Win7 installieren auf SSD

OP #4298339
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ich habe einen Laptop Lifebook E754 mit SSD. Leider ist die Platte nicht 
riesig. Es waren 2 Partionen a 100GB zu sehen. Nun stellt sich die Frage 
- macht es Sinn diese Partionierung beizubehalten - oder stattdessen nur 
eine zu nutzen.

Gibt es dazu Hinweise?

Es kann ja ggf. Sinn machen eine Partition zu haben für System und 
Anwendungen und eine für Userdaten.

Nur macht es ggf. Probleme selbstgeschriebene Programme 
weiterzuverwenden die auf feste Ordner in Laufwerk C zugreifen wenn das 
nun D heißt.

Wenn eine zu kleine Partition dann voll wird kommen neue Probleme. Daher 
tendiere ich eher zu nur einer Partition.

Wie ist denn dazu die Meinung?
OP #4298377
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http://www.com-magazin.de/praxis/windows-7/windows-7-uefi-pc-installieren-7531.html
"Für den Endanwender bietet UEFI so gut wie keine Vorteile, es sei denn 
man möchte Windows von einer Festplatte booten, die größer als 2 TB ist. 
Booten wohlgemerkt. Im System kann man GPT-Partitionierte Platten auch 
unter BIOS nutzen. Linux-Systeme können sogar von GPT gebootet werden. 
Und man kann sich damit eine Menge Ärger handeln, weil UEFI Grafikkarten 
anders anspricht. Da kann es leicht zu inkompatibilitäten kommen, 
gefolgt von einem schwarzen Bildschirm."

also besser kein UEFI?
#4298379
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Matthias W. schrieb:
> Es kann ja ggf. Sinn machen eine Partition zu haben für System und
> Anwendungen und eine für Userdaten.

So mache ich das immer.
Sonst wird ja ein Systemabbild riesengroß und man kann keine Daten 
ablegen, die eine Systemwiederherstellung überleben.

Matthias W. schrieb:
> Nur macht es ggf. Probleme selbstgeschriebene Programme
> weiterzuverwenden die auf feste Ordner in Laufwerk C zugreifen wenn das
> nun D heißt.

Wer macht denn solchen Blödsinn?
Pfade übergibt man in der Kommandozeile, einer Ini-Datei, 
Umgebungsvariablen oder der Registry.

Matthias W. schrieb:
> Um die Partition zu verstellen muss ich von DVD booten.

Probier doch erstmal, die C: zu verkleinern. 40..50GB sollten reichen.
Gast #4298384
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Peter D. schrieb:
> So mache ich das immer.
> Sonst wird ja ein Systemabbild riesengroß und man kann keine Daten
> ablegen, die eine Systemwiederherstellung überleben.

falsch, eine Systemwiederherstellung lässt Benutzer-Dateien liegen. Wenn 
du externe Tools verwendest die das nicht können, dann ist das keine 
Problem von MS.
#4298403
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Peter II schrieb:
> falsch, eine Systemwiederherstellung lässt Benutzer-Dateien liegen.

Nö.
Eine Wiederherstellung mit Systemabbild spielt eine 1:1 Kopie auf C: 
ein.
Wurde zwischenzeitlich die Größe von C: verändert, wird auch das 
rückgängig gemacht, d.h. nachfolgende Partitionen können verloren gehen.

Ein Systemabbild ist daher gut, um Viren, Malware oder sonstige 
Spielereien am System restlos rückgängig zu machen.
Es ist daher eine gute Idee, regelmäßig ein last-known-good Abbild zu 
speichern.

http://www.netzwelt.de/news/81475_2-anleitung-windows-7-systemabbild.html
"Jetzt weist der Assistent Sie darauf hin, dass Sie zuerst eine 
Datensicherung erstellen sollten. Der Grund dafür ist, dass dieses 
Systemabbild zwar persönliche Daten enthält, sie jedoch in der Regel 
nicht aktuell sind. Durch die Wiederherstellung werden jedoch die 
aktuell auf dem Computer gespeicherten Daten überschrieben."
Gast #4298408
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Peter D. schrieb:
> Nö.
> Eine Wiederherstellung mit Systemabbild spielt eine 1:1 Kopie auf C:
> ein.
> Wurde zwischenzeitlich die Größe von C: verändert, wird auch das
> rückgängig gemacht, d.h. nachfolgende Partitionen können verloren gehen.

Windows ist halt so "schlau" nicht einfach 1:1 alles wiederherzustellen.

> Ein Systemabbild ist daher gut, um Viren, Malware oder sonstige
> Spielereien am System restlos rückgängig zu machen.
toll, und die Viren die auf der anderen Partition sind?

Es ist damit genauso hilfreich, wie "eigenen Dateien" von der 
Wiederherstellung auszuschließen.
OP #4298453
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Win 7 ist nun installiert. Die USB-Buchse hinten rechts geht. Die auf 
der linken Seite ist noch tot weil der Treiber dazu fehlt.

Um die Treiber zu laden gibt es eine Datei FTSDeskUpdate.exe. Per 
USB-Stick kann man diese zuführen. Nur bringt das wenig da die 
Internetverbindung noch fehlt. Dazu muss erst ein Treiber für das 
Netzwerk installiert werden.

Den muss man sich nun wohl manuell erst holen. Wie anders soll es gehen?
Gast #4298747
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Matthias W. schrieb:
> Es gibt also 2 getrennte Funktionen unter Win7?
> + Wiederherstellungspunkt
> + Systemabbild

Es gibt noch viel mehr.

Matthias W. schrieb:
> Um die Treiber zu laden gibt es eine Datei FTSDeskUpdate.exe. Per
> USB-Stick kann man diese zuführen. Nur bringt das wenig da die
> Internetverbindung noch fehlt. Dazu muss erst ein Treiber für das
> Netzwerk installiert werden.
>
> Den muss man sich nun wohl manuell erst holen. Wie anders soll es gehen?

Warum nimmst du nicht das W7, welches bei deinem Rechner dabei war?
Oder den Mechanismus der Wiederherstellung des Auslieferungszustandes?
Da ist doch alles vorhanden.
OP #4298792
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michael_ schrieb:
> Es gibt noch viel mehr.

ok.

> Warum nimmst du nicht das W7, welches bei deinem Rechner dabei war?

weil ich das nicht greifbar habe.
Daher habe ich eine Win7 DVD genommen und ein COA-Label mit dem Key.

> Oder den Mechanismus der Wiederherstellung des Auslieferungszustandes?
> Da ist doch alles vorhanden.

mag sein. Der Rechner ist gebraucht. Es ist normalerweise schneller und 
lehrreicher das selbst einmal durchzumachen und aufzuschreiben, damit 
man es beim nächsten Mal dann weiß. Dieser Lerneffekt scheint nötig. 
Auch bei Win ME und XP gab es das.

Nun weiß ich wie man es macht. Den LAN-Treiber laden mit Zweitrechner, 
auf USB-Stick. Diesen dann rechts oben rein wo kein USB3 ist. Dies 
aufrufen. Dann das Deskupdate aufrufen.

Die Auflösung und Mausgeschwindigkeit passt nun. Das ist nun eine 
stabile Basis für den Rest.
Gast #4298823
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Du weißt gar nichts!

Matthias W. schrieb:
> ich habe einen Laptop Lifebook E754 mit SSD. Leider ist die Platte nicht
> riesig. Es waren 2 Partionen a 100GB zu sehen. Nun stellt sich die Frage
> - macht es Sinn diese Partionierung beizubehalten - oder stattdessen nur
> eine zu nutzen.
Du wolltest dein laufendes System kaputtspielen und hast es geschafft.
Einen normalen und sicheren Weg wolltest du nicht.
Mit einem ext. HD-Tool hättest du gesehen, das es außer deinen 
sichtbaren Partitionen noch weitere versteckte gibt.
Einmal die 100MB Start und etwa 50GB für die Systemwiderherstellung.
Dann passt auch die Größe wieder mit etwa 250GB gesamt.
Und dann hättest du mit dem Tool einfach die Systempartition vergrößern 
können. Geht einfach.
Natürlich vorher die zweite Partition ausleeren und verkleinern/löschen.
Und die neuen Tools können sogar zwei Partitionen zu einer machen.

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