Gast
#4410639
Hallo Kann man eine RMS Leistung auch für einen Sinus angeben, der auf einer gesteuerten Last so arbeitet dass U=const ist und sich nur I ändert? Z.B. Wenn man eine Röhre (vielleicht auch Transistor) am Gate so regelt, dass sich der Anodenstrom ändert, aber die Versorgungsspannung U0 bleibt ja konstant. Dann wäre der rms Wert von U gleich U0, nur Irms wäre 0.701*Imax. Und ich will die zugeführte (!) rms Leistung bestimmen, was U0*I(t) integriert gleichkommen muss. Der Mittelwert von I wäre aber 2/PI*Imax. Die zugeführte Leistung entspricht genau dem Wert multipliziert mit U0, entsprechend einer Integration. Es ergibt sich also eine Diskrepanz von rms Leistung zu realer Leistung wenn ich Irms*Urms bilde, was eigentlich nach Definition nicht sein dürfte Für andere Kurvenformen wird der Unterschied noch gravierender. Ein halbgerichter Sinus hat einen Mittelwert von 1/PI*Imax, der rms Wert von I ist dann 0.5*Imax. Da liegen dann fast 50% Unterschied vor wenn man die zugeführte Leistung mit U0 = const. bildet. Wie geht man mit sowas um? Macht in so einem Fall wo I nicht proportional zu U ist eine rms Angabe überhaupt Sinn, ist sie dafür definiert? Danke & Gruß Stefan