Gast
#4363045
Ich hatte da grade eine Idee, bitte um Kommentar... kenne mich allerdings mit Modellbau-BLDC nicht wirklich aus (eher grössere mit FOC). Ich gehe davon aus, dass man im Modellbau Blockkommutierung mit sensorloser Kommutierung verwendet. Hat man Phasen A, B und C ist jeweils eine Phase auf + (sagen wir A), eine auf GND (B) und an der dritten misst man per Spannungs-Nulldurchgang den Kommutierungszeitpunkt. Was ich mich frage: Bei Strom I durch die Wicklungen A+B mit jeweils Widerstand R hat man I^2*R*2 an Verlustleistung. Würde man nicht nur B, sondern auch C auf GND schalten, hätte man in B und C nur den halben Strom. Verlustleistung also nur (I/2)^2 R oder I^2/4. Mit zwei Windungen also 1/2 I^2 R, insgesamt 1.5 I^2 R. Gegenüber 2 I^2/R eine Reduktion um 25%. Natürlich müsste man sich bei der Kommutierung etwas einfallen lassen, aber man steuert ja feldorientiert auch sensorlos, wenns sein muss. Mache ich da einen Denkfehler?