Sensor für Trinkblase

Gast #4383114
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Hallo,
Ich würde mir gerne einen Sensor für meine Trinkblase bauen. Da ich ihn 
zum Fahrrad fahren im Rucksack gebrauchen werde stellen sich 
verschiedene Herausforderungen da ich dann zB keinen drucksensor nutzen 
kann , da sich die wassersäule ständig ändert.
Hat hier jemand spontan eine Idee für eine möglichst einfache und 
kostengünstige Lösung?
Meine grobe Idee war einen Schlauch oÄ dort reinzulegen , der mittels 
einem oder mehreren Stromkreisen ermittelt wo gerade das Wasser ist , da 
dort ein Kurzschluss sein wird.
Die Bedingung ist halt dass dieser Schlauch auch elastisch ist.
Gibt es einen Bau Satz den ich verwenden könnte?
LG
#4383127
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Was willst du denn ermitteln?
Das Volumen?

Kannst du den dynamisch nach Lage und Füllstand verändernden 
Zusammenhang zwischen Füllhöhe und Volumen in dem Beutel matematisch 
modellieren?
Die Füllhöhe in so einem Beutel ist doch immer so um die 80-90%, nur 
seine Kubatur ändert sich ständig.

Camelbag bietet Volumenstrommesser an. Da kann man leicht subtrahieren: 
2l eingefüllt, 1 l rausgelaufen, macht 1 l verbleibend.
Gast #4383132
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Wird alles so nicht gehen, da die Trinkblase ihre Form abhängig von dem 
was sonst im Rucksack ist völlig nichtreproduzierbar ändert. Also kannst 
du von der Füllhöhe schlecht auf den tatsächlichen Inhalt schliessen, 
allenfalls sehr grob.
Der einzig mögliche Weg, der mir einfällt wäre den Durchfluss am 
Trinkschlauch messen.
Problem: Das Teil muss gereinigt werden können und lebensmittelecht 
sein.
#4383290
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Wenn das Ding leer ist und Du hast noch Durst: Zu schnell zu viel 
getrunken.
Ist es bei Ankunft noch voll, hast Du zu wenig getrunken oder bist zu 
wenig gefahren.

Früher hatte die Trinkflasche am Fahrrad einen transparenten Streifen, 
da konnte man sehen wieviel man dabei hat.
Ausserdem merkt man es am Gewicht wenn man die Pulle aus dem Halter 
reisst.
Persönliche Seite #4383941
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Oliver S. schrieb:
> Ausserdem merkt man es am Gewicht wenn man die Pulle aus dem Halter
> reisst.

Die Blase wird in einem Rucksack getragen und über einen Nuckelschlauch 
entleert, was auch dem Freizeitradler beim Sonntagsausflug die wichtigen 
Sekunden einspart, die über Niederlage oder den zweiten Siegerplatz 
entscheiden könnten. Merke: Ankommen ist alles.
#4385652
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Die Blase wird in einem Rucksack getragen und über einen Nuckelschlauch
> entleert, was auch dem Freizeitradler beim Sonntagsausflug die wichtigen
> Sekunden einspart, die über Niederlage oder den zweiten Siegerplatz
> entscheiden könnten. Merke: Ankommen ist alles.

Dann wäre eine einfache Füllstandskontrolle ab einem Minimum
doch eine Option...

Auch wenn sie ungenau ist, weil die Blase immer auf den Rücken
drückt, kann man doch sicher über 2 Kontakte (die müssen eben
wasserdicht sein) feststellen, ob die Flüssigkeit des öfteren
schon unter einen Wert geht...

Dann piept oder blinkt es eben, aber man weis, dass die
Flüssigkeit zu Ende geht...
(Firma: Messtechnik Mittelstand) #4385691
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Das Problem lässt sich einfach mit einem biologischen Drucksensor lösen. 
Der müsste bei Dir auch irgendwo schon rumliegen!
Einfach den Druck Deiner, Körper eigenen, Blase mit der, aussen 
angebrachten, Blase in Beziehung setzen.
Ist jetzt mathematisch nicht so extrem, schafft jeder kleine MC. Gibt 
aber bestimmt schon ne APP dafür.

Guten Morgen
Schandau
Gast #4385822
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Hast du schon mal an Ultraschall gedacht? Die Grenzfläche zwischen Blase 
und Luft gibt ein gutes Echo. Mit Ultraschalltomographie läßt sich die 
Form der Blase ausmessen und dann das Volumen rechnerisch bestimmen.

Ob die Lösung dann noch als "kostengünstig" durch geht, hängt von der 
Bezugsgröße ab.
#4386514
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Dirk S. schrieb:
> Das Problem lässt sich einfach mit einem biologischen Drucksensor lösen.
> Der müsste bei Dir auch irgendwo schon rumliegen!
> Einfach den Druck Deiner, Körper eigenen, Blase mit der, aussen
> angebrachten, Blase in Beziehung setzen.

Bringt aber keinen Fortschritt für den TE!

Petr schrieb:
> Durchfluss am Schlauch messen und damit auf den Füllstand schließen?

Wäre die beste Idee, und auch die effizienteste...

Wolfgang schrieb:
> Hast du schon mal an Ultraschall gedacht? Die Grenzfläche zwischen Blase
> und Luft gibt ein gutes Echo. Mit Ultraschalltomographie läßt sich die
> Form der Blase ausmessen und dann das Volumen rechnerisch bestimmen.

Sicher möglich, aber dann brauchst Du einen Rechner und diverses
"kostenintensive" Schnickschnack...

Durchfluss messen wirds am billigsten bringen!
#4387911
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Rufus Τ. F. schrieb:
> ... was auch dem Freizeitradler beim Sonntagsausflug die wichtigen
> Sekunden einspart, die über Niederlage oder den zweiten Siegerplatz
> entscheiden könnten. Merke: Ankommen ist alles.

Ich hab auch schon lange so ein Teil und gerade bei längeren Touren ist 
es von unschätzbarem Vorteil. Man trinkt mit dem fast neben dem Mund 
baumelnden Schlauch deutlich mehr als mit einer Trinkflasche. An warmen 
Sommertagen reichen die 2L z.B. ca 30km. Man ist aber nicht so 
ausgetrocknet, als wenn man die selbe Strecke mit 0,25L Trinkflasche 
absolviert. Mir ist es noch nie passiert, daß ich während einer Tour 
eine Pinkelpause machen musste, sprich: Ich hab noch nie zu viel 
getrunken. Das wäre aber vermutlich auch nicht problematsich, zu wenig 
trinken ist da schon eher ungünstig. Wenn man erst Durst verspürt ist es 
eigentlich schon zu spät.

Ausserdem: Da das Gewicht von 2L Flüssigkeit plus Rucksack deutlich über 
den ,25L Trinkflasche plus Kunststoff liegt behaupte ich mal, daß der 
Gewichtsvorteil die Zeit, die ich für das Angeln der Trinkflasche 
aufwende wieder kompensieren, wenn nicht gar überkompensieren, wird.

Zum Fragesteller: Aus meiner Sicht ist so etwas nur über einen 
Durchflussmesser wirklich machbar. Da gibt es einige 
Lebensmittelzugelassene.
Gast #4390822
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Christian B. schrieb:
> An warmen Sommertagen reichen die 2L z.B. ca 30km.

Säufst du oder machst du Sport?
2l Reichen mir für eine 5h Wandertour mit 1000hm im Auf und Abstieg.

Christian B. schrieb:
> Ich hab noch nie zu viel
> getrunken. Das wäre aber vermutlich auch nicht problematsich, zu wenig
> trinken ist da schon eher ungünstig.

Siehe: 
http://www.zeit.de/sport/2015-07/triathlon-frankfurt-wasser-hyponatriaemie

Es gibt übrigens auch 0,5, 0,7 und 1l Flaschen. bis zu 2 kann man an den 
Rahmen des Fahrrads anbringen, dann spart man sich sogar den Rucksack.

Das beste isotonische Getränk ist sowiso das Weissbier danach. Kann ja 
auch alkoholfrei sein.
#4391037
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Der Andere schrieb:
> Säufst du oder machst du Sport?
> 2l Reichen mir für eine 5h Wandertour mit 1000hm im Auf und Abstieg.

nuja, wandern ist Anstrengungsmäßig dann doch etwas anderes als mit nem 
CC Bike durchs Gehölz zu sausen. Man könnte es auch (sehr) schnelles 
Radwandern nennen, halt auf teilweise Asphalt und teilweise Wald- sowie 
ausgewaschenen Schotterwegen.

Natürlich gibt es auch größere Flaschen, aber ich persönlich trinke viel 
weniger, wenn ich erst die Flasche aus dem Halter fischen muss und sie 
dann die ganze Zeit festhalte. d.h. auf Schotterwegen kommt hier nur 
anhalten in Betracht. Den Schlauch indeß hab ich mir innerhalb von 2 sec 
geangelt und in den Mund geschoben und kann sofort wieder mit beiden 
Händen am Lenker weiterfahren.  Da es viel einfacher ist trinkt man halt 
mehr. (oder häufiger kleinere Mengen)
Gast #4391060
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Christian B. schrieb:
> nuja, wandern ist Anstrengungsmäßig dann doch etwas anderes als mit nem
> CC Bike durchs Gehölz zu sausen.

Pfft, aussre dass du im Gehölz illegal unterwegs bist (zumindest in 
BaWü) und dein Erscheckungsfaktor für Ruhe suchende Wanderer größer ist 
beim sausen macht das wohl wenig Unterschied. Ich rede nicht vom 
Spazieren gehen sondern Bergwandern / Bergsteigen.

Ach so, beim Gehen werden deutlich mehr unterschiedliche Muskeln 
beansprucht als auf dem Rad, ist also für die Knie und Hüftmuskulatur 
besser.

Deine 30km entsprechen ca. 1,5h. Wenn du in 1,5h 2 l säufst wären das in 
6h 8l.
Das ist aller weit jenseits von "gesund".
#4391163
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Ich verstehe die Problematik nicht:
Hast du Durst, trinkst du
Hast du keinen Durst, trinkst du nicht
Hast du Durst aber kein Wasser mehr, hast du Pech.

Ich verstehe dein Vorhaben nicht. Wenn du wenig Wasser hast, trinkst du 
dann einfach nicht? Und wenn du viel Wasser hast säufst du dann auf 
Teufel komm raus?

Also ich habe damit noch nie Probleme gehabt, du bist der erste der den 
Füllstand messen will. Guck doch einfach mal zwischendurch nach. Dafür 
musst du nicht mal den Rucksack öffnen, sondern einfach nur auf den 
Rucksack von außen drücken und den Füllstand/Gewicht schätzen. Probiers 
mal aus.

Wenn schon Messtechnik, dann solltest du dir noch n PV-Panel auf den 
Rücken schnallen, damit du die Akkus über Grünen Strom wieder laden 
kannst.
#4391247
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Manchmal raffe ich es einfach nicht:

Der Andere schrieb:
> Pfft, aussre dass du im Gehölz illegal unterwegs bist (zumindest in
> BaWü) und dein Erscheckungsfaktor für Ruhe suchende Wanderer größer ist
> beim sausen macht das wohl wenig Unterschied. Ich rede nicht vom
> Spazieren gehen sondern Bergwandern / Bergsteigen.

und:

Ingo L. schrieb:
> Ich verstehe dein Vorhaben nicht. Wenn du wenig Wasser hast, trinkst du
> dann einfach nicht? Und wenn du viel Wasser hast säufst du dann auf
> Teufel komm raus?

VERSUS:

Sensor für Füllstand einer Trinkblase schrieb:
> Ich würde mir gerne einen Sensor für meine Trinkblase bauen. Da ich ihn
> zum Fahrrad fahren im Rucksack gebrauchen werde stellen sich
> verschiedene Herausforderungen da ich dann zB keinen drucksensor nutzen
> kann , da sich die wassersäule ständig ändert.
> Hat hier jemand spontan eine Idee für eine möglichst einfache und
> kostengünstige Lösung?

Was ist denn jetzt daran soooo schwer zu verstehen? Da gibt es doch 
eigentlich gar keinen Diskussionsbedarf drum herum. Der Ausführlichkeit 
halber jedoch zum Thema Bergwandern: 1000hm bei 35°C in 5h inkl. Abstieg 
mit 2 Litern Wasser: Das mag gehen wenn man ausser den 2 Litern Wasser 
nichts dabei hat...typische Wochenendwanderer welche die Steige 
verstopfen und alle Naslang von der Bergwacht ausgeflogen werden 
müssen!!! ...Vorurteile? Na und, Du ja anscheinend auch! Von etwas mehr 
Toleranz hat noch keiner Durchfall bekommen. ;-)

Und zum Thema nichts zu trinken "Pech gehabt": Und selbst WENN er auf 
Teufel-Kaum-Raus trinkt und es messen will - was ist daran Falsch? Wenn 
ich mit dem Cyclocross im Sommer unterwegs bin hab ich nach der 60-70Km 
Runde in ca. 2h auch mind. 1,5 Liter weg (und da fahre ich die letzten 
10-15Min ohne Getränk, weil beide Flaschen leer sind!)

Das Hauptproblem sehe ich auch darin dass sie die Füllhöhe im Camelback 
kaum ändert, sondern er eher dazu tenndiert seine Form zu ändern. Ausser 
der Durchflussmessung bleibt da wohl nicht viel übrig =/

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