Forscher haben ein Programm entwickelt, das Prozessoren in kurzer Zeit so abnutzt, dass sie unbrauchbar werden: http://www.golem.de/news/geplante-obsoleszenz-diese-software-laesst-computer-rasend-schnell-altern-1510-117064.html Allerdings liegen die Untersuchungen des Effekts, Negative-Bias Temperature Instability, meist im Bereich von 125 bis 175°C, also weit über den üblichen CPU-Temperaturen: www.fachschaft.physik.tu-darmstadt.de/cms/uploads/media/Infineon.pdf Daher müssten gut gekühlte CPUs dagegen geschützt sein. Und durch Überhitzen kann man sie einfacher altern, z. B. durch CPU Lüfter und Gehäuselüfter abschalten und ein CPUBurn-Programm pro Kern laufen lassen bis der Rechner keine Reaktion mehr zeigt.
Gast
#4320377
Ja. Und Kerzen werden kürzer wenn man den Docht über eine bestimmte
Temperatur erhitzt.
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Schwachsinniger Mumpitz */
Gast
#4320378
Klar. Die vielen Zahnrädchen in der CPU werden durch diese Software shneller abgeschliffen und die Erde ist eine Scheibe...
Gast
#4320391
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mehr schwachsinniger Mumpitz */
Gast
#4320394
Jan schrieb: > die Erde ist eine Scheibe Das ist falsch ! Die Erde ist eine Hohlkugel ! Der Beweis sind Deine Schuhsohlen. Sie krümmen sich immer nach oben.
Gast
#4320444
Also wennde immer wieder und wieder Deine Chopper volle wolle hochdrehst und dann eine Vollbremsung machst, hmmm was geht zuerst drauf ? Und klar bei aktuellen CPUs machen die aus wenn's zu heiß wird ;-) Aber was passiert wenn man das forciert ? Mein alter 486er läuft aber noch obwohl der dauernd an ist ... Anders als der alte Schleppi der nicht nur Akku-Aua hat sondern regelmäßig wegen zu heiß ausgeht. Kann man noch bisschen Mucke hören aber zocken ist nicht mehr ...
Gast
#4320458
Auch schon aufgewacht? Die Meldung schwirrt schon seit heute Vormittag durchs Netz!
Jo... was für ein Blödsinn. Wenn ich heute eine CPU kaputtkriegen will, greife ich sie lieber mit den Mitteln des Mainboards an... Vcore auf 2,xxV oder was da geht mögen die CPUs gar nicht, dazu ein recht hoher Takt und Lüfter aus. Keine Ahnung wie schnell die CPU an sowas krepiert, wahrscheinlich schmiert die Kiste sofort ab und dadurch überlebt die CPU. Eventuell nur die Vcore anheben und sowas wie CPUburn auf allen Kernen rechnen, das könnte zum Erfolg führen. Wenn Dein Laptop wegen Überhitzung abschaltet, würd ich mal den Kühlerfilz entfernen!
eric schrieb: > Das ist falsch ! Die Erde ist eine Hohlkugel ! Quatsch! Das ganze Universum ist ein Hologramm und die Erde nur eine Illusion. Aber wir schaffen das!
Erwin M. schrieb: > Forscher haben ein Programm entwickelt, das Prozessoren in kurzer Zeit > so abnutzt, dass sie unbrauchbar werden: Dieser Effekt ist aber so neu nicht und streng genommen braucht es da nicht mal ein Programm, sondern die Temperatur an sich, denn diese ist verantwortlich für die Bereitschaft des Halbleiters, seine Eigenschaften zu ändern. Da braucht es dann nur noch etwas Spannung -> Atommigration. Eigentlich ist ein Programm auch irgendwo kontraproduktiv, denn es wirkt über die Last ja nur indirekt auf die Leistung - zudem stellt sich die Temperatur auch noch anhand der Kühlkörpersituation / airflow etc ein. Ein kontrolliertes Altern von Chips gelingt technologieabhängig im Temperaturschrank und durch leichte Überspannung sowie durch gfs Anwendung von Strahlung. Spannung ist gerade bei heutigen Technologien ein interessanter Punkt. Schon hundert Millivolt können ziemlich viel ausmachen. Selbst bei gekühlten Systemen gehen RAMs gerne mal verfrüht über die Wupper und CPUs vertun sich dynamisch, obwohl man das Mehr an Temperatur, das durch die Spannung kommt, im Griff hatte. Das Leben von Chips hängt von daher auch an einer guten und glatten (und damit eng dimensionierten) Spannungsversorgung ab. Auf z.B. www.kaltmacher.de gibt es dazu eine Reihe von Artikeln.
Xilinx hatte doch bei einer Virtex-Serie auch schon mal Probleme mit NBTI in den DCMs. Wenn die nicht genutzt wurden, sind die auch "verkümmert", sodass sie bei einer späteren Nutzung dann nicht mehr zuverlässig liefen.
In der alten Zeit gab es Bohrschablonen für den 486er, um den abgeklemmten internen (mathem.) Co-Prozessor zu aktivieren. Wenn ich eine Gruppe von Informatikern brauche, die ein Stück Software herstellen, um ein realweltliches Objekt zu zerstören, dann ist der Eigentümer der Forschungsgelder ein Trottel. Keine Platinenmontage widersteht einer Hilti TE-7C.
Gast
#4320702
Boris O. schrieb: > In der alten Zeit gab es Bohrschablonen für den 486er, um den > abgeklemmten internen (mathem.) Co-Prozessor zu aktivieren. Wenn ich Ich glaube mich dunkel erinnern zu können, dass das ein Aprilscherz aus der CT war ;-) Gibts da einen Link dazu? Ich konnte Google bisher nicht dazu überreden, da etwas sinnvolles auszuspucken. Würde mich wirklich interessieren! Was wirklich gegangen ist, war diese durchgelaserten Brücken beim AMD Athlon mit Bleistift übermalen. Man konnte damit den Multiplikatior verändern. Bei mir hat das tatsächlich geklappt. Siehe auch: http://www.chip.de/artikel/Hardware-Tuning-2_12867453.html
Gast
#4320710
WehOhWeh schrieb: > Was wirklich gegangen ist, war diese durchgelaserten Brücken beim AMD > Athlon mit Bleistift übermalen. Man konnte damit den Multiplikatior > verändern. Bei mir hat das tatsächlich geklappt. Siehe auch: > http://www.chip.de/artikel/Hardware-Tuning-2_12867453.html Das ist ja fast schon ein Vorgriff auf die Nanotechnik.
Boris O. schrieb: > In der alten Zeit gab es Bohrschablonen für den 486er, um den > abgeklemmten internen (mathem.) Co-Prozessor zu aktivieren. Wenn ich > eine Gruppe von Informatikern brauche, die ein Stück Software > herstellen, um ein realweltliches Objekt zu zerstören, dann ist der > Eigentümer der Forschungsgelder ein Trottel. Nein, mit Software kann man das aus der Ferne machen und dem Benutzer ein Fenster anzeigen mit einem Text wie "Überweisen sie per Western Union 300 Euro nach x y z oder wir killen ihre CPU; sie ist dafür schon warmgelaufen!".
Gast
#4320719
Früher mal, beim Atari ST, gab es mal eine Schad-Software, welche einen Chip gekillt hat. Der ST ist passiv gekühlt und die Entwickler rechneten nicht damit, dass man mittels Software einen Chip derart belasten könnte, dass dieser thermisch die Segel strich. Scheinbar wurde da der erforderliche Kühlkörper aus Platzgründen weggelassen.
Gast
#4320721
Guest schrieb: > Früher mal, beim Atari ST, gab es mal eine Schad-Software, welche einen > Chip gekillt hat. > Der ST ist passiv gekühlt und die Entwickler rechneten nicht damit, dass > man mittels Software einen Chip derart belasten könnte, dass dieser > thermisch die Segel strich. Scheinbar wurde da der erforderliche > Kühlkörper aus Platzgründen weggelassen. Link? Quelle?
Kurz gesagt: Man lastet die CPU maximal aus, um sie maximal zu erhitzen und hofft dann, dass es zu Schäden kommt. Richtig? Dann hat man aber ein paar Probleme: 1. Eine extreme Auslastung fällt sehr schnell auf, da der Lüfter hochdreht und die Akkulaufzeit extrem zurück geht. 2. Wenn der Prozessor vernünftig gekühlt ist, bringt die Attacke nicht viel. 3. Ein gezieltes oder nennenswertes Schwächen des Prozessors scheint kaum möglich zu sein, sondern bestenfalls eine langfristige Leistungsminderung. Wobei ich auch da zweifle, wie ein Prozessor "11% langsamer" werden soll.
P. M. schrieb: > Man lastet die CPU maximal aus, um sie maximal zu erhitzen > und hofft dann, dass es zu Schäden kommt. Richtig? > > Dann hat man aber ein paar Probleme: > 1. Eine extreme Auslastung fällt sehr schnell auf, da der Lüfter > hochdreht und die Akkulaufzeit extrem zurück geht. Nein, deine Annahme ist voellig falsch! Effektiv wird nur eine Pipeline, also nur ein kleiner Teil des Prozessors, an die grenze der Leistungsfaehigkeit gebracht. Ich bezweifel, das das gross auffaellt. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Boesartige-Software-kann-Prozessoren-schneller-altern-lassen-2853329.html
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Lesen hier einige ueberhaupt den Artikel?
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Es wird nur ein Teil dauerbelastet, nicht der gane Prozessor! Wuerde man den ganzen Prozessor auslasten, wurde das schon dadurch auffalen, dass das System nicht mehr reagiert... P. M. schrieb: > 2. Wenn der Prozessor vernünftig gekühlt ist, bringt die Attacke nicht > viel. Kuehlung bringt nichts gegen eine sich veraenderne Spannung... P. M. schrieb: > 3. Ein gezieltes oder nennenswertes Schwächen des Prozessors scheint > kaum möglich zu sein,
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Einfach mal die Artikel lesen,...
Derselbe Effekt lässt sich auch dadurch erreichen, dass man ein Bascom-Compilat auf eine andere CPU portiert... ;-) Selbstironie off