem Bündigfräser entfernen.
Kanten runden (Oberfräse)
Schleifen
Mit Öl einlassen
Gruß, Stefan
Stefan K. schrieb:> Linoleum macht eine perfekte Schreibtisch-Oberfläche.
aber nicht für die Anforderung des TOs:
Schreibtischler schrieb:> damit man da drauf arbeiten kann.> (Löten, Computer usw)
Da soll also auch gebastelt werden
Massive Buchenplatte, eventuell gewachst und/oder geölt oder einfach
Natur.
Vieleicht noch eine Keramik-Fliese 20x40cm.
Die Platte mit dem Korpus verdübeln (aber nicht kleben) und ggf. mit
lösbaren Möbelverbindern verschrauben. Meine Platte ist sogar nur mit
10er Dübel aufgelegt, das reicht. Kann man problemlos abheben und den
Tisch so in handliche Stücke zerlegen (zweiteiliger Korpus).
Dann kann man die Platte auch mal runtertragen um sie abzuschleifen und
ggf. neu zu ölen, ohne in der Wohnung Staub und Gestank zu haben.
Und kein Weichholz nehmen, Buche oder (meist teurer) ein anderes
Hartholz, z.B. Eiche, Esche oder Ahorn.
Ich würde Holz (massiv) nehmen.
Zusammen mit einem hölzernen, oder metallisch leitfähigen Unterbau hast
Du dann auch keine Probleme mit Statik.
Hast Du nach ein paar Jahren genügend Löcher in die Platte gebrannt,
borgst Du Dir eine elektrische Fräse und ziehst den obersten Millimeter
ab. Neu Wachsen und das Teil ist wie neu.
Schreibtischler schrieb:> Ich brauche echt eine strapazierfähige Oberfläche. Ich habe gelesen,> dass einige z.B. den Tisch mit Lenolium belegen. Aber ich glaube das ist> bei Elektronik-Bastelei eher mist, wenn da mal der lötkolben nen loch> reinschmilzt.> Die Dicke der Auflage darf max. 5mm sein.
Entweder so hart das die zu erwarteden Belastungungen keine Eindruck
hinterlassen, hat aber aber das Problem das solche Materialien auch sehr
glatt sind, Auflage aus einem Blech zb. faellt bei Elektrik nat. flach.
Oder den Verschleis in kauf nehmen und austauschbar machen, z.b. eine
Auflage aus 3mm Faserplatte die sind sehr robust, kann man ja auch mit
einem Epoxydharz oder mit einem acryl-klarlack behandeln falls es
wasserabweisend werden soll. Es genuegt voellig so eine Faserplatte mit
doppelseitigem Klebeband auf der Tischplatte zu fixieren zur Not mit
Nagelstiften, wenn die dann in paar Jahren schaebig wird einfach eine
neue zuschneiden lassen und tauschen.
Anstrengend. Jeder will das Konzept ändern, das eigentliche Problem
bleibt ignoriert.
Ich habe den Tisch fertig. Es fehlt alleinig die Oberfläche.
Reines holz ist mir zu weich, oder zu teuer oder nicht haltbar genug
oder bedarf regelmäßiger Pflege usw..
Jeder normale (Schreib-)Tisch, den man bei Ikea holt, hat eine
Plastik-Fläche die sehr robust ist. Hitzebeständig, kratzfest und
beständig gegen Aceton usw.
Ich suche eine Quelle für solche Auflagen oder Verkleidungen... das ist
alles.
Ich weiß bisher auch nicht wohin man sich wenden muss, wenn hier einfach
"Holzhandel" gesagt wird. Ich brauch eine echte Anlaufstelle, die ich
googeln kann und gucken, wo eine in meiner Umgebung ist mit
Öffnungszeiten und Adresse und Live-Zuschnitt und so...
Schreibtischler schrieb:> hat eine Plastik-Fläche die sehr robust ist
Wenn Du so etwas willst: Resopal. Gibt es auch in besser sortierten
Baumärkten. Küchenarbeitsplatten sind damit beschichtet, aber das Zeug
gibt es auch in dünner (z.B. als Dekorplatten für den Küchenbau, Seiten-
oder Rückwandverkleidung).
> Ich weiß bisher auch nicht wohin man sich wenden muss, wenn hier einfach> "Holzhandel" gesagt wird.
Im Branchenbuch nachsehen. Besser sortierte Baumärkte können so etwas
auch haben (große Bauhaus-Filialen), aber es gibt auch direkt darauf
spezialisierte Läden.
In Berlin würd' ich Dich zu Possling schicken.
>z.B. als Dekorplatten für den Küchenbau, Seiten- oder Rückwandverkleidung).
Dekorplatte ist das, was ich im Eingangspost erwähnt hatte: das ist
Grütze^3. Jeder Wassertropfen verursacht Aufquillen und böääh Kratzfest
ist auch was anderes.
Oder Dekorplatten != Dekorplatten. Obi hat zumindest dahingehend nur
Rotz.
Keine Ahnung, wer besser sortiert ist, als Obi ^_^
Resopal ist nur ein Markenname. Das robuste Material heißt HPL oder
Schichtstoff.
Rufus Τ. F. schrieb:> Possling schicken.
Und dort würde ich dich zu :
Startseite
» Sortiment
» Möbel- und Plattenwerkstoffe
» Schichtstoffplatten
» HPL Standarddekore
weiterschicken.
"Resopal Furnier" bei Gooooogle...
Das ist die krazfesteste und Wärmestabilste Oberfläche die ich bei
Möbeln kenne ( ausser Glas, Metall oder Stein ).
Nicht umsonst wird Resopal bei Küchenarbeitsplatten verwendet.
Zum löten wird man aber um eine Lötkolbenfeste ESD Matte nicht
herumkommen.
Mein "Basteltisch" ist nach dem Konzept aufgebaut, und die
Resopaloberfläche ( reinweiss ) hat auch nach 6 jahren noch keinen
Kratzer, keinen Fleck oder sonstige Macken.
Warum nicht Fliesen mit Flexkleber auf die Tischplatte kleben?
Wenn man eine wohl gefällige Sorte findet, die auch noch abgerundete
Platten (für Treppenstufen) anbietet, die dann an der Tischkante
platziert werden können, wo man später auch sitzt, wäre das doch
perfekt.
Man schont damit die eigenen Ellenbogen vor Druckmarken.
Bei Küchenarbeitsplatten ist das nämlich auch so.
Tom schrieb:> Resopal ist nur ein Markenname. Das robuste Material heißt HPL oder> Schichtstoff.
Nicht jeder HPL Schichtstoff ist Resopal. Resopal ist ein HPL
Schichtstoff mit Melaminharz als Oberfläche. Dieses Aminharz macht die
Qualität und Robustheit aus. Ob jedes Produkt von Resopal auch mit dem
guten Melaminharz hergestellt wird oder man inzwischen auch Billigramsch
im Angebot hat der trotzdem Resopal heisst, weiss ich nicht.
Stefan M. schrieb:> Nicht umsonst wird Resopal bei Küchenarbeitsplatten verwendet.
Nicht jede Baumarkt-Küchenarbeitsplatte ist mit Melaminharz beschichtet,
die allermeisten sind billigst folierte Spanplatten die wenig taugen.
Ich habe die letzten 25 Jahre gar keine melaminharzbeschichtete
Küchenarbeitsplatte mehr gesehen.
Leute, was ist eigentlich, wenn ich die bestehenden Dekorplatten einfach
nochmal mit Melaminharz behandle? das sollte doch auch super klappen.
Hat damit schon jemand erfahrung? Ist der Lack eigentlich klar und auch
hier: außer ein Angebot bei Amazon weiß ich jetzt nicht wo man das
herbekommt. (Sry, bin nicht mobil und alle Baumärkte sind quasi
außerhalb der Stadt. voll ätzend. ich kann nicht einfach shoppen gehen)
Schreibtischler schrieb:> Max> Bahr... kA. müsst ich schauen.. Praktiker.. Hornbach.. und dann gehen> mir auch schon die Namen der Baumärkte aus.
Du scheinst echt hinterm Mond zu leben. Praktiker und Max Bahr waren
eine Soße und sind längst vom Markt verschwunden.
Schreibtischler schrieb:> Ich weiß bisher auch nicht wohin man sich wenden muss, wenn hier einfach> "Holzhandel" gesagt wird. Ich brauch eine echte Anlaufstelle, die ich> googeln kann und gucken, wo eine in meiner Umgebung ist mit> Öffnungszeiten und Adresse und Live-Zuschnitt und so...
Kommt drauf an, wo du lebst. Nicht überall gibts einen Holzhandel wie
z.B. "Holzland". Ansonsten gehe mal in die gelben Seiten und suche
da nach Holzhandel.
Schreibtischler schrieb:> Leute, was ist eigentlich, wenn ich die bestehenden Dekorplatten einfach> nochmal mit Melaminharz behandle?
Woher willst du wissen, dass das Ergebnis deinen Erwartungen entspricht?
Mit Dekorplatten kann man eigentlich auch nicht viel anfangen.
> das sollte doch auch super klappen.
So wie das mit den Dekorplatten klappen sollte? Optimist.
> Hat damit schon jemand erfahrung? Ist der Lack eigentlich klar und auch> hier: außer ein Angebot bei Amazon weiß ich jetzt nicht wo man das> herbekommt. (Sry, bin nicht mobil und alle Baumärkte sind quasi> außerhalb der Stadt. voll ätzend. ich kann nicht einfach shoppen gehen)
Natürlich kannst du. Du kannst dir auch Waren nach Hause schicken
lassen oder dir einen Brummi im Baumarkt leihen. Einen Topf Farbe,
oder was auch immer kann man auch mit nem Öffi transportieren.
Selbst die Baumärkte haben mittlerweile Onlinehandel, allerdings
hat das natürlich seine Grenzen.
Warum kaufst du dir nicht einfach eine 90cm tiefe beschichtete
Küchenarbeitsplatte die all deinen Wünschen entspricht und gut ist.
Übrigens hab ich die meisten meiner Arbeitstische alle mit Linoleum
(das gute teure Zeug) beschichtet und die haben noch nie Bekanntschaft
mit meinem Lötkolben gemacht, weil ich nur Lötstationen benutze wo ein
Halter dran ist. Wenn du nur so einen Stablötkolben hast, würde ich
dir mal vorschlagen, einen Halter zu basteln der als Ablage dient
oder du kaufst dir auch eine Station. Dann wäre das Problem nämlich
auch erledigt.
Kauf Dir Resopal als selbstklebenden Schichtstoff:
https://www.resopal.de/produkte-detail/selbstklebender-schichtstoff-12.html
Damit habe ich prima Erfahrungen gemacht.
Herauszufinden, wo und ob es den bei Dir zu kaufen gibt, überlasse ich
Dir, weil Du schon Anderen über's Maul gefahren bist.
Weiter unten auf der Seite kannst Du Händler in der Nähe suchen lassen.
Du kannst es auch mit Sprelacart versuchen, das entspricht dem oben
Genannten:
http://www.sprela.de/
mfG Paul
Mike B. schrieb:>... kein Obst/Gemüse drauf liegen lassen.
Schade! Ich habe nämlich immer einen Krautkopf benutzt, um meinen
Kopfhörer zu tragen, wenn man mir in den Nachrichten wieder "Einen vom
Pferd" erzählen wollte.
;-)
MfG Paul
Paul B. schrieb:> Mike B. schrieb:>>... kein Obst/Gemüse drauf liegen lassen.>> Schade! Ich habe nämlich immer einen Krautkopf benutzt, um meinen> Kopfhörer zu tragen, wenn man mir in den Nachrichten wieder "Einen vom> Pferd" erzählen wollte.> ;-)> MfG Paul
Tip: Teller drunter!
schlauer asiate schrieb:> Die Zeiten in denen anständige optische Mäuse auf glatten Flächen> Probleme hatten sind vorbei. Es gibt Modelle von Logitech (die nicht zum> Spaß Marktführer sind) die auf Glasplatten funktionieren.> Die gibt es halt nicht zum Ramschpreis.
Meine optische Maus von Logitech funktioniert nicht auf spiegelnden
Tischen. Selbst Holztische mit glatter Glasur gehen nicht. Aber solche
Tische gibt es ja fast nur noch im Antiquariat.
Also das Resopal ist in meiner Umgebung nicht Beschaffbar. Es gibt genau
einen Händler und der Schickt Privatpersonen leider wieder nach Hause.
Ehhhh. Macht mitlerweile NULL Spaß mehr.
Vielleicht schaust du dir mal Siebdruckplatten an. Die sind mit
Phenolharz beschichtet und eigentlich in jedem Baumarkt zu bekommen.
Ich habe allerdings keine Ahnung ob die all deinen Anforderungen gerecht
wird. Du kannst dir ja einfach ein Reststück besorgen und das mit dem
Lötkolben / Schraubenzieher quälen.
schlauer asiate schrieb:> Teflon halte ich auch für eine gute Idee, mit entsprechender Dicke ist> das auch stabil. Wobei der Unterbau ja Holz sein kann weil günstig.>> Granit könnte etwas teurer und vor allem schwerer zu transportieren> sein.
Sehr witzig. PTFE (a.k.a Teflon) hat einen Schmelzpunkt von knapp 327°C
und ab 360°C entstehen giftige Gase. Das ist das Eine.
Zum Anderen kostet eine 25mm starke PTFE-Platte* 600x600mm bereits einen
schlappen Tausender...
* das reicht nicht für einen kompletten Schreibtisch, ist schon klar.
Stefan K. schrieb:> Linoleum macht eine perfekte Schreibtisch-Oberfläche.> Gibt es in so ziemlich jeder vorstellbaren Farbe.
Ist antistatisch, "einigermaßen" bis gut Lötkolbenfest , ein reines
Naturprodukt und altert auch wenig. Ganz im Gegensatz zu Glas oder
Marmor kühlen auch die Handballen nicht aus.
Gibt es in sehr guten Qualitäten. Wenn schon denn schon würde ich es
auf eine Eisenplatte kleben. Beste Ableitung und zugleich
Magnethalterung für alles mögliche.
Schreibtischler schrieb:> Ich brauche echt eine strapazierfähige Oberfläche. Ich habe gelesen,> dass einige z.B. den Tisch mit Lenolium belegen. Aber ich glaube das ist> bei Elektronik-Bastelei eher mist, wenn da mal der lötkolben nen loch> reinschmilzt.
Bau dir einen stabilen Tisch aus Holz deiner Wahl und lege den Tisch mit
einer ESD Matte aus. Das hab ich bei mir hier auch und kann das absolut
empfehlen. Lötkolben hält es schon mal aus und ist eben zu dem noch ESD
gerecht.
Hab den Thread nicht gelesen, aber bei mir tuts die ESD Matte ganz
hervorrangend. Natürlich ne gescheite und keinen Billigschrott. Hat mich
vermutlich auch schon vor einem Brand bewahrt. Kolben lag mindestens ne
halbe Stunde bei 400 Grad drauf und die Matte ist nur ein wenig braun
geworden. Der Tisch darunter war zwar auch sehr warm danach, aber mehr
auch nicht.
Ich würde da auch nur ne Küchenarbeitsplatte nehmen, und auf einer
ESD-Matte den Lötarbeitsplatz einrichten.
Holz Possling in Berlin... kenne ich sogar als Württemberger :)
wenn du auf der Arbeitsplatte noch Platinen ätzen möchtest, so in einer
Kellerwerkstatt, dann frage mal einen Freund, welcher in der Industrie
arbeitet. Der kann dir bestimmt für Materialkosten ne Auffangwanne aus 2
mm Edelstahl falzen und schweissen (lassen).
In dieser Wanne, mögen es 400x 400 mm sein, kannst du auch mit Aceton,
Waschbenzin oder sonstigen Flüssigkeiten hantieren, aber die MAK
einhalten (maximale Arbeitsplatzkonzentration), nicht dass du dann noch
kleine halluzinierte Elefanten ob der Halluzinationen verlötest, also
immer für Beluftung sorgen, wenn du mit Lösungsmitteln arbeitest.
Eingeölte Buche ist schon mal eine sehr gute Version, wenn da der
Lötkolben mal reinbrennt, dann hinterlässt das zwar ne Spur, aber das Öl
verhindert die Wasseraufnahme, falls das mal irgendwie oder-wo ausliefe,
Kaffee oder Bier, und da quillt dann auch nichts auf. Aber man legt
seinen Löter auch nicht auf der Tischplatte ab.
Ein ordentlicher Aschenbecher ist bei mir das grössere Problem auf der
Arbeitsfläche, den Mist müsste ich mir endlich mal abgewöhnen.