Hi,
ich habe folgendes Problem: ich möchte gerne 4-5 arrays mit jeweils 4096
32 bit variablen Plotten (matlab, notfalls auch excel)
ich sample verschiedene Signale und führe ffts durch. Die Ergebnisse
würde ich gerne in ein paar Plots sehen.
Nun bin ich am testen und wie das so ist, 3 zeilen code ändern, programm
laufen lassen, daten ansehen und nochmal.
Das Problem hierbei ist, dass wenn ich die Arrays aus dem debugger (data
watch) raus kopiere, atmel studio für jedes array ca. 20 sekunden
braucht um mir die daten zu kopieren (rechtsklick copy).
über die Uart und dann kopieren geht schon n bisschen schneller aber
auch noch recht umständlich.
Gibt es ne möglichkeit die arrays direkt in ner text datei oder .cvs zu
speichern? sodass ich mit sehr wenig aufwandt meine plots aktualisieren
kann? kann möglicherweise atmel studio schon einfacheplots erstellen?
irgend eine extention? ich habe leider nichts gefunden.
gruss
ps: SAMV71 board
Also ich habe das Problem mal so gelöst (waren dann doch etwas mehr als
4096 Werte :D):
Alles als ASCII über einen Virtual Comport geschickt, dabei ein python
script auf dem PC laufen gehabt, was mir eine neue datei erstellt, wenn
ein bestimmter String empfangen wird.
Dieses Script war ein 10 Zeiler oder so.
Bei so wenig Werten, sollte sich das anfühlen, als ob es sofort
passiert.
Dann hast du eine / mehrere Datein, die du nur noch mit einem matlab
script einlesen muss.
Ich glaube man kann auch mit matlab direkt auf eine serielle
schnittstelle zugreifen, weiß aber nicht genau wie.
nfet schrieb:> Alles als ASCII über einen Virtual Comport geschickt, dabei ein python> script auf dem PC laufen gehabt, was mir eine neue datei erstellt, wenn> ein bestimmter String empfangen wird.> Dieses Script war ein 10 Zeiler oder so.
An soetwas habe ich auch gedacht, wär auch ne gute Lösung! Leider habe
ich keine Ahnung wie das geht... Dann werd ich mich wohl ein wenig
einlesen, wenn es nicht so Viel Aufwand ist. Danke!
In der "guten alten Zeit" (als sogar die Gummistiefel noch aus Leder
waren), hätte man da einfach im Terminalprogramm eine bestimmte
Tastenkombination gedrückt, die bei der Gegenstelle eine x-, y- oder
z-Modem-Dateiübertragungsanforderung ausgelöst hätte. Die Daten werden
dann als Datei verschickt und danach geht's weiter, als wenn nix gewesen
wäre.
Das geht heute immer noch (die meisten Terminalprogramme unterstützen
das), man muß es "nur" auf der µC-Seite implementieren (was ziemlich
simpel ist, diese Protokolle dienen nur dazu, eine sichere
Binärdatenübertragung über eine "potentiell steuerzeichenverseuchte"
Terminalschnittstelle zu realisieren).