Genial oder töricht? Statt Relais, Lichtschalter mit Servo schalten

OP #4410986
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Hallo Leute,

Bin neu hier im Forum, aus Hamburg und 26 Jahre alt. Meine Ambition: 
Lernen, Basteln, Ideen finden und anregen. Ich beschäftige mich seit 
einiger Zeit mit dem Thema Smarthome und habe bald die Möglichkeit mich 
durch eine Kernsanierung auch im Bereich der Elektrik vollständig 
auszutoben.

Mein Weg führte hierbei vom Arduino Uno, einem Standalone Uno zum 
ESP8266-Modul. Hier blieb ich nun hängen und denke, dass ich mit diesem 
Gerätchen einen guten Freund gefunden habe. Programmiert habe ich schon 
allerdings nie im Bereich der mikrocontroller. Ebenso musste ich mich 
trotz einigem Basiswissens auch erstmal im Bereich der Elektrik belesen. 
Insbesondere dort gibt es wahrscheinlich die meisten Defizite.

Mein Hauptaugenmerk beim Smarthome soll zunächst im Bereich des 
Beleuchtung liegen. Hier schrecke ich vor der Benutzung von Relais 
zurück. Meine Ansprüche sind:
-Sicher
-Einfach
-Ausfallsicher

Im Rahmen meiner Recherche traf ich auf einen Bastler, der seine 
Klimananlage mittels eines Servos und eines ESP8266 steuert. Mit den 
Informationen aus dem Artikel Servo um Positionsrückmeldung erweitern 
(http://www.mafu-foto.de/elektronik/servos/104-servos-um-positionsrueckmeldung-erweitern) 
gährte in mir die Idee: ich lasse den Lichtschalter wie er ist, mache 
ihn nur intelligenter:

Statt ihn selber zu betätigen soll das doch einfach ein 
ESP8266-gesteuerter Servo machen. Nach einem Blick in den Lichtschalter 
sollte das mit einer gewissen Mechanik gehen. Zusammen mit der 
Erweiterung um eine Positionsrückmeldung kann ich sogar den Zustand des 
Lichtschalters abfragen. (diese allerdings nur mit esp-07 /-12 
beziehungsweise durch Erweiterung des esp-01 um den analog Eingang 
möglich)

Ergebnis könnte sein:
Wifi-Lichtschalter, der weiterhin normal bedienbar ist!

Per Weboberfläche ließe sich weltweit/netzintern/standalone der Status 
abfragen und die Kommandos an, aus, umschalten senden. Mit der 
entsprechenden Programmierung wäre die Konfiguration per 
AccessPoint-Weboberfläche realisierbar.

Vorteile: unabhängiger, rückfall-sicherer, wlan-fähiger Lichtschalter, 
Einbindung in bestehnde System möglich, Rückbaumöglichkeit, günstig?!, 
keine 230v-bastelei...
Nachteile: Stromversorgung, Baugröße, WLAN-Empfang in der Unterputzdose

Daher meine Frage: genial oder töricht? Ideen, Vorschläge, Probleme oder 
Verbesserungen ?!

Hinweis: Dieses Projekt existiert bisher nur in meinem Kopf, ESP8266-07 
(wegen ADC und geringer Baugröße) auf dem Weg zu mir.

Gruß Andreas
OP #4411034
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Harald W. schrieb:
> Andreas A. schrieb:
>
>> Genial oder töricht? Statt Relais, Lichtschalter mit Servo schalten
>
> Also so etwas?
> https://www.youtube.com/watch?v=APEXy7qK9Do

Nutzlos ist/soll es nicht sein, sondern die Vorteile (kein Relais nötig, 
Bauteil und seine Funktion und Optik bleiben erhalten) nutzen.

Vielleicht fehlt auch der Hinweis: die Elektrik und Mechanik sollen 
hinter den Lichtschalter in der Unterputzdose stecken.
Gast #4411042
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Andreas A. schrieb:
> Wifi-Lichtschalter, der weiterhin normal bedienbar ist!
>
> Per Weboberfläche ließe sich weltweit/netzintern/standalone der Status
> abfragen und die Kommandos an, aus, umschalten senden. Mit der
> entsprechenden Programmierung wäre die Konfiguration per
> AccessPoint-Weboberfläche realisierbar.

Ernsthaft jetzt? - Mann; ich glaube wirklich, so langsam bin ich 
schlichtweg zu alt für diese Welt (und das mit Anfang 30)...

Andreas A. schrieb:
> Ergebnis könnte sein:
> Wifi-Lichtschalter, der weiterhin normal bedienbar ist!

Also, ich weiß ja nicht, was Ihr™ so unter "Smart Home" versteht... In 
meinem KNX-gesteuerten Haus übernehmen Präsenzmelder, Reedkontakte und 
diverse Logiken die Lichtsteuerung bzw. -regelung, und geschaltet werden 
die Lichter auch nicht mehr, sondern sanft ein- und ausgedimmt (gibt nix 
Schlimmeres als den Schock, wenn plötzlich und unerwartet das Licht hart 
angeschaltet wird) - und auf eine konstante Beleuchtungsstärke im Raum 
geregelt (geht mehr oder weniger gut).
Mit anderen Worten: Mein "Smart Home" soll mir Arbeit abnehmen, indem es 
erkennt, was ich gerade treibe, und für mich (u. a.) das Lichtschalten 
übernehmen. Keine Ahnung, welchen Vorteil ein Lichtschalter mit 
Weboberfläche genau bringt - bin wohl wirklich zu alt für sowas...

(Hinweis am Rande: Der gemeine SmartHomer denkt nicht in "Licht an/aus", 
sondern in sog. "Szenen", z. B. "Duschen", "Frühstücken" usw.)

Andreas A. schrieb:
> WLAN-Empfang in der Unterputzdose

Echt jetzt? Ein WiFi-Teilnehmer pro Lichtschalter? - Naja, was soll's; 
das 2,4-GHz-Band ist ja noch nicht voll genug und läuft auch in 
Ermangelung entsprechender Teilnehmer extrem zuverlässig (vor Allem in 
Großstädten und großen Mehrfamilienhäusern).
Nebenbei, ich sage immer, "wer Funk kennt, nimmt Kabel" - aber muss 
jeder selbst wissen.
Gast #4411078
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Wenn ich das so lese, bin ich ziemlich sicher, dass es smarter wäre wenn 
du keine Mechanik + Servo + Elektronik + WiFi Modul + STROMVERSORGUNG in 
einen 230V Schalter fummelst. Silvester ist übrigens erst in gut 360 
Tagen wieder und das gäbe ziemlich sicher noch vorher ein Feuerwerk...
#4411242
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Andreas A. schrieb:

> Nutzlos ist/soll es nicht sein, sondern die Vorteile (kein Relais nötig,

Naja, ein Relais dürfte wesentlich zuverlässiger sein
als Deine aufwändige Elektronik und Mechanik. Von
servobetätigten, mechanischen Schaltern ist man sogar
beim Modellbau abgegangen, obwohl das dort wesentlich
mehr Sinn machte. Irgendeinen Vorteil kann ich bei Deiner
Mimik nicht erkennen.
Gast #4411259
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Modellbauservos im Dauerbetrieb sind keine zuverlässige Sache, da hat 
mein Kollege teure Erfahrungen gemacht...
Einmal ist das Getriebe nicht für das dauernde Zittern ausgelegt und 
noch schlimmer das Poti. Wenn immer auf der gleichen Stelle rumgerieben 
wird ist das nach wenigen Monaten durch. Dazu kommt der hohe Strombedarf 
für die ganze Mimik.
Eine Schaltwippe könnte man noch mit E-Magneten betätigen, aber selbst 
das wäre maximaler Aufwand für minimalen Komfort.
#4411293
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Früher konnte bei mir das der Hund sehr gut. Hatte den Vorteil keinen 
Strom zu verbrauchen und immer dort zu sein wo man die "Remote" braucht.
Mit seiner Schnauze konnte er den Wippenschalter perfekt bedienen.

Sprachsteuerung war eingebaut. Cortana oder Siri war nicht notwendig und 
Datenschutz nicht relevant weil wie bei IoT keine Daten zum Mutterschiff 
geschickt wurden. Das Konzept war auch bedingt lernfähig.

Dieses Konzept integrierte auch die Alarmanlagen Funktion.

Der einzige Nachteil war der hohe Verbrauch an Hunde Biskuits.
#4411613
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Andreas A. schrieb:
> Meine Ansprüche sind:
> -Sicher
> -Einfach
> -Ausfallsicher

Dann lass es bei einem einfachen Lichtschalter...


Und überhaupt stellt sich die Frage, wie willst Du mit einem
Servo einen handelsüblichen Lichtschalter betätigen ?


Das in einer "normalen" UP-Dose...



Bin wahrscheinlich auch schon zu alt, das zu begreifen, vor allem
der Sinn ist mir nicht zugänglich...
Gast #4411698
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Schau dir mal das Zeptrion-System von Feller an. Ist für Licht und 
Rolläden gedacht. jeder Aktor hat einen kleinen integrierten Web-Server, 
so dass er per WiFi mittels Browser bedient werden kann. Es gibt auch 
eine App fürs Smartphone. Aber wer braucht die schon ;-)
Das ganze Zeugs kann auch von Hand bedient werden.
#4411840
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Oliver S. schrieb:
> Wir haben so einen Kaffeeroboter von Siemens (EQ.5) und der hat so einen
> sich selbst abschaltenden Wippschalter.
> Habe ich so auch noch nicht erlebt.

Alte Fernseher hatten sowas sehr häufig. Der Vorteil war das Entfallen 
jeglichen Standby-Verbrauchs nach Druck der Aus-Taste auf der 
Fernbedienung. Der Nachteil das notwendige manuelle Einschalten.

Auch beim angesprochenen Konzept ist das manuelle Schalten das Problem. 
Ich kenne viele Leute, die Lichtschalter so bedienen, dass die 
konventionelle Mechanik das gerade so überlebt. Ich frage mich, wie ein 
Servo, Getriebe, Poti das überleben soll.
#4412169
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J. L. schrieb:
> Wahnsinn - das heißt, Du mußt ZUM Fernseher gehen, um ihn einzuschalten?

Meine Güte, das ist ein Nachteil. Und rechtfertigt für viele den 
Standby. Dass Autos nicht fliegen können ist auch ein Nachteil. Das hat 
aber noch kein J. L. mit einem super dämlichen Kommentar wie "Wahnsinn - 
das heißt, Du mußt WEITERHIN flattern, um oben zu bleiben?" versehen. 
Komischer Vogel!

Überhaupt diente der aufgegriffene Schalter nur der Überleitung zum 
mechanischen Problem.

Außerdem wird 'du' schon länger klein und 'du musst' mit doppeltem s 
geschrieben, wenn wir schon am trolligen Dummblubbern sind!
#4412272
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Lukas T. schrieb:
> Außerdem wird 'du' schon länger klein und 'du musst' mit doppeltem s
> geschrieben, wenn wir schon am trolligen Dummblubbern sind!

Das ist trotzdem immer noch korrekte Schreibweise.

Habe auch noch muß-müssen Schloß-schliessen Elsaß- Elsässer lernen 
müssen, genauso, wann man Apostrophen setzt lernen müssen.

Wende ich aber nicht mehr an, akzeptiere es aber, wenn jemand so 
schreibt, denn es ist immer noch gültig im Ggs. zu Fan's, Auto's etc. 
Aber auch darüber sehe ich hinweg, da ich den Sinn des Textes dennoch 
erfassen kann, und ich selbst auch nicht immer korrekt schreibe.

BTW. Den Apostroph verwende ich nur noch, wenn es um Thomas' Wohnung 
oder Niels' Auto handelt, so als Beispiele. Nicht aber bei Peters Auto.

Sei fair und laß Lukas' Schreibweise unkommentiert, um es in seinem Stil 
zu schreiben, wobei "laß" eher schon Dialekt ist, aber dann korrekt 
geschrieben. würde sonst "lasse" heissen, und das ist dann auch ein 
Vorname :-)

Rechtschreibschwäche und alte Rechtschreibung sollte hier nicht Thema 
sein, sondern das Topic dieses Forums. somit kann man auch wirklich 
fundierte Erfahrungswerte erhalten, auch wenn sie nicht nach der 
neuesten Rechtschreibung konform sind, aber eben Zielfördernd.

Einen Hinweis, wenn jemand nur klein schreibt und solch ein Gelaber wie 
meines in diesem Posting als ein Block ohne Abschnitte und Punktierung 
schreibt, da darf man schon mal nen Wink geben, den Text zu gliedern.

OK, OT
#4412974
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Mani W. schrieb:
> Where is the problem?

Let's face it; wir beide gehören zum alten Eisen!

That's all there is to it...

> Ich schreibe Du und Ihr immer mit großem Anfangsbuchstaben als
> persönliche Ehrerbietung meinem Gegenüber...

Ich stimme Dir bei.

Gruß,
Gerhard

P.S. Ich finde die Rechtschreibreform verschlimmbesserte die Deutsche 
Sprache. Unsere guten alten Deutschen Dichter rotieren über diese 
Freveltat bestimmt in den Gräbern;-)

Poor, Old Germany!
#4412997
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Andreas A. schrieb:
> Mein Hauptaugenmerk beim Smarthome soll zunächst im Bereich des
> Beleuchtung liegen. Hier schrecke ich vor der Benutzung von Relais
> zurück. Meine Ansprüche sind:
> -Sicher
> -Einfach
> -Ausfallsicher

Ich frage mich ja, warum ein Relais diese drei Ansprüche nicht erfüllt. 
Mit einer Freilaufdiode sollte ein passendes Relais eigentlich recht 
lange halten.

Alternativ gibt es ja auch Halbleiterrelais...
#4413214
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Gerhard O. schrieb:
> P.S. Ich finde die Rechtschreibreform verschlimmbesserte die Deutsche
> Sprache. Unsere guten alten Deutschen Dichter rotieren über diese
> Freveltat bestimmt in den Gräbern;-)

Das wurde auch schon über die Reform gesagt, mit der die von dir 
bevorzugte Rechtschreibung eingeführt wurde.

Harald W. schrieb:
> ▶ J-A von der H. schrieb:
>
>> selbst bei dem Kleinkrauter wo ich arbeite, heisst der Umkleideraum
>> "Locker Room"
>
> Aha, herrschen dort so lockere Sitten und Gebräuche?

Vielleicht ist es der Raum, wo man Lockerungsübungen machen kann.

Lukas T. schrieb:
> J. L. schrieb:
>> Wahnsinn - das heißt, Du mußt ZUM Fernseher gehen, um ihn einzuschalten?
>
> Meine Güte, das ist ein Nachteil.

Wenn du mit einer Frau zusammen lebst, nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=lr4CnpFpWEY

Um auch noch was zum Thema beizutragen:

Heinz K. schrieb:
>> Hier schrecke ich vor der Benutzung von Relais zurück. Meine Ansprüche
>> sind:
>> -Sicher
>> -Einfach
>> -Ausfallsicher
>
> Ich frage mich ja, warum ein Relais diese drei Ansprüche nicht erfüllt.

Vor allem wird es die deutlich besser erfüllen als eine komplizierte 
Mechanik mit Servo, die in eine Unterputzdose gequetscht wird.
#4413229
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Gerhard O. schrieb:

> P.S. Ich finde die Rechtschreibreform verschlimmbesserte die Deutsche
> Sprache. Unsere guten alten Deutschen Dichter rotieren über diese
> Freveltat bestimmt in den Gräbern;-)

Ja wirlich, schon bei der vorletzten Rechtschreibreform wurden
so schöne Wörter wie Thür und Thor abgeschafft. Nur der Thron
wurde beibehalten, weil es der Kaiser so wollte.
#4413658
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Ist natürlich eine Frage, wie man das konkret umsetzt, ein Servo in der 
gleichen Unterputzdose (am besten noch mit Dosenklemmen oder blanken 
Schrauben, auf denen 230V liegt) dürfte kaum der VDE entsprechen.

Aber es wären ja Konstruktionen denkbar bei denen man das umgeht und bei 
der der Servo elektrisch komplett getrennt in einer Nachbardose 
untergebracht wird.

Auf den Satz der VDE, der verschreibt, wie ein Lichtschalter zu 
betätigen ist, wäre ich ja gespannt.

Gruss
Axel
#4413745
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Axel L. schrieb:
> Aber es wären ja Konstruktionen denkbar bei denen man das umgeht und bei
> der der Servo elektrisch komplett getrennt in einer Nachbardose
> untergebracht wird.

Also neben jedem Lichtschalter nochmal ein Loch für eine zusätzliche 
Unterputzdose in die Wand klopfen? Und wie bewegt der Servo dann den 
Lichschalter rückseitig von einer Dose in die andere, und das noch, ohne 
dabei irgendwas am Schalter umbauen zu müssen?
Gast #4413755
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Andreas A. schrieb:
> Statt ihn selber zu betätigen soll das doch einfach ein
> ESP8266-gesteuerter Servo machen. Nach einem Blick in den Lichtschalter
> sollte das mit einer gewissen Mechanik gehen. Zusammen mit der
> Erweiterung um eine Positionsrückmeldung kann ich sogar den Zustand des
> Lichtschalters abfragen. (diese allerdings nur mit esp-07 /-12
> beziehungsweise durch Erweiterung des esp-01 um den analog Eingang
> möglich)

Warum machst Du es nicht einfach und berichtest dann?

Andreas A. schrieb:
> ESP8266-07
> (wegen ADC und geringer Baugröße) auf dem Weg zu mir.

Fein, dann hast Du Dich ja bereits dazu entschlossen - ich bin gespannt 
:-)
Persönliche Seite #4413901
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Zu deinen Ansprüchen möchte ich auch ein paar Gedanken beitragen.


-Sicher

Zur elektrischen Sicherheit empfehle ich dir einen Elektriker o.ä.. 
Selbst wenn du die Fachkenntnisse zur Hausinstallation hast ist es 
besser, wenn da ein Profi mal drüberschaut und dir das am Ende auch 
absegnet.

Zur IT-Security: "Wer Funk kennt nimmt Kabel" ist in diesem Zusammenhang 
nicht so blöd, selbst wenn Funk zuverlässig funktioniert. Du willst 
sicherstellen, dass du der Einzige bist, der dein Licht schaltet. Also 
brauchst du einen Zugriffsschutz, vernünftige Verschlüsselung, WPA2 oder 
was ähnlich sicheres obendrüber.
Und jetzt denk mal 5 Jahre in die Zukunft.

Als Beispiel möchte ich hier meinen Netzwerk-MP3-Player anbringen, den 
ich 2004 gekauft habe. Mit WLAN, verschlüsselt, Stand der Technik. Keine 
2 Jahre und die WEP-Verschlüsselung war futsch. Das eingesteckte 
Ethernetkabel mit dem physikalischem Zugangsschutz "Wohnungstüre" hält 
bis heute, unverschlüsselt.


-Einfach

wirds nicht. Herkömliche Lichtschalter sind bzgl. Einfachheit schon 
optimal. Smartness und Extrafeatures machen es immer komplizierter.


-Ausfallsicher

Hier habe ich große Sympathie für deine Lösung. Ich war einmal in einem 
"Smart Home", in dem im Flur eine Taschenlampe lag. Bis auf 
Schreibtischlampen an den (insgesamt zu wenigen) ungeschalteten 
Steckdosen war das das einzige elektrische Licht, das ich in den 
darauffolgenden Stunden gesehen habe.

Was geht noch, wenn das System (aus welchem Grund auch immer) nicht mehr 
geht?

Wenn diese Ausfallsicherheit oberste Priorität hat empfehle ich dir für 
jeden Lichtschaltkreis eine Wechselschaltung mit Relais und mechanischem 
Lichtschalter. Automatisch dimmen etc. geht damit natürlich nicht.

Die mechanische Lichtschalterbetätigung halte ich für unzuverlässig. 
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass das sicher und VDE-gerecht 
hinter den Lichtschalter in die selbe Dose gebaut werden kann.

Ausfallsicherheit ist auch an Kenntnisse und Personen gebunden!
Wenn an deiner Selbstbau-Automatisierung was kaputt geht bist du 
vermutlich der einzige, der das überhaupt reparieren kann.
Nimmst du KNX kann jeder noch in 10 Jahren einen beliebigen Nobel-Eli 
bestellen der das repariert. Und wenn Bausteine defekt sind gibt es 
zumindest kompatiblen Ersatz.
Wenn KNX nicht so teuer wäre wäre die Entscheidung leicht!
#4414111
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Rolf M. schrieb:
> Also neben jedem Lichtschalter nochmal ein Loch für eine zusätzliche
> Unterputzdose in die Wand klopfen? Und wie bewegt der Servo dann den
> Lichschalter rückseitig von einer Dose in die andere, und das noch, ohne
> dabei irgendwas am Schalter umbauen zu müssen?

Vielleicht mit einem Bowdenzug?


Überhaupt ist die Idee abstrus, da der TO scheinbar nicht mal weis,
wie ein Lichtschalter aufgebaut ist...


Die Wippe ist vorne und die Anschüsse hinten, also wie bitte soll man
einen Lichtschalter von hinten mechanisch umschalten?


Eine wahre Schnappsidee!


Mehr gibt es da nicht zu sagen...



Mani
#4414185
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Rolf M. schrieb:
> Das wurde auch schon über die Reform gesagt, mit der die von dir
> bevorzugte Rechtschreibung eingeführt wurde.

Die Wikipedia berichtete über die umstrittene 1996 Reform und Kritik in 
dramatischer, spannender Weise:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_deutschen_Rechtschreibung_von_1996

Ich finde es geradezu bezeichnend, daß z.B. u.a. Bayern nicht mitmachen 
wollte. Man bekommt wirklich den Eindruck "Hätten wir doch nie damit 
angefangen."

..."Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff 
sagte in einem Interview: „Deutschland sollte […] zur alten 
Rechtschreibung zurückkehren und einen Schlußstrich unter diese unselige 
Diskussion ziehen.“ Peter Müller, der Ministerpräsident des Saarlandes, 
sagte: „Diese Rechtschreibreform ist eine Mißgeburt und wird von den 
meisten Menschen nicht angenommen. Das muß die Politik akzeptieren und 
auch die Kraft haben, diese Reform grundsätzlich wieder abzuschaffen.“

Auf Initiative dieser beiden CDU-Politiker sowie des bayerischen 
Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und der CDU-Vorsitzenden Angela 
Merkel sollen sich die Länderchefs direkt mit dem Thema befassen.

Im einstimmigen Beschluß der Ministerpräsidenten vom 8. Oktober 2004 
haben jedoch alle drei einer termingerechten Einführung der neuen 
Rechtschreibung zugestimmt."...
#4414190
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Kommt mir vor wie altes und neues Testament...


Ich schreibe so, wie ich es erlernt habe und das wird verstanden,
egal ob ich mich daran stosse oder stoße, egal ob ich photographiere
oder fotografiere ...

Wichtig ist, dass (ß) die Menschen den Sinn meiner Zeilen verstehen,
was ja nicht unbedingt mit Rechtschreibung zu tun hat...


Es gibt hier auch Leute aus anderen Ländern, die es gut herüber
bringen, worum es geht...


Und diesen Menschen dann mit der Rechtschreibung zu kommen und
dadurch das Thema fehlleiten ist nicht Sinn und Zweck eines
Technikforums...


Gruß

Mani
#4414266
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Mani W. schrieb:
> Ich schreibe so, wie ich es erlernt habe

> ...
> ...
> ...
> ...
> ...

Mani W. schrieb:
> ...
> ...

Du hast erlernt, jeden Satz mit drei Punkten statt mit einem zu beenden?

Mani W. schrieb:
> Und diesen Menschen dann mit der Rechtschreibung zu kommen und
> dadurch das Thema fehlleiten ist nicht Sinn und Zweck eines
> Technikforums...

Ich muss ja zugeben, ich bin da oft Pedant. Wenn aber einer Deutsch 
nicht so gut kann, merkt man das meistens. Ich habe auch den Eindruck, 
dass dann auch nicht großartig Kommentare dazu kommen.
Ich hab mir auch schon abgewöhnt, wenn jemand viele Rechtschreibfehler 
macht, dazu was zu schreiben, denn selbst auf gut gemeinte, freundliche 
Hinweise kommen meist ziemlich rabiate und beleidigende Antworten.
Wenn aber einer sein Posting einfach nur so lieblos dahin rotzt, keinen 
Punkt und kein Komma macht, Groß- und Kleinschreibung wild durcheinander 
oder gleich alles klein, jede Menge Tippfehler hat (und ich meine nicht 
Rechtschreibfehler aus Unwissenheit, sondern Wurstfingervertipper), dann 
ist bei mir der Bogen doch überspannt, auch wenn ich mit etwas Mühe so 
ein Gekrakel noch lesen könnte.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4415627
Lesenswert?

Andreas A. schrieb:
> habe bald die Möglichkeit mich durch eine Kernsanierung auch im Bereich
> der Elektrik vollständig auszutoben.
Tu das nicht. Du reduzierst den Wert deines Hauses. Du wirst es nämlich 
irgendwann so verkaufen müssen, wie wenn keine Elektroinstallation 
vorhanden wäre. Denn kein Elektriker oder Gutachter wird sich dieses 
Gebastels annehmen. Er wird sagen: "Selbstgebauter Murks! Herausreißen 
und komplett neu aufbauen!"

Meine Empfehlung: tobe dich dort aus, wo du diese Toberei einfach in die 
Tonne kloppen kannst.

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