Gast
#4309925
Hallo! Ich habe eine hydraulische Strecke zu Regeln. Die Strecke ist in Abbildung 1 dargestellt. Es handelt sich um einen Hydraulikzylinder, der auf ein hydrostatisches Lager eine Prüfkraft aufbringt. Diese Prüfkraft soll durch die Regelung wohldefiniert sein. Das System ist in Abbildung 2 abgebildet. Der PI-Regler ist auf einer SPS der Firma B&R realisiert. Die Beschreibung der A/D-Wandlerkarte habe ich angehängt. Wie aus Abbildung 3 (Führungssprung von 7kN auf 9kN) ersichtlich, weist die Strecke eine Totzeit von 7ms im Kraftsignal auf. Es handelt sich um eine Messung, bei der das hydrostatische Lager aktiviert wurde. Die Verläufe der Lagerspalte h1 bis h3 weisen eine wesentlich geringere Totzeit im Signal auf. Alle Signale werden durch diesselbe Wandlerkarte gewandelt. Zu jedem Zeitpunkt liegt der Zylinder auf der Kraftmessdose auf. Als Maschinenbauer fehlt mir nun das Wissen um die Elektronik in solch einer Wägemesszelle um zu wissen woher die Totzeit kommt. Das Datenblatt des verwendeten Kraftaufnehmers habe ich angehängt. Kann mir bitte jemand erklären, wie die Totzeit im Kraft-Signal zustande kommt? Vielen Dank für euere Hilfe! LG LeFish

