Was habt ihr für das Drucken eurer Abschlussarbeiten bezahlt?

Gast #4376702
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Für die Guten zur Abgabe 60€ für drei Exemplare, glaube ich. Kann das 
sein? Ich bin nicht mehr sicher. Mit gutem Papier, Bindung und teilweise 
in Farbe.
Das Geld sollte man doch während der Arbeit in ein paar Tagen verdient 
haben. Außerdem kosten Bücher teilweise noch mehr.
#4376705
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Gar nichts habe ICH dafür bezahlt. Das hat das Unternehmen übernommen, 
bei dem ich die Arbeit geschrieben hatte.
Wenn man da nett nachfrägt... ;-)

Ansonsten hielten sich die Kosten ziemlich in Grenzen. Pro Exemplar 
(Farbe, ~100 Seiten, Klebebindung) waren es zwischen 10 und 15 Euro oder 
so.

Sag doch erst mal, was für dich denn ein "ziemlich teurer Spaß" ist.
Gast #4376719
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Juicy Cawk schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Für die Guten zur Abgabe 60€ für drei Exemplare, glaube ich. Kann das
>> sein?
>
> Wahrscheinlich eher 60€ pro Exemplar.
Das definitiv nicht. Es können auch 80€ gewesen sein. Genau weiß ich das 
nicht mehr. Die 'billigen' Exemplare habe ich kostenlos im Institut 
gedruckt und gebunden.
Gast #4376722
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Ich hab für zwei Ausgaben 60 Euro bezahlt. Ca. 100 Seiten pro Exemplar 
komplett in Farbe gedruckt, auch wenn nicht alles farbig war. War aber 
kein schrottiger Copyshop, wo die hälfte der DIN A4 Seite nachher 
verklebt ist und kaum noch was überrig bleibt an Breite, sondern eben 
auch nach dem Kleben noch DIN A4 Breite.
Gast #4376737
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Ich hatte Hardcover, Klebebindung, ... und so 80 Seiten. Habe ca. 
20€/Stück gezahlt. Davon waren ca. 20% Seiten mit Farbe.

Kleiner Tipp: Ich bin zu einem kleinen/mittleren Copy-Shop gegangen, der 
nicht unmittelbar in der Nähe der Uni war. Verglichen mit den Angeboten 
Online war er deutlich billiger.
#4376749
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Du solltest auch durchaus die Preise vergleichen bzw. dir ein Angebot 
erstellen lassen.

Als Warnung:
Ein Copyshop wollte mich - damals noch als Schüler - ziemlich übers Ohr 
hauen. Es sollten drei Plakate gedruckt werden, jeweils ca. A0. Der 
Preis orientierte sich daran, ob es farbige Grafiken sind und wieviel 
Prozent der Papierfläche bedruckt werden usw.. Zuerst wurde mir ein 
extrem teures Angebot gemacht. Da ich mich zuvor aber grob informiert 
hatte, hab ich mal nachgefragt... Nach und nach kamen ein paar 
"Irrtümer" im Angebot zum Vorschein (zuviel bedruckte Fläche berechnet 
etc.).
Letztendlich habe ich dann dankend abgelehnt.
Gast #4376765
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Jörg W. schrieb:
> Eine Nachtschicht am Typenraddrucker. ;-)

Jepp ;)

Nadeldrucker und Endlospapier. 3x 125 Seiten, danach manuell vereinzeln 
und mit so einer altmodischen Presse binden.

In der Firma gemacht, keine Kosten außer einen Samstag Nachmittag 
Freizeit.

EDIT: Das war unter CP/M, die komplette Arbeit hat auf eine 5,25" 
Diskette gepasst, gerade so.

Mfg, Wolle
Gast #4376845
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160€-180€ für einen Wisch, den eh niemand genau lesen wird und wo du 
nachher nur einen popeligen M.Sc. bekommst?

Ich habe für die Bachelorarbeit auch 80€ bezahlt. Aber zu dem Zeitpunkt 
war das für mich etwas ganz neues und ich hab es gerne gezahlt.

Für die Studien- und Masterarbeit war mir dann doch jeder Cent zu viel. 
Ich hab die Arbeiten auf 80g/m² Büropapier gedruckt und die günstigste 
Klebebindung gewählt. Hat mich ~20€ gekostet. Ist meiner Meinung nach 
immer noch zuviel.
#4376918
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Juicy Cawk schrieb:
> Walter T. schrieb:
>
>> 200 Exemplare,
>
> Hast du die in der Fußgängerzone verteilt?

Nein, aber das wäre eine Möglichkeit, ein paar Restexemplare 
loszuwerden. 50 wurden für die Einlagerung für die Deutsche 
Nationalbibliothek benötigt, 50 wollte mein damaliger Chef zum 
verschenken an befreundete Lehrstühle, 20 ich zum Verschenken an 
Kollegen, Eltern, Freunde. Und dank der Staffelpreise der Druckerei 
kosteten 200 Exemplare weniger als 20 Euro mehr als 120 Exemplare.

Ich bin auch sehr froh, alles in schwarz-weiß illustriert zu haben. 
Neben den niedrigeren Druckkosten wirkt das Ganze auch deutlich 
seriöser.
Gast #4376947
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> Was habt ihr für das Drucken eurer Abschlussarbeiten bezahlt? Ich finde,
> dass das ganze ein ziemlich teurer Spass ist. Vorallem, wenn man noch
> drei Exemplare drucken lassen muss. Das was der Studentengeldbörse da
> abverlangt wird kann schon ordenlich sein.
???
Sorry, aber das ist mit einer der bescheuertesten Threads seit Jahren.
Nach Deiner Abschlußarbeit bist Du fertig und Fachkräftemangel sei Dank 
hast Du dann hoffentlich bald einen fett bezahlten Job ?!
Wie man sich da über Kleinigkeiten aufregen kann ist mir völlig unklar.
Du hast offenbar noch nie gearbeitet.

> Bei meiner Bachelorarbeit waren es etwas mehr als 110€ für drei bei
> meiner Masterarbeit werden es wahrscheinlich 160€ bis 180€ werden,
> vielleicht noch mehr.
Wenn Dir das alles zu teuer ist und Du Dir das finanziell nicht leisten 
kannst, hättest Du Dir nach der Bachelorarbeit einen Job suchen sollen 
anstatt weiter zu studieren.
Kauf Dir einen Laserdrucker und mach die Arbeit doch selber, wenn Dir 
alles zu teuer ist! So einfach ist das - selber machen.
Gast #4376968
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Bei mir waren es ca. 0,06€ pro Seite bei 4 Stück à 140 Seiten.
Zum Großteil waren es s/w Seiten. Für die paar Seiten mit bunten 
Grafiken gab's einen kleinen Aufschlag (6ct statt 5ct). Ob nun Farbseite 
oder s/w - kommt ja heutzutage beides aus dem selben Drucker/Kopierer.
Die Leimbindung mit "Folieneinband" (vorne klar und hinten grau) und den 
abschließenden Zuschnitt auf A4 gab's für lau (der Druck erfolgte auf 
Bögen, die ein klein wenig gröer als A4 waren).

Man muss einfach mit den Leuten im Copyshop reden, die Kalkulation für 
die Preislisten beruht eher auf dem worst-case (ganzseitige Fotos und 
Bilder). Bei einer Arbeit lassen die durchaus mit sich reden.
Gast #4376976
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Ach ja, das war die Diplomarbeit. Die Studienarbeit vorher war umsonst. 
Der Lehrstuhl hat Drucker, Papier, eine Folie für vorne und einen Karton 
für die Rückseite bereitgestellt. Dazu einen großen Hefter und Klebeband 
für den Rücken und fertig war das Ganze.

Irgebdwelche Hardcover, Leineneinbände o.ä. sind absolut überflüssig. 
Die stören eher beim schnellen durchblättern...
Gast #4376983
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In einem random Copyshop selbst erstellt

Umfang: ca. 120 DIN-A4 Seiten pro Exemplar,
Qualität: in Farbe mit Farb-Laserdrucker 600 dpi, jeweils einseitig 
bedruckt
Bindung: Hardcover, Klemm-Bindung
Anzahl: 3 Exemplare
Gesamtpreis: 108 EUR

Die 3 Klemmbinder haben insgesamt ca. 60 EUR gekostet. Den Farbausdruck 
hätte ich im Druckerlabor der Hochschule machen sollen. Das wäre 
deutlich günstiger gewesen, da der Ausdruck von Abschlussarbeiten vom 
Fachbereich subventioniert wird.

Naja, shit happens. Bin dennoch stolz auf die Arbeit und habs gerne 
bezahlt :)
Gast #4377710
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Ich hab meine Diplomarbeit auf einem HP Deskjet (keine Ahnung, welches 
Modell, den gibts nicht mehr) selber ausgedruckt. So um die 120 Seiten. 
4 mal.

Der ist fast zwei Tage gelaufen. Weil für die Diplomarbeit hat es dann 
schon die höchste Qualitätsstufe sein dürfen.

Das hat einen Satz Patronen (1x schwarz, 1x Farbe) und eine Packung 
100g-Papier gekostet. Das Binden hat glaube ich 30€ gekostet. 3x binden 
lassen, für mein Exemplar reicht mir ein Ordner. Ich hab so eine 
Klebebindung machen lassen, in einem örtlichen Schreibwarengeschäft.

Also werde ich in Summe wohl gute 70-80€ hingeblättert haben. Das war 
2007. Heute müsste man vermutlich 100€ rechnen.
#4378889
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Hab Bachelor- und Masterthesis jeweils in einem anderen Betrieb 
geschrieben, hab bei beiden höflich gefragt ob ich den Büro(farb)drucker 
nutzen kann, und die Antwort war jedes Mal ja -> die Thesis ist ja 
schließlich auch für den Betrieb.

Ich hab aber mein eigenes Papier benutzt.

Dann nur noch in den Copyshop zum Binden, ich glaub das waren 20-30 € 
für drei Exemplare (Hardcover).
Gast #4379121
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~120 Seiten (~40 farbig) letzte Woche für 20€/Exemplar mit Bindung und 
90g Papier im Uni Shop.

Meine Bachelor Arbeit war teurer. Ich glaube irgendwas um 35€/Exemplar 
bei ~80 Seiten (keine Ahnung wie viele farbig aber ich meine <50%) in 
einem Copy Shop.
#4379525
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Was ich fürs Drucken bezahlt habe, weiß ich nicht mehr, den Löwenanteil 
damals habe ich aber ohnehin spendiert, um die Arbeit vorher von einem 
professionellen Schreibbüro Korrektur lesen zu lassen. Das kam damals so 
um die 160,- DM, wenn ich mich richtig erinnere (2,- DM pro Seite). 
Keine Ahnung, was das heute kostet, es ist aber meist gut angelegtes 
Geld. Nicht nur, dass man die eigenen Flüchtigkeitsfehler auch beim 
x-ten Mal lesen noch gerne überliest und man gelegentlich auch Fehler 
macht, bei denen man Stein und Bein schwören möchte, dass es keine sind; 
ein guter Profi wird Dir auch noch Tipps zu Layout und Typographie 
geben, etwa zum Trennen und zu Zeilenumbrüchen besonders im Zusammenhang 
mit Zahlen und Eigennamen, welche Trennstriche wo zu verwenden sind und 
so weiter. Solchen vermeintlichen Kleinigkeiten sind es oft, die die 
Arbeit professionell aussehen lassen oder eben nicht.

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