"Entkoppelkondensator" wie groß?

OP Persönliche Seite #280472
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Hi,

Kurz und Knappe Frage:

wovon hängt die Größe eines Entkoppelkondensators ab (Ich meine damit
zum Beispiel den Eingangskondensator an einem Oszilloskop, der in Reihe
zum Messeingang liegt und die DC Komponente rausfiltert, sofern auf AC
Modus gestellt ist) ?
Gast #280473
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Vor allem von der Frequenz, die du messen willst. Der Kondensator soll
sich ja durch die Wechselspannung nicht merklich umladen. Und natürlich
vom Eingangswiderstand der nachfolgenden Schaltung.

Du willst ja, wie du schon schreibst DC rausfiltern (=langsame
Änderungen oder Gleichanteil), aber nicht die Wechselspannung
verfälschen.
Gast #280474
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Der Kondensator bildet mit dem Eingangswiderstand der nachfolgenden
Schaltung einen Hochpass. Die Grösse des Kondensators bestimmt die
Grenzfrequenz. Man dimensioniert den Kondensator also so gross, dass
der Frequenzbereich den man durchlassen möchte möglichst nicht
abgeschwächt.
Zu gross sollte der Kondensator aber auch nicht sein, da er beim
Einschalten erstmal aufgeladen werden muss.
Gast #280476
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C und Eingangswiderstand Rein bilden einen Spannungsteiler. Über C soll
dabei ein "viel kleinerer" Spannungsanteil abfallen als über Rein
(denn der Teil über Rein ist ja das Eingangssignal der nachfolgenden
Schaltung). Daumenregel:

Xc<<R -> Xc<Rein/(10...100)

mit Xc=1/(2*PI*f*C) ergibt sich durch einsetzen und umstellen:

C>(10...100)/(2*PI*fmin*Rein)

wobei fmin [Hz] die untere Grenzfrequenz ist, für die diese Gleichung
noch erfüllt ist.

schönes WE!

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