Füllstandsmelder

#4273912
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Suche einen einfachen füllstandsmelder für einen papieranleger. Ein 
Gerät, das einen Stapel Papier enthält und das unterste Blatt an eine 
Maschine weitergibt läuft nach einer gewissen Zeit leer. Dann gibt's ein 
Problem mit der Maschine. Dafür suche ich so etwas wie einen Fühler, der 
ein akustisches Signal (Piepton) gibt, bevor der Papierstapel zur Neige 
geht, so dass man rechtzeitig ans nachlegen erinnert wird. Gibt's so 
etwas als batteriebetriebene Lösung?
Gast #4273928
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Andreas M. schrieb:
> Gibt's so etwas als batteriebetriebene Lösung?

Ein Schnappschalter, der bei ausreichend gefülltem Stapel 
heruntergedrückt wird, zusammen mit irgendeinem Summer ...
http://www.reichelt.de/Schnappschalter-Endschalter/MAR-1050-5202/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=32729&GROUPID=3288&artnr=MAR+1050.5202

Es kommt vielleicht etwas drauf an, wie dick der Stapel ist und ob auch 
ein Einzelblatt noch sauber als "vorhanden" detektiert werden soll.
Gast #4273978
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Andreas M. schrieb:
> Gibt's so
> etwas als batteriebetriebene Lösung?

Fertig bestimmt nicht. Du kannst aber einen Durchgangsprüfer nehmen und 
einen Microswitch mit Hebel auf den Stapel auflegen, ist ein bisschen 
Bastelei. Besonders genau wird das auch nicht.

Alternativ eine Reflexlichtschranke in die Papierauflage versenken. Ist 
einiges mehr an Bastelei und piepst erst wenn kein Papier mehr da ist.

Georg
#4274195
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Andreas M. schrieb:
> bevor der Papierstapel zur Neige
> geht, so dass man rechtzeitig ans nachlegen erinnert wird.

Wenn das eine Art Blechkasten ist, in dem das Papier eingelegt wird, 
würde ich seitlich auf Höhe der gewünschten Vorwarnung ein kleines Loch 
bohren und eine reflektive Lichtschranke anbringen. Die wird dann nur 
alle Minuten bestromt und gibt Alarm. Dann sollte es auch mit 
Batteriebetrieb gehen. Kannst ja auch akustischen Alarm geben wenn die 
Batterie sich zu Ende neigt, wie bei den Rauchmeldern.


lol Da fällt mir ein, Du kannst dafür echt einen Rauchmelder 
schlachten! Transmissive Lichtschranke machen, sprich zwei Löcher 
bohren. Die Rauchkammer zerlegen, da sind im Winkel Fototransistor und 
IR-LED mit engem Abstrahlwinkel angeordnet. Die Kabel zum Fototransistor 
nur kurz halten, die der LED kannst Du länger machen. Sobald das Papier 
alle ist geht das Licht der LED auf den Phototransistor und es gibt eine 
lautstarken Alarm.
Wenn die geringe Messfrequenz eines Rauchmelders ausreicht hast Du damit 
eine Batterielösung, läuft mit einer Lithium-9-V-Batterie Jahre.
Gast #4274294
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Hört bloß mit euren Basteltipps auf, die dem TO nichts nützen.
Vermutlich ist er Drucker und das war es dann schon. Für eine
zielgerichtete Lösung, vor allem elektronisch, ist die Frage
/Beschreibung einfach zu vage. Da müsste wenigstens ein Foto
her, damit man da was sinnvolles vorschlagen könnte. Gebaut
werden muss es ja dann auch noch und das traue ich dem TO
nicht zu, eben weil er was Batteriebetriebenes sucht.
Gast #4274521
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Es soll ja sehr wahrscheinlich nicht erst gewarnt werden, wenn das 
letzte Blatt eingezogen wurde, sondern deutlich früher.
Unabhängig davon, wie die Gegebenheiten wirklich sind erscheint mir eine 
optische Lösung mit einer Lichtschranke am Besten.

Gibt es wie Sand am Meer fertig, auch mit Laser für sehr geringen 
Durchmesser.

Z.B. bei Sick
https://www.sick.com/de/de/lichttaster-und-lichtschranken/lichttaster-und-lichtschranken/c/g172752xp2
Gast #4274628
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butsu schrieb:
> Unabhängig davon, wie die Gegebenheiten wirklich sind erscheint mir eine
> optische Lösung mit einer Lichtschranke am Besten.

Kaum, weil zu ungenau, störanfällig.
Der Vorschlag mit den Kontakten wäre wohl noch am
pragmatischten. Ich würde es zumindest mal mit einer
Wäscheklammer und ein paar Reißzwecken versuchen.
Wenn die Klemmkraft aber zu groß für das Papier ist,
wird noch ein wenig Feinabstimmung nötig sein.
#4275035
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oszi40 schrieb:
> Mikroschalter mit Wippe unter Papierkassette anbringen

Den würde ich seitlich am Papierstapel anbringen. So kann man die 
gewünschte Schaltschwelle einstellen.
Der Mikroschalter betätigt eine Funkklingel.

Eine andere "Spinnerei":

* Funkklingel
* Taster von Funkklingel durch Zugschalter ersetzen
* Gewicht an Zugschalter
* Zugschalter an ein Gestell
* Das Gewicht auf den Papierstapel legen
* Seillänge abstimmen auf Papierstapelminimum
* Papierstapelminimum erreicht: Funkklingel löst aus.
Gast #4278903
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Andreas M. schrieb:
> Suche einen einfachen füllstandsmelder für einen papieranleger.

"Einfach", darüber kann man streiten.
Einmal kann man das manuell regeln. Einfach oft vorbeischauen oder 
wissen, wieviel pro Tag/Schicht verbraucht wird.
Ansonsten wie genannt, Reflexlichtschranke, Federbügel von oben welcher 
einen Kontakt schließt, kapazitiver Sensor ...
Gast #4279016
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Wenn sich unter dem Papierstapel ein Eisenblech befindet, könnte man 
auch einem induktiven Näherungsschalter auf den Stapel legen. Der 
"schaut" durch ein paar Millimeter Papier hindurch.

Batteriebetrieb ist imho aber eine unnötige Erschwernis.
Bei solch einer Maschine wird stets ein Netzanschluss in der Nähe sein, 
und dann kann man zur Versorgung von Sensor und Alarm auch ein 
preiswertes Steckernetzteil verwenden.
Gast #4279043
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michael_ schrieb:
> Einmal kann man das manuell regeln. Einfach oft vorbeischauen oder
> wissen, wieviel pro Tag/Schicht verbraucht wird.

Irgendwie wird doch die Anlage wissen, wieviel Blatt Papier hinten 
rausgekommen sind oder zumindest sollte sich irgendwo die Zahl mit einem 
Taster leicht erfassen lassen. Und wie dick ein eingelegter Papierstapel 
ist, sollte auf der Packung draufstehen - jedenfalls genau genug, um 
rechtzeitig nachzulegen.

Der wahre Informatiker stellt dann leicht fest:
"Wenn man jetzt 20 Blatt nachlegt, ist der Stapel leer" ;-)

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