Hi!
Ich war gerade auf der Arbeit, habe auf den Namen nicht geachtet, dort
war noch ein Hans eingeloggt.. Mein Name ist aber Patrick, nur so
nebenbei :)
Also, ich plane einen AB-Röhrenverstärker mit Vorstufe und 2 KT88 pro
Kanal zu konstruieren.
Dabei wollte ich für den Anodenstrom eine elektronische
Spannungsstabilisierung benutzen. Um den Eingangsstrom jedoch etwas
"vorzuglätten" wollte ich eine kleine Drossel als LC Filter nutzen.
Generell möchte ich gerne moderne Technik Seite an Seite mit der
Röhrentechnik verwenden (Jaja, ich weiss, "dann lass doch die Röhren
weg" :P).
Das ganze sind erst einmal nur grobe Entwürfe, es kann sich also noch
viel ändern.
Die Spannung für meine Endstufe sollte später knappe 420V betragen, der
Strom (habe mal 60mA pro Röhre für die KT88 und 50mA für Vorstufe und
Ansteuerung) beträgt knapp 170mA.
Zum Aufbau, es gibt insgesamt 3 Platinen. Die erste (Bild Anode1)
versorgt beide Kanäle. Aus dem Trafo werden die 330V (eff.)
Gleichgerichtet. Die Einschaltstrombegrenzung (mit R15 und Q2) dienen
der Strombegrenzung der Drosseln (die später noch kommen). Dahinter
folgt ein kleiner RC Filter (R22 und C5).
Darauf wird die Leitung aufgesplittet und verteilt sich auf 2 Platinen.
R35 dient (testweise) als Last sodass sich ein Strom von 170mA
einstellt.
Nach diesem LC Filter beträgt die Rippelspannung knapp 800mV (wie auf
dem Oszi zu sehen Rot ist die Ausgangspannung der ersten Platine, Grün
ist die Ausgangsspannung hinter der Spule).
Als elektronischen Filter/Regler wollte ich die Maida Schaltung, jedoch
mit moderneren Komponenten, verwenden.
http://www.ti.com/lit/an/snoa648/snoa648.pdf
Leider habe ich in meinem Multisim keinen LT3080, mit LTspice stehe ich
momentan noch auf Kriegsfuß, sodass ich diese Schaltung noch nicht
simulieren konnte. Ich hoffe aber auf eine Rippenspannung von unter
50uV.
LTSpice ist Momentan für mich noch ein Buch mit sieben Siegeln (Modelle
Importieren, Bauteile erstellen etc. :D).
Am liebsten würde ich die Spule komplett weg lassen, jedoch weiss ich
nicht genau wie sehr sich der Eingangsripple auf den Ausgang des LT3080
auswirkt. Im Datenblatt steht bei 120Hz zwar 75dB Dämpfung, jedoch gilt
das (soweit ich gesehen habe) nicht für ein externes Mosfet.
Zudem könnte man die Drossel auch durch eine elektronische Drossel
(Gyrator) ersetzen da ja eigentlich nur die Reduzierung der
Brummspannung von Interesse ist, die Energiespeicherung eher weniger da
am Ende eh noch der LT3080 sitzt. C22 (Der Ausgangskondensator) könnte
man auch noch auf knapp 47uF erhöhen, ohne das der LT3080 Probleme
machen sollte (das ist nur geschätzt, müsste noch durch simulation
evaluiert werden).
Was haltet ihr davon?
Grüße
Patrick