Gast
#4300148
Hallo! Ich habe eine Frage zur Arbeitsweise von AD-Wandlern in PC-Soundkarten. Hintergrund der Frage ist folgender: Ich habe mich in letzter Zeit entwas mit dem Thema Tontechnik befasst und las dazu, dass es bei der AD-Wandlung ein gängiger Weg ist, ein analoges Anti-Aliasing-TP-Filter niedriger Ordnung (z.b. Butterworth 4.Ordn.) vorzuschalten, anschließend mittels Oversampling (z.B. 128 fach) abzutasten, ein steilflankiges FIR-Filter als digitalen TP mit der gewünschten Grenzfrequent (z.B. f_a/256) einzusetzen und schließlich die Abtastwerte äquidistant zu dezimieren (dem Bsp. folgend 1/128), um die Ziel-Abtastrate zu erhalten. Ziel ist es, ein möglichts einfaches analoges Anti-Aliasing-Filter einsetzen zu können, indem man überabtastet und ein digitales TP-Filter verwendet. Der systemtheoretische Hintergrund ist mir klar. Meine eigentliche Frage ist: Wird das nur im professionellen Tonstudio so gehandhabt, oder findet dieses Vorgehen auch in ähnlicher form in PC-Soundkarten Anwendung (Line In, MIC)? Ich habe dazu auch schon bei google gesucht, aber sobald da "Soundkarte" und "sampling" in der selben Suchanfrage steht, befassen sich nahezu alle Ergebnisse mit der Frage, ob 96 kHz oder 192 kHz sinnvoll sind oder nicht und Ähnlichem. Der Hintergrund meiner Frage ist reine Neugier. Es soll nicht darum gehen, welche Soundkarte den besten Wandler hat, oder ob 192 kHz besser ist als 44.1 kHz, oder Ähnliches. Vielen Dank schonmal.