Wagner T. schrieb:
> Und zwar habe ich das Problem das die Schraube der alten Thermosicherung
> im Bügeleisen sehr fest angezogen ist,
Das im zweiten Bild ganz links (oberhalb der Mitte) erkennbare Loch läßt
den Rückschluß zu, daß es sich um ein Dampfbügeleisen handelt.
Wenn dem so ist, hast Du mit der Schraube ein ganz anderes Problem "am
Hals":
Die wurde bei der Montage nicht nur fest angezogen, sondern
höchstwahrscheinlich ragte ihr Gewinde-Ende frei in den Dampfraum
hinein.
Weshalb es inzwischen auch dementsprechend verrostet ist.
I.d.R. lassen sich derart verrostete Schrauben weder mit Grip-Zangen
noch mit der brachialen Hammer-/Meißel-Methode lösen.
Sondern nur noch nach enormer Hitze-Einwirkung auf die Schraube selbst.
Erhitzung einer Schraube (bis in den Rotglut-Bereich) führt letztlich
dazu, daß nicht nur der Rost im Gewinde "zerstört" wird, sondern auch in
den nachfolgenden Gewindegängen.
Zwei Möglichkeiten bieten sich zur Erhitzung an:
1) ein kleiner Gasbrenner (Flambier-Brenner o.ä)
Dabei mußt Du aber das die Schraube umgebende Material thermisch
"abschotten", damit es nicht "wegfließt".
Ich kenne das Material nicht.
Wenn es Zinkdruckguß o.ä. "Müll" ist, laß 1) lieber gleich bleiben.
Und nimm die "todsichere" Methode her.
2) leg eine Mutter, die über den Schraubenkopf paßt, auf.
Und verschweiß dann den Schraubenkopf (per MAG) mit der Mutter.
Wenn Du kein MAG-Gerät hast, geh zu einer Karosserie- oder
Do-it-yourself-Auto-Werkstatt.
Die haben alle MAG-Geräte da.
Ist ein Klacks:
Mit dem "Verpunkten" werden Schraube und Mutter sowieso rotglühend.
Danach kannst du an der Mutter einen Ring- od. Gabelschlüssel ansetzen
und die Schraube problemlos lösen, weil Du auch ein entspr. höheres
Drehmoment auf sie ausüben kannst.
Sowie Du sie "losgerissen" hast, sprüh Caramba o.ä. in den Spalt, damit
das auch in die Gewindegänge bzw. die Aufnahme für die eindringen kann.
Wenn Du die Schraube dann nach und nach (immer wieder mit
Caramba-Einsatz) herausdrehst, solltest Du das ursprüngliche
"Gegengewinde" für die Schraube erneut verwenden können.
Nebenan in den "Deckel" ein Loch zu bohren, um ein Gewinde einschneiden
zu können, ist m.E. keine Alternative dazu. ;)