RFIDler schrieb:
> An was siehst du das?
Der Ruhepegel einer UART (seriellen Schnittstelle) ist logisch 1. Bei
TTL-Pegel sind das 5V; bei "3V-TTL" entsprechend 3V.
Dein Oszillogramm aber zeigt ein Signal, dessen Ruhepegel logisch 0 ist.
Bei RS232-Pegeln ist "high" eine negative Spannung und "low" eine
positive.
Üblich ist der Bereich zwischen -15 und -3 bzw. zwischen +3 und +15
Volt.
Viele RS232-Empfänger kommen aber auch mit 0V-Pegel anstelle der
negativen Spannung zurecht.
Das jedenfalls erklärt, warum Dein "Tibbo" mit seinem RS232-Eingang
etwas mit dem Signal Deines RFID-Lesers anfangen kann.
Um dieses Signal für einen FT232 anzupassen, ist kein MAX232
erforderlich, wie ich bereits schrieb, genügt hier ein simpler Inverter.
Der MAX232 erzeugt mit Ladungspumpen +-10V, die hier völlig unnötig und
wenn versehentlich mit Deinem RFID-Leser verbunden, auch zerstörerisch
sind. Ganz zu schweigen vom unnötigen Schaltungsaufwand mit den üblichen
immerhin vier großen Kondensatoren.