Hallo zusammen.
Es geht mal wieder um meine Werkstatt. Da die Werkstattmöbel nun
angekommen und aufgebaut sind, geht es nun um die sinnvolle Einrichtung,
um lange Spaß daran zu haben.
In diesem Beitrag bitte ich euch, dass ihr mir sämtliche Ideen zu meinem
bisherigen Aufbau schreibt! Jeder Einwurf ist willkommen! :-)
Im Anhang befindet sich ein Panorama von meinem bisherigen Aufbau, bitte
ignoriert das momentane Chaos. ;-)
Links im Bild sieht man die beiden "Feinmechanik"-Werktische, auf denen
ich Modellbau und Elektronikbasteleien machen werde.
In der Mitte des Bildes sind die drei Werkbänke, auf denen meine
Maschinen (Drehbank, Kappsäge, Tellerschleifer, Dekupiersäge,
Fräsmaschine) Platz finden werden.
Eventuell werde ich die rechte Werkbank (ohne Unterbau) noch nach
"links" versetzen, da sie dann neben meinen feinen Arbeitsplätzen in
direkter Nähe einen "groben" Arbeitsplatz zur Zerspanung am Schraubstock
etc. bieten würde.
Ein weiterer Schreibtisch (identisch mit dem linken) steht noch in der
Mitte des Raumes. Leider nicht sichtbar, da ich dort bei der Aufnahme
des Fotos stand.
Links oben im Bild sieht man drei Kleinteilaufbewahrungsschränke mit
jeweils 36 kleinen Fächern und einem großen. In der Mitte des Raumes
über der Werkbank befinden sich ebenfalls vier dieser Schränke.
Der Spalt zwischen der ersten und zweiten Werkbank wird natürlich noch
geschlossen, sodass sich in der linken Ecke des Raumes noch Platz für
meinen Kompressor oder diverse Maschinenkoffer bietet. (Oder für einen
niedrigen Schrank?)
In der Werkstatt möchte ich Modellbau, Elektrobasteleien bishin zu
typischen Heimwerkertätigkeiten ausüben.
Entsprechend ist mein Sortiment.
Von
Widerstand/Kondensator/Transistor/Mikrocontrollertechnik-Sortiment..zu
modellbauspezifischen Bauteilen wie Ruderhörner, Servos,..bis hin zu
Blech/Holzschrauben/Meetallschrauben < bis > M1, Dübel... ist alles
vertreten.
- Wie würdet ihr die Hängeschränke am sinnvollsten befüllen?
Ich tendiere dazu, sämtliche Modellbausachen in greifbarer Nähe in den
drei Schränken links im Bild zu verfrachten. Über dem zweiten
Schreibtisch (mit Oszi, Lötkolben..) würde ich nochmals zwei-drei dieser
Hängeschränke für Elektronikbauteile hinschrauben. Die vier in der Mitte
für mechanisches Sortiment wie pneumatische Steckverbinder,
Metall/Blech/Holzschrauben/Dübel.
Was ist eure Empfehlung? :-)
- Es gäbe die Möglichkeit, die einzelnen Fächer der Hängeschränke mit
Trennern zu unterteilen. Ist das sinnvoll?
Die beiden Schränke rechts im Bild haben jeweils vier Einlegeböden.
Der eine Schrank soll mit Modellbauteilen gefüllt werden, die nicht in
die Hängeschränke passen. Dafür sehe ich mittlere/große Stapelboxen vor.
Der zweite Schrank soll diverse andere (elektro)mechanische Materialien
wie Schrumpfschläuche, Lötzinn, Drähte, Litzen, Klebstoffe,
"Giftstoffe", Farben, LoRa-Platten, Verschleißwerkzeuge (Trennscheiben)
etc. beinhalten.
- Gute Idee/schlechte Idee?
Dank eurer bisherigen Ideen habe ich mich entschlossen, die Unterbauten
der großen Werkbänke in
- Sägen
- Schleifen
- Fräsen
- Drehen
- Bohren
und den damit verbundenen Maschinenwerkzeugen zu unterteilen.
In den linken Container des grauen Schreibtischs werde ich
Schraubendreher/Steckschlüssel/Nüsse, Zangen, Seitenschneider und in den
rechten elektr. Messequipment (Tastköpfe, Multimeter, BNC-Kabel,..; auch
vom rechten Schreibtisch erreichbar), mechanisches Messequipment
(Schieblehre, Lineal,..), Modellbauladetechnik (Akkus + Adapterkabel)
und Papierkram (Bedienungsanleitungen) lagern.
Jedes Fach eines dieser Container lässt sich zusätzlich mit Trennblechen
unterteilen.
Phu..viele Infos grob umrissen.
Ich hoffe, ihr könnt mich durch eure Ideen inspirieren.
Generell gilt:
- was würdet ihr anders machen/besser machen; was findet ihr gut/nicht
gut.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Werkler schrieb:> Im Anhang befindet sich ein Panorama von meinem bisherigen Aufbau...
Ich würde jetzt noch alle erdenklichen Kabel in den Kanal einziehen,
so lange er noch durch das Panorama gekrümmt ist. Das erleichtert die
Arbeit kollossal.
;-)
MfG Paul
Kaffeemaschine und ggfs einen kleinen Kühlschrank. Regal für
Spraydosen/Chemikalien. Papierkörbe, größerer Abfallsammler. Staubschutz
Vorhang zwischen Grob und Feinbereich.
Puh,
schleifen und Kleinteilemagazine im gleichen Raum?
DAS würde ich mir nochmals überlegen, das zu optimieren. Es ärgert mich
schon, das auf meinen Farbdosen Schleifstaub liegt. Deshalb habe ich mir
vor kurzem Rollladenschränke zugelegt. So hoffe ich, die Regalinhalte zu
schützen. Und zerspanen und gleichzeitig Platinen bauen in einem Raum?
Wäre für mich ein No-go, bzw. nur mit Zwischenwand und Fußabstreifer.
Just my 50ct...
Grüße Markus
> Was ist mit dem Boden?
Was meinst du?
>Und zerspanen und gleichzeitig Platinen bauen in einem Raum?
Platztechnisch lässt sich das nicht anders lösen :/
Werkler schrieb:>>Und zerspanen und gleichzeitig Platinen bauen in einem Raum?> Platztechnisch lässt sich das nicht anders lösen :/
Da hilft vielleicht ein Trennvorhang mit Vorhangschienen an der Decke.
Ich als Metaller bekomme Gänsehaut wenn ich ein Oszi neben der Werkbank
sehe.
Ist aber deine Sache.
Wäre es mein Reich würde ich:
Den Raum mit Gipskarton-Wand in Werkstatt und "Büro" teilen.
Neben die 2 Steckdosenpaare im Elektro Bereich (die eindeutig zu wenig
sind) Schalter montieren, die 2-polig die Steckdosen vom Netz trennen.
Ein PC fehlt und auch der Platz dafür (Tiefe vom Arbeitstisch).
Der Arbeitstisch müsste für mich min. 100cm Tiefe haben somit haben
Monitor, Tastatur, ich und meine Bastelei platz. Den Monitor seitlich
mag ich persönlich nicht.
>ein Oszi neben der Werkbank
Ja das stößt mir auch sauer auf.
>Den Raum mit Gipskarton-Wand in Werkstatt und "Büro" teilen.>Neben die 2 Steckdosenpaare im Elektro Bereich (die eindeutig zu wenig>sind) Schalter montieren, die 2-polig die Steckdosen vom Netz trennen.>Ein PC fehlt und auch der Platz dafür (Tiefe vom Arbeitstisch).>Der Arbeitstisch müsste für mich min. 100cm Tiefe haben somit haben>Monitor, Tastatur, ich und meine Bastelei platz. Den Monitor seitlich>mag ich persönlich nicht.
Danke!
Das PC-Problem wird gelöst, in dem ich ein Laptop im Einsatz habe,
welches im Schub verstaut wird, wenn ich es nicht benötige.
Die "wenigen" Steckdosen liegen darin begründet, dass ich unterhalb der
Bürotische 10fach-Steckerleisten montiert habe, aus optischen Gründen,
damit nicht alle Leitungen wild herumfliegen.
Dann wäre wohl der Trennvorhang eine Überlegung wert. Mal schauen, wo
man die herbekommt..
Gruß
Chris D. schrieb:> Ansonsten finde ich es praktischer, die Kleinteilemagazine nicht an der> Wand zu verschrauben, sondern fahrbar zu halten. So zieht man sich die> dorthin, wo man sitzt/arbeitet.
Meine Werkstatt räume ich auch gerade um. Die Lösung mit den fahrbaren
Sortimentskästen habe ich auch genutzt. Wenn mitten im Raum genügend
Platz ist, dann lässt sich eine Menge Lagerraum gewinnen.
Für eine Uhrmacherdrehbank, eine Mikrofräse (z.B. von Dremel), einen
68€-Profi-Bandschleifer von Aldi und wenn Du sie zusammenschiebst auch
Winzbohrmaschine dürften die Tische sicher ausreichen.
Aber wo, um Himmels Wilhelm, willst Du dann noch arbeiten?
Meine Empfehlung deshalb: Schaff' Dir doch mal einen Zollstock (muss
keiner mit Laser sein), und vergleiche doch mal die Maßangaben in den
Katalogen, mit den verfügbaren Flächen...
>mit DN50 Abflussrohr zumindest hinter den Werkbänke ein "Backbone" fuehren
Das klingt sehr interessant! D.h. an jeder Maschine ein T-Stück zur
Abzweigung an deren Sauganschlussstutzen (sofern vorhanden)?
>Aber wo, um Himmels Wilhelm, willst Du dann noch arbeiten?
Du, ich hatte in meinem alten Keller etwa die Hälfte der
"Maschinenfläche" und ich konnte sogar dort wunderbar arbeiten.
Die Maschinen sind nicht in "Schlosser u. Industrie"-Größe, sondern ich
betreibe Modellbau. Freilich ist meine Drehbank keine zwei Meter lang.
beschrifte vor allem alles und mach dir Notizen wo du was hingepackt
hast... Nach über 8 Jahren in meiner jetzigen Werkstatt (mit KFZ aber
auch anderes Bastelambitionen) und 5Jahren im heimischen Hobbyraum habe
ich noch nicht das perfekte Sortier-Kriterium gefunden. Schlimm finde
ich es immer wieder nur, sachen zu finden, die ich schon längst nicht
mehr im Kopf hatte und im schlimmsten Fall neu gekauft hab... Oder du
suchst dir nen Wolf. Was die Werkzeugsortierung angeht habe ich grob
nach z.B. Bohren (alles was sich dreht für Bohrmaschine inkl Hilti,
Fräse, Akkuschrauber), Schleifen (Schleifscheiben, Schleifstifte
(achtung, die drehen sich auch...), Bürsten,...), etc. sortiert. Das
Problem kommt erst, wenn du es "Sortenrein" pro Fach/Schublade/Schrank
haben willst, meist macht dir der zur Verfügung stehende Platz einen
Strich durch die Rechnung
Bei dem Thema Schubladenmagazine mal die Frage in die Runde: Kennt
jemand eine günstige Quelle? Aldi hat grade keine im Angebot und bei
Amazon kosten die Teile mal grade das doppelte.
Der Drehturm von Raaco ist leer mit 200 Euro ganz okay, wenn man da aber
noch 10 Magazine braucht, die einen Stückpreis von 70 Euro haben, da
gehen einem schnell die Lichter aus =)
Ich habe mit dem Gedanken gespielt mir so einen Drehtrum aus OSB zu
bauen, auf Rädern, dazu sollte man aber Aldi-Magazine haben.
Ansonsten: Klasse Idee Einhart, wenn ich Platz hätte...
Super Tipp mit den Kleinteilemagazine und haben ein gutes
Preisleistungsverhältniss!
Machen einen soliden Eindruck (Stahlgehäuse) und sind nicht irgendwelche
Plastikbomber, die nach Jahren irgendwann in der Mitte einer Reihe durch
hängen.
Es gibt auch noch extra Trennstege und Ersatzteile zu kaufen.
Hier ein Link zum Hersteller:
http://www.suedpfalzwerkstatt.de/cms/index.php/produkte/kleinteilemagazin
Ich werde es wohl so lösen... Ist wahrscheinlich immernoch günstiger,
wie 1000 Euro für einen fertigen Drehturm zahlen zu müssen...
http://blog.5zu6.de/forever-sorting/
Hab mich nicht eindeutig ausgedrückt, ich meinte, ich baue mir den Turm,
welchen man in dem Blog findet.
Rollbrett und inneres Holzgestell sind nun fertig... Nun geht es gerade
daran, die ersten 4 Magazine zu befestigen.
Sven L. schrieb:> Hab mich nicht eindeutig ausgedrückt, ich meinte, ich baue mir den Turm,> welchen man in dem Blog findet.>> Rollbrett und inneres Holzgestell sind nun fertig... Nun geht es gerade> daran, die ersten 4 Magazine zu befestigen.
Ah okay, ich hab den blog-eintrag nur überflogen und dachte das in dem
turm die köfferchen gestapelt sind, weil die schubfächer zuwenig platz
bieten, nächste mal lese ich genau, sorry :)
Werkler schrieb:>>mit DN50 Abflussrohr zumindest hinter den Werkbänke ein "Backbone" fuehren>> Das klingt sehr interessant! D.h. an jeder Maschine ein T-Stück zur> Abzweigung an deren Sauganschlussstutzen (sofern vorhanden)?
Eine zentrale Absaugleitung ist ratsam, doch sollten die Rohre alle aus
Metall und geerdet sein. Kunststoffrohre laden sich statisch auf, wenn
Luft und besonders wenn Staub durchströmt und ich glaube, regelmässige
Funkenüberschläge im Sekundentakt sind genauso erwünscht wie eine
Staubexplosion.