Hallo Leute ich hette da mal ne Frage um das sogennante Lötstopplaminat
ich möchte gerne anfangen meine Platinen mit Lötstopplaminat überziehen
nur wie geht das was brauch ich alles dazu, wennmöglich mit beschreibumg
also mit Schritt für Schritt Anleitung were sehr Hilfreich.
Such mal im Forum, vor ein paar Tagen hat jemand etwas geschrieben
bezüglich Lötstopplack (und auch davor wurde es schon einige male
erwähnt). Der hat die Platine eingepinselt und dann bearbeitet.
Marcel W. schrieb:> Hallo Leute ich hette da mal ne Frage um das sogennante> Lötstopplaminat> ich möchte gerne anfangen meine Platinen mit Lötstopplaminat überziehen> nur wie geht das was brauch ich alles dazu, wennmöglich mit beschreibumg> also mit Schritt für Schritt Anleitung were sehr Hilfreich.http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6.3
Jan B. schrieb:> Heutzutage ist FR4 oft gelb, wegen dem darin enthaltenen UV Blocker.
Hallo,
sehr interessante Info.
Das habe ich mich auch schon gefragt, warum die Platinen gelblich
geworden sind.
Hatte glaube ich auch mal im Forum nachgefragt, aber keine Antwort
erhalten.
Was ist eigentlich der tiefere Sinn für den UV-Blocker?
Wenn man die Platinen normal verarbeitet, hat man eigentlich keine
Probleme
mit der UV Durchlässigkeit.
Wann macht diese Probleme?
Jogibär
Michael J. schrieb:> Was ist eigentlich der tiefere Sinn für den UV-Blocker?
Ich hab die Info nicht parat. Ich glaube das hing damit zusammen das die
AOI dann besser arbeiten. Unter UV Licht fluoresziert das Epoxy dann wie
in der Disko. Wenn man doppelseitig arbeitet und einseitig belichtet
dann geht auch das UV Licht vom Belichter nicht mehr auf die andere
Seite durch.
Michael J. schrieb:> Was ist eigentlich der tiefere Sinn für den UV-Blocker?
Üblicherweise sollen die die Zersetzung des Materials im Sonnenlicht
verhindern, auch wenn das für Leiterplatten nicht so wichtig ist. Als
ich unsere alte Fernsehantenne demontiert habe, ist das Anschlussgehäuse
einfach zu Staub zerfallen.
Georg
Sorry, jetzt hab ich es definitiv....
Michael J. schrieb:> Was ist eigentlich der tiefere Sinn für den UV-Blocker?
Damit man doppelseitig belichten kann. PCBs werden immer mit UV
belichtet und der UV Blocker sorgt dafür dass das UV Licht NICHT auf der
anderen Seite ankommt.
Richard B. schrieb:> @Jan Hast du schon eine Platine Real-Life belichtet?
Da gibt es doch X Anleitungen im WWW >>> Google.de (oder gleich bei
Bungard, die haben auch bestimmt Tipps)
Jan B. schrieb:> Richard B. schrieb:>> @Jan Hast du schon eine Platine Real-Life belichtet?>> Da gibt es doch X Anleitungen im WWW >>> Google.de (oder gleich bei> Bungard, die haben auch bestimmt Tipps)
Die Frage war, ob Du das Persönlich schon mal gemacht hast!
Was Richard mMn meinte: Wie undurchlässig ist Kupfer für UV-Licht?
Meine Theorie, ´weil's gelbe billiger als das weiße is´.
Teo D. schrieb:> Die Frage war, ob Du das Persönlich schon mal gemacht hast!
Ja, verstehe aber die Relevanz nicht.
> Was Richard mMn meinte: Wie undurchlässig ist Kupfer für UV-Licht?
SEHR undurchlässig. Wenn das Cu runter ist dann wird aber später der LSL
verarbeitet. Dann würde beim doppelseitigen belichten der Licht von
Gegenüber sehr stören.
> Meine Theorie, ´weil's gelbe billiger als das weiße is´.
Nein, es ist (minimal) teurer weil ja was dazu kommt, plus der Prozess
des zutuns selber (+ ein Arbeitsgang). Das Transparente war nicht gelb
und wurde dann gebleicht. Eine zeitlang gab es sehr wenig
weiss/transparent (= technisch überflüssig), dann wurde das etwas teurer
durch den Bedarf (reine Kosmetik), nun gibt es wieder beides. Ich kenne
allerdings auch leute die spezifisch ohne UV Blocker wegen gewisser
Anwendungen wo das PCB UV durchscheinend sein muss.
Ggf, kurz bei der Isola in Düren anrufen, die sagen das nochmal
verbindlich ;-)
Hallo zusammen,
Danke für die Antworten.
Wenn ich doppelseitige Platinen habe, dann belichte ich beide Seiten
immer in einem Rutsch.
Daher stellt sich die Frage nach der UV-Durchlässigkeit nicht,
da UV von den Kupferschichten blockiert wird.
Selbst bei schon einseitig geätzten Platinen dann hat man noch eine
Kupferschicht an der unbearbeiteten Seite.
Höchstens, daß UV Licht durch Streuung oder Beugung auf die andere
Seite kommt. Aber das Problem hat man sonst auch.
Eine Ausnahme könnte Dynamask sein.
Dort könnten vielleicht im kleinen Rahmen Probleme auftauchen.
Ich denke mal, das hat wirklich was damit zu tun, daß Platinen
durchaus dauernd dem Sonnenlicht ausgesetzt sein könnten.
Jogibär
@Jan Bitte nochmal genau lesen ->
Michael J. schrieb:> Selbst bei schon einseitig geätzten Platinen dann hat man noch eine> Kupferschicht an der unbearbeiteten Seite.
LG,
Richard
Michael J. schrieb:> Hallo zusammen,>> Danke für die Antworten.>> Wenn ich doppelseitige Platinen habe, dann belichte ich beide Seiten> immer in einem Rutsch.> Daher stellt sich die Frage nach der UV-Durchlässigkeit nicht,> da UV von den Kupferschichten blockiert wird.
Beitrag davor nochmal lesen, beim LSL eben nicht. Da gibt es dann
Fehler. Siehe hier:
http://www.isola-group.com/products/370hr/
Plus was ich vorher schrieb, die AOI können den stark fluoreszierenden
UV Blocker besser 'lesen' (ich vermute mehr Kontrast). Mit AOI werden
die Innenlagen bei Multilayers vor dem verpressen optisch auf open/short
geprüft.
Ob FR4 mit oder ohne UV Blocker kann man uebrigens sehr gut mit einer UV
Taschenlampe testen, UV FR4 hat den Schwarzlicht Effekt (bei
Doppelseitigen unter 0,80mm kann man die sonst schlecht gelbe Farbe
schlecht erkennen)
Michael J. schrieb:> Daher stellt sich die Frage nach der UV-Durchlässigkeit nicht,> da UV von den Kupferschichten blockiert wird.>> Selbst bei schon einseitig geätzten Platinen dann hat man noch eine> Kupferschicht an der unbearbeiteten Seite.>> Jogibär
Das habe ich mich bei dem Thema hier auch gefragt.......die
Kupferschicht verhindert ein belicht.
Aber, dann kam mir der Gedanke:
Wenn das Kupfer schon geätzt/entfernt wurde und man möchte den Lötstopp
belichten, dann ist keine UV-Kupferschicht-Blocker mehr da. Dann könnte
der gelbe UV-Blocker in der Leiterplatte nützlich sein.
Micro C. schrieb:> Michael J. schrieb:>> Daher stellt sich die Frage nach der UV-Durchlässigkeit nicht,>> da UV von den Kupferschichten blockiert wird.>>>> Selbst bei schon einseitig geätzten Platinen dann hat man noch eine>> Kupferschicht an der unbearbeiteten Seite.>>>> Jogibär>> Das habe ich mich bei dem Thema hier auch gefragt.......die> Kupferschicht verhindert ein belicht.>> Aber, dann kam mir der Gedanke:> Wenn das Kupfer schon geätzt/entfernt wurde und man möchte den Lötstopp> belichten, dann ist keine UV-Kupferschicht-Blocker mehr da. Dann könnte> der gelbe UV-Blocker in der Leiterplatte nützlich sein.
Hallo,
das denke ich auch, daß wie gesagt, bei Dynamask (Lötstoplaminat)
das anders aussieht. Obwohl ich dort bisher keine Probleme hatte.
@Jan
Was ist LSL? Lötstopplack?
Jogibär
Michael J. schrieb:> Was ist LSL? Lötstopplack?
Ja.
> das denke ich auch, daß wie gesagt, bei Dynamask (Lötstoplaminat)> das anders aussieht. Obwohl ich dort bisher keine Probleme hatte.
Ich bin da nicht der Verfahrenexperte aus der PCB Produktion. Ich denke
das haengt vom LSL ab, da gibt es ja X verschiedene. In den Factories in
China wird glaube ich mit 3KW (pro Birne) belichtet, da muss man
bestimmt auch etwas besser aufpassen.
PS: Sorry, wir kommen vom Thema ab. Wuerde ich privat LSL verwenden dann
wuerde ich vermutlich ein Trockenfilm verwenden den ich dann irgendwie
aufbuegel. Nass und trocknen waere mir zu Aufwendig (Staub,
Schichtdicke, Trockenzeiten). Bei doppelseitig wuerde ich natuerlich
nacheinander belichten (mangels DS Belichter ;-) )