Atmega 32 interne Referenzspannung ausgeben

Gast #4318288
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Hallo Leute,

ich möchte gerne wissen, ob man die interne Referensspannung des 
ATMEGA32 an einem Pin ausgeben kann. Wenn ja wie? Habe ziemlich viel 
gegoogelt darüber, jedoch nichts konkretes gefunden.

Einige schreiben, dass die Spannung sehr temperaturstabil ist, jedoch 
von µC zu µC um ca. 10% schwankt.

Ich möchte diese nach einem Spannungsfolger nutzen.

Danke für Eure Hilfe.
#4318448
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Werner P. schrieb:
> Max D. schrieb:
>> Wenn du die für den ADC als Referenz gewählt hast, dann kommt die aus
>> dem Aref Pin raus (ob du es willst oder nicht).
>
> wie hoch kann man den Pin dann belasten? 20mA oder mehr.

Gar nicht. Die Referenzspannung für den ADC belastet man nicht. Grund 
hierfür: Jede Spannungsquelle liefert eine Ausgangsspannung die 
lastabhängig ist (Stichwort: Quellen-Innenwiderstand).
Gast #4318449
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Oliver S. schrieb:
> Tja, warum suchst du nach VREF, wenn dich AREF interessiert?
>
> Werner P. schrieb:
>> wie hoch kann man den Pin dann belasten?
>
> "VREF can also be measured at the AREF pin with a high impedance
> voltmeter. Note that
> VREF is a high impedance source, and only a capacitive load should be
> connected in a system."
>
>
> Antwort: Gar nicht.
>
> Oliver

Hallo Oliver, Michael

Hab ich übersehen. Danke euch Beiden für die Antwort.
Gast #4318457
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Ein hochwertiger Kondensator gegen Masse und ein hochohmigen 
Spannungsfolger (1:1) sollten aber möglich sein.
Danach musst Du Dich nur noch mit der Belastbarkeit des Spannungsfolgers 
rumärgern.
Ein temperaturstabiler OP kann aber, in diesem Zusammenhang, nicht 
schaden.
Gast #4318517
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Da habe ich mir selbst einen Streich gespielt, Entschuldigung, also 
nochmal:

ATmega328P-PU (1426) an 5.0 V:
Rlast   Vref
10  M   1.0741 V
 1  M   1.0741 V
330 k   1.0740 V
100 k   1.0739 V
 33 k   1.0736 V
 10 k   1.0728 V

Und jetzt sieht das doch ganz gut aus mit einem Ri von rund 12 Ohm.
Gast #4318766
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cr7z schrieb:

> ich möchte gerne wissen, ob man die interne Referensspannung des
> ATMEGA32 an einem Pin ausgeben kann.

Natürlich, steht im Datenblatt.

> Wenn ja wie?

Auf dem AREF-Pin. Allerdings nur relativ gering belastbar. Mit einem 
einigermaßen hochohmigen Spannungsfolger aber kein Thema. 
Eingangsimpedanz in der Größenordnung 100kOhm ist angemessen.

> Habe ziemlich viel
> gegoogelt darüber, jedoch nichts konkretes gefunden.

Steht aber eigentlich alles höchst konkret im Datenblatt. Google braucht 
man allerhöchstens, um dieses zu finden...

> Einige schreiben, dass die Spannung sehr temperaturstabil ist, jedoch
> von µC zu µC um ca. 10% schwankt.

Das ist wohl auch tatsächlich so. Weil: Das DB sagt doch tatsächlich 
genau dasselbe wie "einige". Wozu brauchst du also diese "einige"? Lies 
doch einfach das DB! Aber schon klar: auch du willst wohl keinesfalls 
"das Rad neu erfinden", oder anders ausgedrückt: zur Abwechslung mal 
tatsächlich selber etwas schaffen...

Übrigens: dein Spannungsfolger hat ebenfalls Temperaturabhängigkeiten. 
Die darfst du nicht ignorieren. Zumindest muß dir klar sein, welche 
Größenordnung sie im avisierten Nutztemperaturbereich bei der gegebenen 
Eingangsimpedanz erreichen können...

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