Gast
#4400073
Hallo! Da ich gerade am lernen für die Amateurfunk-Prüfung bin, möchte ich mir die Zeit mit der Planung von Bastelprojekten vertreiben. Vorerst mal die Planungsphase und nach erhaltener Lizenz da die ersten Prototypen. Was mich besonders fasziniert sind Antennen-Matching und Dimensionierung von Filtern. Ich hab schon die ersten Schaltungen simuliert und Matching mit dem Smith Chart Tools von Fritz Dellsperger festgelegt. Jedoch eine Frage bleibt nocht offen bzw. gilt es noch zu klären und zwar die Bauteildimensionierung. Im AFU Bereich wickelt man ja viele Spulen selber und Variable Kondensatoren sind auch eher ein paar Nummern zu groß dimensioniert, jedoch frage ich mich, ob es auch umsetzbar mit SMD Komponenten ware ( keine 0402, sondern größer als 0805). Laut meiner Berechnung (ich hoffe das ist so korrekt) sollte bei 100W HF Leistung 1.141A fließen und eine Ueff von 70,~ V anliegen, vorrausgesetzt eine ideale Anpassung ist vorhanden. In der Praxis ist dies ja nicht immer der Fall, zwar dimensioniert man Antennen im vorhinein auf einen möglichst kleinen Returnloss, doch eine Fehlanpassung auf anderen Frequenzen ist doch möglich. SMD Spulen gibts es ja durchaus mit einer Strombelastbarkeit von mehreren A. Meine Frage deshalb: Wie legt man Spulen und Kondesatoren (Festwerte) auß um auch eine Fehlanpassung zu tolererien bzw. welche VSWR-Grenze nimmt man? Mich würde vielleicht hier ein praktischer Ansatz mehr helfen als ein theóretisches Ergebnis. PS: SMD diente nur als Beispiel THT kann ebenfalls verwendet warden. Danke und Gruß aus Österreich, Markus