Hallo zusammen,
ich habe mir vom Baumarkt eine Werkbank gekauft, welche in der Mitte
unterhalb der Arbeitsplatte Schubladen hat, um darin Werkzeug zu lagern.
Typisches zu lagerndes Werkzeug wären Schraubendreher, Feilen, Zangen,
usw.
Da die Schubladen aus Blech sind und damit eine sehr glatte Oberflache
haben, würden die Werkzeuge beim Öffnen/Schließen der Schublade
umherrutschen und es gäbe sofort Chaos in der Schublade.
Nun meine Frage:
Gibt es etwas, was man in die Schubladen legen kann, um das Rutschen der
Werkzeuge zu verhindern?
Ich denke da z.B. an Schaumstoff, in den die Werkzeuge etwas einsinken
und somit nicht verrutschen können?!
Vielen Dank und Gruß
> Nun meine Frage:> Gibt es etwas, was man in die Schubladen legen kann, um das Rutschen der> Werkzeuge zu verhindern?
Schau mal bei Udo Bär und cp möbel vorbei. (ist aber nur B2B)
Billig und für Heimwerker:
Montagewerkzeuge (Schaubendreher, Spitzzangen): Schubladenunterteilung
wie für Küchenschubladen in schlagfesten ABS.
Grobwerkzeuge (spanende): 3 mm Gummimatte, benzin- öl- und
kemikalienresistent. gerne geriffelt.
> Ich denke da z.B. an Schaumstoff, in den die Werkzeuge etwas einsinken> und somit nicht verrutschen können?!
Schaustoff ist blöd. Da verkrallen sich Späne drin. geriffelte
Gummimatte ist besser.
Mein Lehrmeister hat uns immer gepredigt:
Sicherheit durch Ordnung und Sauberkeit!
Der Mensch formt den Stahl, der Stahl formt den Menschen!
Lehrjahre sind keine Herrenjahre!
Sebastian L. schrieb:> Mein Lehrmeister hat uns immer gepredigt:> Sicherheit durch Ordnung und Sauberkeit!
Jedes Ding an seinem Ort
spart viel Zeit und böses Wort.
MfG Paul
kauf dir son Teppichantirutschdingsda. Kostet quasi nix und gibts in
jedem Baumarkt. Davon einfach was zuschneiden. Wenns mal so richtig
versifft ist schmeißt du es weg.
Joe K. schrieb:> oder Schubwagen in Schublade
Sowas praxisfernes auf Lücke angeordnetes Werkzeug geht nur für Werkzeug
das nicht benutzt wird. Ungefähr beim dritten Zurücklegen gehen die
Laden nicht mehr zu und man verbringt mehr Zeit mit ordnen als mit
nutzen.
Die Teppichantirutschmatten von hundefreund vorgeschlagen nuze ich auch
und sind preisleistungsmäßig klasse.
volker schrieb:> Sowas praxisfernes auf Lücke angeordnetes Werkzeug geht nur für Werkzeug> das nicht benutzt wird.
Früher lag zu unterst in der Schublade ein sogenannter Öllappen, also
sowas wie ein großes Taschentuch aus grobem Stoff. Der saugte das
eventuell überflüssige Öl auf, das man beim Werkzeug-Putzen zuviel
appliziert hatte und er sorgte auch dafür, daß die Werkzeuge nicht
durcheinander purzeln.
So, wie du schreibst, bist du einer, der sein Werkzeug verachtet und es
deshalb nicht in die Schublade legt, sondern schmeißt. Aber das merkt
man nach einiger Zeit, wenn die Feilen nicht mehr gut sind oder der
Meßschieber Kratzer hat oder man sich versehentlich an der Reißnadel nen
blutigen Finger geholt hat.
Nee, gerade bei Werkzeugen ist eigentlich sehr viel mehr
Ordentlichkeit vonnöten, als gemeinhin praktiziert wird. Jaja, ich bin
da auch kein großes Vorbild, aber ich bemühe mich wenigstens...
W.S.
Eine Möglichkeit wäre:
Eine passende Spanplatte im Innenformat - möglichst dünn.
Formteile mit der guten, alten Laubsäge oder einer Kopiersäge
ausschneiden.
Etwas Klebstoff und etwas Gottvertrauen (Gott gebe, dass es klebe).
Dein Werkzeug in Deine Formen. Natürlich ist das Ganze eine
Einbahnstraße, weshalb man sich vorher gut überlegen sollte, was wohin
kommen soll. Die spätere Form weist Dir zusätzlich den Weg beim
Einräumen.
An dieser Stelle könnten sich die 3-D-Drucker regelrecht austoben.
Werden die Teile mit einem kleinen Füllfaktor gedruckt, so wird auch
nicht viel Material benötigt.
Kommerzielle Hersteller von Werkzeugschränken haben oft ein eigenes
Programm, um IHRE Schubladen sinnvoll zu unterteilen. Also von 2 Fächern
pro Lade (mit unterschiedlicher Höhe) bis 100 Unterteilungen für die
dünnen Kleinteile (bei mir Fräser).
Sieht gut aus, Ist aber nicht ganz billig.
W.S. schrieb:> So, wie du schreibst, bist du einer, der sein Werkzeug verachtet und es> deshalb nicht in die Schublade legt, sondern schmeißt. Aber das merkt
Gröööl, ein Interpretationskünstler. W.S., könntest du mir bitte, wenn
überhaupt möglich, einleuchtend erläutern, wie du zu so einer
Schlußfolgerung kommst.
PS. Mein erster Post bezog sich auf die Bilder von Joe K. - um keine
Mißerständnisse aufkommen zu lassen.
Bei den Bildern von Joe ist in der Tat nicht klar, wie die Werkzeuge
ihre Position behalten sollen, wenn man die Schubladen einmal mit etwas
Schwung (oder anders ausgedrückt, nicht als ob rohe Eier drin wären) auf
oder zumacht.
Es gibt da öfters bei Discountern die Antirutschmatten. Die halten alles
was nicht zu ölig ist, was bei Werkzeug allerdings dennoch passieren
kann.
Habe die auf und in meinem Campingschrank in meinem Bulli.
Was da auf dem Schrank so liegt, hält bombenfest. auch meine Kühlbox
bleibt hinter dem Beifahrersitz auf ihrer Stelle, da habe ich vier Teile
aus der Matte ausgeschitten, und die Box dann zwecks Entdröhnung
draufgestellt.
Der Angst- und auch Sicherheitshaltegurt welcher wirklich locker da
anliegt, liegt da eben an, hat aber noch nie die Box abfangen müssen.
Täte sie eh nur beim Beschleunigen, was bei 2 T und 78 PS nicht möglich
ist, ausser ich habe Fahrgäste hinten, und jemand prallt hinten auf,
daher der Gurt, der die Box hält.
Der Andere schrieb:> Bei den Bildern von Joe ist in der Tat nicht klar, wie die Werkzeuge> ihre Position behalten sollen, wenn man die Schubladen einmal mit etwas> Schwung (oder anders ausgedrückt, nicht als ob rohe Eier drin wären) auf> oder zumacht.
Für jedes Werkzeug wurde in der dünnen Sperrholzplatte ein passender
Ausschnitt gesägt. Unter der Sperrholzplatte liegt eine
Schaumstoffmatte.
Joe K. schrieb:> Für jedes Werkzeug wurde in der dünnen Sperrholzplatte ein passender> Ausschnitt gesägt. Unter der Sperrholzplatte liegt eine> Schaumstoffmatte.
Der fehlende Schraubenzieher hinterläßt bei den Hinterbliebenen eine
kaum zu schließende Lücke...
;-)
MfG Paul
>> Meß- und Prüfmittel haben nichts, aber auch gar nichts im gleichen Fach>> mit anderem Werkzeug zu suchen!wolle g. schrieb:> plus Feile u.ä. Werkzeuge
Ab und zu muß man den Winkel mal wieder glattfeilen, wenn der Hammer
drauf gefallen ist.
;-)
schnell fort
-Paul-
Joe K. schrieb:> Für jedes Werkzeug wurde in der dünnen Sperrholzplatte ein passender> Ausschnitt gesägt. Unter der Sperrholzplatte liegt eine> Schaumstoffmatte.
Ah, ja danke, jetzt sehe ich es.
Sehr aufwändig. Aber wenns Spass macht :-)
Ich bin eher für die weniger aufwendige Version. Dünnes
Pappelsperrholzbrett und da dünne Leistchen aufleimen um Bereiche zu
schaffen. Ist halt nicht so perfekt wie bei dir.
Sieht schon toll aus, so.