Hallo, also ich habe eine Laderegler mit regelbarer Spannung und Strom
das haben ich am Ausgang mit 4,00V und 300mA eingestellt.
Tagsüber wird das Akku-Pack 3x 1,2V /500mA vom dem Regler geladen, am
Eingang sitzt ein Solarmodul 50W und 12V.
Soooo..mein Problem ist das der Akku in der Nacht rückwärts in dem
Laderegler wieder etwas entladen wird, da flißen rund 23mA, das muß doch
nicht sein. Es läuchtet auch noch die LED auf dem Laderegler, die ja
direkt auf den Ausgang geschaltet ist!
Mein Laderegler: LM2596S DC-DC Step-Down
http://www.ebay.de/itm/LM2596S-DC-DC-Step-Down-Schaltregler-Power-Supply-Modul-/370720497172?hash=item5650a9de14:g:F10AAOSwo0JWNUWZ
Könnte man hier einen Mosfet verwenden so das der Akku nur dann ans
Ladegerät geschaltet wird, wenn die Solarspannung von mind. 3V vorhanden
ist?
Das ist doch kein Laderegler.
Den Rückfluss verhinderst du mit einer Diode. Aber an der fallen ca.
0,7V Spannung ab.
Was letztendlich aber ganz egal ist, denn dein Laderegler sollte nicht
die Spannung Regeln, sondern nur den Strom. Stell die
SPannungsbegrenzung ruhig erheblich höher ein, als die Nennspannung der
Akkus ist.
Mein Universal-Ladegerät lädt jede einzelne Rundzelle mit bis zu 2V. Der
Strom wird auf 250mA bzw. 500mA (je nach Akku-Größe) geregelt. Nur wenn
die Spannung beim Laden über 2V geht, bricht das Ladegerät mit einer
"Error" Meldung ab.
Wie erkennst du denn, dass der Akku voll ist? An der aktuellen Spannung
kann man das nicht erkennen.
Du musst den Ladevorgang beenden, wenn der Akku voll ist. Informiere
dich mal zu dem Delta-U Verfahren und der Temperaturüberwachung. Dann
wirst du sehen, dass dein billiger Spannungsregler nicht geeignet ist.
Daniel V. schrieb:> Mein Laderegler:
Das IST kein Laderegler, kein Wunder, daß das nichts taugt.
> 3x 1,2V /500mA
Vermutlich mAh, vermutlich NiMH, ganz schlecht, solche Zellen per
begrenzter Spannung zu laden und dabei zu glauben, sie werden nicht
überladen. Natürlich werden sie überladen, gnadenlos. Denn die Spannung
sagt am NiMH nichts über den Ladezustand aus, das ist ja kein LiIon oder
Bleiakku.
Laden geht einfach:
1
Diode
2
+---|>|----+
3
| |
4
Solarzellen Akku
5
| |
6
+----------+
Der Akku zieht die Spannung des Solarpanels runter, das seine
Nennspannung ungefähr bei 4.5V haben sollte (Leerlauf dann 6V).
Die Frage ist, wann man aufhören muss. Da der Strom aus der Solarzelle
nicht konstant ist, funktioniert kein -DeltaU. Eine FuelGauge wie
BQ2014, die mitzählt, welche Ladung in den Akku geflossen ist, ist zu
aufwändig und muss sich ständig auf die Akkukapazität rekalibrieren.
Die Sonne scheint aber nicht den ganzen Tag, und Akkus können sich vor
Überladung wieder erholen. Wenn man also nur mit C/20 lädt, einen 500mAh
Akku also mit 25mA, dann hält der das ewig aus, weil er sich in der
Nacht erholt (zersetzten Elektrolyten rekombiniert).
Danke für die Antworten.
Ja das Problem beim laden von NiMH ist mir bekannt...ich möchte auch
keine Schaltung mit Delta da hinbauen.
Ok dann werde ich eine Diode zwischen ausgang und akku reinlöten und das
ganze auf 6V aufdrehen, minus die 0,4V Schottky ist dann 5,6v : 3 =
1,86V pro akkuzelle.
Das ganze ist für eine Beleuchtung nachts für den Gehweg.
@MaWin, du hast eine Seite "MaWin-Links" ich habe die offline
gespeichert und nun nach 2-3 jährchen wollte ich sie mal aktualisieren -
aber kein Link in der 300kB datei zu finden!
Könntes du da eventuell nach der Überschrift gleich darunter einen Link
zu der onlineseite setzen? Das wäre super und erleichtert das
wiederfinden.
Daniel V. schrieb:> Ok dann werde ich eine Diode zwischen ausgang und akku reinlöten und das> ganze auf 6V aufdrehen, minus die 0,4V Schottky ist dann 5,6v : 3 => 1,86V pro akkuzelle.
Besser wäre es den Spannungsteiler der Regelung (Feedback) hinter die
Diode zu legen. Im Schaltplan des LM2596S auf Seite 9 sind das R1 und
R2.
> @MaWin, du hast eine Seite "MaWin-Links" ich habe die offline> gespeichert und nun nach 2-3 jährchen wollte ich sie mal aktualisieren -> aber kein Link in der 300kB datei zu finden!
Auch wenn ich nicht MaWin bin, antworte ich mal.
Die aktuelle Version gibt es u.a. hier:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de
@MaWin: Der mailto im Dokument ist falsch.
Alexander S. schrieb:> Besser wäre es den Spannungsteiler der Regelung (Feedback) hinter die> Diode zu legen.
Die Regelung ist ja auf der Platine verhaden und die nutze ich ja auch,
aber mein Problem ist - wenn die Ladung beendet ist und das Step-Down
Modul keine Spannung mehr erhällt, dann fließt aus dem Akku ein Strom
von rund 23mA rückwärts in das Modul zurück :-(
Wenn ich hier zB eine Woche den Akku nicht mehr lade, dann ist der
wieder fast leer!
Das Wollte ich mit einem Mosfet unterbinden - geht aber nicht, deshalb
eine Diode - da fließt nix mehr aus dem Akku rückwärts.
Es genügt keineswegs, einfach nur eine Diode zu ergänzen.
Du musst den Ladestrom begrenzen!
Du hast aber einen Regler gekauft, der stattdessen die Spannung
begrenzt.
Dieses Step-Down Nodul, wass du da gekauft hast, ist völlig ungeeignet.
Du kochst da gerade Nudeln mit Zucker, statt Salz.
Stefan U. schrieb:> Es genügt keineswegs, einfach nur eine Diode zu ergänzen.>> Du musst den Ladestrom begrenzen!>> Du hast aber einen Regler gekauft, der stattdessen die Spannung> begrenzt.>> Dieses Step-Down Nodul, wass du da gekauft hast, ist völlig ungeeignet.>> Du kochst da gerade Nudeln mit Zucker, statt Salz.
Wofür wohl die drei Regler sind..... ?
Natürlich kann man bei DIESEM DC-DC Wandler den Strom einstellen!
Hallo ja der Vorredner hat das bereits erwähnt.
Auf dem Modul kann man Spannung, Max-Ladestrom regeln und
dann ist noch ein 3rer Regler, bei dem eine LED angeht
wenn die Ladespannung unter einen bestimmten Wert geht,
z.B. das minimum hier ist rund 25mA, wenn also weniger
als 25mA am Ausgang des Moduls verbraucht wird, dann
leuchtet eine LED dauernd.
Den Ladestrom habe ich auf 300mA maximal eingestellt.