Balun schrieb:
> Wie passe ich eine Antenne am Besten an den Feldwellenwiderstand von ca.
> 377 Ohm an?
>
> Sollte eine Antenne aus diesem Grunde immer Lambda/2 haben, da bei
> dieser Antennelänge die beste Anpassung herrscht? Und welche Formel wird
> hierfür genutzt?
Wie die Antenne aussieht, ist erst mal zweitrangig.
die Antenne transformiert die 377 Ohm Feldwiderstand auf einen
resistiven Strahlungswiderstand. Welcher gefordert ist, wird von der
Endstufe festgelegt, und der nachfolgende Leitung.
Wie hoch der tatsächlich ist, hängt von der Antennenkonstruktion ab.
Was man will, ist den realen Ausgangswiderstand von z.B. 50 Ohm des
Senders bzw Koaxkabels auf die 377 Ohm Feldwiderstand mit Hilfe der
Antenne zu transformieren, und die Antenne entsprechend zu konstruieren,
das sie unter anderem auch diese Bedingung erfüllt.
PS. Der Fusspunktwiderstand muss nicht immer zwingend 50 Ohm sein.
Ein Sender und die nachfolgende Leitung kann genauso gut auch andere
Ausgangswiderstände haben. z.B. die Hühnerleiter hat höhrere
Wellenwiderstände, und kommt insbesonders Röhrenendstufen sehr entgegen.
Ralph Berres