Markus F. schrieb:
> Könnte mir jemand, der sich damit auskennt, einen kleinen Tipp geben,
> wie man die 4 Werte für min/max/thd/tsu - für jeweils inputs und outputs
> genau einstellen muss?
Eigentlich so, wie es in der Realität durch die Schaltung vorgegeben
ist. Hängt also von dem Chip ab, der vorne dran hängt.
> Aus den constraints im XDC werde ich nicht schlau, weil er dort
> virtuelle Takte eingeführt hat, auf die er sich bezieht und die offenbar
> noch einen offset (sicher den des IBUFs) mit sich herumschleppen.
Die Verzögerung der Buffer berücksichtigt er da sicher (noch) nicht. Der
ergibt sich auch eher durch dessen spätere Position im Chip und das
entstehende Routing. Die Verzögerung eines Buffers selber ist im
Vergleich dazu minimal. Im Gegenteil, eine einzelne Leitung aus einer
PLL für z.B. den inversen Takt eines ODDR ist mit Buffer schneller, als
ohne, weil in CMOS-Chips ganz generell, das fan out, also die Last am
Signal das Timing macht und nicht der Schalter. Die Länge der Leitung
impliziert eine ohmsch-kapazitive Last, die auch bei kurzen Entfernungen
als relevanter Wellenwiderstand wirkt und erheblich mehr effektive
ladungstragende generiert, als das die beiden kleinen gates und
Zuleitungen eines komplementären Transistors.
Markus F. schrieb:
> Konkrete Frage nochmal dazu: wie geht man mit Takten um, die über einen
> Buffer laufen? Constraints auf die Quelle wie bei ISE?
Bei Signalen die nur über einen Buffer gehen, wird kein virtuelles
Taktsignal erzeugt. Das gibt es nur bei PLLs mit eingestellter
Verzögerung oder übersetzten Takten.