Hi,
ich will mir einen Computer kaufen. Ich will mir den Computer selber
zusammen basteln. Mir ist die Wärmepaste etwas unheimlich. Braucht man
die dann einfach nur auf die CPU schmieren und dann den Kühler
draufsetzen? Hat die Wärmeleitpaste auch eine leicht klebende Wirkung?
Wenn ich mir ein Board raussuche, was mir sympathisch ist, passt dann in
der Regel jede CPU drauf? Muss man auch darauf achten, dass der zum
CPU-Kühler passende Ventilator auch in das Gehäuse dann reinpasst?
Anfänger schrieb:> Muss man auch darauf achten, dass der zum> CPU-Kühler passende Ventilator auch in das Gehäuse dann reinpasst?
Nein. Wenn der Lüfter nicht dort hineinpasst, dann baut man ihn statt
der Festplatte ein.
Anfänger schrieb:> Hi,> ich will mir einen Computer kaufen. Ich will mir den Computer selber> zusammen basteln. Mir ist die Wärmepaste etwas unheimlich. Braucht man> die dann einfach nur auf die CPU schmieren und dann den Kühler> draufsetzen? Hat die Wärmeleitpaste auch eine leicht klebende Wirkung?
Ja, genau. Und nur so viel nehmen, dass ein dünner(!) Film zwischen
Prozessor und Kühlkörper ist. Sinn und Zweck ist das Vermeiden von
Luftspalten zwischen den Teilen, denn Luft leitet Wärme sehr schlecht.
Die Paste leitet im Vergleich zu Kupfer auch schlecht, aber immer noch
10000 mal besser als Luft. Daher nur einen DÜNNEN Pastenfilm haben.
> Wenn ich mir ein Board raussuche, was mir sympathisch ist, passt dann in> der Regel jede CPU drauf?
Nein. Was draufpasst, steht dabei. Empfehlung: auf die Seite des
Mainboardherstellers gehen und Handbuch herunterladen. Da oder in einer
separaten Kompatibilitätsliste stehen die passenden Prozessoren drin.
> Muss man auch darauf achten, dass der zum> CPU-Kühler passende Ventilator auch in das Gehäuse dann reinpasst?
Bei großen Kühlern kann das ein Problem sein. Die Boxed-Kühler der
Hersteller sind eher unkritisch.
fchk
Anfänger schrieb:> Braucht man die dann einfach nur auf die CPU schmieren und dann den> Kühler draufsetzen?
Ja, so ungefähr. Dünn auftragen. Schau dir halt ein YouTube-Video dazu
an.
> Hat die Wärmeleitpaste auch eine leicht klebende> Wirkung?
Warum willst du das wissen?
> Wenn ich mir ein Board raussuche, was mir sympathisch ist, passt dann in> der Regel jede CPU drauf?
Nein, die Sachen müssen zueinander kompatibel sein.
> Muss man auch darauf achten, dass der zum> CPU-Kühler passende Ventilator auch in das Gehäuse dann reinpasst?
Ja.
Anfänger schrieb:> Hat die Wärmeleitpaste auch eine leicht klebende Wirkung?
Nein
Anfänger schrieb:> Braucht man> die dann einfach nur auf die CPU schmieren und dann den Kühler> draufsetzen?
Festschrauben wäre nicht schlecht ;)
Anfänger schrieb:> Wenn ich mir ein Board raussuche, was mir sympathisch ist, passt dann in> der Regel jede CPU drauf?
Nein. Und deswegen gibts auch Bezeichnungen für Sockel. Ein i5-6xxx
passt halt nur auf Boards mit 1151 Sockel, ein FX-8350 nur auf einen
AM3+.
Anfänger schrieb:> Muss man auch darauf achten, dass der zum> CPU-Kühler passende Ventilator auch in das Gehäuse dann reinpasst?
Was ist das bitte für eine Frage? Wenn er zu hoch ist, ist er zu hoch...
Was hat diese Anfrage erstens in diesem Forum und zweitens im Bereich
Analogtechnik zu suchen?
Wer zu dämlich ist, die Frage richtig einzuordnen, ist wohl auch zu
dämlich die Komponenten eines Computers so auszuwählen dass alles
zusammen passt und der Computer hinterher das leistet was erwartet
wurde.
Anfänger schrieb:> Hi,> ich will mir einen Computer kaufen. Ich will mir den Computer selber> zusammen basteln.
Wenn zum Motherboard eine Beschreibung bei ist, dürfte das mit
etwas technischem Verständnis machbar sein.
> Mir ist die Wärmepaste etwas unheimlich.
Von Conrad gibts eine Hochleistungspaste, die sehr zu empfehlen ist.
Normale Paste kann schon mal schlapp machen.
> Braucht man> die dann einfach nur auf die CPU schmieren und dann den Kühler> draufsetzen?
Genau so. Die Kühlkörperverriegelung kann bei einigen Typen ein
bisschen widerspenstig sein.
> Hat die Wärmeleitpaste auch eine leicht klebende Wirkung?
Wie Hautcreme, aber einziehen tut die Paste nicht. Wie klebrige
Schmiere halt.
Ein Teil der Paste quetscht sich zwischen der CPU-Kupferplatte
und dem Kühlkörper sowieso vorbei.
Man sollte daher damit sparsam sein, also etwa eine Messerspitze ist
meist ausreichend.
> Wenn ich mir ein Board raussuche, was mir sympathisch ist, passt dann in> der Regel jede CPU drauf?
Welche CPU drauf passt steht in der Boardbeschreibung.
Netzteil und Ram-Riegel müssen auch passen.
> Muss man auch darauf achten, dass der zum> CPU-Kühler passende Ventilator auch in das Gehäuse dann reinpasst?
Oder man nimmt gleich ein Tower-Gehäuse, wo es wahrscheinlich immer
passt.
Anfänger schrieb:> Hat die Wärmeleitpaste auch eine leicht klebende Wirkung?
Ja. (Adhäsion) Läuft auch bei senkrecht montiertem Kühlkörper
nicht weg.
Bei Gehäuselüftern sollte man übrigens die grösstmögliche Ausführung
verbauen. Die können langsamer drehen als kleinere und verursachen
deshalb weniger Lärm.
Anfänger schrieb:> ich will mir einen Computer kaufen.
Ganz schlechter Zeitpunkt.
Google und die NASA haben gerade erfolgreich einen Quantencomputer
gebaut. Damit ist jeder Computer, den du heute kaufst, in ein paar
Wochen nichts mehr wert. Warte besser bis nach Weihnachten, dann gibt es
die ersten Quantencomputer bei Mediamarkt als Sonderposten.
Jan schrieb:> A. K. schrieb:>> Warum?>> Warum fragst du?
Er hat bestimmt noch einige Kisten voll Leistungstransistoren übrig für
die CPU zum einlöten??? Wenn der TS Anfänger (Gast) mal bei Alternate.de
seine Teilepreise addiert hätte, wäre ihm evtl. aufgefallen, daß er für
dieses Geld schon einen billigen, gebrauchen, FUNKTIONIERENDEN PCs
finden könnte?
Abgesehen vom speziell gewünschten Lerneffekt oder der Zusammenstellung
von ganz spezieller Hardware für spezielle Anwenudngen (die es so nicht
fertig zu kaufen gibt), halte ich das Zusammenbasteln von Computern
heute für absolute Zeitverschwendung.
Jeder 0815-Kaufhaus-PC leistet heute ein Mehrfaches dessen, was der
Normaluser mit Word und Youtube abrufen kann.
Will niemandem den Spaß verderben, aber wer auf seine Zeit achten muss
...
oszi40 schrieb:> dieses Geld schon einen billigen, gebrauchen, FUNKTIONIERENDEN PCs
Man bekommt noch immer beim selber bauen entweder mehr Leistung für
gleich viel Geld, oder günstiger weg bei gleich viel Leistung.
Zudem würde ich keinen gebrauchten kaufen.
Nemesis schrieb:> Normale Paste kann schon mal schlapp machen.
Blödsinn. Ordentliche Silikonpaste wird sogar in Industrie-Anwendungen
genutzt. Den ganzen Pasten-Hype gibt's nur bei den PC-Schrauber-Kindern.
www.hardwareversand.de
==> Guter Konfigurator (der weiss, auf welches Board welche CPU gehört),
und für 20€ bauen die einem das Wunschsystem auch zusammen.
Random .. schrieb:> und für 20€ bauen die einem das Wunschsystem auch zusammen.
Aber wie. Da wird im Akkord ge-schraubt (-pfuscht).
Da ist das Mainboard gerne mal nur mir 3 Schrauben fest, oder der
Kühlkörper verkantet, vie zuviel Wärmeleitpaste drauf, ...
Nicht dass ein unbedarfter das zu Hause nicht auch verpfuschen kann.
Hein schrieb:> Blödsinn. Ordentliche Silikonpaste wird sogar in Industrie-Anwendungen> genutzt. Den ganzen Pasten-Hype gibt's nur bei den PC-Schrauber-Kindern.
Zumal bei einem ordentlichen Lüfter die ordentliche Paste auch gleich
dabei ist. Da muss man nichts extra kaufen.
Der Zusammenbau eines PC ist, wenn man einmal die passenden Komponenten
zusammen hat, kein grosses Problem, man sollte aber jemanden dabei
haben, der das schon ein/zweimal gemacht hat und die kleinen Kniffe
weiß. Am besten hat man auch noch ein paar der US-Schrauben vorrätig und
ein paar Slotbleche. Ein paar Kabelbinder können auch nicht schaden.
Operator S. schrieb:> Man bekommt noch immer beim selber bauen entweder mehr Leistung für> gleich viel Geld, oder günstiger weg bei gleich viel Leistung.
Stimmt nicht. Aus Einzelteilen ist es immer teurer als ein Komplett-PC.
Zudem kriegt man da noch ein BS dazu.
In der c't 25/2015 ist ein schöner Beitrag über die Zusammenstellung
eines Wunsch-PC.
michael_ schrieb:> Aus Einzelteilen ist es immer teurer als ein Komplett-PC.
^^^^^
Dieses immer stört mich, denn leider ist meine Erfahrung, dass ein
selbstbau günstiger ist, als der komplett PC.
Ich bin aber daran interessiert, einen PC komplett kaufen zu können, der
nicht überteuert ist. Besonders im Garantiefall, da man alles
zurückschicken kann, statt zuerst das defekte Bauteil zu ermitteln.
Wenn ich also für gleich viel Leistung weniger Geld ausgeben könnte +
alles fixfertig zu mir kommt, dann gibt es wirklich keinen Grund mehr
das selber zu machen. Kannst du mir ein Beispiel geben?
Thomas B. schrieb:> Kauf ein Umbau- oder Tuning Kit und spar dir die Arbeit.> Dann noch Netzteil, Laufwerke und Gehäuse drumrum und gut is.>> http://www.reichelt.de/AS-200522/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=141986&artnr=AS+200522&SEARCH=umbau+kit+pc
Der Minuspunktegeber scheint keinen wirklichen “PLAN“ zu haben.
Mit selbstgebauten PC´s kommt man immer günstiger weg.
Und vor allem weiß man was drin steckt.
Und die Leistung ist generell auch höher als bei einem fertigen PC
gleicher Preisklasse
Mann kann auch das alte Gehäuse (wenn vorhanden) und andere
Komponenten weiter benutzen.
Ich würde mein altes Big-Tower Gehäuse nie hergeben.
Aber ob ich mir Mainbord, CPU, Kühler und RAM einzeln kaufe,
oder als Tuning Kit, macht wirklich keinen großen Unterschied.
michael_ schrieb:> Aus Einzelteilen ist es immer teurer als ein Komplett-PC.> Zudem kriegt man da noch ein BS dazu.> In der c't 25/2015 ist ein schöner Beitrag über die Zusammenstellung> eines Wunsch-PC.
Stimmt leider nicht.
Operator S. schrieb:> Dieses immer stört mich, denn leider ist meine Erfahrung,
Rechne selbst CPU+RAM+Board+Netzteil+Gehäuse+W7+Monitor=???€
Was kostet ein gebrauchter mit frischem Betriebssystem? Vergleiche z.B.
http://www.notebooksbilliger.de/angebote Sicher gibt es Leute, die einen
leistungsfähigeren oder speziellen PC brauchen, aber 80% der User
schreiben nur Mails und surfen. Dafür reicht ein gebrauchter mit
frischer, schneller HD.
Thomas B. schrieb:> Mann kann auch das alte Gehäuse (wenn vorhanden) und andere> Komponenten weiter benutzen.> Ich würde mein altes Big-Tower Gehäuse nie hergeben.
Wenn du deinen alten Kram so einrechnest, hast du allerdings Recht.
Davon war aber nicht die Rede.
>> Mann kann auch das alte Gehäuse (wenn vorhanden) und andere>> Komponenten weiter benutzen.
WENNNNNNN sie mechanisch passen. DDR1-RAM kannst Du wegwerfen, NT auch.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ein Selbstbau fast immer teurer
wird, weil man meist doch die Markenteile einbaut.
Dazu kommen dann noch ein paar Extras, die in einem Fertig-PC nicht
verbaut sind zB: SSD, Netzteil mit Kabelmanagement, Gehäuselüfter,...
Ich würde mir aber trotzdem nie wieder einen Fertig-PC kaufen, weil ich
bei meinem Eigenbau weiß, welche Teile ich eingebaut hab und ich
jederzeit Ersatz dafür bekomme.
Ich schau immer auf:
- großes Gehäuse (leichter Einbau und Umbau)
- Netzteil mit Kabelmanagement (sieht sauber aus und leichter Wechsel)
- größter passender CPU Lüfter (die drehen langsamer <500 U/min)
huch schrieb:> Was ist der Unterschied zwischen> http://www.computermax.de> und> http://www.gebrauchtcomputer24.de/>> Laut Impressum ist es die selbe Adresse.
Hättest Du genauer hin geschaut, wäre Dir aufgefallen:
Computermax = Filial-Verkauf
Gebrauchtcomputer24 = Online-Verkauf
Aber aus Faulheit lieber im Forum fragen.
michael_ schrieb:> Operator S. schrieb:>> Man bekommt noch immer beim selber bauen entweder mehr Leistung für>> gleich viel Geld, oder günstiger weg bei gleich viel Leistung.>> Stimmt nicht. Aus Einzelteilen ist es immer teurer als ein Komplett-PC.
So pauschal sind beide Aussagen Unsinn. Ich habe meinen PC selbst aus
Einzelkomponenten aufgebaut und dabei satte 200 Euro gespart gegenüber
einem Komplett-PC mit exakt den gleichen Komponenten. War eher nahe dem
oberen Ende der Leistungsskala und für Gaming gut geeignet, aber ohne
Modding und derlei.
> Zudem kriegt man da noch ein BS dazu.
Auch mit einem Windows für 30 Euro aus der Bucht ist die Ersparnis in
meinem Fall erheblich.
> In der c't 25/2015 ist ein schöner Beitrag über die Zusammenstellung> eines Wunsch-PC.
Und auch ganz unterschiedliche Meinungen darüber, ob (und vor allem für
wen) ein Selbstbau sinnvoll ist oder nicht.
123 schrieb:> Ich schau immer auf:> - großes Gehäuse (leichter Einbau und Umbau)> - Netzteil mit Kabelmanagement (sieht sauber aus und leichter Wechsel)> - größter passender CPU Lüfter (die drehen langsamer <500 U/min)
Letzendlich hängen Punkt 1 und Punkt 3 auch zusammen. In ein großes
Gehäuse passen auch große Lüfter und große Kühlkörper. Generell ist es
einfacher, damit einen leisen PC zusammenzubauen als mit einem sehr
beengten Gehäuse, wo einerseits der Lufstrom stärker begrenzt ist,
andererseits nur kleinere hoch drehende Lüfter reinpassen.