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#4412985
Moin. Auf der Suche nach einem Modell für eine Gabellichtschranke bin ich zunächst über den Optokoppler PC817 in der LTspice-Bibliothek gestolpert. In der Datei >>PC817.sub<< ist das Folgende zu lesen: .subckt PC817 1 2 3 4 R1 N003 2 2 D1 1 N003 LD G1 3 N004 N003 2 {Igain} C1 1 2 18p Q1 3 N004 4 [4] NP Dazu habe ich die angehängte Skizze angefertigt = Lernprozess! Das (imaginäre) Bauelement, welches mit G1 bezeichnet ist, konnte ich zunächst nicht deuten. Dann fand ich in der Datei >>LTSpicePartListAPI.pdf<< den nachstehenden Eintrag: spice_model: G Required Refdes Prefix: G Description: Voltage dependent current source Dementsprechend ist dieses imaginäre Bauelement als Vierpol anzusehen, welches einer mir bisher immer noch verborgen gebliebenen Prozedur folgt. Der Mechanismus, der sich hinter den Zeilen für die Bauelement R1, D1 und C1 verbirgt ist eigentlich selbsterklärend. In der G1-Zeile handelt es sich bei >>{Igain}<< um eine Parameter-Übergabe, deren Wert in der Datei >> PC817A.asy<< wie in der nachstehenden Zeile SYMATTR Value2 PC817 Igain=1m definiert wurde. Damit hat sich schon mal das Rätsel um die unterschiedliche Anzahl von Bauelementen aufgelöst. Klar, irgendwie muss der Simulation bekannt gemacht werden, wie das Übertragungsverhältnis zwischen der IR-Diode und dem Fototransistor zu beschreiben wäre. Zum Schluss sind für mich jedoch 2 Fragen übrig geblieben: - Wie ist in der Q1-Zeile der Ausdruck >>[4]<< zu verstehen? - Wie kommt man zu dem Wert für >>Igain<<? Sowie ich jetzt den Mechanismus eines Optokopplers verstehe, so sollte es doch möglich sein, auch ein Modell für eine Gabellichtschranke herzustellen.

