Hallo,
habe gerade meinen Toshiba-Laptop (Satego-X200) wieder unter Strom
gesetzt und nichts geht! Das Teil habe ich von meinem Sohn nach dem Abi
geerbt und es ist angeblich noch nie nur mit Akku gelaufen. Auch ich
habe ihn immer nur über Netzanschluss benutzt. Netzteil bringt 19V.
Unter Last (10Ohm) 17,4V. Weiss jemand, ob das zu wenig ist?? Wenn
nicht, was könnte sein? Bin echt ratlos.
Danke und Gruß
Rainer
Ein Akku aus dem Jahre 2007 wird wohl nicht mehr "ganz frisch" sein.
Entweder ist das Netzteil schwächlich geworden oder Dein Akku hat ihm
den Rest gegeben. 19V-Netzteile gibt es wie Sand am Meer. 19 Ohm wären
1A Last lt. Herrn Ohm. I=U/R Wenn es schon bei 100 Ohm einsackt scheint
es etwas kränklich.
aber...laut meinem Sohn ist das Ding nie ohne Netz gelaufen...und bei
mir auch nie..aber jetzt etliche Jahre...habe auch ca. 4,5A
rausgelutscht und es lag immer noch bei 17V Ist das zu wenig? Ist eine
Frage!! Habe das Netzteil geöffnet und es sind keine Schäden
festzustellen. Und bevor ich mir einen Akku für 50€ kaufe, der es
trotzdem nicht bringt...dachte ich, es gibt vielleicht Erfahrungswerte.
Danke und Gruß
Rainer
Rainer V. schrieb:> tliche Jahre...habe auch ca. 4,5A> rausgelutscht und es lag immer noch bei 17V Ist das zu wenig?
WENN Deine Last nur 100 Ohm war: I=U/R=0,17A Da ist Deine Netzteil
krank. Wahrscheinlich Elkos ausgetrocknet? So ein kompaktes Netzteil
reparieren ist nicht ganz ungefährlich und erfordert Wissen + VORSICHT!
Bei 10 Ohm sind es dann 1.7 A. Was steht denn auf dem Netzteil drauf? Da
ist nicht nur eine Spannung angegeben, sondern auch ein Strom, den es
liefern können muss.
Und wenn bei 1.7A Last die Spanung bereits um 1.6V zusammenbricht, dann
ist das schon mal merkwürdig.
Der Akku übrigens altert auch, wenn man ihn nicht benutzt. Zwar gibt es
Ausnahmen, bei denen sogar noch ältere Akkus immer noch funktionieren,
aber nur zu oft sind die Dinger nach nur wenigen (< 8) Jahren platt.
Rainer V. schrieb:> Das Teil habe ich von meinem Sohn nach dem Abi> geerbt und es ist angeblich noch nie nur mit Akku gelaufen.
Dann ist der Akku hin, 8 Jahre ohne Aufladen mag er nicht.
Akkus müssen mindestens einmal im Jahr geladen werden.
Peter D. schrieb:> Dann ist der Akku hin, 8 Jahre ohne Aufladen mag er nicht.> Akkus müssen mindestens einmal im Jahr geladen werden.
Das wird bei einem Gerät, das dauernd am Strom hing, kaum das Problem
sein. Allerdings ist auch das nicht die beste Betriebart für Akkus.
Hallo,
danke für die Hinweise.
Soweit ich das sehe, war der Akku wohl schon immer defekt. Deshalb wurde
der LT ja auch immer mit Netzteil betrieben. Es ist das Originalnetzteil
von Toshiba und soll laut laut Typenschild 19V/9,5A bringen! Also
schwächelt das Netzteil. Habe leider keinen 2Ohm Lastwiderstand um den
vollen Strom ziehen zu können. Aber ich könnte ein Labornetzteil an den
LT hängen. Das kann allerdings nur 4A...
Ich habe aber nicht den Eindruck, dass der LT versucht zu Starten und
dann wegen zu niedriger Spannung abschaltet. Es tut sich eben rein gar
nichts, wenn ich das Netzteil einschalte!
Bin ratlos, werde aber heute Abend mal das Labornetzteil anschließen.
Gruß Rainer
Die Toshiba Laptop haben eine Anzeige die leuchtet wenn das Netzteil
eingesteckt ist. Leuchtet diese? Das Gerät sollte aus sein, der Akku
drausen.
Wenn nein kannst du von einem MB Schaden ausgehen. Diese LED hängt nicht
an der Eingangsspannung sondern ist ein Powergood Indikator.
Alternativ:
Das X200 hat eine gesteckte Grafik, Falls diese defekt ist geht auch
nichts mehr. Die Graka hat gerne mal einen Kurzschluss.
Thomas
Ist nicht die Ideallösung, aber versuche es mal mit einem
Universalnetzteil für Notebooks/Laptops. Hatte mal den Läppi ohne
Netzteil flüchtig eingepackt, da musste dann ein Ersatzlader her. Gab es
bei Ex.... für 35 €ier, bei MM vielleicht günstiger, das war vor drei
Jahren.
Rainer V. schrieb:> Hallo,>> habe gerade meinen Toshiba-Laptop (Satego-X200)
Versuche doch mal folgendes:
Netzstecker raus.....Akku raus....
... max 5min. warten ...Netzstecker wieder rein...
...ohne Akku... ca.1min warten und DANN einschalten.
Wenn dann "Nichts" passiert hat es definitiv nichts
mit dem "alten" Akku zu tun.
Jeder "vernuenftige" Laptop sollte auch ohne
Akku funktionieren.
Gruss Asko.
Wir hatten doch schon geklärt, daß das Netzteil ein Problem hat.
Es soll "laut Typenschild 19V/9,5A" liefern, aber bereits bei 1.7 A
bricht die Spannung merklich ein.
(Mir kommt diese Typenschildangabe allerdings reichlich merkwürdig vor
-- was für ein Notebook wird bitte mit einem 180-Watt-Netzteil
betrieben?)
>(Mir kommt diese Typenschildangabe allerdings reichlich merkwürdig vor>-- was für ein Notebook wird bitte mit einem 180-Watt-Netzteil>betrieben?)
naja 180 Watt ist noch gar nichts. Das geht bis 300 Watt bei manchen
Clevo und Alienware Gaming Laptops. Auch die Dell Precicion M6600
Workstations brauchen 250 Watt. Ich glaube allerdings nicht dass das NT
das Problem ist.
Das X200 hat einen 4pol. Stromanschluss (ähnlich wie Diodenstecker).
Der TO hat vermutlich einfach einen Messfehler gemacht.
Thomas
oszi40 schrieb:> 17" NB braucht Strom. Evtl. ist auch die Steckerbeleung zu finden? Ob TS> Rainer schon da gestöbert hat?
Hallo, hatte leider bis gerade anderes zu tun...
also, dieser 4-pol.Stecker gibt ja keine großen Rätsel auf...da sind von
den 4 Polen jeweils 2 parallel geschaltetl. Ein- und Ausstecken mit und
ohne Akkupack bringt rein gar nichts. Alles tot. Werde am WE die
Lastmessung am Netzteil noch einmal wiederholen, falls das mit dem ext.
Netzteil nix bringt!
Habe heute aber keine Zeit mehr....
Danke Rainer
Und hast du die led Anzeige kontrolliert? Wie gesagt solange der Laptop
aus ist fließen nur wenige mA. Das kann dein Netzteil. Ich denke nicht
dass dein NT ein Problem hat. Wenn dein NT im Leerlauf 19V bringt muss
die Powerled angehen. Diese Led ist der Indikator dass das Netzteil
angeschlossen ist. Wenn die Led ausbleibt ist entweder der standby
Regler down oder die Graka hat einen Schluss. In beiden Fällen bleibt
die Powerled aus.
Einfach mal den Laptop oeffnen und die Graka ausbauen. Danach die Led
nochmal kontrollieren.
Wie gesagt der uebliche Fehler beim X200 sind gestorbene Grafikkarten.
Dort sterben die MOSFETs der Graka Stromversorgung da diese schlecht
gekühlt werden.
Thomas
Toxic schrieb:> Wieso 100 OHM?>> Rainer V. schrieb:>> Netzteil bringt 19V.>> Unter Last (10Ohm) 17,4V.
Weil die Leute hier im Forum es größtenteils nicht gebacken kriegen, das
richtige Einheitenzeichen "Ω" zu verwenden, wird das "10O" von "10Ohm"
gerne versehentlich als "100" gelesen.
Rufus Τ. F. schrieb:> Und was ist "hm" für eine Einheit?
Hektometer, kennt man ja vom Bier den Vorsatz. :D
Und natürlich macht es ein Leerzeichen besser, wenn einem nicht nach "Ω"
zumute ist: "10 Ohm".
Liebe Leute,
das "Ohm-Problem" ist eines der Schlimmsten! Ich kann garnicht
verstehen, dass da immer so viele Leuts drauf abfahren. "Garnicht"
natürlich ohne mit Space...
Bringt in meinem Fall rein gar nichts!!!
Gruß Rainer
gute Mine schrieb:> ihr da Ohm, macht doch Watt Ihr Volt!>> (Könnte vom Paul kommen)
O.T.
Auf den Autos eines Freundes, der eine Elektroinstallationsfirma
betreibt, steht auf meinen Rat hin: "Wir machen, watt ihr volt!"
Da hast Du mit Deiner Vermutung Recht gehabt.
MfG Paul
Hallo,
und Spass beiseite...
Habe nach ein paar weiteren Messungen an dem Netzteil beschlossen, dass
es das nicht sein kann. Also habe ich mir eine Anleitung gesucht, wie
man den Burschen zerlegt und das auch gemacht.
Ergebnis, die vielgeschmähte Grafikeinheit scheint für den Fehler
verantwortlich zu sein. Das nackte Board zeigt die rote Led, mit und
ohne Akku. Wenn ich die Grafikkarten aufstecke, ändert sich nichts. Wenn
ich aber die 3-pol Stromversorgung (?) anstecke, bleibt die Led dunkel.
Visuell ist keine Beschädigung zu finden und einen Kurzschluß auf den
Karten scheint es auch nicht zu geben. Messe 3V-Versorgung für die
Karten bei 0,6 Ohm, also 5A, was mir für die Stromaufnahme realistisch
erscheint.
Ich vermute nun, dass der Fehler vor den Karten liegt. Aber wie das
messen?? Schaltbild vom Motherboard kann man wohl vergessen oder hat
jemand sowas?
Auf dem Platinenteil unter den Karten wird ja wohl die
Versorgungsspannung gemacht und auch die Anbindung an den Akku. Da
könnte was hin sein.
Leider habe ich den Fehler gemacht, die "Operation" auf meinem
Rechnertisch zu machen, weil der Basteltisch vom aktuellen Projekt voll
belegt ist...mit dem Ergebnis, dass ich nun in völligem Chaos vor dem
Rechner sitze...ich glaube, das muß ich erst mal ändern, bevor ich
vernünftig messen kann.
Werde weiter berichten.
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> Hallo,>> und Spass beiseite...
Von Spass kann hier keine Rede sein.Wichtig ist,dass Du - um Erfolg zu
haben - ,auch das richtige Werkzeug fuer die Reparatur eines so
diffizilen Geraetes verwendest.
Toxic schrieb:> Rainer V. schrieb:>> Hallo,>>>> und Spass beiseite...>> Von Spass kann hier keine Rede sein.Wichtig ist,dass Du - um Erfolg zu> haben - ,auch das richtige Werkzeug fuer die Reparatur eines so> diffizilen Geraetes verwendest.
Ja, danke für deine Sorge...hatte allerdings eher gehofft, dass du nen
Schaltplan rüberwirfst :-)
Wie gesagt, ich melde mich.
Gruß Rainer
Das Grafikboard wird mit 19V versorgt wie kommst du auf 3.3V? Du hast
einen satten Kurzschluss 0.6 Ohm ist ein Kurzschluss. Zum finden von
Kurzschlüssen brauchst du keinen Schaltplan sondern ein Labornetzteil
und Erfahrung. In Frage kommen die MOSFETS und die Keramik
Kondensatoren.
Das wichtigste ist aber die Erfahrung.
Thomas
Also ich messe ohne Grafikboard 3V an besagtem Stecker. Bist du sicher,
dass da 19V ankommen müssen?? Dann müßte der Fehler ja schnell zu finden
sein...
Danke
Ja der Fehler ist einfach, aber nicht so wie du dir das vorstellst. Man
bekommt keine 5 A über diese Art Steckverbinder. Du machst wieder einen
Messfehler. Die 3.3V ist eine Hilfsspannung für das Grafikbios und
sonstiger Kleinkram. Die Spannung für den VGA Chip wird immer lokal
erzeugt.
Alles andere würde viel zu viel Verlustleistung erzeugen.
Uebrigens 3.3V und 5A sind gerade mal 15W. Das reicht für deine Grafik
bei weitem nicht.
Es hat schon seinen Grund warum das x200 ein 180W Netzteil braucht. Der
Laptop ohne Grafik braucht so etwa 60..80W mit Akku vieleicht 100W.
Ueblicherweiser wird unter Volllast die Akkuladung abgeschaltet. Die
Grafik nimmt locker 50W.
Ja so einfach sind die Zusammenhänge wenn man sich die Leistungen mal
anschaut.
Thomas
Thomas schrieb:> Ja der Fehler ist einfach, aber nicht so wie du dir das vorstellst. Man> bekommt keine 5 A über diese Art Steckverbinder. Du machst wieder einen> Messfehler. Die 3.3V ist eine Hilfsspannung für das Grafikbios und> sonstiger Kleinkram. Die Spannung für den VGA Chip wird immer lokal> erzeugt.> Alles andere würde viel zu viel Verlustleistung erzeugen.> Uebrigens 3.3V und 5A sind gerade mal 15W. Das reicht für deine Grafik> bei weitem nicht.> Es hat schon seinen Grund warum das x200 ein 180W Netzteil braucht. Der> Laptop ohne Grafik braucht so etwa 60..80W mit Akku vieleicht 100W.> Ueblicherweiser wird unter Volllast die Akkuladung abgeschaltet. Die> Grafik nimmt locker 50W.> Ja so einfach sind die Zusammenhänge wenn man sich die Leistungen mal> anschaut.>> Thomas
Hi Tomas,
du willst mir also sagen, dass die Grafikkarte mit den 19V (aus dem
Netzteil oder so) versorgt wird!? Also habe ich tatsächlich auf dem
Motherboard ein Problem. Denn an dem 3-pol. Stecker kommen keine 19V an!
Sicher ncht!
Danke und Gruß
Rainer
Mach doch mal wenigstens ein paar Bilder und wo du was missssst.
So ist das doch wie Autofahren als Blinder.
Dann kann man dir vielleicht noch ein paar Tips geben.
Hallo,
nachdem ich nun viel "Mist" gemessen habe, habe ich vorläufig folgendes
Ergebnis:
die 19V brechen bei angeschlossener Karte auf 1 Volt ein mit einer
Stroaufnahme von 200mA. Einen Kurzschluß kann ich weder auf dem
Motherboard noch auf der Karte messen. Am 19V Anschluß der Karte messe
ich 11Ohm gegen Masse, was einem Strom von etwa 2A entspräche. Nach
einigen Minuten wird ein 8-beiniges IC fühlbar warm. Die Bezeichnung
lautet 4892 ae t74b oder 4892 ae t748. Unter dieser Bezeichnung ist
nichts im Netz zu finden. Bin erst mal ratlos. Es besteht weiterhin die
Frage, ob das Motherboard die Versorgung runterregelt, weil die Karte
zuviel zieht oder ob die Karte selbst im Eingang defekt ist.
Bilder kann ich z.Z. leider nicht machen, aber vielleicht hat ja jemand
einen Hinweis für das weitere Vorgehen.
Danke und Gruß
Rainer
Wenn ein IC in ausgeschaltenem Zustand merklich warm wird, ist es oft
ein guter Kandidat für einen Defekt.
Zeig mal Fotos wo du was misst und von dem warmen Bauteil und seiner
Umgebung.
derElf schrieb:> Zeig mal Fotos wo du was misst und von dem warmen Bauteil und seiner> Umgebung.
Wenn er die Bilder gemacht hat,braucht er nur noch einen Scanner mit
entsprechender OFR-Software (Optical Fault Recognition)
Nein der Kurzschluss ist hinter dem MOSFET der wird nur warm wegen dem
Kurzschluss.
Aber so wird das garantiert nichts. Du brauchst ein Labornetzteil um 3A
bei ca1.5V bis 2V einzuspeisen. Kurzschlüsse sucht man mit 5 ..6 W
Verlustleistung.
Suche nach Cs die heiss werden und zwar soheiss dass du dir Finger
verbrennt.
Eigentlich habe ich aber schon zu viel verraten schließlich lebe ich
seit 10 Jahren davon solche Sachen zu reparieren.
Es ist gut dass du mittlerweile gemerkt hast wieviel Mist du gemessen
hast. Aller Anfang ist schwer. Wer misst misst Mist.
Ich gehe übrigens jetztzerst mal in den Urlaub. Von mir gibt also keine
Hinweise mehr.
Thomas
Hallo Thomas,
ich danke für die Tips! Und ich wünsche einen angenehmen Urlaub!
Habe mittlerweile das Motherboard im Visier. Habe noch ein paar
Hochlastwiderstände gefunden und diese an den Versorgungsstecker für
die Karte gehängt (natürlich ohne Karte) Es ergibt sich folgendes Bild:
47Ohm und Motherboard gibt Strom bei 19V am Stecker, desgleichen bei
23Ohm. Bei 12Ohm bleibt die Spannung auf 1V hängen und Strom kommt
entsprechend (wenig). Wenn ich die Last erst nach dem Einschalten
anklemme, dann bleiben die 19V und ordentlich Strom fließt. Leider kann
ich den Widerstand nicht so lange dranlassen, um zu sehen, ob sich das
später noch mal abschaltet. Aber es scheint echt das Motherboard zu
sein.
Im Umfeld des Steckers messe ich erst mal keine Schlüsse, aber es
scheint ja der Einschaltstrom zu sein, den irgendein Teil nicht mag.
Habe den Akku übrigens bei den Messungen nicht angesteckt.
So und nun muß ich erst mal wieder denken...
Gruß Rainer