Passfeder oder Passstift?

#4274547
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Ich muss eine 12mm-Welle an meinem Garagentor vor dem Rausrutschen 
sichern. Die alte Sicherung bestand aus Körnungen auf der Welle, mit 
einem Flachmeißel ausgeführt. Durch das Austreiben und wieder Eintreiben 
der Welle auf dem Blechbügel traue ich dem jetzigen Zustand nicht mehr.

Dafür wollte ich durch die Welle eine 2mm Bohrung bohren und mit einem 
etwa 20mm langen Querstift sichern.

Diese Stifte sind ein geschlitztes Röhrchen aus brüniertem Federstahl, 
das man in das gebohrte Loch hineintreiben kann und das dann durch seine 
federnde Kraft hält.

Nur fällt mir der richtige Suchbegriff nicht ein: Passfeder und Passtift 
passen trotz ihres Namens nicht.

1. Was ist der passende Suchbegriff ?

2. Wer weiß, wo ich so etwas in geringer Menge (8Stück, 20 oder 25mm 
lang,
für 2mm Bohrung) bekommen kann?

Ein optimistisches Danke im Voraus.
Gast #4274572
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Wobei der Antrieb schon ordentliche Drehmomentspitzen erzeugen kann, da 
wird wohl kein Sanftanlauf vorhenden sein. Ob der Splint denen auf Dauer 
gewachsen ist, ist die andere Frage.
Den "Blechbügel" schlitzen, die Welle aufrauhen und klemmen ist keine 
Lösung?
Oder formschlüssige Verbindungen z.B. durch einen Vier oder Sechskant?
Gast #4274634
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npn schrieb:
> Wenn die alte Sicherung nur aus ein paar Körnungen bestand, denke ich,
> daß so ein Hohlsplint das schon besser aushalten müsste...

Ein 2mm Splint hat halt nicht viel "Fleisch" und wird hart auf Scherung 
belastet. Und da die Antriebe normalerweise ruckartig anfahren, sind das 
ganz ordentlichs Spitzen.
Und die "Körnungen" können durchaus einiges an Material verformt haben. 
Zumal ich darauf tippe dass das bestimmt nicht manuell gekörnt sondern 
eher verpresst war.
Das hat dann ganz guten Schluss, zumal sich das auf eine ordentliche 
Fläche verteilt.

Er kann es ja probieren.
#4274749
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Jo!  Hohlsplint ist das richtige Wort. Vielen Dank dafür.

 Bei der Suche nach "Hohlsplint", eben bei ebay, ist mir dann gleich die 
Einfach-Lösung für mein Problem eingefallen: einfache Splinte, gebogen 
aus Halbrunddraht, die man durch das Loch fädelt und wo man dann die 
herausstehenden Enden auseinander biegt. Die Welle dreht ja nicht, sie 
muss nur gegen seitliche Verschiebung gesichert werden und wird in 
dieser Richtung nicht ernsthaft belastet.

Daher Vielen Dank an Alle, erstens bin ich jetzt noch klüger, zweitens 
hab ich einfache Splinte sogar zuhause.
Gast #4274792
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Wie wäre es denn mit einem Seegerring oder Sprengring. Dazu müsstest du 
aber die Welle entsprechend drehen (lassen).

Da ein kleiner Hohlsplint schnell bricht, würde ich davon eher abraten. 
Wenn es nicht hält, kannst du aber auch einen zusätzlichen Ring (den 
auch mit durchbohren) damit sichern. Dann vielleicht noch festkleben? 
Das sollte halten.
#4275361
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Antihitparade schrieb:
> Dazu müsstest du
> aber die Welle entsprechend drehen (lassen).

Dann kann man auch direkt Kegelstifte (DIN 1) nehmen. Wenn jemand das 
Werkzeug dafür hat, ist das die schnellste Lösung.

Oder noch besser: Wenn man es eh in einer Schlosserei machen läßt, kann 
man auch direkt den Meister nach der passenden Welle-Nabe-Verbindung 
fragen.
Gast #4275389
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Peter R. schrieb:
> einfache Splinte, gebogen
> aus Halbrunddraht, die man durch das Loch fädelt und wo man dann die
> herausstehenden Enden auseinander biegt. Die Welle dreht ja nicht, sie
> muss nur gegen seitliche Verschiebung gesichert werden und wird in
> dieser Richtung nicht ernsthaft belastet.

Jepp heissen (Sicherungs)splint nach DIN 94. Wenn nichts auf Scherung 
belastet wird, sondern nur gegen verschieben oder herausfallen gesichert 
werden soll ist das perfekt, wenn die umgebogenen Enden und der Kopf 
nicht stört.
Viel Erfolg

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