Gast
#4419655
Wenn ich Sachen wie der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz usw oder wie maximale Stromabgabe zitiere, wie mache ich das mit einem Datenblatt, was kommt in die Fußnote rein?
|
Anzeige
|
Zitieren aus dem Datenblatt
Gast
#4419655
Wenn ich Sachen wie der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz usw oder wie maximale Stromabgabe zitiere, wie mache ich das mit einem Datenblatt, was kommt in die Fußnote rein? samuel schrieb: > was kommt in die Fußnote rein? Der Download-Link, der Hersteller und die Version des Datenblatts. Das kommt allerdings eher nicht in eine Fußnote, sondern in den Literaturnachweis...
Gast
#4419691
Ja aber ich muss es doch im Fließtext irgendwie deutlich machen das es von wo abgeschrieben ist? Bei einem normalen Zitat gibts die Hochzahl und in der Fußnote dann alles weitere + Literaturverzeichnis. Also hier ohne einen Vermerk?
Gast
#4419711
Lothar M. schrieb: > Der Download-Link Kann morgen schon wieder deaktiviert sein. Da sollte die Informationsquelle schon etwas mehr Bestand haben. Idealerweise legt man eine Legende an, mit fortlaufender Nummerierung, also z.B. 1), 2), ... wo dann die Referenz zu den Informationen (z.B.Datenblatt) zu finden ist. Fast jeder Beitrag in Wikipedia macht das so. Die gleiche Nummerierung muss sich dann zu den Datenblättern bei den Zitaten wieder finden lassen. Z.B.: samuel schrieb: > Wenn ich Sachen wie der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz 1) usw oder > wie maximale Stromabgabe zitiere, wie mache ich das mit einem > Datenblatt, was kommt in die Fußnote rein? Legende: 1) Datenblatt LM317 S....Absatz.... "Thermischer-Überlastschutz"
Gast
#4419735
samuel schrieb: > Wenn ich Sachen wie der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz usw oder > wie maximale Stromabgabe zitiere, wie mache ich das mit einem > Datenblatt, was kommt in die Fußnote rein? Frag am besten den Betreuer deine Arbeit; jeder Prof kocht da nämlich sein eigenes Süppchen, welcher Zitierstil verwendet werden soll. Hier im Forum wirst du deswegen auch zig verschiedene Antworten kriegen und du wirst am Ende kein bisschen schlauer sein.... Viele Grüße
Gast
#4420634
In einer wissenschaftlichen Arbeit zitiert man nicht aus Datenblättern -- die arbeit soll allgemeingültigen Charakter haben und die Aussagen leiten sich daher nicht von einer Datenblatteigenschaft ab! Deswegen ja auch nicht in der Ich-Form oder in der Vergahenheit schreiben -- die Aussagen müssen allgemeingültig und reproduzierbar (auf Abstrakterebene) sein;)
Gast
#4420635
pyrus schrieb: > In einer wissenschaftlichen Arbeit zitiert man nicht aus > Datenblättern > -- die arbeit soll allgemeingültigen Charakter haben und die Aussagen > leiten sich daher nicht von einer Datenblatteigenschaft ab! Deswegen ja > auch nicht in der Ich-Form oder in der Vergahenheit schreiben -- die > Aussagen müssen allgemeingültig und reproduzierbar (auf Abstrakterebene) > sein;) z.B. will/soll eine Bachelorarbeit keine wissenschaftliche Arbeit sein! Du bist auch nach einem Bachelorarbeit kein Wissenschaftler, weil dazu der Charakter des Studiums nicht passt!
Gast
#4420637
-.-.- schrieb: > pyrus schrieb: >> In einer wissenschaftlichen Arbeit zitiert man nicht aus >> Datenblättern >> -- die arbeit soll allgemeingültigen Charakter haben und die Aussagen >> leiten sich daher nicht von einer Datenblatteigenschaft ab! Deswegen ja >> auch nicht in der Ich-Form oder in der Vergahenheit schreiben -- die >> Aussagen müssen allgemeingültig und reproduzierbar (auf Abstrakterebene) >> sein;) > > z.B. will/soll eine Bachelorarbeit keine wissenschaftliche Arbeit sein! > Du bist auch nach einem Bachelorarbeit kein Wissenschaftler, weil dazu > der Charakter des Studiums nicht passt! Ich weiss nicht wie an anderen Fakultäten/Unis ausschaut aber die Prüfungsordnung meines Studiengangs definiert Master/Bachelorarbeiten (für Dissertationen/habilitations Schriften gilt übrigens das gleiche) ganz klar als wissenschaftliche Arbeiten und nicht z. B. als technischen Bericht.
Gast
#4420639
So gut wie kein Bachelorstudium ist ein wissenschaftliches Studium. Siehe dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor#Baccalaureus-_und_Bachelor-Abschl.C3.BCsse_in_Deutschland vs. https://de.wikipedia.org/wiki/Master Das wird auch an deiner FH so sein. Wie auch immer... samuel schrieb: > Wenn ich Sachen wie der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz usw > oder > wie maximale Stromabgabe zitiere, wie mache ich das mit einem > Datenblatt, was kommt in die Fußnote rein? man kann durchaus aus Datenblätter zitieren. So wie hier beschrieben passst das schon.
Gast
#4420640
-.-.- schrieb: > Das wird auch an deiner FH so sein. Wie auch immer... Oder Uni. An jedem Studiengang der akkreditiert ist Man unterscheidet in nicht zitierfähige und zitierfähige und zitierwürdige Quellen. Allgemein sind wissenschaftliche Quellen zitierfähig, andere, wie zum Beispiel Populärliteratur sind zitierfähig aber nicht zitierwürdig. Grundsatz für Zitierfähigkeit ist, dass die Quelle nachvollziehbar ist. Eine wissenschaftliche Arbeit sollte nur auf zitierfähigen, zitierwürdigen Quellen aufbauen. Dann beginnen die Ausnahmen ... Eine Studie über Populärliteratur wird natürlich Populärliteratur anführen. Ingenieurwissenschaftliche Texte führen als Quellen auch Handbücher, Datenblätter usw. an. Nachvollziehbarkeit kann zum Beispiel in der Altertumswissenschaft einen erheblichen Aufwand bedeuten. D.h. je nach Fachgebiet und Aufgabe werden Kompromisse gemacht. Über allem schwebt die Anforderung, das alle Quellen zitiert werden müssen. Sollte der Autor also nicht zitierfähige oder nicht zitierwürdige Quellen verwenden, muss er die anführen. Wer sie nicht anführen möchte, besonders wenn sie die Arbeit entwerten, sollte sich andere, bessere Quellen suchen. [Bachelor-Arbeiten, auch wenn von den Unis als wissenschaftliche Arbeiten bezeichnet, entwerten sich neben der mangelnden Tiefe meist zusätzlich durch die verwendeten Quellen] Wie Quellen angegeben werden hängt vom Land, Fachgebiet und nicht zuletzt vom Betreuer ab. Wer, gerade bei ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten nicht zitierfähige und zitierwürdige Quellenangaben trennen möchte, z.B.in zwei separate Listen im Anhang, kann das häufig gerne tun. Es sollten halt viele zitierwürdige Quellen übrig bleiben.
Gast
#4420698
pyrus schrieb: > In einer wissenschaftlichen Arbeit zitiert man nicht aus > Datenblättern > -- die arbeit soll allgemeingültigen Charakter haben und die Aussagen > leiten sich daher nicht von einer Datenblatteigenschaft ab! Das ist kein Widerspruch. Beispielsweise habe ich des öfteren Eigenschaften in Datenblättern zitiert, die ich danach näher beleuchtet habe. Beispielsweise bei Analysen zur Zuverlässigkeit. In einer praxisnahen Arbeit stellt das kein Problem dar bzw. ist sogar notwendig. > Deswegen ja > auch nicht in der Ich-Form oder in der Vergahenheit schreiben -- die > Aussagen müssen allgemeingültig und reproduzierbar (auf Abstrakterebene) > sein;) Im Englischen wird in wissenschaftlichen Papern durchaus in einigen Sätzen die erste Person verwendet. Ist meines Wissens nach in Ordnung, nur eben sollte es nicht übertrieben werden. Zumindest hört sich ein "We measured a temperature of 123°C" besser an als "A temperature of 123°C was measured". samuel schrieb: > Wenn ich Sachen wie der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz usw oder > wie maximale Stromabgabe zitiere, wie mache ich das mit einem > Datenblatt, was kommt in die Fußnote rein? Ganz normal, wie du jeden anderen Text auch zitieren würdest. Beispielsweise so (das genaue Format muss dir dein Prof/Betreuer vorgeben!) "Text....." [1]. Und dann im Literaturverzeichnis: [1] Datenblatt zu LM317, Link, Hersteller, Datum Nemesis schrieb: > Lothar M. schrieb: >> Der Download-Link > Kann morgen schon wieder deaktiviert sein. Beim Zitieren sollte man den gesamten relevanten Inhalt angeben. In diesem Fall hier besonders das, was mit "und" an das Zitat gekoppelt war: Hersteller und Datenblatt-Version. > Da sollte die Informationsquelle schon etwas mehr Bestand haben. Das ist das heutige Leben. Du bekommst übrigens bei einigen Herstllern nicht mal mehr "alte" Datenblätter. Und dann kann es sein, dass in einem "neuen" Datenblatt etwas drinsteht, das man "seinerzeit" noch gar nicht gewusst und dementsprechent nicht berücksichtigt hat (aka. Errata, die manchmal aber nicht als solche gekennzeichnet ist). Mir fällt dazu z.B. die Spannungsanstiegszeit bei Mikrocontrollern an: zu kurz oder zu lang --> Fehlfunktion. Aber eine Zahl findet sich dann erst bei Rev. 3c des Datenblatts... :-o lese: ISO 690:2010 samuel schrieb: > der Lm317 hat Thermischen-Überlastschutz So etwas solltest Du gar nicht "zitieren". "Thermischen-Überlastschutz" gibt es ebensowenig wie "Grünen-Apfel" oder "Rote-Tomate". Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|